Karibische Impressionen

Anfang März war ich mit einer Gruppe Cacher ein wenig in der Karibik auf Dosensuche. Ich habe eine paar Fotos rausgesucht, die einen kleinen Einblick in die Reise geben.

Guadeloupe

Saint Lucia

Unser Cachemobil
Unser Cachemobil

Barbados

Trinidad und Tobago

Grenada

St. Vincent und die Grenadinen

Martinique

British Virgin Islands

St. Martin/Sint Maarten

Dominica

St. Kitts und Nevis

Antigua und Barbuda

Öffentliche Datenbank und Karte mit Tausenden Finalkoordinaten!

Ihr kennt das: Man will am Wochenende einfach nur cachen gehen, aber in der Homezone sieht nur noch Fragezeichen. Wenn man die Listings dann öffnet, werden die Fragezeichen nicht weniger, sondern eher mehr. Kurz gesagt: Es wäre schön, wenn man diese Dosen einfach direkt suchen könnte, anstatt ewig rätseln zu müssen?

Natürlich gibt es diverse Facebook- und Whatsapp-Gruppen, in denen man Koordinaten tauschen oder manchmal auch einfach nur abgreifen kann. Nun ist Facebook aber nicht jedermanns Sache. Da mich an der Geocaching-Szene sowieso einiges ziemlich nervt, habe ich gedacht, ich veröffentliche einfach mal meine Koordinaten-Datenbank, die ich so über die Jahre zusammengesammelt habe. Ungefähr 80000 Caches vor allem in Deutschland und Mitteleuropa, aber auch einige im Rest der Welt, warten darauf, gefunden zu werden. Es reicht ja, wenn einer die Rätsel gelöst hat. Und Caches sind einfach dazu da, gefunden zu werden.

Du kannst dir über die Karte einen Überblick verschaffen und die passenden Koordinaten dann in der Liste nachschlagen. An einer Exportmöglichkeit (GPX) wird aktuell noch gearbeitet. Ich wollte die Datenbank aber genau heute veröffentlichen, daher mußt du dich halt noch etwas gedulden oder die gewünschten Koordinaten über die Liste suchen. Nach und nach können die Dosen auf der Liste dann eingesammelt werden. Du wirst viel Spaß dabei haben, wenn dein Fundzähler in ungeahnte Höhen steigt.

Für einen ersten Überblick hier mal ein Screenshot der Karte:

Zur Karte: Karte mit Finalkkordinaten
Zur Liste: Liste mit Finalkoordinaten

Die ältesten Caches in Deutschland

GEO - GC 10 HIch habe vor grob 6 Jahren schon einmal die ältesten Caches in den deutschen Bundesländern rausgesucht. Heute habe ich mich zwei Dinge gefragt: Erstens, ob es seitdem Änderungen gab und zweitens, welche Caches denn die ältesten in Deutschland sind.

Irgendwann befand ich mich etwas im Statistikwahn und herausgekommen ist noch eine Reihe von den je 10 ältesten Caches nach Cachetyp in Deutschland.

Der älteste Cache im jeweiligen Bundesland

Die ältesten in Deutschland noch aktiven Caches je Bundesland habe ich mal in einer Liste untergebracht. Durch den Blogeintrag 2012 kann ich die Veränderungen in den letzten Jahren relativ einfach nachvollziehen.

BundeslandAktuell ältester Cache
Name
DatumÄltester Cache
Name
Datum
BrandenburgEast German Parks II2002-02-09First Germany2000-10-02
Rheinland-PfalzMedieval View2001-02-11Medieval View2001-02-11
HessenFRA2001-08-19The Rhine View Stash2001-02-25
Nordrhein-WestfalenAltenberg2001-03-09Altenberg2001-03-09
Baden-Württemberg49N9E2001-03-1049N9E2001-03-10
BayernTwo Countries / First Bavaria2001-07-18Two Countries / First Bavaria2001-07-18
Hamburg1stHH2001-10-241stHH2001-10-24
SachsenTaubenteich Cache2001-10-28Taubenteich Cache2001-10-28
BerlinFirst Berlin-Cache2001-12-29First Berlin-Cache2001-12-29
Niedersachsenveiter 0012002-01-27JONAS 1st cache *2002-01-27
Schleswig-Holsteinpretiophargum2002-02-08Elsnis Micro Cache2001-10-23
SaarlandFrench-German Border Cache2002-02-10French-German Border Cache2002-02-10
ThüringenDREI GLEICHEN2002-02-27DREI GLEICHEN2002-02-27
Sachsen-AnhaltÜberaschungsei2002-03-03East German Parks I2001-02-13
Mecklenburg-VorpommernFirst Ruegen2002-06-21Todesstreifen Cache2002-06-21
BremenHB-12002-09-12HB-12002-09-12

*Beide Caches wurden am selben Tag gelegt. Der archivierte hat den älteren GCCode.

In den letzten 6 Jahren gab es in dieser Liste also nur zwei Veränderungen: In Brandenburg wurde First Germany und in Hessen The Rhine View Stash archiviert. Auch in den Jahren davor wurden nur 4 erste Caches archiviert. Somit haben 10 von 16 Bundesländern noch ihren ursprünglichen ersten Cache.

Die 10 ältesten aktiven Caches in Deutschland

Die 10 ältesten noch aktiven Caches in Deutschland verteilen sich auf drei Bundesländer: Rheinland-Pfalz mit gleich 4 Vertretern sowie Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen mit jeweils 3 Caches. Die Wertungen sind mit durchschnittlich D2,2/T2,2 um fast einen Stern höher als die heutige gefühlte  „Standard-Wertung“ D1,5/T1,5.

PlatzNameDatumBundesland
1Medieval View2001-02-11Rheinland-Pfalz
2Altenberg2001-03-09Nordrhein-Westfalen
349N9E*2001-03-10Baden-Württemberg
4Ehrbachklamm Stash*2001-03-10Rheinland-Pfalz
5Southpark2001-03-31Baden-Württemberg
6Siebengebirge2001-04-06Nordrhein-Westfalen
7Drusus‘ Cache2001-05-01Nordrhein-Westfalen
8Platte2001-05-02Baden-Württemberg
9Womrather Hoehe Stash2001-05-26Rheinland-Pfalz
10Weissenberg2001-05-27Rheinland-Pfalz

*Beide Caches wurden am selben Tag gelegt. Der Cache in Baden-Württemberg hat den älteren GCCode.

SignalDie 10 ältesten aktiven Caches in Deutschland nach Cachetyp

Im Folgenden habe ich mir die Mühe gemacht und für jeden Cachetypen die 10 ältesten aktuell noch aktiven Caches herausgesucht. Ja, das sind jetzt einige Tabellen, aber es ist sehr interessant und inspiriert ja vielleicht sogar den einen oder anderen zu einer Oldie-Tour.

Die 10 ältesten aktiven Tradis in Deutschland

Die Tradi-Top-10 ist natürlich fast deckungsgleich mit der Auflistung der zehn ältesten aktiven Caches. Bis auf einen Ausreißer liegen die Caches wieder nur in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Mit einem Durchschnitt von D2,2/T2,45 scheinen die Caches nicht alle super einfach und gut zu erreichen zu sein. Damals ging es eher noch um Location als heute.

PlatzNameDatumBundesland
1Medieval View2001-02-11Rheinland-Pfalz
2Altenberg2001-03-09Nordrhein-Westfalen
349N9E*2001-03-10Baden-Württemberg
4Ehrbachklamm Stash*2001-03-10Rheinland-Pfalz
5Southpark2001-03-31Baden-Württemberg
6Siebengebirge2001-04-06Nordrhein-Westfalen
7Platte2001-05-02Baden-Württemberg
8Womrather Hoehe Stash2001-05-26Rheinland-Pfalz
9Weissenberg2001-05-27Rheinland-Pfalz
10Two Countries / First Bavaria2001-07-18Bayern

*Beide Caches wurden am selben Tag gelegt. Der Cache in Baden-Württemberg hat den älteren GCCode.

Die 10 ältesten aktiven Multis in Deutschland

Bei den Multis verteilen sich die Bundesländer ähnlich, wobei Nordrhein-Westfalen mit 5 Caches klar vor Baden-Württemberg und Hessen mit je 2 und Rheinland-Pfalz mit einem Multi liegt. Die Durchschnittswertung von D2,75/T2,4 ist kurioserweise nur bei der Schwierigkeit höher als bei den Tradis.

PlatzNameDatumBundesland
1Drusus‘ Cache2001-05-01Nordrhein-Westfalen
2Triangle2001-06-03Baden-Württemberg
3Himmerich2001-06-05Nordrhein-Westfalen
4FRA2001-08-19Hessen
5Blinky’s Grevenbroich Cache – Revival2001-09-28Nordrhein-Westfalen
6Kreuzkapelle Bad Camberg2001-09-30Hessen
7The Caves Cache2001-10-07Rheinland-Pfalz
8Bernsteinzimmer2001-10-27Baden-Württemberg
9First_OWL2001-11-17Nordrhein-Westfalen
10laufenburger wald2001-11-25Nordrhein-Westfalen

Die 10 ältesten aktiven Mysterys in Deutschland

Nachdem bisher die westlichen und südlichen Bundesländer unter sich blieben, verteilen sich die Mysterys wie folgt: Sachsen mit 4, Rheinland-Pfalz mit 3, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Hamburg mit je einem Cache. Die doch recht hohe Durchschnittswertung von D3,3/T2,25 ist vor allem der Tatsache geschuldet, daß  mit Enigma #1 der erste D5 Deutschlands in der Liste vertreten ist.

PlatzNameDatumBundesland
1AMD Duron2001-09-29Bayern
2Enigma #12002-03-23Hamburg
3Muldenfurt2002-04-20Sachsen
4Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert2002-05-22Rheinland-Pfalz
5Anton Guenther2002-05-27Sachsen
6Spirale des Archimedes*2002-05-29Nordrhein-Westfalen
7Naturschauspiel*2002-05-29Sachsen
8Teufelskanzel2002-06-02Rheinland-Pfalz
9Lügen haben kurze Beine2002-06-09Rheinland-Pfalz
10Der See lockt zum Baden2002-06-14Sachsen

*Beide Caches wurden am selben Tag gelegt. Der Cache in Nordrhein-Westfalen hat den älteren GCCode.

Die 10 ältesten aktiven Letterboxen in Deutschland

Nordrhein-Westfalen scheint das Bundesland zu sein, in dem man schon relativ früh Letterboxen ausgelegt hat. Ganze sechs der 10 liegen in diesem Bundesland. Der Rest in Bayern (zwei), Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Mit durchschnittlich D2,1/T2,15 sind die Letterboxen etwas höher als die heutige gefühlte  „Standard-Wertung“ D1,5/T1,5.

PlatzNameDatumBundesland
1Freiburger Schloßberg2004-04-04Baden-Württemberg
2Schloß Benrath Classic2004-04-17Nordrhein-Westfalen
3cgl letterbox2004-08-26Bayern
4Dianabild Letterbox2005-02-02Rheinland-Pfalz
5Schade, schade!2005-04-23Nordrhein-Westfalen
6Memorial Letterbox2005-04-25Bayern
7BRÜGGEN–>002: Born to be wild2005-04-27Nordrhein-Westfalen
8Im Schweinebauern Wald – Relocated2005-04-30Nordrhein-Westfalen
9Sejerlänner Letterbox2005-05-28Nordrhein-Westfalen
10Jahrhunderthalle – Der Safe2005-07-17Nordrhein-Westfalen

Die 10 ältesten aktiven Earthcaches in Deutschland

Was direkt auffällt: Acht von zehn haben die Bezeichnung „Earthcache“ im Titel des Caches. Scheinbar war das damals üblich, um sich „abzugrenzen“. Mit je zwei Earthcaches stechen Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg leicht heraus. Die durchschnittliche Wertung von D1,3/T1,7 läßt darauf schließen, daß die ersten Earthcaches recht einfach zu lösen und zu besuchen sind.

PlatzNameDatumBundesland
1Katzenbuckel Volcano Earthcache2004-10-15Baden-Württemberg
2Harz Karst Landscape Earthcache2004-10-27Niedersachsen
3Märkische Eiszeitstrasse Earthcache2004-12-22Brandenburg
4Randeck Maar Earthcache2005-01-23Baden-Württemberg
5Die Blaue Kuppe by Rokop2005-01-24Hessen
6Steinerne Rinne bei Erasbach – Earthcache2005-04-29Bayern
7Tagebau Inden EarthCache2005-05-01Nordrhein-Westfalen
8Earthcache: Das Felsenmeer2005-05-05Nordrhein-Westfalen
9Rote Wand Earthcache2005-05-29Thüringen
10Oberrheingraben2005-07-11Rheinland-Pfalz

Die 10 ältesten aktiven Virtuals in Deutschland

Wie schon bei Multis und Letterboxen, liegt auch bei den noch aktiven alten Virtuals Nordrhein-Westfalen mit drei vorne, gefolgt von Berlin und Rheinland-Pfalz mit je 2 und Hamburg, Baden-Württemberg und Bayern mit je einem Cache. Die ersten Virtuals sind mit D1,1/T1,5 in der Regel sehr einfach und problemlos zu erreichen.

PlatzNameDatumBundesland
1Throatwobbler Mangrove2001-09-29Rheinland-Pfalz
21stHH2001-10-24Hamburg
3The Black Forest Experience2001-11-03Baden-Württemberg
4Berlin’s Second (but first virtual) Cache2002-05-11Berlin
5The Eye of the Dragon2002-05-18Nordrhein-Westfalen
6Portal to the Past (Köln)2002-05-19Nordrhein-Westfalen
7Gänsehals2002-08-10Rheinland-Pfalz
8Ozapft is*2002-08-14Bayern
9Cologne Clone?*2002-08-14Nordrhein-Westfalen
10Historic Words2002-10-11Berlin

*Beide Caches wurden am selben Tag gelegt. Der Cache in Bayern hat den älteren GCCode.

Die 10 ältesten aktiven Webcams in Deutschland

Vorreiter bei den Webcams sind Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg mit jeweils 3 unter den ältesten 10. Es folgen Sachsen-Anhalt, Hamburg, Niedersachsen und Bayern mit je einer Webcam. Dieser Cachetyp scheint so ziemlich der einfachste zu sein, denn bei einem durchschnittlichen D-Wert von 1,3 und einem T-Wert von 1,0 geht es fast nicht mehr niedriger.

PlatzNameDatumBundesland
1Lichtspiele2003-01-02Nordrhein-Westfalen
2Düsseldorfer Radschläger2003-03-13Nordrhein-Westfalen
3Karlsruhe2003-04-27Baden-Württemberg
4Halle’s first webcam2003-07-03Sachsen-Anhalt
5Hamburger Bananenkreuzer2003-08-27Hamburg
6EXO Area 52 (Bokelt)2003-09-14Nordrhein-Westfalen
7Ulms First2003-09-17Baden-Württemberg
8Blueba-Cam2003-11-23Baden-Württemberg
9GöCAM-Cache2004-01-28Niedersachsen
10The heart of munich2004-02-09Bayern

Die 10 ältesten aktiven Wherigos in Deutschland

Wherigos scheinen ein ziemlich bayerisches Thema zu sein. Zwar liegt der erste deutsche Wherigo in NRW, aber 4 der 9 anderen liegen im Freistaat. Es folgen zwei mal Baden-Württemberg und je einmal Sachsen-Anhalt, Sachsen und Hessen. Bewertet wurden die ersten Wherigos mit D1,65/T1,45 und damit ziemlich durchschnittlich.

PlatzNameDatumBundesland
1Hallo Welt2008-02-21Nordrhein-Westfalen
2Altes ganz modern2008-02-28Baden-Württemberg
3Pegnitztal2008-02-29Bayern
4Wherigo – Die Hexe Gebberta2008-03-03Bayern
5verschollene Burg2008-03-16Sachsen-Anhalt
6Altcotta2008-03-23Sachsen
7Bachtel-Runde2008-03-24Bayern
8Klosterrundgang*2008-03-30Bayern
9Vereinsbank*2008-03-30Baden-Württemberg
10-=AH5=- 1st2008-03-31Hessen

*Beide Caches wurden am selben Tag gelegt. Der Cache in Nordrhein-Westfalen hat den älteren GCCode.

Die 10 ersten Events in Deutschland

Quasi als Bonus: Die 10 ersten Events in Deutschland, die logischerweise inzwischen alle archiviert sind. Mit D1,05/T1,1 waren alle scheinbar sehr gut zu erreichen.

PlatzNameDatumTeilnehmer (Attended)Bundesland
1Southern BBQ2001-07-074*Baden-Württemberg
2The Spirit of Freedom and Landluft2001-07-250*Nordrhein-Westfalen
3Midwinter Party2001-11-150***Baden-Württemberg
41st aachen-event2001-12-154****Nordrhein-Westfalen
5Saturday Night2002-01-226Hessen
6accidental ahr event2002-03-294*****Rheinland-Pfalz
7Party in the woods!2002-04-1514Hessen
8Enigma Event2002-04-173Nordrhein-Westfalen
9Strong Signals2003-02-1321Baden-Württemberg
10Stammtisch2003-01-204Baden-Württemberg

*Teilnehmer waren immerhin zwei Owner von je zwei der ältesten noch aktiven Caches in Deutschland und der Owner des ersten Caches in Österreich.
**Der Event wurde ohne weitere Logs archiviert.
***Eine Note des Owners, in der er „demnächst vielleicht ein paar Fotos“ ankündigt 🙂
****Zwei „Found it“ und zwei Notes.
****Vier Notes.

Das erste CITO fand übrigens erst 2003 in Berlin statt.

Interessieren dich Oldies? Wenn ja, warum? Ab damit in die Kommentare!

Drei aus Korb – Ich bin BaWü-Cacher!

Dies ist Teil einer Interview-Serie mit Cachern aus Baden-Württemberg. Baden-Württemberg

  1. Wie ist dein Username?
    Wir sind Drei aus Korb.
  2. Wie lange bist du schon Geocacher?
    Wir cachen geo seit dem 11.08.2015.
  3. Wie bist du zum Geocaching gekommen?
    Es begab sich also im Jahre des Herrn 2015, als sich ein Nachbar auf dem Campingplatz am Gardasee zu uns begab und sprach: „Cachet Geo“. Und TMfkaH (The Muggle formerly known as Holger) sprach: „So einen Scheiss fangen wir nicht auch noch an.“ Der Rest ist Geschichte.
  4. Wie viele Caches hast du bisher gefunden?
    Lass mal sehen…. 1745, wenn alles geloggt ist…
  5. Wo liegt deine Homezone (Landkreis)?
    Wir sind aus Korb (aus Korb!) (Anmerkung: Rems-Murr-Kreis 🙂
  6. Welcher Cache gefällt dir am besten und warum?
    Zu viele gesehen und es ist nicht immer der Aufwändigste…. Aber im Süden von Rügen gibt’s einen genialen Letterbox-Hybriden
  7. Welcher Cache hat dir gar nicht gefallen und warum?
    Jeder Cache hat an und für sich seine Berechtigung alles andere wäre unangebrachte Bevormundung. Es gibt allerdings auch fragwürdige Projekte…
  8. Welches war dein verrücktestes Erlebnis beim Geocachen?
    Das könnte jetzt schon Bücher füllen… Vielleicht demnächst auf unserer Homepage?!
  9. Was magst du am Geocachen?
    Abgesehen von dem Thrill an sich in freier Natur: Man lernt MENSCHEN nahezu vorbehaltlos aus allen „Schichten“ der Gesellschaft kennen und findet im Idealfall Freunde, die man im „richtigen“ Leben kaum getroffen hätte.
  10. Was magst du nicht am Geocachen?
    Stupides, ehr-und rücksichtsloses Statistik-Cachen.
  11. Was hast du beim Dosensuchen immer dabei?
    Viel zu viel und BBB (Bretzel, BiFi, Bier).
  12. Interessieren dich Trackables?
    Eine Epedimie, der auch wir verfallen sind.
  13. Verwendest du nur Geocaching.com oder nutzt du auch noch andere Geocaching-Sites?
    Gelegentlich opencaching.de, wo wir auch Caches haben
  14. Welches ist dein liebster Cachetyp?
    Letterbox-Hybrid, wenn auch leider viele den „Zusatz“ Letterbox nicht verdienen. Ein Stempel ist nicht alles…
  15. Verwendest du einen GPSr oder ein Smartphone?
    Angefangen haben wir mit einem Etrex 10, im Moment haben wir im Einsatz ein 30x und ein Touch.
  16. Wie wichtig sind dir Meilensteine und weißt Du schon, welchen Cache du an deinem nächsten machen willst?
    Seit dem Hundersten sind wir bemüht, für unsere Milestones besondere Caches zu besuchen, seit dem 300. sind vor allem Oldies dabei. Zum 2000. planen wir den Multi-Oldie „Maulbronn One“ zu besuchen.
  17. Ist dir Statistik wichtig?
    Ja und nein. Die 366 war und ist und wichtig, an der 81er arbeiten wir noch. Aber alles ohne Beschiss! Wir loggen nur, was wir in der Hand hatten.
  18. Hast Du eine eigene Website?
    Wer kennt nicht The Home of the Lazy Bug?!
  19. Gibt es eine Website die du im Zusammenhang mit Geocaching weiterempfehlen willst?
    Diese hier!?
  20. Dein Tip für Leute, die mit dem Geocaching anfangen wollen?
    Lasst Euch nicht anfixen. Dies ist die Hölle!

Mein Geocaching-Rückblick 2018

Eigentlich könnte dieser Blogeintrag recht kurz ausfallen, wenn man rein die Zahlen nimmt: 2759 Funde an 163 Cachtetagen. Ergibt 7,6 pro Kalendertag, 52,9 pro Woche, 230,1 pro Monat. 6 Dosen ausgelegt, 6 Events veranstaltet. Ende.

Das wäre aber natürlich etwas zu langweilig und ich könnte auch keine Caches empfehlen, die mir in diesem Jahr besonders gefallen haben.

Wie schon Anfang der letzten Jahre habe ich mir die Mühe gemacht und meine Highlights 2018 herausgesucht, auch wenn das dieses Mal etwas länger gedauert hat. Und das waren einige!

Januar
Entgegen den letzten Rückblicken fängt dieser nicht wie folgt an: Es ist seit 2015 Tradition, im Januar irgendwo hinzufliegen und dieses „irgendwo“ cachenderweise kennenzulernen. Dieses Jahr wurde nämlich nicht geflogen, sondern gefahren. Denn im Januar 2018 ging es nur nach Coburg. Die Spielenden Zahlen warteten. Da das ja eher Masse als Klasse ist, gibt es außerdem wenig zu empfehlen. Aber #24 Adventskalender SW – Der Christbaum brennt! ist definitiv einen Besuch wert.

Februar
Nach der doch etwas höheren Fundzahl im Januar, ließ ich es im der Februar sehr langsam und gemächlich angehen. Diesen Monat habe ich so wenig Caches wie schon lange nicht mehr gefunden. Nett gemacht war ❄ Let it snow… ❄.

März

15 Länder in 24 Stunden - Die Route
15 Länder in 24 Stunden – Die Route

Im März stach eine kleine Lost-Place-Tour  in den Osten heraus, die eigentlich mehr Tour als Lost Place war. Dafür habe ich einige schöne Caches finden können. Highlight waren Schüleröfen (LP), Wilschdorfer Gruselhäuschen und Tag der offenen Tür !!!.

Ende des Monats ging es dann darum, einige Länder in kurzer Zeit zu besuchen. Nämlich 15 in nur 24 Stunden. Auf der Anfahrt nach Holland haben wir uns die Goonies Caches Goonies Revenge: BLOOD, Goonies Revenge: THUNDER und vor allem Goonies Revenge: RODEO genauer angeschaut. In den Niederlanden war die Letterbox am Drei-, nein, eigentlich Vierländereck Vier Länder Letterbox am Dreiländerpunkt.

Auf der Tour an sich gab es gezwungenermaßen wenig cachetechnische Überraschungen, Welcome to Switzerland war aber cool gemacht.

Einen FTF konnte ich bei Romantischer Schweiß verbuchen.

April
Da wir ja aus Polen auch wieder zurück nach Hause mußten, haben wir auf dem Weg ein paar Dosen eingesammelt und nach dem Abendessen in Pilsen noch den Virtual Spejbl a Hurvínek besucht.

Mitte des Monats ging es schon wieder weg, dieses Mal länger und weiter: Eine Umrundung von Island war geplant. Die Insel steckt voller toller Orte und passenden Caches. The Golden Circle, ein Wherigo (der einzige in Island), der einen den Golden Circle (Þingvellir, Geysir Strokkur und Gullfoss) abfahren lässt und ein überraschendes Final hat. Der Seljavallalaug Virtual Cache bringt einen zu einem Schwimmbad in einer Schlucht, das von warmem Wasser direkt aus dem Berg gespeist wird. GLJUFURARFOSS CANYON (ICELAND) liegt nur wenige hundert Meter neben dem Wasserfall Seljalandsfoss, wird aber nur von wenigen Menschen besucht.

Skógafoss
Skógafoss

Eigentlich kann man alle tollen (Earth-)Caches einfach aufzählen: The geology of Dyrhólaey, Stuðla­berg Hellar (Basalt Caves), die Gletscherlagune JÖKULSÁRLÓN (ICELAND) und das Geothermalgebiet Hverir Iceland. Dimmuborgir diente als Inspiration für die Band, allerdings das Lavafeld, nicht der Cache mit der tollen Aussicht auf den See. Und ganz in der Nähe gibt es mit Hverfjall – Mývatn etwas einmaliges: Wann hat man schon einmal die Möglichkeit, auf einem Tuffkrater zu laufen und dabei auch noch zu cachen? Genesis of Goðafoss ist einer von unzähligen Wasserfällen und trotzdem einen Besuch wert. Sehr beeindruckend. Hjalteyri hat Lost Place Charakter. Blueberry Labyrinth ist ein wirklich interessant gemachter Mystery-Multi mit einer überraschenden Final-Location. In a crevice among some large rocks … ist eine Hommage an den allerersten Cache in Island. Einer der wenigen Caches in Island, an dem es ziemlich vermuggelt ist. Um MINOR zu finden, muß man zur richtigen Zeit kommen: Die Lok wird mitsamt Cache über den Winter eingemottet. Gróttuviti ist eine schöne kleine Insel vor Reykjavik, auf der man beim Cachen ein Auge auf die Gezeiten haben sollte. Am Ende der Reise gab es mit Laugarás sogar noch einen FTF in Island.

Mai

Im Mai finden ja traditionell Megaevents statt, die mich in diverse Gegenden führen. Dieses Mal ging es nach Idar-Oberstein und von dort aus natürlich auf Dosensuche. Da ich schon Mittwochs angreist bin, hatte ich Zeit auch in Belgien cachen zu gehen. Neben einem Besuch im Museum gab es natürlich einige

Reste eines Schützenlochs
Reste eines Schützenlochs

Caches an Schauplätzen der Ardennenschlacht. Es gibt eine Nuts!-Reihe, NUTS ! : „E“ Company hat mir gefallen. Auch Fans der grandiosen Serie Band of Brothers kommen auf ihre Kosten: Band of Brothers – Bastogne – Part 6 zeigt einem unter anderem die Reste der Schützenlöcher im Wald. Alles in Allem Geschichte pur. Tatort Ardennen dagegen ist ein knackiger Mystery rund um eine Tatortfolge.

Nächstes Mega, nächste Anfahrt, nächstes Ausland: Erstmal gings ins (deutsche) Vogtland, wobei man dort quasi ständig zwischen Deutschland und Tschechien pendelt. Auf der Hinfahrt besuchte ich den Challenge-Cache Europa-Tour 12-24, der ein wirklich cooles Versteck aufweist, und die 1. Hofer Samenbank, deren Besuch sich auch lohnt. Rund um den Megaevent haben mir Raumfahrt im Vogtland, Top of Czech Geowest (1244 m), ZBV – listel – Auf einen Sprung … und vor allem Extrem Buswarting sehr gefallen. Und auf der Heimfahrt kam ich noch in den Genuß eines der besten Caches in der Tschechischen Republik: Dacinka Home Videocache.

Juni

Auch im sechsten Monat des Jahres war ich in Sachen Megaevent unterwegs. Rund um das Bratwurstland besuchte ich die Wartburg mit dem Cache Weltkulturerbe Wartburg – Worldheritage Wartburg, wurde vom Final von Annuschka – (Ein normaler Tradi?) überrascht und hatte meinen Spaß beim Dreh mich Cache. Geschichte und Lost Place zusammen konnte ich mir bei niemand hat die Absicht ein Gästehaus zu bauen anschauen. Und eine wirklich witzige Letterbox ist Haialarm.

Gästehaus des DDR-Ministerrates
Gästehaus des DDR-Ministerrates

Mitte des Monats jagten wir 101 Dalmatinern rund um Prag hinterher. Natürlich blieben das nicht die einzigen Funde, aus dem Rest stachen Tim Burton soundtracks und Postovni schranka (Praha) hervor. Vaclavske namesti ist eine unglaublich dreiste Dose, die da direkt am Wenzelsplatz hängt. Auf der Rückfahrt haben wir uns noch die Letterbox Berounske opevneni – letterbox & TB hotel angeschaut, die ein überraschendes Final hat. Oder auch nicht, wenn man das Listing richtig liest.

Einen FTF im Rudel gabs noch beim Eventdösle.

Juli

Im Juli war ich recht wenig auf Dosensuche. Trotzdem gibt es natürlich ein paar Exemplare, die ich hier hervorheben kann: 🐰 Das Karnickel TB-Hotel 🐰 ist ein Mystery, bei dem wirklich alles paßt. Vom Rätsel bis zum Final sehr stimmig.

Auf einem Kurztrip in die Schweiz hatten wir viel Spaß bei Endstation und vor allem bei RehCac: Highway Killer, der auch der Grund für den Ausflug war. Ein sehr spannender Auto-Multi mit einem sehr sehr überraschenden und sehenswerten Final.

August

Stiflser Joch
Stiflser Joch

Nachdem ich mich überreden lassen habe, das Mega in Kassel zu besuchen, ging es an die Planung. Auf der Hinfahrt habe ich mit Knoff-Hoff I, Knoff-Hoff II und Knoff-Hoff III drei wirklich knifflige Basteleien gefunden, die teilweise zwischen Spaß und Verzweiflung pendelten. Ein Virtual der etwas anderen Art ist Wo ist denn nun der Mittelpunkt Deutschlands?, der diese Frage aber auch nicht abschließend klären kann. Rund um das Mega haben mir die beiden Letterboxen Cache and Camp und Welt der Brüder Grimm sehr gefallen. Und auf dem Heimweg lohnte sich der Stop bei der Pilger Pause für ein ungewöhnliches Logbuch.

Wieder daheim kam ich nicht wirklich viel zum cachen, der 🔨-Cache war aber wirklich ein Hammer 🙂 Wenige Tage später ging es schon wieder auf Tour: Das Stilfser Joch wartete. Witzig gemacht war die Die Maus vom Klinkerhaus und auch Grünschnabels Galton ist eine tolle Bastelarbeit. Auf dem Joch fand ich die Aussicht an der Tibet Hütte genial. Das Ziel war dann die Dreisprachenspitze, die gar nicht so einfach zu erklimmen war.

Nachdem ich das Wochenende danach auf dem Weg zum Event am See etwas Kabelsalat entwirren mußte, war etwas Ruhe angesagt. Denn ein paar Wochen später wurde in Frankfurt gecacht und dabei Abus sowie Luftbrückendenkmal (Virtual Reward) für gut befunden. Der Grund für den Besuch am Main war die Reise nach Georgien, Armenien und Aserbaidschan.

September

Fund!
Fund!

Der September war etwas ruhiger als die vergangenen Monate. Daher gibt es auch wenige Dosen herauszuheben. Auf der GAGA-Reise waren das die Letterbox Fire in the hole! und der Wherigo Akhtala Reverse Cache. In der Homezone hat mir Leitplanke mit Stil – Bittenfeld Edition gefallen.

Oktober

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und der Tag der Deutschen Einheit bringt ein wenig Urlaub. Leider nicht die ganze Woche, daher wurde aus einer längeren Tour zwei kurze. Der erste Teil führte mich nach Verdun, wo ich das Beinhaus von Douamont besuchte und den dazugehörigen Virtual PAX loggte. Auf dem Rückweg fuhren wir über Luxemburg, was den Fund von Insekten-TB-Hotel und Zack die Maus zur Folge hatte, beides sehr schöne Bastelarbeiten.

Die zweite Kurztour ging in die andere Richtung: In Sachsen-Anhalt waren wir hauptsächlich wegen Die Rache des Puzzlemörders (LP), wo uns der Owner einmal mehr erstaunt hat. Und ich konnte endlich beenden, wovon ich 2014 vom Fieber abgehalten wurde: 2048 – Freiheit ist alles! (LP), ein wirklich toller Lost Place.

Mitte des Monats besuchte ich ein Wochenende lang das Elsaß, wo ich mich neben dem Besuch des Geobretzel-Megas auch an Le Lion de Belfort – Virtual Reward und TB HOTEL – La cité Dolfus erinnern werde.

Kreuze in Verdun
Kreuze in Verdun

Die Fundzahlen schnellten in die Höhe, der Ehemalige Landkreis Waldeck war das nächste Ziel. Neben Masse gibt es in der Gegend aber auch Klasse, zum Beispiel das TB – Hotel 9834 Schloss Welda. Und zum Abschluß sogar noch einen wirklich tollen Lost Place, was man im Westen ja eher selten findet: Stationen der Lokbehandlung -LP-

November

Der November brachte das letzte Mega in diesem Jahr, weswegen ich mich auf den Weg nach Köln machte. Schon auf dem Hinweg fand ich das witzige Playboy Mansion und das doch etwas knifflige „Rocket Pig“.

Ein Ausflug durch diverse Landkreise  nach Holland und Belgien lief natürlich nicht ohne ein paar tolle Caches ab. Die Zeitungsredaktion ( TB-Hotel ) war vom Cache bis zum Logbuch absolut stimmig. Über Die Wahrheit über die grünen Chapelmonster kann man eigentlich nicht viel sagen. Das muß man einfach erlebt haben. Wenn man in Maastricht ist, kommt man eigentlich nicht um den Cache mit den meisten Favoritenpunkten in den Niederlanden herum. „van Kluis tot Kookhuis“ bedeutet in etwa „vom Tresor zum Kochhaus“ und beschreibt den Cache ganz gut.

Ohne Geschichte geht es nicht! Ein Besuch auf dem Netherlands American Cemetery and Memorial war dank des Multis R*E*S*P*E*C*T!!! und des Virtuals NEVER FORGET! Pflicht und hat sich gelohnt. Auch die Reste der Höckerlinien sind immer wieder interessant. Und wenn man mit Panzersperre Kinkebahn (Westwall) noch einen Cache suchen kann, umso besser!

Der Weg zurück in den Süden wurde durch einige Dosen und einen Ausflug auf den Drachenfels unterbrochen. Die Dreirad-Straßenwalze muß hier genannt werden und natürlich auch der uralte Virtual The Eye of the Dragon mit einem tollen Ausblick auf den Rhein.

Kaum wieder Zuhause konnte ich die FTFs bei Stadtarchiv Stuttgart und Nursery Rhymes verbuchen.

Dezember

Schnitzeljagd in Aying (Symbolbild)
Schnitzeljagd in Aying (Symbolbild)

Im letzten Monat des Jahres 2018 wurde ich nach Bayern eingeladen. In der Gegend rund um Aying kann man wirklich viele extrem toll gemachte Dosen suchen. Ich will hier eigentlich gar keinen Cache groß hervorheben, daher meine Highlights vom Team Aying: TB-Landhotel Hofolding (Eines der coolsten TB-Hotels, die ich bisher gefunden habe), Schnitzeljagd (Der Name ist hier Programm!), Ayinger Bräustüberl (Sehr passende Logmöglichkeit), Der Dosomat (Witzige Idee), Am seidenen Faden (Dreist gemacht), Gut zu Vögeln 🐦彡 (Ein Vögel-Multi), Ayinger Dosenfischen #1 🐟 (Auftakt einer Reihe von etwas anderen Angelcaches), Ayinger Dosenfischen „Catch of the day“ 🎣 (Bonus der Reihe, eine abnormal geniale Bastelei!). Für eine tolle Abendunterhaltung sorgte der Nacht-Wherigo Sherlock – Der Hund von Baskerville.

Nachtcachen ist im Winter eh immer gut, weil es so früh dunkel wird. Das brachte uns auch auf die Idee, nach Augsburg zu fahren und den tollen NC Batman – Auxburg Asylumn (NC) anzugehen. Sehr schön gemacht! Einen coolen Abschluß des Jahres bildete Brummis unerwünscht! mit einem sehr überraschenden Final.

Das wars. Mein Geocaching-Jahr 2018. Vielleicht findet sich ja die eine oder andere Anregung für andere Cacher darunter.

Berlin – Hauptstadt der Spione – Interview mit der Orga

Berlin - Hauptstadt der Spione

Das Jahr 2019 ist noch jung, aber ich weiß schon seit über 6 Monaten, was ich im Mai machen werde. Nachdem 2018 etwas viel war, habe ich mich recht schnell gegen Hamburg und für Berlin entschieden. Das Thema des Events – Spionage und alles, was dazugehört – paßt perfekt zur Hauptstadt Deutschlands, die nicht nur während des Kalten Krieges auch die Hauptstadt von Spionage und Geheimdiensten war. Also wurde ein Hotel gebucht und das Wochenende geplant (und verlängert :). Zeit, sich einmal näher mit Berlin – Hauptstadt der Spione zu beschäftigen.

Berlin ist die Bundeshauptstadt der Bundesrepublik Deutschland und zugleich eines ihrer Länder. Die Stadt Berlin ist mit rund 3,6 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste und mit 892 Quadratkilometern die flächengrößte Gemeinde Deutschlands. Sie bildet das Zentrum der Metropolregion Berlin/Brandenburg (rund 6 Millionen Einwohner) und der Agglomeration Berlin (rund 4,5 Millionen Einwohner). Der Stadtstaat besteht aus zwölf Bezirken. 

Um herauszukriegen, ob und wieso sich eine Reise dorthin auch für jeden anderen lohnt und was geboten wird, habe ich – wie schon in der Vergangenheit bei anderen Megaevents – einfach mal bei der Orga angefragt und mir einige Fragen beantworten lassen. „Die Orga“ war in diesem Fall Torsten alias geofux.bln.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, ein Megaevent in Berlin zu veranstalten?

Nach dem Mega im Spreepark 2013 und dem MegAdvent im Motorenwerk (2014) war es lange Zeit still in Berlin und die Fragen nach einem weiteren Mega häuften sich. Einige Ideen und Ansätze waren bereits vorhanden und so fanden sich letztendlich ein paar Leutchen zusammen, die Lust und Laune hatten, das mal anzugehen.

In welcher Location wird das Event stattfinden?

Das Hauptevent wird am 18.Mai 2019 in der Shedhalle im Funkhaus Berlin in der Nalepastraße stattfinden. Das war die Wagen- und Werkstatthalle der Übertragungswagen vom ehemaligen Funkhaus/Rundfunkhaus der DDR. Es wird auch ein Vor-Event geben, welches am Freitag im Fort Hahneberg stattfinden wird. Das Fort Hahneberg liegt an der westlichen Stadtgrenze in Berlin-Spandau und ist eine alte Festungsanlage, welche bereits im 19. Jahrhundert direkt in einen Berg gebaut wurde.

Warum gerade dort?

Wir wollten gern eine Verbindung zu den letzten beiden Mega-Events schaffen und somit auch erneut eine Verbindung zur Thematik Lost Place in Berlin. Mit der Shedhalle und den Fort Hahneberg ist uns das auch bestimmt ganz gut gelungen. Zumindest sind wir von beiden Orten sehr angetan und haben bis heute auch einige positive Rückmeldungen dazu erhalten. Beides sind Locations, die erstaunlicher Weise nicht großartig bekannt sind – mussten wir erfahren.

Für wie viele Geocacher plant ihr eurer Event?

Da die Shedhalle eine Gesamtzulassung für 9.000 Personen hat, können wir da sehr frei und großräumig planen. Zusätzlich gibt es noch Platz vor der Halle und genug Aktivitäten, die man in unserem Shop buchen kann. Somit können wir davon ausgehen, hier sehr viele Geocacher empfangen und begrüßen zu dürfen. Alle sind recht herzlich eingeladen!

Gibt es eine maximale Anzahl an Teilnehmern, die diese Location besuchen dürfen?

Wie gesagt, die Halle hat eine Zulassung für 9.000 Personen!

Brandenburger Tor
Das Brandenburger Tor in Berlin bei Nacht vom Pariser Platz in Richtung Siegessäule, CC BY-SA 3.0 von Pedelecs

Wenn wir bei der Anzahl der Besucher sind: Könntet ihr ein Gigaevent stemmen und arbeitet ihr darauf hin?

Ursprünglich wollten wir „nur“ ein weiteres Groß-Event für die Geocacher-Community planen und veranstalten. Natürlich sollte es dann schon das dritte Mega in Berlin werden! Den aktuellen Will Attend-Zahlen zufolge könnten wir – nach Hamburg – auch den Giga-Status erreichen. Das würde uns natürlich unwahrscheinlich freuen und stolz machen! Wir haben es also kurzfristig mit in den Planungsgedanken aufgenommen.

Was bietet ihr dem Besucher?

Als erstes eine wirklich interessante Location mit Geschichte, direkt an der Spree. Des Weiteren haben wir Workshops im Angebot – so zum Beispiel zum Thema Wherigo oder Lockpicking und diverse interessante Führungen können auf der Shopseite gebucht werden. Aktuell werden noch einige Geocaches geplant und gebaut und und und…

Wir haben in der Shedhalle auch eine eigene Etage für Kinder, heißt also auch – es gibt einen extra Programmpunkt für die Kinder und jede Menge Spiel und Spass.

Gibt es aktuell schon ein Programm und wenn ja, was würdet ihr davon hervorheben?

Oh ja, natürlich haben wir ein Programm! Als besonderen Punkt möchten wir da gern Lisbeth & Stotco (ehemals Gitarrist der Dosenfischer) benennen und natürlich der Auftritt von „Hops und Hopsi“, das Zauber-Clown-Duo, welches aus dem Kinder-Kultprogramm des Spreeparks bekannt ist. Alle weiteren Programmpunkte befinden sich gerade in der Endplanung werden in den nächsten Tagen veröffentlicht.

Es finden – vor allem in Deutschland – immer mehr Megas statt. Warum sollten Cacher gerade nach Berlin kommen?

Na das ist ja eine Frage!? Berlin ist immer eine Reise wert! Außerdem hat doch fast jeder Geocacher noch einen Koffer in Berlin!

Wird der Besucher bei euch Eintritt zahlen müssen? Wenn ja, wieviel?

Ja, es muss Eintritt bezahlt werden. Dieser liegt bei Kindern ab 7 bis 17 Jahren bei 7,50 Euro und Erwachsene zahlen 12,50 Euro Eintritt.

Wie barrierefrei wird euer Event?

Die Halle ist barrierefrei. Wir haben im Orga-Team ein Mitglied, dass sich ausschließlich an dem Tag darum kümmern wird, dass alles barrierefrei ist – egal ob man gehörlos ist, im Rollstuhl sitzt oder andere Barrieren zu überwinden hat.

Gibt es am Eventgelände genügend Parkplätze?

Leider ist die Parkplatzsituation wie überall in Berlin: Zum Abgewöhnen. Wir empfehlen das Auto am Hotel/der Unterkunft stehen zu lassen und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

Dürfen Hunde aufs Eventgelände?

Ja, auch die geliebten Vierbeiner dürfen mit auf das Gelände. Allerdings ist das immer so ein Thema für sich. Wir möchten die Tierliebhaber daher wirklich aufrufen, sich das genau zu überlegen. So ein Groß-Event ist hin und wieder laut und sehr voll. Nicht jeder Hund und Hundehalter kann damit ganz cool umgehen.

Wieviele Personen sind in eurem Orga-Team?

Das Kern-Orgateam besteht aus 8 aktiven Geocachern. Das Gesamt-Orga-Team mittlerweile aus 30 Leuten und zusätzlichen Helfern aus der Berliner Cacher-Community.

Wie ist die Verteilung der Aufgaben im Team?

Wir haben die Aufgaben zur Planung des Mega in mehrere Bereiche eingeteilt. Jedes der acht Kern-Orgamitglieder hat einen oder mehrere Aufgabenbereiche, für die er allein verantwortlich ist, so dass immer einer den Überblick behält.

Mischt jeder bei jedem Thema mit?

Nein, das würde zu keinem Ergebnis führen. Allerdings werden hin und wieder gemeinsam Ideen und Vorschläge besprochen und so Absprachen zur Planung getroffen. Die Ausführung übernimmt dann das jeweilige Orga-Mitglied wieder allein.

Reicht das aus, um das Mega zu abzudecken?

Natürlich nicht nur!  Hier sind wir, wie jede Orga, natürlich auch auf die Helfer am Eventtag angewiesen.

Benötigt ihr Helfer?

Selbstverständlich benötigen auch wir Helfer, um dieses Event bestmöglich zu gestalten. Hier gibt es schon einige Bewerbungen mit Angabe was man gern machen würde und könnte. Das ist immer sehr von Vorteil und lässt die Einsatzplanung einfacher werden.

Es darf und soll sich auch gern weiterhin jeder melden der da helfen möchte, im Moment sammeln wir die Anfragen und demnächst wird sich dann die Helfer-Orga mit allen in Verbindung setzen um Nägel mit Köpfen zu machen.

Gibt es einen Anreiz, euch zu helfen?

Na klar, wer kann schon von sich behaupten, ein Helfer-Agent vom Geheimnistraeger gewesen zu sein? Ansonsten gibt es für jeden Helfer eine tolle Erinnerung in Form eines TrueMetalTag, eines Agentenhutes, des Helfer-Shirts. Mal sehen, was wir noch so aus der Asservatenkammer schmuggeln können.

Sind alle im Orga-Team langjährige Cacher? 

Na zumindest in der Haupt-Orga sind alle langjährige Geocacher. Natürlich gibt es auch „Neulinge“ in den einzelnen Bereichen, die aber genau wegen ihrer Unvoreingenommenheit wertvolle Tipps und oder handwerkliches KnowHow geben können.

Wie seid ihr zum Geocaching gekommen?

Oh, ob das hier alle so noch mitteilen können!? Der geofux.bln ist lange Zeit mit anderen cachen gewesen und hat sich dann endlich mal selber angemeldet – aber das wäre ein längere Geschichte für sich (Anmerkung des Bloggers: Können wir in Berlin näher erörtern^^).

Was tut ihr, wenn ihr nicht cacht?

Zunächst haben wir alle Familie und gehen auch alle einem relativ normalen Job nach. Wir sind also Menschen wie Du und Ich und machen mit wenig Zeit, aber viel Lust und Spass diese Orga-Arbeit so nebenher um anderen Geocachern mal einen schönen Tag in Berlin zu ermöglichen.

Wo/wie habt ihr bisher Werbung für dieses Event gemacht?

Na unsere Werbung sollte zumindest in den sozialen Medien nicht untergegangen sein 😉 Ansonsten gab es bereits diverse kleine Werbe-Events, einige Blogbeiträge bundesweit und natürlich gibt es zu unserem Mega auch eine Homepage www.gc-agenten.de und eine Facebookseite nebst Twitteraccount.

Welche Möglichkeiten habe ich, weitere Geocacher von eurem Event zu informieren (Werbematerial, Banner etc.)?

Unseren Will Attend-Banner gibt es im Listing, Visitenkarten kann man gern bei uns anfordern und natürlich dürfen Facebook, Twitter und Website gern verlinkt werden.

Wir freuen uns auf den 18.Mai 2019 und auf viele Besucher der Geocaching-Community von Nah und Fern! Alle sind herzlichst eingeladen zu GC7QQQQ!

Torsten, vielen Dank für die Infos. Wir sehen uns im Mai in Berlin!

Neuauflage: Gründels Cacherbibel up-to-date

Geocaching I - Alles rund um die moderne Schatzsuche
Eigentlich wollte ich diesen Beitrag schon vor einer Woche schreiben, denn da lag die Neuauflage von Markus Gründels „Geocaching I – Alles rund um die moderne Schatzsuche“ in meinem Briefkasten. Der Conrad Stein Verlag hat mir ein Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Wer beim Geocaching nicht einfach nur zu den Koordinaten rennt, sondern auch gelegentlich Listings liest, der stößt früher oder später auf Aussagen wie „bring deinen Gründel mit“ oder „vor Ort kann dir der Gründel helfen“. „Der Gründel“ ist eigentlich Markus Gründel. Da der aber natürlich nicht ständig mit jedem zum Cachen gehen kann, hat er praktischerweise ein Buch geschrieben, für das sich auch die Bezeichnung „der Gründel“ eingebürgert hat.

Dieses Buch ist aktuell in einer neuen Auflage erschienen und wurde mir vom Conrad Stein Verlag netterweise zur Rezension zugeschickt. Vielen Dank dafür! Die Rezension gibt wie üblich meine persönliche Meinung wider und muß nicht zwingend mit der Meinung des Verlags übereinstimmen.

Sie wollen, daß ich Ihr Produkt hier in meinem Blog bespreche? Die Voraussetzungen finden Sie hier.

Das Buch

Wie die Nummerierung vermuten läßt, gibt es inzwischen mehr als dieses eine Buch, genaugenommen sind es drei. Das erste Buch, um das es hier geht, wird auch gerne als die „Cacherbibel“ bezeichnet, obwohl eigentlich „Cacherenzyklopädie“ viel passender wäre.

Denn man bekommt alles erklärt, was man als Geocacher wissen muß: Wie finde ich einen Cache, welche Arten gibt es. Unter dem Punkt „Grundlegendes“ wird genau das erklärt und auch Trackables, Souvenirs, Shops und Geocaching-Plattformen kommen nicht zu kurz.

Im zweiten Teil des Buches, der mit „Ausrüstung“ betitelt ist, wird erklärt, was man als Geocacher mitschleppen kann oder was generell einen Platz im Kofferraum des Cachemobils einnehmen sollte. Natürlich wird nicht nur die Grundausstattung erklärt, sondern auch auf die speziellen „Bedürfnisse“ von Wander- oder Klettercaches eingegangen. Was man davon letztendlich wirklich braucht, muß man von Fall zu Fall entscheiden, aber einen guten Ansatz liefert das Büchlein.

Grob ein Drittel des Buches nimmt der Part „Geocaching in der Praxis“ ein, in dem neben dem Umgang mit dem GPS, sowie dem Suchen und Verstecken eines Caches auch die Umwelt nicht zu kurz kommt. Es wird erklärt, welche Gefahren beim Geocaching warten können. Und letztendlich bekommt man auch noch Infos zum GC-Slang, damit man nicht ganz dumm da steht, wenn man Dinge wie „Beim FTF am JAFT mußte ich erst noch warten, bis Muggel den GZ verlassen hatten. TNLNSL, TFTC“ liest 🙂

Auf den restlichen Seiten finden sich die gängisten Verschlüsselungsmethoden. Da das Buch quasi immer dabei sein kann, macht das Sinn und kann unterwegs gut genutzt werden. Auch wenn es am Field Puzzle keinen Handyempfang gibt oder man die passende App nicht installiert hat. Als Bonus gibt es noch eine Seite, die als Ersatzlogzettel fungiert. Ein netter Gag.

Was ist neu?

Was die Themen angeht, eigentlich gar nicht so viel. Das meiste hat sich einfach über die Jahre bewährt, das Buch ist nicht ohne Grund ein Standardwerk. Allerdings wurden alle Informationen auf einen aktuellen Stand gebracht und bspw. neue Cachearten wie Challenges oder Echtzeitcaches angesprochen.

Lohnt der Kauf?

Ein klares „jain“. Wer das Büchlein immer dabei hat, wird sich über eine nicht abgegriffene Ausgabe sicher freuen und wer das Thema Geocaching erst für sich entdeckt hat, sowieso. Es richtet sich zwar eher an Anfänger und wirkliche Geocaching-Profis werden wenig Neues entdecken. Meiner Meinung nach macht das aber nichts, denn man hat viel Wissen komprimiert in einem Buch, das wirklich problemlos in die Beintasche einer Cargohose oder in ein Handschuhfach passt. Wer es also noch nicht besitzt, kann ruhig zuschlagen. Wer eine Ausgabe im Schrank stehen hat und sowieso weiß, wie der Hase beim Geocaching läuft, kann sich das Buch schenken. Oder schenken lassen 🙂

Infos zum Buch

Geocaching I – Alles rund um die moderne Schatzsuche
Preis: 12,90 Euro
Taschenbuch: 224 Seiten
Verlag: Conrad Stein Verlag; Auflage: 7., überarb. (29. Oktober 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3866864817
ISBN-13: 978-3866864818
Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 1,5 x 16,6 cm



13500 und 14000 Funde

Signal the Frog is a registered trademark of Groundspeak, Inc. Used with permission.Nachdem ich bei 500, 1000, 1500, 2000, 2500, 3000, 3500, 4000, 4500, 5000, 5500, 6000, 6500, 7000, 7500, 8000, 8500, 9000, 9500, 10000, 10500, 11000, 11500, 12000, 12500 und 13000 Funden gebloggt habe, gibts hier wieder einen kleinen Rückblick über die Geocaches, die mir unter den letzten 500 1000 gut gefallen haben.

Nummer 13500 war übrigens ein sehr schönes TB-Hotel: TB – Hotel 9834 Schloss Welda
Nummer 14000 war übrigens ein toller Lost Place: Stationen der Lokbehandlung -LP-

Warum ausnahmsweise zwei mal 500 in einem Blogeintrag? Weil wir einen größeren Powertrail absolviert haben und der Blogeintrag für diese 500 Funde dann sehr kurz ausfallen würde.

Diese Aufstellung ist natürlich absolut nicht sortiert oder gar vollständig. Alle diese Caches blieben mir in irgendeiner Art besonders in Erinnerung.

Zwischen Europa und Asien: Geocaching in Georgien, Armenien und Aserbaidschan

Quasi auf den Spuren der Kanzlerin war ich 4 Tage zum Geocaching im Südkaukasus unterwegs. Natürlich nicht allein, sondern zusammen mit fast 30 anderen Geocachern. Wahrscheinlich muß man für eine solche Reise ein bißchen GAGA sein. Deshalb gaben wir unserer Gruppe diesen Namen, weil er gut in Logbücher passt und die Stationen unserer Reise abkürzt: Germany, Armenia, Georgia, Azerbaijan.

Natürlich wird hier der ein oder andere die Frage stellen, warum man gerade in diese Gegend reist, noch dazu, wo die Cachedichte nicht gerade hoch ist. Wie bei vielen meiner Reisen ist es eine Mischung aus Neugierde auf ein unbekanntes Land, Vorfreude auf neue Eindrücke und ein gesundes Interesse an etwas Neuem. Ich hätte es vor einigen Jahren beispielsweise nie für möglich gehalten, daß ich einmal 8 von 15 Nachfolgestaaten der Sowjetunion besuchen würde. Und ja, auch eine gewisse Länderpunktegeilheit spielt eine Rolle.

Irgendwann Anfang März gab es auf Facebook eine Umfrage von Cacher-Reisen, ob denn Interesse an einer kurzen Reise in diese drei Länder bestünde. Das Ergebnis war 50/50, aber die Reise kam zustande. Es folgten einige Infomails und die Buchungsmöglichkeit. Wie so oft war meine Reaktion so etwas wie „Das ist so bescheuert gaga, da will ich mit!“. Also habe ich ein paar Tage später direkt gebucht und von da an Vorfreude aufgebaut.

Da ich mit einem Teil der Gruppe bereits am Mittwoch nach Frankfurt gefahren bin, lassen wir den Abend stilecht in einem georgischen Restaurant ausklingen. Sehr leckeres Essen!

Donnerstag – Anreise nach Tiflis

Um 11:30 treffen wir uns am Flughafen Frankfurt. Davor gehen wir unserem Lieblingshobby nach oder nutzen die Zeit für die Anreise. Nach dem Checkin und einem Kennenlernen startet um 13:05 Uhr mit dem Turkish Airlines Flug nach Istanbul die erste Etappe. Ein kurzer Aufenthalt am Flughafen Sabiha Gökçen im asiatischen Teil der Stadt und schon startet der zweite Flug zum Endziel des heutigen Tages: Die georgische Hauptstadt Tiflis.

Welcome to Georgia

Nach der Landung wird kurz noch Geld gewechselt und kurze Zeit später sitzen wir alle in zwei Minibussen. Der Transfer vom Flughafen zum Hotel läuft unkompliziert und einigermaßen schnell ab. Nach dem Einchecken ins Hotel gibt es noch einen kleinen Event und schon heißt es „Gute Nacht Tiflis“.

Flagge GeorgienGeorgien (georgisch საქართველო) ist ein eurasischer Staat an der Grenze zwischen Europa und Asien in Transkaukasien, östlich des Schwarzen Meeres und südlich des Großen Kaukasus gelegen. Im Norden wird er von Russland, im Süden von der Türkei und Armenien, im Osten von Aserbaidschan begrenzt.

Freitag – Aserbaidschan und Tiflis

Ich residiere in einem großen Zimmer mit einem Bett aus Beton im fünften Stock des Hotels. Entgegen meinen Befürchtungen habe ich aber super geschlafen. Mein Zimmer hat zudem einen eingebauten Wachmacher: Die Dusche unterscheidet nur zwischen kalt, sehr kalt, Jakutsk oder Oimjakon. Aber gut, für die paar Übernachtungen kann man das aushalten.

Da es in Georgien morgens eher gemächlich zugeht, startet unser Bus erst um 8:30 Uhr. Davor ist noch genug Zeit für ein Frühstück, bei dem wir auch direkt mit Chachapuri in Kontakt kommen. Ich kenne das „Käsebrot“ schon aus Kiew, aber in Georgien ist es wirklich allgegenwärtig.

Der Bus bringt uns an die Grenze zu Aserbaidschan, ins rund 70 Kilometer entfernte Kloster Dawit Garedscha. Die Fahrt dauert etwa zwei Stunden, die Straßen sind nicht immer das, was sich ein Mitteleuropäer unter einer Straße vorstellt. Aber mit fähigem Personal kommt man überall hin. Daß der Busfahrer seinen Setra S 315 im Griff hat, wird er uns noch mehrfach beweisen.

Das Kloster befindet sich unterhalb eines Bergkammes, der die Grenze zu Aserbaidschan darstellt. Da es auch auf dem Kamm einige Höhlen und eine Kapelle gibt, scheint der Grenzverlauf eher schwammig zu sein. Der Aufstieg ist nicht ganz einfach, es gibt keine richtigen Wege, nur unbefestigte Trampelpfade. Cacherautobahnen eben 🙂 Oben findet dann noch ein Event statt, ein Multi und ein Tradi komplettieren cachetechnisch den Ausflug.

Flagge AserbaidschanAserbaidschan ist ein Binnenstaat in Vorderasien und liegt zwischen dem Kaspischen Meer und dem Kaukasus, der sich zwischen Asien und Europa erstreckt. Nachbarstaaten sind im Norden Russland, im Westen Armenien, Georgien und – über die Autonome Republik Nachitschewan – die Türkei.

Das Kloster selbst ist überschaubar, es es viel abgesperrt, weil Teile restauriert werden. Man kann eine kleine Kirche besuchen, die, wie üblich bei orthodoxen Christen, innen reich geschmückt und verziert ist. Im Fels sind kleine Höhlen zu sehen, in denen Mönche leben oder gelebt haben. Und man findet im Inneren des Klosters etwas Schatten und kann sich die Landschaft näher anschauen. Am Parkplatz kann man Andenken und kaltes Wasser kaufen, welches wirklich nötig ist. Es hat sicher über 30° C im Schatten. Nur eben außerhalb des Klosters ohne Schatten 😉

Nach einigen Stunden besteigen wir wieder unseren Bus und fahren zurück nach Tiflis. Netterweise werden wir am Europaplatz abgesetzt, von wo aus die Seilbahn zur Festung Nariqala startet. Ein sehr bequemes und günstiges Fortbewegungsmittel. Gerade einmal 2 Lari bezahlen wir in der Gruppe pro Person und Fahrt. Für unter 70 Cent kann man wirklich nichts falsch machen. Außerdem spart man sich den schweißtreibenden Aufstieg und hat obendrein noch einen schönen Blick von oben auf die Altstadt.

Auf dem Berg warten ein paar Dosen, die sehr wichtigen Kühlschrankmagnetenverkäufer und Kartlis Deda, eine etwa 20 Meter hohe Statue, die die Mutter Georgiens darstellt. Im Vergleich zur Mutter Heimat in Kiew mit ihren über 100 Metern Höhe wirkt sie eher mikrig, aber vom Berg hat man einen sehr schönen Ausblick auf die Altstadt und den Rest von Tiflis.

Mit der Seilbahn geht es auch wieder nach unten. So langsam haben wir alle Hunger und Google Maps ist der Meinung, daß wir diesen im Restaurant Alani stillen können. Nachdem quasi das halbe Restaurant umgestellt wurde, damit wir einen großen Tisch haben, lassen wir den Abend bei einem wirklich leckeren Essen ausklingen. Danach teilt sich die Gruppe. Ich teste eine App, die mir im Vorfeld empfohlen wurde und fahre mit Taxify für umgerechnet 1,65 Euro zurück zum Hotel.

Samstag – Armenien und Tiflis

Das gleiche Spiel wie gestern: Kalte Dusche, schnelles Frühstück, um 8:30 Uhr fährt der Bus. Heute fahren wir nach Armenien. Der Bus braucht ungefährt 2 Stunden bis zu Grenze, allerdings halten wir unterwegs an einem Supermarkt und an den Resten einer verlassenen Tankstelle an. Diese Tankstelle beherbergt neben deutschen Zapfsäulen noch etwas Besonderes: Die einzige Letterbox im Umkreis von fast 1000 (!) Kilometern. Die nächste Letterbox liegt tatsächlich in 950 Kilometern Entfernung auf der Krim.

An der Grenze angekommen, bietet sich ein für uns Mitteleueropäer eher ungewohntes Bild. Anstehen, Pass stempeln lassen, ausreisen. Das zieht sich etwas, ist aber noch im Rahmen. Danach geht es ein paar Hundert Meter weiter und das gleiche Spiel wieder. Anstehen, Pass stempeln lassen, einreisen. Und dann sind wir in Armenien!

Flagge ArmenienDie ehemalige Sowjetrepublik Armenien (armenisch Հայաստան) ist ein Binnenstaat im Südkaukasus und liegt im Bergland zwischen Georgien, Aserbaidschan, dem Iran und der Türkei. Das Land gehörte zu den frühesten christlichen Kulturen und weist zahlreiche religiöse Stätten auf.

Gegen Mittag erreichen wir das Kloster Akhtala. Bei der Anfahrt zeigt der Busfahrer einmal mehr sein Können und bringt problemlos uns bis zum Ziel. Im Kloster wartet neben einem Multi auch ein Event auf uns. Wir besichtigen einige Zeit die Kirche und die Reste des Klosters, bevor es weiter geht. Wir halten kurz noch einmal an, um den STF bei einem Wherigo zu holen – 9 Tage nach dem FTF, 19 Tage nach Publish. In Deutschland wäre das nahezu unmöglich.

Wenig später kommen wir am zweiten Punkt unserer heutigen Tour an: Im Kloster Haghpat, einem Klosterkomplex aus dem 10. Jahrhundert, der über mehrere Kirchen und einen mächtigen Glockenturm. Den Tradi finden wir problemlos, so daß wir einige Zeit nutzen können, um uns über das Gelände zu bewegen und die Gebäude zu erkunden. Irgendwann geht es dann wieder zurück. An der Grenze wieder das vom Vormittag schon bekannte Prozedere: Anstehen, Pass stempeln lassen, ausreisen, fahren, anstehen, Pass stempeln lassen, einreisen.

Gegen 17 Uhr sind wir wieder in Tiflis. Wir nutzen die Zeit, um mit einer Seilbahn auf einen zweiten Berg zu fahren. Anders als gestern hat die aber keine Gondeln, sondern ist ein Funicular, eine Standseilbahn. Sie bringt uns zum Mtatsminda Vergnügungspark, in dem die Fahrgeschäfte mitten in einem öffentlichen Park stehen. Dort steht auch der Fernsehturm Tiflis, der aus der Nähe aber nicht ganz so imposant aussieht, wie von Weitem. Der Park ist schön angelegt und es gibt auch eine Caches zu finden. Nachdem uns die Seilbahn wieder nach unten gebracht hat, nehmen wir ein Taxi zurück ins Hotel.

Die Zeit reicht gerade, um sich kurz frisch zu machen und schon laufen wir los zum Abendessen. Geplant war, daß wir an unserem letzten Abend im Restaurant Veriko noch einmal typisch georgisch essen sollten. Leider hat das nicht so ganz geklappt. Das Essen war zwar wirklich gut, aber der Service dermaßen planlos und überfordert, daß man quasi jede Bestellung mehrfach anfragen muß. Schade. Damit der Abend nicht mit dieser Enttäuschung enden muß, besuchen wir noch kurz den 24-Stunden-Supermarkt um die Ecke vom Hotel. Dort decken wir uns mit allerlei alkoholischen und nichtalkoholischen Getränken ein. So kann man den Abend dann gemütlich im Hotel ausklingen lassen. Die Nacht wird kurz genug…

Sonntag – Rückreise

Nach einer sehr kurzen Nacht und einer seeeehr kalten Dusche treffen wir uns um 4 Uhr vor dem Hotel. Wieder besteigen wir zwei Minibusse und fahren durch das teilweise schon schlafende, teilweise noch feiernde Tiflis zum Flughafen. Um 6:05 Uhr geht unser Turkish Airlines Flug nach Istanbul. Dieses Mal haben wir etwas mehr Zeit und können am Flughafen noch shoppen oder etwas essen. Oder Wasser kaufen, denn auch in Istanbul sind heute über 30°. Wir starten mit leichter Verspätung erst um 10:30 den Flug zurück nach Frankfurt und beenden dieses Abenteuer um 12:30 deutscher Zeit.

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Georgien und Armen reicht ein Reisepass, nach Georgien prinzipiell sogar ein Personalausweis. Für Aserbaidschan benötigt man zusätzlich zum Reisepass ein Visum. Da der Grenzverlauf am Dawit Garedscha-Kloster aber sehr „schwammig“ ist, wird der Grenzübertritt dort ohne Kontrollen geduldet.

Fazit

Ja, es war schon kurz, aber das haben Kurztrips so ansich. Trotzdem bin ich der Meinung, daß wir einiges an Eindrücken gewinnen konnten. Trotz der geografischen Lage ist Georgien doch eher „westlich“ und so gar nicht asiatisch oder der Türkei ähnlich. Man merkt an manchen Ecken, daß es mal zur Sowjetunion gehört hat, vor allem, was die LKW angeht. Meistens könnte man aber genauso in Ungarn oder Rumänien sein, wenn man einmal von der Schrift absieht. Zum Glück sind Schilder etc. oft sowohl Georgisch als auch Englisch ausgezeichnet, mit dem ich übrigens problemlos durchkam. Tiflis ist auf jeden Fall eine (weitere) Reise wert, auch oder gerade weil, das Stadtzentrum relativ überschaubar ist. Man kann hier einen günstigen Städtetrip verbringen, hat einiges zu sehen und das Essen ist überaus lecker.

Fragen? Ab in die Kommentare!

GIFF 2018 – Janz jroß Kinema – Interview mit der Orga

„Log mal Will Attend, wäre super, wenn die Mega werden“. Das war quasi der Satz, der mich auf ein etwas kurioses Mega hingewiesen hat: GIFF 2018 – Janz jroß Kinema am 10.11.2018 in Köln. Wie man schon am Namen erkennen kann, geht es um ein Event zum Geocaching International Film Festival.

Köln (kölsch Kölle) ist mit mehr als einer Million Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt des Landes Nordrhein-Westfalen sowie die viertgrößte Stadt Deutschlands. Die kreisfreie Stadt gehört zum Regierungsbezirk Köln und ist das Zentrum des Ballungsraumes zwischen Kölner Bucht und Oberbergischem Land mit gut vier Millionen Einwohnern.

Um herauszukriegen, ob und wieso sich eine Reise dorthin auch für jeden anderen lohnt und was geboten wird, habe ich – wie schon in der Vergangenheit bei anderen Megaevents – einfach mal bei der Orga angefragt und mir einige Fragen beantworten lassen. „Die Orga“ war in diesem Fall Gunther alias geoteddybaer.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, ein Megaevent in Köln zu veranstalten?

Bereits seit mehreren Jahren veranstalte ich GIFF Events und wir haben in Köln diese auch in kleineren Kinos durchgeführt. Dies ist quasi die „natürliche“ Vergrößerung.

Sollte es von Anfang an Mega werden?

Nein, aber bereits vor Veröffentlichung war das Interesse so groß, dass wir in der Planung umgeschwenkt sind.

Warum gerade zum GIFF?

Weil Autokino und Filmvorführung eine natürliche Kombination ist. Da lag es einfach nahe.

In welcher Location wird das Event stattfinden?

Im zweitältesten Autokino Deutschlands in Köln-Porz. Allerdings nicht nur im Kino, sondern auch drumrum. Es wird am Freitag und am Sonntag einen Start- und Endevent sowie ein CITO geben. Am Samstag beginnt um ca. 16:30 Uhr der Hauptevent im Kino.

Warum gerade dort?

Das ist schnell erklärt: Eine 540 qm Leinwand und Platz für über 1000 Autos.

Für wie viele Geocacher plant ihr eurer Event?

Für 1000 bis 2000 Personen. Die aktuelle Erwartung geht in Richtung 2000, Will-Attend-Logs haben wir um die 870.

Gibt es eine maximale Anzahl an Teilnehmern, die diese Location besuchen dürfen?

Es wäre Platz für 1300 Autos, allerdings wollen wir Platz für Aktionsflächen lassen. Daher wird nach 1000 Autos Schluß sein. Die größte Veranstaltung auf dem Gelände war für über 4000 Personen, es wird also genug Luft sein.

Köln
Köln, von Thomas Wolf, www.foto-tw.de, Stadtbild Köln (50MP), CC BY-SA 3.0 DE

Was bietet ihr dem Besucher? Gibt es aktuell schon ein Programm und wenn ja, was würdet ihr davon hervorheben?

Wir bieten die drei K: Kölsch, Kino, Karneval.  Kölsch als Getränk mit Brauereiunterstützung für unseren Vorevent am Freitag und natürlich als Sprache für einige Caches. Kino/GIFF führt uns zu Veranstaltungen der Medienwelt am Samstag (WDR, RTL sowie in Filmstudios). Als Highlight werden einige Cacher mit Medienprofis eine eigene Talkshow produzieren. Karneval ist an diesem Wochenende in Köln zur Saisoneröffnung omnipräsent und wird sich auch in den Labcaches und Coins widerspiegeln.

Wir sind keine Anhänger von so genannten Shoppingmeilen. Viele Megas sind eigentlich nur noch Verkaufsmessen. Dies ist bei uns eigentlich nicht gewünscht. Allerdings erwarten viele Cacher ein gewisses Angebot, weshalb bei uns der größte deutsche Anbieter Cache Corner exklusiv am Freitagabend und Samstagabend vor Ort sein. Allerdings wird es auch einige andere Infostände geben und es wird spezielles T5 Programm angeboten. Ach und es ist geplant, 111 neue Caches in und um die Domstadt auszulegen.

Es finden – vor allem in Deutschland – immer mehr Megas statt. Warum sollten Cacher gerade nach Köln kommen?

Wir bieten die Millionenstadt Köln, alleine das sollte schon Grund genug sein. Es gibt aber natürlich auch ein Rahmenprogramm, siehe letzte Frage.

Wird der Besucher bei euch Eintritt zahlen müssen? Wenn ja, wieviel?

Ein solches Großevent kann man leider nicht vollkommen kostenlos anbieten. Wir haben aber versucht, den Eintritt so gering wie möglich zu halten. Daher wird es nur eine „Einfahrgebühr“ für Autos in Höhe von 11 Euro (pro Auto) geben. Wer ohne Auto kommt, zahlt nichts.

Gibt es am Eventgelände genügend Parkplätze?

Wenn wir eines haben, dann Parkplätze. Es gibt wie gesagt 1000 auf dem Gelände und mehrere Tausend in unmittelbarer Nähe.

Dürfen Hunde aufs Eventgelände?

Ja, aber im Interesse der meisten nur angeleint und bitte keine Tretminen!

Wieviele Personen sind in eurem Orga-Team?

Aktuell sind wir 24.

Wie ist die Verteilung der Aufgaben im Team? Mischt jeder bei jedem Thema mit?

Hauptorganisator bin ich (geoteddybear). Zusätzlich helfen mir einige sehr erfahrene Cacher aus dem Raum Köln, von denen einige auch schon das Geocoinfest 2011 in Köln mitorganisiert haben. Für die 111 Caches haben wir beispielweise ein eigenes Team.

Reicht das aus, um das Mega zu abzudecken?

Aktuell ja.

Benötigt ihr Helfer? Gibt es einen Anreiz, euch zu helfen?

Ende August werden wir an die Community herantreten, da wir circa 60 bis 80 Helfer für den Tag brauchen. Wenn die lokalen Cacher nicht ausreichen sollten, werden wir die Helfersuche ausweiten.

Sind alle im Orga-Team langjährige Cacher? Wie seid ihr zum Geocaching gekommen? Was tut ihr, wenn ihr nicht cacht?

Ich selber bin seit 10 Jahren aktiv mit inzwischen mehr als 60000 gefundenen Caches. Manche nennen mich verrückt, aber für mich steht inzwischen nicht mehr der Cache sondern das Miteinander mit Kollegen im Vordergrund. Auch die meisten im Team sind sehr erfahrene langjährige Cacher, die wie gesagt teils auch schon das Geocoinfest in Köln mitorganisiert haben.

Wo/wie habt ihr bisher Werbung für dieses Event gemacht?

Im Wesentlichen nur Mundpropaganda. Ein paar wenige Platzierungen in Facebook Gruppen.

Gunther, vielen Dank für die Infos. Wir sehen uns im November in Köln!