Stöckchen: Der Inhalt deiner Hosentaschen

Es ist mal wieder Zeit für ein Stöckchen. Die Idee dahinter ist, einfach mal zu zeigen, was du so alles mit dir rumschleppst.

Leere deine Hosentaschen aus, mache ein Foto von allem, was dabei ans Tageslicht kommt und schreibe, was es ist und ggf. warum du es mit dir rumschleppst.

Das hier ist der aktuelle Inhalt meiner Hosentaschen:

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Von links nach rechts: Autoschlüssel, Haus-, Wohnungs- und sonstige Schlüssel, Geldbeutel, Handy, Stempel (fürs Geocaching), Stift und ein kleines Tool.

Man sieht: Ich bin keine Frau, ich habe keine wirklich unnützen Sachen dabei 😉

Ich werfe dieses Stöckchen weiter an Kai und Gilly und bin gespannt auf eure Hosentaschen. Ach ja: Es darf natürlich auch jeder andere darüber bloggen.

iPhone App: MotionX GPS

Geocaching funktioniert mit dem iPhone und der offiziellen Groundspeak-App recht gut. Auch, wenn nichts über ein Garmin geht. Was ich bisher auf dem iPhone suboptimal fand, ist, daß ich zwar zu vorgegebenen Caches navigieren kann, nicht aber zu Koordinaten.

Dazu muß man sagen, daß ich öfter mal unterwegs leichte Mysterys löse oder von daheim gelösten die Koordinaten in meiner Bookmarkliste auf geocaching.com speichere. Klar, man kann Koordinaten recht umständlich in Google Maps eintippen, aber komfortabel ist was anderes.

Jetzt habe ich vor einigen Tagen bei Rems-Murr-Geocaching von einer App gelesen, die unter anderem genau das kann: Navigieren zu vorgegebenen Koordinaten. Die App nennt sich MotionX GPS und ist neben einer kostenpflichtigen auch in einer kostenlosen Lite-Version erhältlich.

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Die Lite-Version hat einige kleinere Einschränkungen, reicht aber vollkommen aus, wenn man sie nur gelegentlich benötigt. Das Programm kann neben der Navigation zu Koordinaten und Wegpunkten auch Tracks aufzeichnen, verfügt über einen Kompas und kann sogar peilen!

Die 2,39 Euro für die Vollversion würde ich wohl nicht ausgeben. Auch, weil ich die Geocaching.com-App benutze. Aber wer sein iPhone als GPS-Gerät nutzen will, sollte sich das einmal überlegen.

Ermitteln und umrechnen von Koordinaten mit Google Maps und FizzyCalc

Dieses Thema richtet sich primär an Geocacher. Es dürfte aber auch für Nichtcacher interessant sein.

Sobald man einige Caches gefunden hat, wächst der Wunsch, auch endlich mal selbst einen zu verstecken. Dazu benötigt man natürlich die Koordinaten der Stelle, an der man die Dose verstecken will. Diese werden im Bezugssystem WGS84 angegeben. Und dann im Format Grad° Bogenminuten‘ inklusive Dezimalstellen: DDD° MM.MMM oder  N 52° 30.969, E 13° 22.662 in unserem Beispiel.

Achtung! Das Folgende ist eine Anleitung zum ermitteln und umrechnen von Koordinaten. Google Maps allein ist nicht ausreichend dafür, herauszukriegen, wo man die Dose versteckt hat. Die genaue Position des Caches sollte man immer mit einem GPS-Gerät (er)mitteln!

Wir suchen uns jetzt also eine Stelle via Google Maps. In unserem Fall habe ich das Brandenburger Tor ausgewählt. An die Koordinaten kommt man jetzt recht einfach. Ein Klick mit der rechten Maustaste auf die gewünschte Stelle, „Was ist hier“ anklicken und…

gmaps1

…schon werden die Koordinaten angezeigt.

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Allerdings in einem anderen Format, in Grad mit Dezimalstellen. Wir müssen die Koordinaten also in „unser“ Format umrechnen. Und da kommt Fizzycalc ins Spiel.

Fizzycalc ist ein kleines Gratistool für Windows, das man nicht einmal installieren muß. Damit kann man Aufgaben erledigen, die einem beim Geocachen immer wieder begegnen: Neben Wegpunktprojektion/Peilung und der Berechnung der Distanz zwischen 2 Punkten (wichtig zum einhalten der Abstandsregel) auch die Umrechnung von Koordinaten.

Google Maps hat jetzt 52.516143,13.377694 ausgespuckt. Gibt man diese Koordinaten im Reiter „Coord Conversion“ in FizzyCalc ein und drückt auf „Go“, erhalten wir N 52° 30.969, E 13° 22.662.

fizzycalc

Damit können wir jetzt auf Geocaching.com „arbeiten“. Ach ja: Man hätte die Koordinaten auch dort umrechnen können. Aber komfortabel ist was anderes.

Lost in MV – Geocaching Megaevent

Seit Monaten sehe ich immer wieder auf diversen Geocaching-Webseiten dieses Logo.

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Lost in MV. Ein Geocaching-Event. Lange habe ich überlegt, ob ich hinfahren soll. Megaevent, keine Ahnung, was da genau abläuft und wie. Klar, ich war schon auf Stammtischen, aber da kommen halt dann doch etwas weniger als die mindestens 500 Leute, die einen Megaevent ausmachen.

Und Pütnitz? Wo zur Hölle ist denn das? Mhh, bei Rostock also. Das ist schon eine ganze Ecke zu fahren bis in den Nordosten. Aber hey: Der Platz sieht sehr interessant aus! Ein riesiger ehemaliger russischer Militärflughafen.

Dann bekam ich mit, daß Freunde rein zufällig auch auf den Event gehen. Jedenfalls habe ich mich dann spontan entschlossen: Da will ich auch hin! Nachdem ich einen Beifahrer gesucht und innerhalb von Minuten gefunden hatte, habe ich mich angemeldet.

Der Spaß kostet 15 Euro für Erwachsene, 7,50 für Kinder zwischen 7 und 16, jüngere zahlen nichts. Dafür bekommt man dann

  • den Geländeeintritt inkl. Zugang zu allen Ausstellungsteilen
  • ein Willkommenspaket
  • alle Spiele und Wettbewerbe
  • die Teilnahme an den angebotenen Workshops
  • das Unterhaltungsprogramm am Samstagabend

Und für die jeweils selben Beträge kann man auch direkt auf dem Flugplatz in Zelt, Wohnmobil oder Wohnwagen übernachten und bekommnt obendrein noch zwei mal Frühstück. Das werden wir uns allerdings nicht geben. Mir ist ein richtiges Bett schon lieber 😉 Nachdem wir aber wohl sechs Personen sein werden, wird das mit der Ferienwohnung hoffentlich klappen.

Ich freue mich auf den August! Wenn wir lost in MV sind.

Geocaching-Video: The caching Pump

Dieses Video zum Thema Geocaching ist schon etwas älter, trotzdem irgendwie immer noch aktuell.

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Geocaching: 500 Funde – Ein Rückblick

Es ist vollbracht: Gestern Abend habe ich meinen fünfhundertsten Geocache gesucht und gefunden. Passenderweise war es noch ein First to find.

Zeit also, einmal zu schauen, welche der 500 Dosen die schönsten, interessantesten, besten, tollsten und kuriosesten waren.

Diese Aufstellung ist natürlich absolut nicht sortiert oder gar vollständig. Alle diese Caches blieben mir in irgendeiner Art besonders in Erinnerung.

Generell könnte man sagen, daß mir alle Caches von Dr. Venkman sehr gefallen haben. Auch, wenn sie mich meistens erstmal zur Weißglut getrieben haben. Aber auch andere blieben mir im Gedächtnis:

Ach ja: Einige der aufgelisteten Caches sind inzwischen archiviert oder nur für Premiummitglieder einsehbar.

Geocaching-Zufallsfund

Daß Geocacher auch manchmal Drogenverstecke ausheben ist nichts Neues. Jetzt wurde mir von Sha das Foto eines Logs zugespielt, bei dem es genau umgekehrt ist:

zufallsfundIch dachte ja erst, daß das nur ein Fake sein kann. Allerdings stimmt die Adresse des Polizeipostens inkl. Telefonnummer. Und daß da jemand einen Polizeistempel geklaut/gefunden hat und damit Caches loggt, halte ich dann doch für etwas weit hergeholt.

Da soll nochmal jemand sagen, die Polizei hätte keinen Sinn für Humor!

Caching in a winter wonderland

Sleigh bells ring, are you listening,in the lane, snow is glistening. A beautiful sight, we’re happy tonight, walking in a winter wonderland.

GC2JRRH2So in der Art habe ich mich vorhin gefühlt, als ich in Fellbach durch die Pampa gelaufen bin. Hintergrund der Aktion war ein neuer Geocache. Die meisten Geocacher sind gerne die ersten, der FTF. Und wenn da eine neue Dose rumliegt, ich sowieso gleich Feierabend habe, wieso nicht.

GC2JRRH3Gut, es schneite schon den ganzen Tag und zwischen Schrebergärten räumt natürlich niemand. Noch dazu war es ein Multicache, also nichts, was man mal eben im vorbeifahren einsammelt. Der Name lies mich dann aber schon aufhorchen: Was zirpt und zwitschert denn hier? Das hatte nichts mit Twitter zu tun, sondern mit etwas neuem, das den Cache echt interessant machte: Er baute auf mehreren Chirps auf. Ein Chirpir?t=gabber&l=as2&o=3&a=B0047ZG1LQ ist ein kleines programmierbares Gerät, das Koordinaten oder Hinweise auf die nächste Stage eines Multicaches drahtlos via ANT+ an ein (aktuell bisher nur) Garmin-GPS senden kann. Nachdem ich mein Oregon 450ir?t=gabber&l=as2&o=3&a=B00313JX4W sowieso dabei hatte (und ich wußte, daß die Firmware auf dem aktuellsten Stand ist und Chirp unterstützt), stand einem Test nichts mehr im Weg.

Also geparkt und zu Stage 1 gelaufen. Nach einem kleinen Umweg lies ich das Oregon nach einem Chirp suchen. Funktioniert! Und zwar problemlos. Automatisch wurden die Daten für Stage 2 auf das Gerät geladen. Weiter gings. Unterwegs hatte ich schon eine Vorahnung, weil die Fußspuren vor mir immer genau da hin gingen, wo ich auch hin wollte… GC2JRRH4

Meine Vorahnung hat sich dann wenig später bestätigt: Die zwei, die mir da entgegen kamen, sahen irgendwie wie Geocacher aus. Das Grinsen der beiden auf mein „Das wars dann wohl mit meinem FTF, oder?“ zeigte mir, daß ichs jetzt nicht mehr eilig hatte. Ein kurzer Plausch und ein paar hundert Meter später hatte ich eine Dose in der Hand und ein Logbuch signiert.

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Fazit: Diese Chirps sind keine schlechte Idee. Gerade, wenn man bei Sauwetter, Kälte oder Schnee Multis absolvieren will, es es von Vorteil, wenn man die nächsten Koordinaten gepusht kriegt, anstatt sie abschreiben und ggf. berechnen zu müssen. Natürlich kann man aber auch ein Rätsel aufs Garmin senden. Mir persönlich wären die Dinger aber zu teuer. Interessant werden sie, wenn sie mal die Grenze von 10 Euro durchbrochen haben. Nach unten wohlgemerkt.

GC2JRRH7

Geocaching iPhone App 4.2

Gerade eben habe ichs durch Zufall mitbekommen: Es gab wieder ein Update der Geocaching iPhone App.

Die wichtigste Neuerung ist die Anpassung an das hochauflösende Retina-Display des iPhone 4. Ich hoffe, man kann das ansatzweise anhand der Screenshots erkennen. Die Grafik ansich ist generell auch etwas „runder“ geworden.

gc suche gc uebersicht gc cache gc karte

Fast schon wichtiger finde ich persönlich aber, daß Formatierungen (bspw. Fotos), die das iPhone Display bisher gesprengt haben, jetzt an die Auflösung angepasst werden. Bisher mußte man da zur Seite scrollen. Wie gut das jetzt klappt, sieht man auf dem nächsten Screenshot gut.

gc foto

Des Weiteren wurde die App lokalisiert (deutsch, französisch, holländisch, chinesisch und tschechisch). Na ja, was Groundspeak eben so unter Übersetzung versteht 😉

Die App kostet im Appstore grob 8 Euro und ist jeden Cent wert.

Ach ja: Für die Screenshots habe ich mal einen Multi-Cache genommen, den ich gelegt habe. Er heißt „75 Jahre Sommerrain“.

Via vonRichthofen und Veolore.