The toten Crackhuren im Kofferraum – „OK Ciao“ – Freitagsvideo 25.01.2019

Dawai Dawai – „Kalashnikov“ – Freitagsvideo 18.01.2019

Berlin – Hauptstadt der Spione – Interview mit der Orga

Berlin - Hauptstadt der Spione

Das Jahr 2019 ist noch jung, aber ich weiß schon seit über 6 Monaten, was ich im Mai machen werde. Nachdem 2018 etwas viel war, habe ich mich recht schnell gegen Hamburg und für Berlin entschieden. Das Thema des Events – Spionage und alles, was dazugehört – paßt perfekt zur Hauptstadt Deutschlands, die nicht nur während des Kalten Krieges auch die Hauptstadt von Spionage und Geheimdiensten war. Also wurde ein Hotel gebucht und das Wochenende geplant (und verlängert :). Zeit, sich einmal näher mit Berlin – Hauptstadt der Spione zu beschäftigen.

Berlin ist die Bundeshauptstadt der Bundesrepublik Deutschland und zugleich eines ihrer Länder. Die Stadt Berlin ist mit rund 3,6 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste und mit 892 Quadratkilometern die flächengrößte Gemeinde Deutschlands. Sie bildet das Zentrum der Metropolregion Berlin/Brandenburg (rund 6 Millionen Einwohner) und der Agglomeration Berlin (rund 4,5 Millionen Einwohner). Der Stadtstaat besteht aus zwölf Bezirken. 

Um herauszukriegen, ob und wieso sich eine Reise dorthin auch für jeden anderen lohnt und was geboten wird, habe ich – wie schon in der Vergangenheit bei anderen Megaevents – einfach mal bei der Orga angefragt und mir einige Fragen beantworten lassen. „Die Orga“ war in diesem Fall Torsten alias geofux.bln.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, ein Megaevent in Berlin zu veranstalten?

Nach dem Mega im Spreepark 2013 und dem MegAdvent im Motorenwerk (2014) war es lange Zeit still in Berlin und die Fragen nach einem weiteren Mega häuften sich. Einige Ideen und Ansätze waren bereits vorhanden und so fanden sich letztendlich ein paar Leutchen zusammen, die Lust und Laune hatten, das mal anzugehen.

In welcher Location wird das Event stattfinden?

Das Hauptevent wird am 18.Mai 2019 in der Shedhalle im Funkhaus Berlin in der Nalepastraße stattfinden. Das war die Wagen- und Werkstatthalle der Übertragungswagen vom ehemaligen Funkhaus/Rundfunkhaus der DDR. Es wird auch ein Vor-Event geben, welches am Freitag im Fort Hahneberg stattfinden wird. Das Fort Hahneberg liegt an der westlichen Stadtgrenze in Berlin-Spandau und ist eine alte Festungsanlage, welche bereits im 19. Jahrhundert direkt in einen Berg gebaut wurde.

Warum gerade dort?

Wir wollten gern eine Verbindung zu den letzten beiden Mega-Events schaffen und somit auch erneut eine Verbindung zur Thematik Lost Place in Berlin. Mit der Shedhalle und den Fort Hahneberg ist uns das auch bestimmt ganz gut gelungen. Zumindest sind wir von beiden Orten sehr angetan und haben bis heute auch einige positive Rückmeldungen dazu erhalten. Beides sind Locations, die erstaunlicher Weise nicht großartig bekannt sind – mussten wir erfahren.

Für wie viele Geocacher plant ihr eurer Event?

Da die Shedhalle eine Gesamtzulassung für 9.000 Personen hat, können wir da sehr frei und großräumig planen. Zusätzlich gibt es noch Platz vor der Halle und genug Aktivitäten, die man in unserem Shop buchen kann. Somit können wir davon ausgehen, hier sehr viele Geocacher empfangen und begrüßen zu dürfen. Alle sind recht herzlich eingeladen!

Gibt es eine maximale Anzahl an Teilnehmern, die diese Location besuchen dürfen?

Wie gesagt, die Halle hat eine Zulassung für 9.000 Personen!

Brandenburger Tor
Das Brandenburger Tor in Berlin bei Nacht vom Pariser Platz in Richtung Siegessäule, CC BY-SA 3.0 von Pedelecs

Wenn wir bei der Anzahl der Besucher sind: Könntet ihr ein Gigaevent stemmen und arbeitet ihr darauf hin?

Ursprünglich wollten wir „nur“ ein weiteres Groß-Event für die Geocacher-Community planen und veranstalten. Natürlich sollte es dann schon das dritte Mega in Berlin werden! Den aktuellen Will Attend-Zahlen zufolge könnten wir – nach Hamburg – auch den Giga-Status erreichen. Das würde uns natürlich unwahrscheinlich freuen und stolz machen! Wir haben es also kurzfristig mit in den Planungsgedanken aufgenommen.

Was bietet ihr dem Besucher?

Als erstes eine wirklich interessante Location mit Geschichte, direkt an der Spree. Des Weiteren haben wir Workshops im Angebot – so zum Beispiel zum Thema Wherigo oder Lockpicking und diverse interessante Führungen können auf der Shopseite gebucht werden. Aktuell werden noch einige Geocaches geplant und gebaut und und und…

Wir haben in der Shedhalle auch eine eigene Etage für Kinder, heißt also auch – es gibt einen extra Programmpunkt für die Kinder und jede Menge Spiel und Spass.

Gibt es aktuell schon ein Programm und wenn ja, was würdet ihr davon hervorheben?

Oh ja, natürlich haben wir ein Programm! Als besonderen Punkt möchten wir da gern Lisbeth & Stotco (ehemals Gitarrist der Dosenfischer) benennen und natürlich der Auftritt von „Hops und Hopsi“, das Zauber-Clown-Duo, welches aus dem Kinder-Kultprogramm des Spreeparks bekannt ist. Alle weiteren Programmpunkte befinden sich gerade in der Endplanung werden in den nächsten Tagen veröffentlicht.

Es finden – vor allem in Deutschland – immer mehr Megas statt. Warum sollten Cacher gerade nach Berlin kommen?

Na das ist ja eine Frage!? Berlin ist immer eine Reise wert! Außerdem hat doch fast jeder Geocacher noch einen Koffer in Berlin!

Wird der Besucher bei euch Eintritt zahlen müssen? Wenn ja, wieviel?

Ja, es muss Eintritt bezahlt werden. Dieser liegt bei Kindern ab 7 bis 17 Jahren bei 7,50 Euro und Erwachsene zahlen 12,50 Euro Eintritt.

Wie barrierefrei wird euer Event?

Die Halle ist barrierefrei. Wir haben im Orga-Team ein Mitglied, dass sich ausschließlich an dem Tag darum kümmern wird, dass alles barrierefrei ist – egal ob man gehörlos ist, im Rollstuhl sitzt oder andere Barrieren zu überwinden hat.

Gibt es am Eventgelände genügend Parkplätze?

Leider ist die Parkplatzsituation wie überall in Berlin: Zum Abgewöhnen. Wir empfehlen das Auto am Hotel/der Unterkunft stehen zu lassen und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

Dürfen Hunde aufs Eventgelände?

Ja, auch die geliebten Vierbeiner dürfen mit auf das Gelände. Allerdings ist das immer so ein Thema für sich. Wir möchten die Tierliebhaber daher wirklich aufrufen, sich das genau zu überlegen. So ein Groß-Event ist hin und wieder laut und sehr voll. Nicht jeder Hund und Hundehalter kann damit ganz cool umgehen.

Wieviele Personen sind in eurem Orga-Team?

Das Kern-Orgateam besteht aus 8 aktiven Geocachern. Das Gesamt-Orga-Team mittlerweile aus 30 Leuten und zusätzlichen Helfern aus der Berliner Cacher-Community.

Wie ist die Verteilung der Aufgaben im Team?

Wir haben die Aufgaben zur Planung des Mega in mehrere Bereiche eingeteilt. Jedes der acht Kern-Orgamitglieder hat einen oder mehrere Aufgabenbereiche, für die er allein verantwortlich ist, so dass immer einer den Überblick behält.

Mischt jeder bei jedem Thema mit?

Nein, das würde zu keinem Ergebnis führen. Allerdings werden hin und wieder gemeinsam Ideen und Vorschläge besprochen und so Absprachen zur Planung getroffen. Die Ausführung übernimmt dann das jeweilige Orga-Mitglied wieder allein.

Reicht das aus, um das Mega zu abzudecken?

Natürlich nicht nur!  Hier sind wir, wie jede Orga, natürlich auch auf die Helfer am Eventtag angewiesen.

Benötigt ihr Helfer?

Selbstverständlich benötigen auch wir Helfer, um dieses Event bestmöglich zu gestalten. Hier gibt es schon einige Bewerbungen mit Angabe was man gern machen würde und könnte. Das ist immer sehr von Vorteil und lässt die Einsatzplanung einfacher werden.

Es darf und soll sich auch gern weiterhin jeder melden der da helfen möchte, im Moment sammeln wir die Anfragen und demnächst wird sich dann die Helfer-Orga mit allen in Verbindung setzen um Nägel mit Köpfen zu machen.

Gibt es einen Anreiz, euch zu helfen?

Na klar, wer kann schon von sich behaupten, ein Helfer-Agent vom Geheimnistraeger gewesen zu sein? Ansonsten gibt es für jeden Helfer eine tolle Erinnerung in Form eines TrueMetalTag, eines Agentenhutes, des Helfer-Shirts. Mal sehen, was wir noch so aus der Asservatenkammer schmuggeln können.

Sind alle im Orga-Team langjährige Cacher? 

Na zumindest in der Haupt-Orga sind alle langjährige Geocacher. Natürlich gibt es auch „Neulinge“ in den einzelnen Bereichen, die aber genau wegen ihrer Unvoreingenommenheit wertvolle Tipps und oder handwerkliches KnowHow geben können.

Wie seid ihr zum Geocaching gekommen?

Oh, ob das hier alle so noch mitteilen können!? Der geofux.bln ist lange Zeit mit anderen cachen gewesen und hat sich dann endlich mal selber angemeldet – aber das wäre ein längere Geschichte für sich (Anmerkung des Bloggers: Können wir in Berlin näher erörtern^^).

Was tut ihr, wenn ihr nicht cacht?

Zunächst haben wir alle Familie und gehen auch alle einem relativ normalen Job nach. Wir sind also Menschen wie Du und Ich und machen mit wenig Zeit, aber viel Lust und Spass diese Orga-Arbeit so nebenher um anderen Geocachern mal einen schönen Tag in Berlin zu ermöglichen.

Wo/wie habt ihr bisher Werbung für dieses Event gemacht?

Na unsere Werbung sollte zumindest in den sozialen Medien nicht untergegangen sein 😉 Ansonsten gab es bereits diverse kleine Werbe-Events, einige Blogbeiträge bundesweit und natürlich gibt es zu unserem Mega auch eine Homepage www.gc-agenten.de und eine Facebookseite nebst Twitteraccount.

Welche Möglichkeiten habe ich, weitere Geocacher von eurem Event zu informieren (Werbematerial, Banner etc.)?

Unseren Will Attend-Banner gibt es im Listing, Visitenkarten kann man gern bei uns anfordern und natürlich dürfen Facebook, Twitter und Website gern verlinkt werden.

Wir freuen uns auf den 18.Mai 2019 und auf viele Besucher der Geocaching-Community von Nah und Fern! Alle sind herzlichst eingeladen zu GC7QQQQ!

Torsten, vielen Dank für die Infos. Wir sehen uns im Mai in Berlin!

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Neuauflage: Gründels Cacherbibel up-to-date

Geocaching I - Alles rund um die moderne Schatzsuche
Eigentlich wollte ich diesen Beitrag schon vor einer Woche schreiben, denn da lag die Neuauflage von Markus Gründels „Geocaching I – Alles rund um die moderne Schatzsuche“ in meinem Briefkasten. Der Conrad Stein Verlag hat mir ein Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Wer beim Geocaching nicht einfach nur zu den Koordinaten rennt, sondern auch gelegentlich Listings liest, der stößt früher oder später auf Aussagen wie „bring deinen Gründel mit“ oder „vor Ort kann dir der Gründel helfen“. „Der Gründel“ ist eigentlich Markus Gründel. Da der aber natürlich nicht ständig mit jedem zum Cachen gehen kann, hat er praktischerweise ein Buch geschrieben, für das sich auch die Bezeichnung „der Gründel“ eingebürgert hat.

Dieses Buch ist aktuell in einer neuen Auflage erschienen und wurde mir vom Conrad Stein Verlag netterweise zur Rezension zugeschickt. Vielen Dank dafür! Die Rezension gibt wie üblich meine persönliche Meinung wider und muß nicht zwingend mit der Meinung des Verlags übereinstimmen.

Sie wollen, daß ich Ihr Produkt hier in meinem Blog bespreche? Die Voraussetzungen finden Sie hier.

Das Buch

Wie die Nummerierung vermuten läßt, gibt es inzwischen mehr als dieses eine Buch, genaugenommen sind es drei. Das erste Buch, um das es hier geht, wird auch gerne als die „Cacherbibel“ bezeichnet, obwohl eigentlich „Cacherenzyklopädie“ viel passender wäre.

Denn man bekommt alles erklärt, was man als Geocacher wissen muß: Wie finde ich einen Cache, welche Arten gibt es. Unter dem Punkt „Grundlegendes“ wird genau das erklärt und auch Trackables, Souvenirs, Shops und Geocaching-Plattformen kommen nicht zu kurz.

Im zweiten Teil des Buches, der mit „Ausrüstung“ betitelt ist, wird erklärt, was man als Geocacher mitschleppen kann oder was generell einen Platz im Kofferraum des Cachemobils einnehmen sollte. Natürlich wird nicht nur die Grundausstattung erklärt, sondern auch auf die speziellen „Bedürfnisse“ von Wander- oder Klettercaches eingegangen. Was man davon letztendlich wirklich braucht, muß man von Fall zu Fall entscheiden, aber einen guten Ansatz liefert das Büchlein.

Grob ein Drittel des Buches nimmt der Part „Geocaching in der Praxis“ ein, in dem neben dem Umgang mit dem GPS, sowie dem Suchen und Verstecken eines Caches auch die Umwelt nicht zu kurz kommt. Es wird erklärt, welche Gefahren beim Geocaching warten können. Und letztendlich bekommt man auch noch Infos zum GC-Slang, damit man nicht ganz dumm da steht, wenn man Dinge wie „Beim FTF am JAFT mußte ich erst noch warten, bis Muggel den GZ verlassen hatten. TNLNSL, TFTC“ liest 🙂

Auf den restlichen Seiten finden sich die gängisten Verschlüsselungsmethoden. Da das Buch quasi immer dabei sein kann, macht das Sinn und kann unterwegs gut genutzt werden. Auch wenn es am Field Puzzle keinen Handyempfang gibt oder man die passende App nicht installiert hat. Als Bonus gibt es noch eine Seite, die als Ersatzlogzettel fungiert. Ein netter Gag.

Was ist neu?

Was die Themen angeht, eigentlich gar nicht so viel. Das meiste hat sich einfach über die Jahre bewährt, das Buch ist nicht ohne Grund ein Standardwerk. Allerdings wurden alle Informationen auf einen aktuellen Stand gebracht und bspw. neue Cachearten wie Challenges oder Echtzeitcaches angesprochen.

Lohnt der Kauf?

Ein klares „jain“. Wer das Büchlein immer dabei hat, wird sich über eine nicht abgegriffene Ausgabe sicher freuen und wer das Thema Geocaching erst für sich entdeckt hat, sowieso. Es richtet sich zwar eher an Anfänger und wirkliche Geocaching-Profis werden wenig Neues entdecken. Meiner Meinung nach macht das aber nichts, denn man hat viel Wissen komprimiert in einem Buch, das wirklich problemlos in die Beintasche einer Cargohose oder in ein Handschuhfach passt. Wer es also noch nicht besitzt, kann ruhig zuschlagen. Wer eine Ausgabe im Schrank stehen hat und sowieso weiß, wie der Hase beim Geocaching läuft, kann sich das Buch schenken. Oder schenken lassen 🙂

Infos zum Buch

Geocaching I – Alles rund um die moderne Schatzsuche
Preis: 12,90 Euro
Taschenbuch: 224 Seiten
Verlag: Conrad Stein Verlag; Auflage: 7., überarb. (29. Oktober 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3866864817
ISBN-13: 978-3866864818
Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 1,5 x 16,6 cm



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