Auf einen Sprung ins Vogtland – Interview mit der Orga

Auch 2018 habe ich vor, wieder ein paar Megaevents zu besuchen. Neben Stashes ’n‘ Stones ist das auch ein Event in einer Gegend, an der ich bisher viel zu oft nur vorbeigefahren bin: Dem Vogtland. Zeit, sich einmnal näher mit Auf einen Sprung ins Vogtland zu beschäftigen.

Das Vogtland (tschechisch Fojtsko) ist eine Region im Grenzgebiet von Bayern, Sachsen, Thüringen und Böhmen. „Vogtland“ bezieht sich auf die Vögte von Weida, Gera, Plauen und Greiz. Die Landschaft des Vogtlandes wirkt durch Felder, Wiesen und bewaldete Hügelkuppen sehr idyllisch. Im Süden und Südosten steigt das Vogtland zum Mittelgebirge an und nimmt, vor allem im Osten, auch Teile des Erzgebirges ein.

Um herauszukriegen, ob und wieso sich eine Reise dorthin auch für jeden anderen lohnt und was geboten wird, habe ich – wie schon in der Vergangenheit bei anderen Megaevents – einfach mal bei der Orga angefragt und mir einige Fragen beantworten lassen.  „Die Orga“ war in diesem Fall Toni aka. king-ton.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, ein Megaevent im Vogtland zu veranstalten?

Auf der Rückfahrt von einem anderen Mega-Event warf jemand die Frage in den Raum: „Wir könnten doch auch einmal im Vogtland ein Mega-Event veranstalten?“ Aus dieser auf Scherz angelegten Frage sollte bereits kurze Zeit später Wirklichkeit werden.

In welcher Location wird das Event stattfinden?

Unser Event findet nicht in einer Location statt, sondern wird ein Outdoor-Event sein. Es findet an der Sparkasse Vogtland Arena in Klingenthal statt. Hierbei handelt es sich um eine der modernsten Skisprung-Anlagen der Welt.

Warum gerade dort?

Wir haben mit dem Betreiber der Schanze, der Vogtland Arena GmbH, einen Partner gefunden, der uns bei der Durchführung mit der notwendigen Logistik unterstützt. Außerdem wollen wir die Geocacher an eine Location führen, die sie im Vogtland gesehen haben sollten und genau dies sehen wir in der Vogtland Arena.

Für wie viele Geocacher plant ihr eurer Event?

Die Zahl lässt sich schwer einschätzen. Aktuell haben sich etwa 2500 Personen angemeldet. Mit dem Betreiber der Schanze haben wir einen erfahrenen Partner gefunden, welcher mehrmals im Jahr Events mit mehreren Tausend Teilnehmern veranstaltet. Dazu gehören neben Weltcups in verschiedensten Sportarten auch Musikkonzerte. Daher sind wir bei der Anzahl der Personen recht flexibel. Allerdings werden wir, wie bereits im Listing geschrieben, ab 15114 Teilnehmern aus Sicherheitsgründen eine Warteliste eröffnen müssen 😀

Gibt es eine maximale Anzahl an Teilnehmern, die diese Location besuchen dürfen?

Wie bereits gerade geschrieben, finden mehrmals im Jahr Großveranstaltungen statt, wo bereits mehr als 25000 Teilnehmer auf dem Gelände waren. Daher gibt es praktisch keine Teilnehmerbegrenzung, allerdings lässt sich ein Weltcup nicht mit einem Geocaching-Event vergleichen. Aber wir werden genug Platz für alle Teilnehmer haben.

Vogtland Arena von Sophie Kümmling (CC BY-SA 3.0 de) auf Wikimedia Commons

Was bietet ihr dem Besucher? Gibt es aktuell schon ein Programm und wenn ja, was würdet ihr davon hervorheben?

Wir bieten dem Besucher ein vielschichtiges Angebot: Verkaufsstände, Spiel & Spaß, Woodcoinareal oder
Bastelbereich. Wir arbeiten aktuell an verschiedenen Themen. Details geben wir rechtzeitig über unsere
verschiedenen Kommunikationskanäle (Announcement, Website, Facebook, Instagram) bekannt.

Es finden – vor allem in Deutschland – immer mehr Megas statt. Warum sollten Cacher gerade ins Vogtland kommen?

Das Vogtland ist durch seine vielen Sehenswürdigkeiten immer eine Reise wert. Eine Auswahl befindet sich auf unserer Internetseite: http://zbv-event.de/de/sehenswertes-in-der-region/ Aber auch für den Cacher wird einiges geboten. Durch seine großen Waldgebiete ist es eine tolle Wanderregion. Dank seiner vielen und vor allem hochwertigen Geocaches sollte sich niemand einen Besuch im Vogtland entgehen lassen.

Wird der Besucher bei euch Eintritt zahlen müssen? Wenn ja, wieviel?

Für alle Events, die wir an diesem Wochenende veranstalten werden, muss der Geocacher keinen Eintritt bezahlen. Dieser Punkt war uns sehr wichtig, denn die Preisentwicklung der deutschen Mega-Events wächst stetig an und diesem Trend wollen wir entgegenwirken.

Gibt es am Eventgelände genügend Parkplätze?

Direkt am Eventgelände sind jede Menge Parkplätze vorhanden.

Dürfen Hunde aufs Eventgelände?

Da es sich hierbei um ein Outdoor-Event handelt, dürfen natürlich auch Hunde mit auf das Gelände. Allerdings müssen wir auf den Leinenzwang hinweisen, der auf dem Gelände herrscht.

Wieviele Personen sind in eurem Orga-Team?

Die Kern-Orga besteht aus insgesamt 12 Personen. Wir bezeichnen uns auch als „das zänkische Bergvolk“. Aber wir haben noch sehr viele Helfer, die uns rund um das Event unterstützen.

Wie ist die Verteilung der Aufgaben im Team? Mischt jeder bei jedem Thema mit?

Viele Entscheidungen werden in Abstimmung aller Orga-Mitglieder getroffen. Allerdings besitzt jeder ein Aufgabengebiet, wofür er zuständig ist.

Reicht das aus, um das Mega zu abzudecken?

Bekanntlich verderben viele Köche den Brei 😀 Wir haben viele Helfer in unserer Region finden können, die sich dem Projekt „Mega-Event“ angeschlossen haben. Somit sind wir zuversichtlich ein tolles Event auf die Beine zu stellen.

Benötigt ihr Helfer? Gibt es einen Anreiz, euch zu helfen?

Helfer sind immer gern gesehen, denn was wäre eine Mega-Event ohne seine Helfer? Wer uns unterstützen
möchte kann sich auf folgender Seite registrieren: http://zbv-event.de/de/wie- werde-ich-helfer/ Jeder Helfer bekommt eine Belohnung. Aber was genau, dass bleibt vorerst geheim 😀

Sind alle im Orga-Team langjährige Cacher? Wie seid ihr zum Geocaching gekommen? Was tut ihr, wenn ihr nicht cacht?

Die meisten Mitglieder des zänkischen Bergvolks sind bereits seit einigen Jahren mit der Sucht „Geocaching“ infiziert. Das Urgestein ist El_Rolfo, welche bereits seit 2002 dabei sind. Ich selbst bin seit 2012 dabei und wenn ich nicht auf Dosensuche bin, dann bin ich Student der Informatik. Weitere Informationen zu uns befinden sich auf unserer Website: http://zbv-event.de/de/orga-team/

Wo/wie habt ihr bisher Werbung für dieses Event gemacht?

Im letzten Jahr sind wir auf vielen (Mega)-Events gewesen und haben dort den direkten Kontakt zu den Geocachern gesucht. Aber wir sind auch in vielen sozialen Medien vertreten. Wer noch nicht mit uns verbunden ist, der sollte dies sofort nachholen.

Welche Möglichkeiten habe ich, weitere Geocacher von eurem Event zu informieren (Werbematerial, Banner etc.)?

Um auf den Punkt zuvor anzuknüpfen, können gerne unsere Beiträge in den sozialen Netzwerken geteilt werden. Weiterhin haben wir ein Banner für Profile oder ähnliches erstellt. Darauf befindet sich sogar immer die aktuelle Anzahl der Will Attends. Hierbei möchten wir uns nochmals bei Team von sachsencacher.de für die Bereitstellung bedanken. Den entsprechenden HTML-Code befindet sich in unserem Listing. Weitere Materialen, wie Visitenkarten oder Werbeplakat gibt es bei uns auf Anfrage.

Ein letztes Wort von der Orga:

In diesem Sinne möchten wir uns für diese Interview-Anfrage bedanken! Wir würden uns über jeden freuen, der am Wochenende vom 25. bis 27.05.2018 den Weg ins Vogtland findet und ein paar schöne Tage mit uns verbringt! Sollten jetzt noch Fragen offen sein, dann dürft ihr uns gerne in den verschiedensten Medien kontaktieren oder uns direkt beim Event ansprechen.

Toni, vielen Dank für die Infos. Wir sehen uns im Mai im Vogtland!

Mein Geocaching-Rückblick 2017

Eigentlich könnte dieser Blogeintrag recht kurz ausfallen, wenn man rein die Zahlen nimmt: 1696 Funde an 149 Cachtetagen. Ergibt 4,6 pro Kalendertag, 32,5 pro Woche, 141,4 pro Monat. 5 Dosen ausgelegt, 4 Events veranstaltet. Ende.

Das wäre aber natürlich etwas zu langweilig und ich könnte auch keine Caches empfehlen, die mir in diesem Jahr besonders gefallen haben.

Wie schon Anfang der letzten Jahre habe ich mir die Mühe gemacht und meine Highlights 2017 herausgesucht, auch wenn das dieses Mal etwas länger gedauert hat. Und das waren einige!

Januar
Wie im letzten Rückblick, so fängt auch dieser wie folgt an: Es ist seit 2015 Tradition, im Januar irgendwo hinzufliegen und dieses „irgendwo“ cachenderweise kennenzulernen. Dieses Jahr fiel die Wahl auf Mallorca. Hervorzuheben ist auf jeden Fall Majorcas Best View, weil der Name hier Programm ist.

Daneben gibt es auf der Insel eine Fülle an Lost Places: LP-Hotel „Es Pas“, ein nicht fertig gestelltes Hotel. LP La Ponderosa und LP Gran Barbacoa waren quasi die Frühform der All-Inclusive-Bespaßung: Touristen wurden mit Bussen hingekarrt, zu „typisch“ mallorquinischer Unterhaltung gab es eine begrenzte Zeit Essen ohne Ende, bevor man wieder ins Hotel gebracht wurde.

Als Überbleibsel und Folgen der Schlacht um Mallorca kann man wirklich interessante Bunker in schöner Umgebung erkunden. Der Klassiker ist Deep Darkness, der aber für maginotlinienerprobte Cacher kein großer Act ist. Eher in sich hat es da Trau Dich! -ZONA M I- (reloaded). Quasi als Bonus kann man mit # The Famous 88 # noch eine alte Acht-Acht be- und absuchen.

Um mal bei Bunkern zu bleiben: Ansonsten hat der Cache (1EF) Groupe Mario : Les têtes brulées in Frankreich gut gefallen. Ach und einen FTF bei Holderburg gabs auch.

Februar
Seit Anfang Februar bin ich, was die Fundzahl angeht, fünfstellig. Ausgesucht hatte ich mir dafür den aktuell ältesten Cache in Deutschland, Medieval View an der Burg Eltz. Um diese Jahreszeit ist es dort noch relativ ruhig und noch nicht so überlaufen. Und auf dem Weg zur Burg gibts es einige tolle Caches. Hervorheben möchte ich da Herr der Waldgeister und Haus der Waldgeister.

Zu einem sehr breiten Grinsen hat mich Klein & Gemein -Jeden Tag ein bisschen besser- gebracht. Der Grund, wieso ich in der Gegend war, kam vom selben Owner-Team und heißt Akte 69 – ungeklärt! Wirklich sehr cool und witzig gemacht.

Am selben Tag versuchten wir dann noch etwas weiter südlich, Debra aus den Fängen ihres Entführers zu befreien. Nach Teil 1 und 2 war nun DEXTER³ an der Reihe.

März
Der dritte Monat des Jahres ist quasi zweigeteilt: Die erste Hälfte der Highlights habe ich in meiner erweiterten Homezone gefunden. Da wurden einige sehr toll gemachte Weihnachtscaches (ja, ich weiß, wir haben März) gebaut, die ich mir nicht entgehen lassen wollte. Neben einigen anderen hatte ich bei der Wallfahrtskirche zum heiligen Gaisberg, dem Wichtelkino und Der verflixte Weihnachtskalender viel Spaß.

Die zweite Hälfte des Monats gehörte einer etwas längeren Tour von Leipzig durch Osteuropa nach Tschernobyl, zu der ich schon mehrfach gebloggt hatte. Die Highlights waren zahlreich und fingen mit Gleis 26 reloaded schon in Leipzig an. Sie hier alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen, daher nur einige wenige: In Budapest hatte Extra Large (XL) ein wirklich sehr außergewöhnliches Rätsel. Hervorheben möchte ich aus den vielen Virtuals Statue, Chapel, Cross, der mich ziemlich zum schwitzen brachte, einem aber wirklich schön den Gellertberg hochjagt. In der Nähe von Cluj-Napoca hatten wir einen kuriosen FTF bei Coruşu Fossil Site einem Earthcache mitten in der Pampa.

Das absolute Highlight der Tour waren aber natürlich Tschernobyl und Prypjat, wo wir neben dem Earthcache Bennies Blowout Battle auch den Tradi Bennies Blow-out Box finden konnten,. Vorbereitung ist manchmal alles 🙂

In Kiew gab es viel zu sehen und natürlich auch viele Caches zu finden. Overlooking Maidan (Kyiv Metro Series) gibt einem, wie der Name vermuten läßt, einen guten Überblick über den Maidan, jenen Platz, auf dem 2014 über 100 Menschen getötet wurden. Ziemlich versteckt finden wir bei Leap Day and „Ukrainian Madonna“ in einem Hinterhof ein wirklich schönes Mosaik. Ein Muß ist auch der Besuch der Mutter-Heimat-Statue mit dem Virtual WII. Zum Abschluß finden wir Dank des Caches Green theatre (Lost place) noch einen interessanten Lost Place.

April
Der vierte Monat des Jahres war cachetechnisch relativ ruhig. Im Allgäu konnte ich den angeblich allerersten Cache der Geschichte finden: Cache 1.0, ein wirkliches Meisterwerk, das ich jedem empfehlen kann, der in der Nähe von Oberstaufen ist.

Viel Spaß gemacht hat eine tolle Runde im Elsaß. Zwar zog sich [RNT1] Opération „Secret“ statt der vom Owner angegebenen 13 Kilometer auf satte 18, aber das Ganze war gut zu laufen und eine Wahl hatte man ab einem gewissen Punkt sowieso nicht mehr. Man muß ja irgendwie zurück zum Auto kommen.

Ergänzt wird die Runde durch einige Mysterys 1 Operation “ Magi….? „, die allesamt mit der Maginotlinie zu tun haben und einen auch in kleinere Bunker führt. Ende des Monats kann ich noch einen FTF bei Wind und Regen verbuchen.

Mai

Im Mai finden ja traditionell Megaevents statt, die mich in diverse Gegenden führen. Dieses Mal ging es ins Saarland und von dort aus natürlich auf Dosensuche. Wenn bei einem Cache der Name wirklich Programm ist, dann bei Der Schlüssel und seinen Bonus-Caches, den ich während der Anfahrt anging. Einer der aufwendigsten und schwersten Caches war True Lies. Ansonsten gab es rund um den Megaevent unzählige schöne Dosen, von denen ich Mir sin‘ die Saarlodris und TB Hotel Schmelz City hervorheben will. Ein Muß bei einem Besuch im Saarland ist auch die Saarschleife, die man vom Aussichtspunkt Cloef samt Earthcache bewundern kann.

Wie man auf „Multi mit nur einer Station“ reinfallen kann, hat Die weiße Frau / The White Lady eindrucksvoll bewiesen. Ja, es ist wirklich nur eine Station, aber die Art und Weise, wie man hier an die Finalkoordinaten kommt, ist etwas ausgefallener. Auch nicht ganz alltäglich ist der Mystery Die Helden tot – das Volk in Not!. Ein sehr knackiges Rätsel und nicht ganz einfache, aber interessante Aufgaben vor Ort. Den tollen Schlußpunkt dieser Tour setzte dann TelefonJoker, bei dem das Thema sehr passend umgesetzt wurde.

Zuhause gab es mal wieder einen FTF bei Wind und Regen.

Juni
Im sechsten Monat des Jahres zog es uns auf eine ausgedehnte Lost-Place-Tour in den Osten Deutschlands und die angrenzenden Länder. Auf der Hinfahrt fand ich die Idee bei Vergängliche Grüße super und auch Happy Birthday Jumpy03 war toll gemacht.

Dann ging es in zwei sehr gegensätzliche Lost Places, SVKE und Der Raketenspezialist, die aber beide viel Spaß gemacht haben. Fast schon traditionell ging es zum Bierkaufen^^ nach Stettin und natürlich konnte ich mir die Letterbox Ahoj Szczecin (PL/ENG/DE) nicht entgehen lassen. Weiter ging die Fahrt nach Süden, unterbrochen von den LPs Komplex 5000, Verwaltung 2000 – The honey trap, the book of elpi und Die Jagd nach dem Kraut der Unsterblichkeit (LP).

Da wird aber natürlich nicht nur LPs auf dem Plan hatten, entgingen uns auch nicht der Leierkasten ( TB / Coin Hotel ), die super gemachte Letterbox GeoRG’s TB Hotel und der wirklich fiese Cache Görlitz – Muschelminna (reloaded).

Nach dem grandiosen Underground in Tschechien machten wir Dresden unsicher und lösten die beiden wirklich tollen Wherigos Sightseeing WherIgo – The Old City of Dresden und Die Jagd nach dem Grünen Diamanten (D+Engl). Den Abschluß dieser tollen Tour bildete der Holzwurm Fridolin, der unsere Erwartungen an die Owner übererfüllt hat.

Das wäre es LP-technisch im Juni dann fast schon gewesen, wenn nicht Junggesellenabschied der etwas anderen Art angestanden wäre. Nach kurzer Überlegung kamen wir zu dem Entschluß, daß Martinormality und die Jagd nach den 10000. Smilie genau das Richtige für den Abschied in die Ehe sein würde. Ein Cache, der Seinesgleichen sucht, auch wenn er für manche vielleicht nur eine Aneinanderreihung von Lost Places ist.

Zum Abschluß noch ein absolutes Highlight: Lothars Lottoleben. Ich laß das jetzt einfach mal so stehen.

Juli
Im Juli war ich recht wenig auf Dosensuche. Trotzdem gibt es natürlich ein paar Exemplare, die ich hier hervorheben kann: Einer meiner „Lieblingscaches für einen schön warmen Tag im Sommer“ ist ganz sicher das Vorklo zur Hölle.

Musikalisch eigentlich so gar nicht mein Ding war das Musikantenstadl, dafür ist der Cache wirklich super. Da kann man auch mal das Ohrenbluten verschmerzen 🙂

Etwas Besonderes sind die drei Caches der „Blanker Horror“-Serie (Blanker Horror (FSK 19)Blanker Horror (FSK 20)Blanker Horror-Wo ist Henry???). Um was es hier geht, muss jeder selbst rausfinden, jedenfalls hatten wir beim finden und loggen viel Spaß auf einer interessanten Tour. Zum Abschluß durfte ich meine SBA 2 bei May require wading endlich mal ausprobieren.

August
Im August war ich mal wieder auf Mega- bzw. Giga-Tour. Den Anfang machte Let’s Zeppelin am Bodensee,wo mir Die Perle und Über Friedrichshafen in Erinnerung blieben. Von Friedrichshafen aus weitete ich die Tour auf die Schweiz und Liechtenstein aus. Das brauchte mich zu einigen wirklich tollen Dosen wie den überraschenden Easy Drive In, das

Geisterkirche

Geo Post Office Sennwald, die schön gemachte Ruggeller Biber-Box und das wirklich super gemachte Welcome TB-Hotel Liechtenstein.

Gegen Ende des Monats machte ich mich dann auf die Reise zum Giga nach Tschechien. Den Cache an der Geisterkirche in Luková, Na konci cesty, hatte ich fest eingeplant. Der Abstecher hat sich gelohnt. Da ich in Pilsen übernachtet habe, war ein Besuch in der Brauerei Pilsner Urquell Pflicht. Vorher mache ich einen Abstecher zur St.-Bartholomäus-Kathedrale, um den neuen Virtual Plzensky andelicek pro stesti zu loggen. In der Brauerei liegen netterweise gleich zwei Large-Dosen, nämlich der Tradi Plzensky Prazdroj / Pilsner Urquell und der Mystery, der eigentlich ein verkappter Multi ist, Pivovarska prochazka / Brewery Walk. Auf dem Weg zurück ins Hotel finde ich noch den überraschend coolen Cache Wilsonuv most.

September
Der September fing an, wie der August aufgehört hatte, mit der Fahrt zum Giga nach Plumlov. Highlights waren MoCache Mirosovice, Vyskov Air Museum und die beiden Caches Stary Prostejov – Melhubova vila und Stary Prostejov – Neherova vila, die gezeigt haben, daß es auch in Tschechien interessante Basteleien gibt. S certy nejsou zerty war nicht ganz einfach zu lösen, hat aber eine sehr überraschende und passende Dose.

Nach dem Ende des Giga-Wochenendes ging meine Tour weiter nach Polen. Hier war viel Geschichte angesagt: Gliwická provokace 31.8.1939 beim Sender Gleiwitz und Auschwitz – the rail siding (GC/TB hotel) in Auschwitz stachen hervor. Der Virtual Miasto Jana Pawła II – John Paul II town im Geburtsort von Papst Johannes Paul II. war auch einen Besuch wert.

Auf dem Heimweg machte ich einen kurzen Stop in Dresden, um die seeeehr fiese Challenge My Personal Top Ten – Challenge Cache und erneut einen neuen Virtual Mythen für Geisterjäger [DE; ENG] zu loggen. Über die Käfer-Herberge / TB-Hotel A9 (Exit 50) ging es dann zum Abschluß der Tour zum Schnitzbiegel.

Mitte des Monats war ich in Gießen zum Nachtreffen der Tschernobyl-Tour. Rund um dieses Treffen fand ich den sehr gut gemachten Lorem ipsum dolor sit amet, bevor es am Samstag in die Stadtbibliothek Gießen ging. Im Team besuchten wir Das Jedi-Archiv, einen wirklich grandiosen Wherigo. Einen verkappten Mystery als Multi verpackt war  TCP – Traveling Cacher Problem 1, der einen quer durch Deutschland jagt, bis man sich endlich ins Logbuch eintragen kann. Auf dem Heimweg besuchte ich den King of Rock’n Roll 🎶 und den Oldie bei Mary Shelley’s Schloss.

Oktober

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und mir fällt wie üblich schlagartig ein, daß ich noch nicht am Reschensee gewesen bin! In diesem Jahr habe ich mir überlegt, über 5 Länder dort hinzufahren. Das hat den netten Nebeneffekt, daß ich mir auf der Alte Rheinbrücke Vaduz-Sevelen einen Wolf suche und jetzt weiß, wo das Forst Muggel Mekka ist.

Ich besuche den Traum aller Kinder und Asiatinen, bei dem es Willkommen in Heidi’s Dorf heißt. Finde ein Schatzchischtli bei Fit & Fun und Run #Lost Place und genieße beim loggen den gigantischen Ausblick auf den Ortler bei Aus der Kurve geflogen, Adlerauge. Sehr stimmig sind auch Versteck und Logbuch bei Hoachrinne.

Einen Cache der Extraklasse hat der Owner von The Witch mal wieder gebaut. Hier hatten wir einen spannenden Tag.

Auf mehreren Touren im und durchs Elsaß gab es verschiedene Arten Caches zu sehen: Interessante wie Le Point de Convergence oder verlassene wie Industrie d’alsace : TCA (lost place). Auch die Bunker kamen mit casemate Rountzenheim SUD nicht zu kurz und die Runde beginnend mit [RNT1] Merveilles du monde – EIFFEL TOWER war wirklich super.

Dazwischen habe ich es endlich geschafft, Wanderprofis Letterbox zu finden und beim Erfinder des Auomobils Virtual Reward 2017/2018 – Daimlers Geheimnis zu lüften.

November
Diesen Monat habe ich so wenig Caches wie schon lange nicht mehr gefunden. Es gab quasi nur zwei Highlights, nämlich The Eye of the Tiger und den neuen Virtual GLÜCKSBRINGER. Ach und einen FTF bei Einhorn im Winter.

Dezember
Im letzten Monat des Jahres 2017 ließ ich es etwas ruhiger angehen. Weniger Dosen, dafür waren ein paar qualitativ sehr sehr gute dabei, bei deren Namen manchem Cacher die Augen leuchten werden. Die Rede ist von Die Kinder des Buchbinders, einem wirklich grandios gemachten Cache in einer interessanten Location. Etwas weniger aufwendig gestaltet ist L!QU!DAT☢R, trotzdem ist dieser Multi ein absolut lohnenswertes Ziel.

Was macht man, wenn man um Weihnachten rum frei hat und das Wetter mitspielt? Genau, man schaut sich diverse Runden an. Bei meinem abgekürzten Ausflug zu den #01 Weihnachtsglöckchen 🔔🔔 war das Ganze eher eine Schlacht gegen den Matsch. Im Elsaß bei [R-01] Story of The Legendary Sword 1/3 war das nicht ganz so schlimm. Und vor allem wesentlich flacher.

Das wars. Mein Geocaching-Jahr 2017. Vielleicht findet sich ja die eine oder andere Anregung für andere Cacher darunter.