GIFF 2018 – Janz jroß Kinema – Interview mit der Orga

“Log mal Will Attend, wäre super, wenn die Mega werden”. Das war quasi der Satz, der mich auf ein etwas kurioses Mega hingewiesen hat: GIFF 2018 – Janz jroß Kinema am 10.11.2018 in Köln. Wie man schon am Namen erkennen kann, geht es um ein Event zum Geocaching International Film Festival.

Köln (kölsch Kölle) ist mit mehr als einer Million Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt des Landes Nordrhein-Westfalen sowie die viertgrößte Stadt Deutschlands. Die kreisfreie Stadt gehört zum Regierungsbezirk Köln und ist das Zentrum des Ballungsraumes zwischen Kölner Bucht und Oberbergischem Land mit gut vier Millionen Einwohnern.

Um herauszukriegen, ob und wieso sich eine Reise dorthin auch für jeden anderen lohnt und was geboten wird, habe ich – wie schon in der Vergangenheit bei anderen Megaevents – einfach mal bei der Orga angefragt und mir einige Fragen beantworten lassen. „Die Orga“ war in diesem Fall Gunther alias geoteddybaer.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, ein Megaevent in Köln zu veranstalten?

Bereits seit mehreren Jahren veranstalte ich GIFF Events und wir haben in Köln diese auch in kleineren Kinos durchgeführt. Dies ist quasi die „natürliche“ Vergrößerung.

Sollte es von Anfang an Mega werden?

Nein, aber bereits vor Veröffentlichung war das Interesse so groß, dass wir in der Planung umgeschwenkt sind.

Warum gerade zum GIFF?

Weil Autokino und Filmvorführung eine natürliche Kombination ist. Da lag es einfach nahe.

In welcher Location wird das Event stattfinden?

Im zweitältesten Autokino Deutschlands in Köln-Porz. Allerdings nicht nur im Kino, sondern auch drumrum. Es wird am Freitag und am Sonntag einen Start- und Endevent sowie ein CITO geben. Am Samstag beginnt um ca. 16:30 Uhr der Hauptevent im Kino.

Warum gerade dort?

Das ist schnell erklärt: Eine 540 qm Leinwand und Platz für über 1000 Autos.

Für wie viele Geocacher plant ihr eurer Event?

Für 1000 bis 2000 Personen. Die aktuelle Erwartung geht in Richtung 2000, Will-Attend-Logs haben wir um die 870.

Gibt es eine maximale Anzahl an Teilnehmern, die diese Location besuchen dürfen?

Es wäre Platz für 1300 Autos, allerdings wollen wir Platz für Aktionsflächen lassen. Daher wird nach 1000 Autos Schluß sein. Die größte Veranstaltung auf dem Gelände war für über 4000 Personen, es wird also genug Luft sein.

Köln
Köln, von Thomas Wolf, www.foto-tw.de, Stadtbild Köln (50MP), CC BY-SA 3.0 DE

Was bietet ihr dem Besucher? Gibt es aktuell schon ein Programm und wenn ja, was würdet ihr davon hervorheben?

Wir bieten die drei K: Kölsch, Kino, Karneval.  Kölsch als Getränk mit Brauereiunterstützung für unseren Vorevent am Freitag und natürlich als Sprache für einige Caches. Kino/GIFF führt uns zu Veranstaltungen der Medienwelt am Samstag (WDR, RTL sowie in Filmstudios). Als Highlight werden einige Cacher mit Medienprofis eine eigene Talkshow produzieren. Karneval ist an diesem Wochenende in Köln zur Saisoneröffnung omnipräsent und wird sich auch in den Labcaches und Coins widerspiegeln.

Wir sind keine Anhänger von so genannten Shoppingmeilen. Viele Megas sind eigentlich nur noch Verkaufsmessen. Dies ist bei uns eigentlich nicht gewünscht. Allerdings erwarten viele Cacher ein gewisses Angebot, weshalb bei uns der größte deutsche Anbieter Cache Corner exklusiv am Freitagabend und Samstagabend vor Ort sein. Allerdings wird es auch einige andere Infostände geben und es wird spezielles T5 Programm angeboten. Ach und es ist geplant, 111 neue Caches in und um die Domstadt auszulegen.

Es finden – vor allem in Deutschland – immer mehr Megas statt. Warum sollten Cacher gerade nach Köln kommen?

Wir bieten die Millionenstadt Köln, alleine das sollte schon Grund genug sein. Es gibt aber natürlich auch ein Rahmenprogramm, siehe letzte Frage.

Wird der Besucher bei euch Eintritt zahlen müssen? Wenn ja, wieviel?

Ein solches Großevent kann man leider nicht vollkommen kostenlos anbieten. Wir haben aber versucht, den Eintritt so gering wie möglich zu halten. Daher wird es nur eine „Einfahrgebühr“ für Autos in Höhe von 11 Euro (pro Auto) geben. Wer ohne Auto kommt, zahlt nichts.

Gibt es am Eventgelände genügend Parkplätze?

Wenn wir eines haben, dann Parkplätze. Es gibt wie gesagt 1000 auf dem Gelände und mehrere Tausend in unmittelbarer Nähe.

Dürfen Hunde aufs Eventgelände?

Ja, aber im Interesse der meisten nur angeleint und bitte keine Tretminen!

Wieviele Personen sind in eurem Orga-Team?

Aktuell sind wir 24.

Wie ist die Verteilung der Aufgaben im Team? Mischt jeder bei jedem Thema mit?

Hauptorganisator bin ich (geoteddybear). Zusätzlich helfen mir einige sehr erfahrene Cacher aus dem Raum Köln, von denen einige auch schon das Geocoinfest 2011 in Köln mitorganisiert haben. Für die 111 Caches haben wir beispielweise ein eigenes Team.

Reicht das aus, um das Mega zu abzudecken?

Aktuell ja.

Benötigt ihr Helfer? Gibt es einen Anreiz, euch zu helfen?

Ende August werden wir an die Community herantreten, da wir circa 60 bis 80 Helfer für den Tag brauchen. Wenn die lokalen Cacher nicht ausreichen sollten, werden wir die Helfersuche ausweiten.

Sind alle im Orga-Team langjährige Cacher? Wie seid ihr zum Geocaching gekommen? Was tut ihr, wenn ihr nicht cacht?

Ich selber bin seit 10 Jahren aktiv mit inzwischen mehr als 60000 gefundenen Caches. Manche nennen mich verrückt, aber für mich steht inzwischen nicht mehr der Cache sondern das Miteinander mit Kollegen im Vordergrund. Auch die meisten im Team sind sehr erfahrene langjährige Cacher, die wie gesagt teils auch schon das Geocoinfest in Köln mitorganisiert haben.

Wo/wie habt ihr bisher Werbung für dieses Event gemacht?

Im Wesentlichen nur Mundpropaganda. Ein paar wenige Platzierungen in Facebook Gruppen.

Gunther, vielen Dank für die Infos. Wir sehen uns im November in Köln!

GeoBretzel Event – Interview mit der Orga

GeoBretzel Event

Seit einigen Jahren will ich endlich mal auf einen Stammtisch im Elsaß. Leider hat das bisher irgendwie nicht geklappt. Dafür war ich schon auf ein paar Events in der Maginotlinie in Lothringen. Die Art und Weise, wie die Franzosen ihre Events machen, fand ich sehr entspannt und lohnenswert. Daher war ich sofort interessiert, als ich von einem (damals noch nicht sicheren) Megaevent im Elsaß hörte. Also wurde ein Hotel gebucht und das Wochenende geplant. Schließlich ist das Elsaß ja quasi um die Ecke. Daß der Event im Süden bei Mülhausen stattfindet und das auch von Stuttgart 3 Stunden Fahrt bedeutet – geschenkt! Zeit, sich einmnal näher mit dem GeoBretzel Event zu beschäftigen.

Flagge FrankreichMülhausen (französisch Mulhouse) ist eine Stadt im Elsaß im Département Haut-Rhin im Osten Frankreichs. Mülhausen liegt geographisch am Dreiländereck Frankreich, Deutschland, Schweiz. Mit grob 110000 Einwohnern ist Mülhausen die größte Stadt des Départements. Seit dem 17. Februar 2014 ist die Stadt Mülhausen im Sinne der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen zweisprachig.

Um herauszukriegen, ob und wieso sich eine Reise dorthin auch für jeden anderen lohnt und was geboten wird, habe ich – wie schon in der Vergangenheit bei anderen Megaevents – einfach mal bei der Orga angefragt und mir einige Fragen beantworten lassen. „Die Orga“ war in diesem Fall Guy, der mir Rede und Antwort stand.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, ein Megaevent im Elsaß zu veranstalten?

Ganz einfache erste Frage! Weil es noch keinen gab. Und es ist sicher auch die Herausforderung “unbekanntes Gebiet” zu betreten. Klar hat jeder vom Orga Team Events in verschiedene Größen organisiert. Wir haben auch zahlreiche Megas in den letzten Jahren besucht. Aber wenn es mal um Events mit über 100 Besuchern geht, ist es für jeden Neuland. Mit der ganzen gesammelten Erfahrung haben wir uns gesagt, “warum nicht hier” und “warum nicht wir”.

In welcher Location wird das Event stattfinden?

Geographisch sind wir in der Mitte des ehemaligen Kalireviers. Die Veranstaltung findet in einer Sporthalle neben dem Fußballstadion in der Stadt Bollwiller statt. Der Ort ist etwas abseits vom Zentrum und bietet eine schöne grüne Umgebung.

Warum gerade dort?

Die Sporthalle von Bollwiller war erst mal nicht geplant! Ursprünglich sollte der Event im Festsaal von Staffelfelden stattfinden, einem Nachbardorf von Bollwiller. Als die Anmeldungen in Zehnerschritten reinkamen und wir innerhalb von 3 Monaten über 400 Will Attends hatten, haben wir bemerkt, dass es ein Platzproblem geben könnte.

Dank der Geocacher in unserem Bekanntenkreis konnten wir sehr schnell die Ausweichlösung Bollwiller finden. Als wir die Halle das erste Mal besucht haben, war uns klar, dass das der richtige Platz ist, um alle angemeldeten Geocacher willkommen zu heißen.

Für wie viele Geocacher plant ihr eurer Event?

Zum letzten Stand sind 570 Geocacher angemeldet, mit begleitenden Personen sind es ca. 800 Besucher. Mit unseren Werbekampagnen wie in deinem Blog erwarten wir, dass wir die 800 Will Attend überschreiten.

Gibt es eine maximale Anzahl an Teilnehmern, die diese Location besuchen dürfen?

Nein. Es dürfen ruhig etwas mehr sein. Jeder der schon an Megas war hat sich mal die Frage gestellt, wo denn die 600 bis 800 Personen sind. Es sind ja nicht immer alle gleichzeitig auf dem Gelände.

Der Storch ist das Symbol für das Elsaß
Der Storch ist das Symbol für das Elsaß, CC BY 3.0 von fotogoocom

Was bietet ihr dem Besucher? Gibt es aktuell schon ein Programm und wenn ja, was würdet ihr davon hervorheben?

Das Thema unseres Mega-Events sind die Bergwerke. Das Event findet in der Mitte eines ehemaligen Kalireviers statt. Wir bieten Besichtigungen einer der größten Minen, dem Schacht Rodolphe, und des Kaliminen-Museums an. Dort in der alte Garderobe, wo noch die Arbeitskleidung hängt, wird das Meet and Greet Event stattfinden. Außerdem gibt es noch die Möglichkeit, zwei mittelalterliche Bergwerke zu besuchen und es findet ein Workshop für Kinder über Fossilien statt.

In der Halle bieten wir weitere Workshops wie Lockpicking und Wherigo für Anfänger an. Alle Besichtigungen und Workshops können über unseren Event-Shop gebucht werden. Neben bei wird es noch eine Ausstellung von GWC geben. Und für Hungrige und Durstige sorgen Foodtrucks, es gibt Sandwiches und diverse Getränke.

Bezüglich Caches wird es genügend und für alle etwas geben: Von T1 bis auf T5. Eine Matrix, welche neue und bereits existierenden Caches kombiniert, ist in der Planung und soll in einem Umkreis von 10 km liegen. Wir planen sogar eine zweite Matrix, die aus komplett neuen Caches bestehen soll. Nach dem regionalen Abendessen (Im Elsaß natürlich Sauerkraut!) sollen Night Caches veröffentlicht werden.

Am Sonntag wird es für die Natur ein CITO an einer Fahrradstrecke entlang des Flußes Thur geben. Nach dem CITO folgt beim Goodbye-Event die Verabschiedung und eine weitere Möglichkeit sich über Geocaching austauschen .

Es finden – vor allem in Deutschland – immer mehr Megas statt. Warum sollten Cacher gerade ins Elsaß kommen?

Weil die Location geographisch ausgezeichnet ist. Wir sind im DE-CH-FR Dreiländereck und freuen uns auf Cacher aus dem Ausland. Das Elsaß ist auch bekannt für gutes Essen und die guten Weine. Tja und wie man sagt, “Lebe wie Gott in Frankreich”.

Wird der Besucher bei euch Eintritt zahlen müssen? Wenn ja, wieviel?

Nein es muss kein Eintritt bezahlt werden.

Gibt es am Eventgelände genügend Parkplätze?

Die Sporthalle verfügt über einen großen Parkplatz. Wir werden sorgen, dass die Autos dicht geparkt werden, so daß es genug Platz für alle hat.

Dürfen Hunde aufs Eventgelände?

Ja, Hunde sind auf dem Außengelände erlaubt, müssen aber immer an der Leine bleiben. Leider haben wir noch keine Informationen darüber, ob innen Hunde erlaubt sein werden.

Wieviele Personen sind in eurem Orga-Team?

Wir sind sieben Personen.

Wie ist die Verteilung der Aufgaben im Team? Mischt jeder bei jedem Thema mit?

Wir haben Aufgabenbereiche definiert und tauschen aus über Slack aus. Dort gibt jeder sein Input.

Reicht das aus, um das Mega zu abzudecken?

Ja es ist für die Organisation ausreichend.

Benötigt ihr Helfer? Gibt es einen Anreiz, euch zu helfen?

Na klar brauchen wir Helfer! Ohne sie könnte so eine Veranstaltung nicht stattfinden. Viele haben sich schon freiwillig gemeldet. Bald wird die Kampagne zur Helfersuche starten. Wir freuen uns schon auf jede Anmeldung.

Was Helfer als Dankeschön erhalten werden, steht noch nicht 100%ig fest. Aber sicher wird es ein Helfershirt und eine Mahlzeit geben.

Sind alle im Orga-Team langjährige Cacher? Wie seid ihr zum Geocaching gekommen? Was tut ihr, wenn ihr nicht cacht?

Ja, wir sind alle langjährige Geocacher. Wir haben von 4 bis 10 Jahre Erfahrung im Spiel.

Wo/wie habt ihr bisher Werbung für dieses Event gemacht?

Wir besuchen mit dem ganzen Team andere Events in Frankreich, Deutschland und der Schweiz. Auf Megas wie Brugse Beer VIII und Stashes ‘n’ Stones wurde vor Ort Werbung gemacht. Letztens waren wir in der Bourgogne beim Chouette Event #7 Mega, wo wir einen Stand hatten und ein Spiel angeboten haben. Bald geht es nach Dunkerque, Nord-Frankreich, aufs Mega Geonord 2018 – Sunset.

Welche Möglichkeiten habe ich, weitere Geocacher von eurem Event zu informieren (Werbematerial, Banner etc.)?

Wir haben Visitenkarten zum ausgeben, aber am besten läuft die Mundpropaganda.

Ich möchte die Gelegenheit dieser letzten Frage nutzen, um uns bei dir zu bedanken für die Zeit die du für uns und unserem Projekt investierst.

Guy, vielen Dank für die Infos. Wir sehen uns im Oktober im Elsaß!

Project Märchenhaft in Kassel – Interview mit der Orga

Manchmal muß man mich zu meinem Glück ja zwingen. Ich war im Jahr 2018 bisher auf einigen Megaevents. Nur “Märchenhaft in Kassel” hatte ich nie auf dem Schirm. Irgendwie reizte mich das Ganze nicht. Obwohl – und das muß man fairerweise zugeben – das Thema Märchen mal ganz was anderes als bei bisherigen Megas ist. Die Gebrüder Grimm waren schließlich die Märchensammler überhaupt. Kein Kind in Deutschland, das nicht mindestens eines der von ihnen zusammengetragenen Märchen kennt. Irgendwann nach unzähligen “Wir sehen uns dann in Kassel”-Verabschiedungen gab es bei mir eine Art Trotzreaktion. Und siehe da, ich hatte dem Mega wirklich Unrecht getan. Das Ganze sah sehr interessant aus. Also wurde ein Hotel gebucht und das Wochenende geplant. Zeit, sich einmnal näher mit Märchenhaft in Kassel zu beschäftigen.

Kassel (bis 1926 amtlich Cassel) ist eine kreisfreie Stadt, Verwaltungssitz des gleichnamigen Regierungsbezirkes und des Landkreises Kassel. Die einzige Großstadt Nordhessens ist nach Frankfurt am Main und Wiesbaden die drittgrößte Stadt und eines von zehn Oberzentren des Landes Hessen. Im Dezember 2017 wurden 204.021 Einwohner gezählt.

Um herauszukriegen, ob und wieso sich eine Reise dorthin auch für jeden anderen lohnt und was geboten wird, habe ich – wie schon in der Vergangenheit bei anderen Megaevents – einfach mal bei der Orga angefragt und mir einige Fragen beantworten lassen. „Die Orga“ war in diesem Fall Sandra alias Sajoma.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, ein Megaevent in Kassel zu veranstalten?

Bei einem unserer nordhessischen Geocacher-Stammtische sprachen wir über vergangene Zeiten, was wir schon alles bei unserem gemeinsamen Hobby erlebt haben und was man noch Tolles unternehmen könnte. Da fiel der Satz „Man könnte ja mal ein Mega-Event in Kassel organisieren“. War es anfangs noch eine Schnapsidee, weitete sich der Gedanke immer mehr aus und irgendwann gab es ein Team, das wirklich Lust darauf hatte, für die Community ein solch großes Event zu organisieren.

In welcher Location wird das Event stattfinden?

Wir sind in den Messehallen Kassel untergekommen, die prädestiniert sind für eine offene Veranstaltung, wie es Mega-Events nun mal sind.

Warum gerade dort?

Hier stimmt einfach alles, was uns bei der Planung wichtig war: Verkehrsanbindung, Parkplätze, Umgebung, Catering und vieles mehr, was uns die Planungen ein wenig vereinfacht, damit wir uns auf das Wesentliche des Tages konzentrieren können: das Programm, um unsere Gäste zu unterhalten.

Für wie viele Geocacher plant ihr eurer Event?

Wir haben vorsichtig mit 2000 Besuchern kalkuliert, haben aber im Vorfeld nicht mit so einer tollen Resonanz gerechnet und sind nun völlig überwältigt angesichts der bisherigen Will-attend-Zahlen.

Gibt es eine maximale Anzahl an Teilnehmern, die diese Location besuchen dürfen?

Hinsichtlich der maximalen Besucherzahl muss man keine Bedenken haben, unsere Location verkraftet auch ein GIGA-Event. Im äußersten Notfall können wir weitere Hallen hinzubuchen, was aber nicht zu erwarten steht, denn die bisher gemieteten Hallen 1 und 2 sind schon sehr sehr groß.

Herkules Kassel
Wasserkaskaden und Herkules-Monument Kassel, CC BY-SA 3.0 von Craig Howkins

Was bietet ihr dem Besucher? Gibt es aktuell schon ein Programm und wenn ja, was würdet ihr davon hervorheben?

Unsere Programmpunkte stehen schon lange fest und sind auf unserer Webseite www.gc-grimm.de zu lesen. Besonders hervorheben möchten wir immer noch die geführten Stadtrundfahrten mit unserer lieben Frau Ortolano. Sie wird mit den Teilnehmern die Orte, die Kassel und die Brüder Grimm verbindet, besuchen und in ihrer unvergleichlichen Art, mit Menschen umzugehen, die Tour besonders amüsant und erinnerungsreich gestalten. Da die Tour am Eventgelände beginnt und auch endet, ist es für die Teilnehmer sehr bequem und man ist auch nur etwa 1,5 Stunden lang vom Event weg.

Es finden – vor allem in Deutschland – immer mehr Megas statt. Warum sollten Cacher gerade nach Kassel kommen?

Die meisten Leute kennen doch Kassel nur vom Vorbeifahren auf den Autobahnen oder vom Durchfahren mit dem Zug an der Wilhelmshöhe. Warum nicht mal anhalten und sich genauer umschauen?!

Wir haben hier viel zu bieten: Den größten Bergpark Europas, mit dem auf der höchsten Erhebung thronenden Herkules, die sonntäglichen Wasserspiele am Herkules, viel Natur, tolle Museen und natürlich ein liebevoll und mit viel Herzblut und Sinn für Details organisiertes Event. Außerdem sind wir das diesjährige „Project“, eine Auszeichnung für viel Engagement, eine transparente Kalkulation sowie ein familienfreundliches Konzept. Wenn das nicht genügend Gründe sind, an unserem Event teilzunehmen…

Wird der Besucher bei euch Eintritt zahlen müssen? Wenn ja, wieviel?

Ein solches Großevent kann man nicht kostenlos anbieten. Wir haben aber versucht, den Eintritt so gering wie möglich zu halten: 10 Euro Erwachsene/5 Euro Jugendlicher/Kinder frei, das sind die Preise im Vorverkauf. An der Tageskasse gibt es einen Aufschlag von 20%.

Gibt es am Eventgelände genügend Parkplätze?

Wenn wir eines haben, dann Parkplätze. Es wird für alle genügend Parkraum vorhanden sein, da braucht sich keiner Sorgen zu machen.

Dürfen Hunde aufs Eventgelände?

Wir sind ein familienfreundliches Event. Da Hunde zur Familie gehören, sind auch sie uns herzlich willkommen. Bitte an der Leine führen!

Wieviele Personen sind in eurem Orga-Team?

Wir sind zu acht: Hari, Helmut, Michael, Norbert, Sandra, Steffi, Thomas und Tina.

Wie ist die Verteilung der Aufgaben im Team? Mischt jeder bei jedem Thema mit?

Es gibt keine festgelegte Aufgabenverteilung, außer für den Eventtag. Unsere Tätigkeiten haben sich mit der Zeit aus den persönlichen Stärken der Orgamitglieder herauskristallisiert. Strikt voneinander abgrenzen kann man diese aber nicht, da sie an vielen Stellen miteinander verbunden sind und wie Zahnräder ineinandergreifen.

Reicht das aus, um das Mega zu abzudecken?

Für die Organisation im Vorfeld reicht es für uns aus. Ich sage bewusst „für uns“, denn wir hätten nicht mehr im Team sein wollen. Es ist so schon schwierig genug, alle Meinungen unter einen Hut zu bekommen, da wären unserer Ansicht nach noch mehr Mitglieder der Hauptorga zu viel. Aber natürlich werden wir von vielen Außenstehenden unterstützt, denn allein kann man ein solches Großevent nicht stemmen.

Benötigt ihr Helfer? Gibt es einen Anreiz, euch zu helfen?

Unsere Helferplanung ist bereits in den letzten Zügen, wir benötigen keine weiteren Anmeldungen mehr. Und selbstverständlich werden unsere Helfer entsprechend für ihre Tätigkeiten „entlohnt“, nämlich mit einer Helfercoin sowie dem für die Helfer kostenlosen und personalisierten T-Shirt.

Sind alle im Orga-Team langjährige Cacher? Wie seid ihr zum Geocaching gekommen? Was tut ihr, wenn ihr nicht cacht?

Ja, wir sind alle langjährige und aktive Cacher. Die einzelnen Wege, wie wir zum Cachen gekommen sind, sind mir nicht bekannt. Bei mir war es der Kauf eines GPS-Gerätes durch meinen Mann. Ich bin auf der Suche nach Verwendungszwecken beim Wort Geocaching hängengeblieben und nach der Suche des ersten Caches auch bei dem Hobby.

Wo/wie habt ihr bisher Werbung für dieses Event gemacht?

Wir wollten gern möglichst persönlich Werbung machen und waren daher auf vielen kleinen und großen Events. Wir haben uns nie hinter einem Stand verschanzt, sondern sind immer offen in die Gespräche mit den Hobbykollegen gegangen, haben die Kontakte gesucht und nicht gewartet, bis jemand auf uns zukam. Außerdem sind unsere Visitenkarten mit dem TB-Code FBA6TB weithin bekannt, wir haben sie in schönen Caches abgelegt, und das auch grenzübergreifend.

Welche Möglichkeiten habe ich, weitere Geocacher von eurem Event zu informieren (Werbematerial, Banner etc.)?

Bei Interesse senden wir gern unsere neuen Flyer zu, auf denen einige Programmpunkte zu lesen sind.

Sandra, vielen Dank für die Infos. Wir sehen uns im August in Kassel!

Schabine – Ich bin BaWü-Cacher!

Baden-WürttembergDies ist Teil einer Interview-Serie mit Cachern aus Baden-Württemberg.

  1. Wie ist dein Username?
    Ich bin Schabine.
  2. Wie lange bist du schon Geocacher?
    Angemeldet hab ich mich schon im März 2013. Erstmal um mich überhaupt mit der ganzen Sache vertraut zu machen – was ist das, was muss ich machen, wie mach ich das… Richtig dabei bin ich seit April 2014.
  3. Wie bist du zum Geocaching gekommen?
    Zwei Kollegen von mir haben immer mal wieder davon erzählt und natürlich hab ich auch hier auf /. davon gelesen und es hat mich irgendwie gereizt.
  4. Wie viele Caches hast du bisher gefunden?
    Am 06.05.2018 hab ich meinen 2000. Cache gemacht 🙂
  5. Wo liegt deine Homezone (Landkreis)?
    Ich hab sozusagen zwei. Einmal Konstanz und Umgebung und einmal das Linthgebiet zwischen Zürisee und Walensee.
  6. Welcher Cache gefällt dir am besten und warum?
    Vom Cachetyp her bin ich überhaupt nicht festgelegt. Es gibt toll gemachte Tradis. Zum Beispiel Bully on the Road  – soviel Arbeit und soviel Spaß beim Rausfummeln! Oder auch Danke Prora 2013. Da würde ich ein ganzes Büschel blaue Schleifen ranhängen, wenn ich könnte! Ganz besonders viel Spaß hatte ich auch bei zwei Wherigos: Hin und Her und Der Dreckswettercache. Ein bisschen stolz bin ich auf den T5-Multi Abgemagert bis aufs Gerippe, den ich einzig und allein durch googeln gelöst habe 😀 Earthcaches mag ich auch sehr, weil man immer was lernen kann. Dümmer wird man auf keinen Fall!
  7. Welcher Cache hat dir gar nicht gefallen und warum?
    Ganz böse ausgedrückt: So hingerotzte Dosen, die da nur liegen, damit eine Dose liegt. Kaputte Filmdose, zerrissene Tütchen, siffige Logbücher, irgendwelche Autobahnparkplätze, die bessere Hundeklos sind… Dann lieber keine Dose, als ne schlechte! Was ich auch nicht sonderlich mag sind Multis, deren Final dann nur ein popeliger Petling ist – dafür hab ich mir das Hirn zermartert oder bin einmal quer durch die Botanik gejuckelt?!
  8. Welches war dein verrücktestes Erlebnis beim Geocachen?
    Hm, verrückt war da noch nix, soweit ich mich erinnere…
  9. Was magst du am Geocachen?
    Ecken entdecken, in die man ohne Dosensuche nicht kommen würde 😉 Ecken, wo man schon hundertmal dran vorbeigelaufen oder -gefahren ist und von denen man dann sagt “Och, hier isses aber schön!” Die Bewegung! Müsste ich wandern gehen oder laufen oder radfahren, ich hätte sowas von keinen Bock darauf! Wenn es da aber Dosen zu suchen gibt, dann ist auch “Nur noch 689m bis zur nächsten Dose. Komm, die nehmen wir noch mit!” nicht zu weit… Und man kann es fast weltweit machen – so hat jeder schnöde Strandurlaub plötzlich einen Sinn 😀 Und da wo keine Dose ist, fahr ich doch gar nicht erst hin!
  10. Was magst du nicht am Geocachen?
    Schlecht gepflegte Dosen mit siffigen Logbüchern, wo der Owner auch nach x DNFs und Notes nix macht… So schlechte Koordinaten und allgemeine, unnütze Hinweise, dass die Örtlichkeit schon voll zertrampelt aussieht, weils keiner findet… Regen und Schnee 😀
  11. Was hast du beim Dosensuchen immer dabei?
    Stifte! Keine Tasche und kein Auto ohne Stifte. In mehrfacher Ausführung! Ansonsten immer ein Smartphone und wenn es in den Wald oder auf den Berg geht das GPS!
  12. Interessieren dich Trackables?
    Jepp! Der beschde Kolleg reicht mir immer seine gefundenen TBs und Coins rüber, damit ich die discovern kann. Er selbst transportiert gern und viel, aber nur discovern ist nicht so seins. Der bisher größte Brocken, den ich transportieren durfte: ein Pflasterstein mit Henkel dran. Ansonsten fotografiere ich immer alle Codes von TBs und Coins in Hotels oder Stempel in Logbüchern.
    Ist schon interessant, wo manche so überall rumgekommen sind…
  13. Verwendest du nur Geocaching.com oder nutzt du auch noch andere Geocaching-Sites?
    Eigentlich nur geocaching.com. Alles andere ist mit weiteren Profilen und Apps und Gedöns verbunden – das ist mir zu umständlich. Und sonst halt noch project-gc.com. Zum spezielleren Suchen und für die Statistik 😉
  14. Welches ist dein liebster Cachetyp?
    Der Statistik zufolge der gemeine Tradi 😀 Dann kommt ne ganze Weile nix und dann kommt der Mystery. Was natürlich den Bonus-Dosen bei Tradi-Runden geschuldet ist… Ansonsten Earthcaches, Virtuals und Whereigos. Und so langsam werde ich auch mit Multis warm!
  15. Verwendest du einen GPSr oder ein Smartphone?
    Beides. Je nachdem wo es uns hinverschlägt, reicht das Smartphone. Wenn es aber in den Wald oder in die Berge geht, muss das GPS mit!
  16. Wie wichtig sind dir Meilensteine und weißt Du schon, welchen Cache du an deinem nächsten machen willst?
    Der beschde Kolleg hat mich auf die Meilensteine aufmerksam gemacht. Ich glaub, die ersten 500 hab ich da eher weniger drauf geachtet, da ging es mir um die Praxis. Mittlerweile schaue ich schon drauf! So habe ich aktuell geschaut, was für nen Cachetyp ich machen könnte für meinen 2000. Für den 3000. wird es eine Webcam oder eine Letterbox oder ein Wherigo werden.
  17. Ist dir Statistik wichtig?
    Jain. Ich weiß zum Beispiel, dass ich die 81er Matrix nicht vollkriegen werde – der eine T5 wird vermutlich ein Ausreißer bleiben 😉
    D5 ist sicherlich möglich, aber eher schwer zu realisieren. Vielleicht hab ich ja irgendwann mal die Möglichkeit mich einem Rudel anzuschließen und so von Teamarbeit zu profitieren… Wer weiß?! Ansonsten kann ich mittlerweile drauf achten, die 366er-Matrix zu füllen. Das wird zwar trotzdem sicherlich noch zwei, drei weitere Jahre dauern, aber grundsätzlich hebt mich das nicht an… Ich cache, weil es mir Spaß macht und so soll es auch bleiben, da ist Statistik zweitrangig.
  18. Hast Du eine eigene Website?
    Hab ich, aber da gehts nicht ums cachen. Da gehts um eher gar nix mehr 😀
  19. Gibt es eine Website die du im Zusammenhang mit Geocaching weiterempfehlen willst?
    Hm, nö. Kennt vermutlich eh schon jeder alle… Ich google meistens, wenn ich was brauche oder wissen will und irgendein brauchbarer Eintrag ist da bisher immer dabei gewesen.
  20. Dein Tip für Leute, die mit dem Geocaching anfangen wollen?
    Learning by doing. App runterladen, Account erstellen – beides kostenfrei und dann los. Nicht gleich die schwerste Dose aussuchen für den Anfang, sondern so nen Popeltradi zum Üben. Der Rest kommt durch die Regelmäßigkeit, Praxis, Erfahrung… Und lesen nicht vergessen! Denn wer lesen kann, ist meistens klar im Vorteil 😀 Auch so ein Erfahrungswert, vor allem wenn man das Listing auch wirklich bis zum letzten Satz durchliest… Dann wird auch ne schwere Dose einfach!

DasGustl – Ich bin BaWü-Cacher!

Dies ist Teil einer Interview-Serie mit Cachern aus Baden-Württemberg. Baden-Württemberg

    1. Wie ist dein Username?
      Ich bin DasGustl.
    2. Wie lange bist du schon Geocacher?
      Seit 2007 angemeldet und seit 2015 vollaktiv.
    3. Wie bist du zum Geocaching gekommen?
      Über einen Kollegen zufällig davon erfahren und dann mal angemeldet. Bin aber Aufgrund von fehlendem Smartphone nicht wirklich dazu gekommen. 2015 ist meiner Tochter ein Unglück geschehen und hat sich deswegen nicht rausgetraut. Mit der Suche nach einem Schatz konnte ich sie dazu überreden, über ihren Schatten zu springen und sind seitdem oft gemeinsam auf Schatzsuche.
    4. Wie viele Caches hast du bisher gefunden?
      Ich habe kürzlich die 1500er-Marke überschritten.
    5. Wo liegt deine Homezone (Landkreis)?
      Homezone ist das Remstal (Rems-Murr-Kreis).
    6. Welcher Cache gefällt dir am besten und warum?
      Mir gefallen besonders schön gebastelte Cachedosen, tolle Geschichten zur Dose, schöne Gegenden, alles was man erklettern kann und wo man auch noch neues lernen kann. Als spezielle Dose benannt sind das Caches wie die Nesenbachrunde ins Stuttgart oder der RumS, (K)Letterbox Galopprennbahn, Die Goonies, Die Kraft des Stahls, 5* TB Hotel “Southern Star” (A5) um nur eine kleine Auswahl zu bringen ohne den Rahmen zu sprengen.
    7. Welcher Cache hat dir gar nicht gefallen und warum?
      Die merke ich mir nicht, es sind aber die Dosen, die ohne Grund und Hintergrund oder Geschichte lieblos irgendwohin geschmissen werden, wo evtl. die Location von anderen als Wildtoilette benutzt wird.
    8. Welches war dein verrücktestes Erlebnis beim Geocachen?
      Bei I am sailing (to Treasure Island) habe ich meine neu erworbene Wathose gleich mal ausprobieren wollen und bin mit dem Auto bis hingefahren. Nun, als ich die Dose geborgen und wieder auf dem Rückweg war, kam ein Auto vorbei und hielt an. Was nu? Nichts anmerken lassen und zurück zum Auto. Da kam mir schon der gute Mann entgegen und hat mich böse gefragt, was ich da mache. “Nichts, nur gucken” war meine Antwort. Er schaut mich von oben bis unten an und meinte nur “In der Wathose!?” – doomed! Nach Klärung bzgl. Caching war er beruhigt.Bei Eeeeeeeejjs, zweeeeeejjj, drüüüüüüüüüü!!!!!!!!! in Österreich kann man die Startübungsstelle der Bob- und Skeletonfahrer besuchen. Ich war dort mit meinem Bruder und wir haben den Übungsbob auf die Schienen gestellt und ausprobiert. Leicht angeschubst und reingesessen – hm, bergab wurden wir schneller und schneller und das Ende der Schienen kam immer Näher! Kurz bevor die Schienen zu Ende waren (Enden im Nichts) fing uns ein Fangseil ein, welches vorher nicht wirklich zu sehen war und hat uns abgebremst. Weil es so spaßig war, haben wir das gleich nochmal probiert.
    9. Was magst du am Geocachen?
      Neue Orte kennenlernen, Geschichtliches lernen, Natur erleben, Wandern, neue Leute kennenlernen und einfach nur Spaß haben.
    10. Was magst du nicht am Geocachen?
      Hilfssheriffs, archivierte Klettercaches und Jäger die Dosen vom Baum schießen.
    11. Was hast du beim Dosensuchen immer dabei?
      Stift und Smartphone immer. Dann je nach aus dem Listing ersichtlichem Hilfsmittel (Kletterausrüstung, Taschenlampe, Wathose, Wanderstiefel, Lockpickingbesteck, …).
    12. Interessieren dich Trackables?
      Manchmal. Interessante nehme ich mit und schau dann in das Listing nach der Aufgabe. Habe aber immer welche, die mit mir ein Stück auf der Reise sind.
    13. Verwendest du nur Geocaching.com oder nutzt du auch noch andere Geocaching-Sites?
      Bisher nur Geocaching.com.
    14. Welches ist dein liebster Cachetyp?
      Das ist tagesstimmungsabhängig.
    15. Verwendest du einen GPSr oder ein Smartphone?
      Smartphone.
    16. Wie wichtig sind dir Meilensteine und weißt Du schon, welchen Cache du an deinem nächsten machen willst?
      Eigentlich nicht wichtig. Lediglich der 1.000ste wollte ich unbedingt an Pekuls 10.000er-Event machen, weil es so ne lustige Zahlkombi war.
    17. Ist dir Statistik wichtig?
      Ich schau gern mal drüber aber wichtig ist sie mir nicht wirklich. Lediglich für solche Challenges wie 111 Tage am Stück, 222 Tage am Stück… da muss sie wohl sein.
    18. Hast Du eine eigene Website?
      Nein.
    19. Gibt es eine Website die du im Zusammenhang mit Geocaching weiterempfehlen willst?
      geoclimbing.de wenn man mit T5ern anfangen möchte.
    20. Dein Tip für Leute, die mit dem Geocaching anfangen wollen?
      Sucht euch einen erfahrenen Geocacher, der euch ein paar Tipps geben kann, an sonsten einfach den nächstbesten Cache heraussuchen und hingehen. Events sind auch gut um am Anfang schnell Anschluss zu finden.

Suselim – Ich bin BaWü-Cacher!

Dies ist Teil einer Interview-Serie mit Cachern aus Baden-Württemberg. Baden-Württemberg

  1. Wie ist dein Username?
    Ich bin Suselim.
  2. Wie lange bist du schon Geocacher?
    Seit 2009 – immer wieder mit Unterbrechungen.
  3. Wie bist du zum Geocaching gekommen?
    Durch einen Artikel in einer Frauenzeitschrift (haha), wir wollten die Jungs mehr in die Natur mitnehmen und motivieren. Nun ja, Eltern sind dabei geblieben (Suse und der Lim), die Jungs kommen ab und zu mal mit, aber seeeeehr selten…. Eigentlich hat sich das Cachen als Hobby für mich (Suse) entwickelt, der Lim geht mit, sucht mit, begibt sich in schwieriges Gelände – und ist durch seine Größe bei machen Dosen klar im Vorteil….
  4. Wie viele Caches hast du bisher gefunden?
    931 Dosen.
  5. Wo liegt deine Homezone (Landkreis)?
    Stuttgart.
  6. Welcher Cache gefällt dir am besten und warum?
    Gerade aus dem Urlaub mitgebracht dieser hier: https://coord.info/GC1YZRC (Schweden). Warum? Sehr kreativ gearbeitet, mitten in der Stadt und trotzdem sehr unauffällig.
  7. Welcher Cache hat dir gar nicht gefallen und warum?
    Hm, manchmal geht man Dosen an, die sich dann als weniger fein entpuppen, wenn viel Müll oder gar Exkremente schmückend herumdrapiert sind. Weiß man aber vorher häufig nicht.
  8. Welches war dein verrücktestes Erlebnis beim Geocachen?
    Zufallsfund an einem Autobahnrastplatz, dringendes Bedürfnis, kein WC in der Nähe, also ab in den Wald. Auf dem Rückweg gegen einen Vogelkasten gelaufen (und ich bin eher klein!). Erster Gedanke: “Welcher Esel hängt die Kästen so tief?”, der zweite: “Seit wann können Vögel schreiben?” (Notiz: “Unbekannt verreist”). Und dann machte es pling…
  9. Was magst du am Geocachen?
    Unerwartete (nette) Begegnungen mit Cachern und Muggeln; und man wird zu Orten “gelockt”, die man ohne wohl nie besucht / gesehen hätte.
  10. Was magst du nicht am Geocachen?
    Besserwisser und Spielverderber. Wegen Fragen angeblafft zu werden.
  11. Was hast du beim Dosensuchen immer dabei?
    GPS, Smartphone, Stift.
  12. Interessieren dich Trackables?
    Bedingt. Ich mag sie, da ich aber nie weiß, wann ich zum Cachen komme (und ob ich eine ausreichend große Dose finde), lasse ich sie meist liegen. Mein einiges Trackable – eine kleine Socke – ist im Nirwana verschwunden…
  13. Verwendest du nur Geocaching.com oder nutzt du auch noch andere Geocaching-Sites?
    Kurzer Abstecher zu Opencaching, aber ich bin hauptsächlich bei Geocaching.com.
  14. Welches ist dein liebster Cachetyp?
    Meist suche und finde ich Tradis, Multis mag ich, brauche aber immer sehr lange, bis ich einen angehe, Mysteries reizen mich zwar, aber ich bräuchte definitiv mehr Zeit…
  15. Verwendest du einen GPSr oder ein Smartphone?
    Überwiegend mein Montana. Da das jedoch ganz kurz vor unserem Urlaub die Grätsche gemacht hat, haben wir in Schweden mit dem Smartphone gecacht und gute Erfahrungen gemacht. Das wird möglicherweise häufiger zum Einsatz kommen…
  16. Wie wichtig sind dir Meilensteine und weißt Du schon, welchen Cache du an deinem nächsten machen willst?
    Mein nächster Meilenstein ist der 1.000er. Bislang habe ich mir noch keine Gedanken darüber gemacht, ob das nun ein Besonderer sein soll. Ich grübel mal darüber nach und bin für Vorschläge offen…
  17. Ist dir Statistik wichtig?
    Jein. Die 81er Matrix werde ich wohl nie vollbekommen, da ich keine T5er machen kann / werde (nicht schwindelfrei). Aber ich versuche mich mal an dem “Jahresplan”. Ein direktes Bedürfnis nach “besser, höher, weiter” habe ich nicht. Aber Souvenirs reizen mich doch irgendwie…
  18. Hast Du eine eigene Website?
    Jein – ich habe einen Blog, der ist aber verwaist. Also eher doch nein, aber auf Insta bin ich mit allem Möglichem unterwegs.
  19. Gibt es eine Website die du im Zusammenhang mit Geocaching weiterempfehlen willst?
    GSAK finde ich gut. Fand ich gut. Bis wir zum Apfel gewechselt haben. Da funktioniert das nicht. Was ich schade finde….
  20. Dein Tip für Leute, die mit dem Geocaching anfangen wollen?
    Einfach beginnen, ggf. jemanden ansprechen und sich mitnehmen lassen. Wer Interesse an einem Tradi in Stuttgart hat, den kann ich gerne auch mal am Wochenende mitnehmen.

Point Mugu – Ich bin BaWü-Cacher!

Dies ist Teil einer Interview-Serie mit Cachern aus Baden-Württemberg. Baden-Württemberg

  1. Wie ist dein Username?
    Ich bin Point Mugu.
  2. Wie lange bist du schon Geocacher?
    Seit 12.01.2008.
  3. Wie bist du zum Geocaching gekommen?
    Ein Freund und Arbeitskollege erwähnte eher beiläufig, dass er einen Geocache gefunden hat. Auf meine Nachfrage, wie diese Suche funktioniert, erzählte er mir wie das Geocachen entstanden ist und weihte mich in die Basics dieses Hobbys ein. Ich merkte gleich, dass sein Interesse an dem Ganzen nicht sehr groß war. Aber ich war elektrisiert! Ich beschäftigte mich intensiver damit und ersteigerte mir ein gebrauchtes Garmin Gerät.Meinen ersten Cache fand ich am 17.01.2008 in Holzbronn bei Calw (GCZZJM). Heute muss ich schmunzeln wenn ich daran denke, welchen Aufwand ich dort betrieben hab. Jetzt würde ich dort nur kurz anhalten und das Ding loggen.Mein Username entstand mehr aus Verlegenheit. Ich probierte einige Namen aus, aber die waren alle schon vergeben. Und “Sucherxyz” wollte ich mich auch nicht nennen. Da erinnerte ich mich zufällig an einen schönen Ort, den wir auch mehr zufällig bei einer Autofahrt von San Francisco nach Los Angeles entdeckten. Kurz vor der großen Stadt machten wir nochmals Halt. In Point Mugu. Dies erwies sich als Glücksfall. Der Naturpark dort hat uns zutiefst beeindruckt. Bei den verschiedenen Trails ist für jeden etwas dabei. Die Flora und Fauna ist überwältigend. Und dann immer wieder der Blick auf den Pazifik.
    Leider gab es in den 90ern noch kein Geocaching, sonst hätte ich jetzt mehrere US-Staaten in meinem Profil.Heute würde ich meinen Usernamen gerne ändern. Point Mugu klingt doch etwas sperrig. Außerdem wird Point Mugu hauptsächlich mit der dortigen Luftwaffenbasis in Verbindung gebracht.Ich bin kein Intensiv-Cacher. Manchmal packt mich der Rappel und ich finde 20 oder mehr Caches pro Tag. Dann drängen sich wieder andere Dinge – wie z.B. das Fotografieren und das bearbeiten der dabei entstandenen RAW-Daten – in den Vordergrund. Und es kann passieren, dass mal eine längere Abstinenz bei der Suche entsteht.

    Oft fehlt mir auch jemand der mich kontaktiert, und sagt “Arsch hoch, wir gehen am Samstag oder Sonntag los. Bist du dabei?”.

  4. Wie viele Caches hast du bisher gefunden?
    1524.
  5. Wo liegt deine Homezone (Landkreis)?
    Stuttgart.
  6. Welcher Cache gefällt dir am besten und warum?
    Da gibt es einige. Am besten gefallen mir die mit großer Kreativität und mit viel Liebe zum Detail gebastelten Tradies oder Finals von Mysteries. Perfekt sind solche Caches wenn sie auch noch mit einer interessanten Örtlichkeit oder Begebenheit verbunden sind.
  7. Welcher Cache hat dir gar nicht gefallen und warum?
    Ich habe eine Abneigung gegen sog. Nano-Caches. Diese magnetischen Winzlinge die sich gerne in zwei Metern Höhe hinter Verkehrsschildern verstecken. Auch nach 20 magnetischen Filmdosen an Leitplanken ist mein Bedarf gedeckt.
  8. Welches war dein verrücktestes Erlebnis beim Geocachen?
    Spontan fällt mir das Zusammentreffen mit einem älteren Ehepaar auf der Schwäbischen Alb ein. Sie standen genau unterhalb einer rutschigen Felswand in der sich mein Objekt der Begierde befinden musste. Wir unterhielten uns über die Quelle die dort entsprang (Ehemalige Wasserversorgung von Erkenbrechtsweiler) und ich hoffte, dass sie bald weiter wandern würden. Dem war aber nicht so. Ich überlegte also, wie ich es ihnen sagen sollte, dass ich jetzt gleich den steilen Hang hoch muss. Es half alles nichts. Irgendwann sagte ich: “So, ich muss jetzt mal eben da hoch!”. Als nächstes hörte ich von der älteren Dame: “Halt, da komme ich mit!”. Sie zog ihren GPSR aus der Tasche und erklomm gemsenartig die steile Wand. Gemeinsam hangelten wir uns da oben rum und fanden alsbald das Döschen in einer Felsritze. Dann outeten sich die beiden als begeisterte Cacher und wir hatten noch viel Spaß beim Austausch unserer jeweiligen Erlebnisse.
  9. Was magst du am Geocachen?
    Das Finden von Orten die ich ohne Geocachen nie entdeckt hätte. Das Schmunzeln beim Finden eines besonders gelungenen Caches. Die Recherche zum Finden kniffliger Mysteries und die dabei gewonnenen Erkenntnisse. Dass ich beim Wandern (Obwohl ich Wandern eigentlich hasse) Strecken zurücklege von denen ich vor dem Aufbruch nicht zu träumen gewagt hätte.Außerdem liebe ich Earthcaches. Nie zuvor habe ich mehr über die Natur gelernt wie durch diese Caches. Wer weiß schon ad hoc was ein “Pelosol” ist? Ich meine, sowas kann man doch immer mal wieder in ein Gespräch einfließen lassen. “Nein, ich habe keine Zeit. Ich muss heute erst mal nach dem Pelosol schauen.” 🙂
  10. Was magst du nicht am Geocachen?
    Wenn ich nach 5 Kilometern feststelle, dass ich meine Trinkflasche vergessen habe.
  11. Was hast du beim Dosensuchen immer dabei?
    Rucksack, Multitool (Letherman), Magnetgreifer, Taschenlampe mit UV Funktion, Taschenspiegel, ausreichend Nahrung und Flüssigkeit, Ersatzlogbuch, Ersatzpetling/Filmdose. Der Witterung entsprechende, geeignete Kleidung. Pflaster!!
  12. Interessieren dich Trackables?
    Ja, habe schon seit Jahren welche auf der Reise. Manche waren schon am Nordkap. Andere in Südamerika.
  13. Verwendest du nur Geocaching.com oder nutzt du auch noch andere Geocaching-Sites?
    Nur Geocaching.com.
  14. Welches ist dein liebster Cachetyp?
    Schöne Wald- und Wiesenrunden mit unterschiedlichen Dosen. Kurzmultis mit bis zu 5 Stages. Mystische Mysteries. Lost Places. Earthcaches. Event Caches. CITOs liebe ich sehr!
  15. Verwendest du einen GPSr oder ein Smartphone?
    Beides.
  16. Wie wichtig sind dir Meilensteine und weißt Du schon, welchen Cache du an deinem nächsten machen willst?
    Sind mir nicht wichtig.
  17. Ist dir Statistik wichtig?
    Nein.
  18. Hast Du eine eigene Website?
    Nein.
  19. Gibt es eine Website die du im Zusammenhang mit Geocaching weiterempfehlen willst?
    Saarfuchs. Nesenbachers Cache Talk. Diverse Hilfeseiten zum lösen von Mysteries (Formeln). Cache Label Generatoren.
  20. Dein Tip für Leute, die mit dem Geocaching anfangen wollen?
    Fragen, ob sie Lust haben, gemeinsam mit mir eine Runde zu laufen. Mit Einweisungen in C:Geo, Cacher-Autobahnen und dem richtigen Riecher für die erfolgreiche Suche.

Sweeney70 – Ich bin BaWü-Cacher!

Dies ist Teil einer Interview-Serie mit Cachern aus Baden-Württemberg. Baden-Württemberg

  1. Wie ist dein Username?
    Ich bin Sweeney70.
  2. Wie lange bist du schon Geocacher?
    Seit 2009.
  3. Wie bist du zum Geocaching gekommen?
    Ich habe einen guten Freund der mir das in den USA Jahre zuvor gezeigt hatte, und ich wurde neugierig. Dann geriet es aber in Vergessenheit. Es lebte dann auf als ich anfing mit Mountainbiken. Und mit den Kindern dann wieder weniger, weil die Touren anfangs eher kleinere waren.
  4. Wie viele Caches hast du bisher gefunden?
    193.
  5. Wo liegt deine Homezone (Landkreis)?
    Bad Cannstatt, Stuttgart.
  6. Welcher Cache gefällt dir am besten und warum?
    Bisher mag ich “Paul Lange´s Rätselbox” und “Obubma“. Ich mag Mysteries sehr gerne, wobei ich auch zugeben muss, dass ich oft lange brauche für das Offensichtliche. Daher habe ich auch zwei offene Caches, die ich nicht löse: “Der Flakhelfer vom Schmidener Feld” und “Wunderkind oder Genie“. Wobei bei Zweiterem ich an einzelnen Fragen hänge, bei Ersterem den Einstieg gar nicht finde. 😀
  7. Welcher Cache hat dir gar nicht gefallen und warum?
    Och, das kann ich so gar nicht sagen.
    Es ist eher so, dass ich eine Schwemme an Nano und Micro erlebe, die wohl nur der Statistik dienen. Da sind es dann schon einige.
  8. Welches war dein verrücktestes Erlebnis beim Geocachen?
  9. Was magst du am Geocachen?
    Das Rätseln, freuen über die richtigen Ergebnisse, draußen dann zu suchen und zu loggen. Das gemeinschaftliche Erlebnis mit anderen zusammen, wenn man als Team cachen geht.
  10. Was magst du nicht am Geocachen?
    Wenn Locations eher aus Müll bestehen oder man sich mehr verletzt (Dornen und anderes) als dass man Spaß haben kann.
  11. Was hast du beim Dosensuchen immer dabei?
    Taschenlampe und Schweizer Messer.
  12. Interessieren dich Trackables?
    Ja, habe leider nur zu spät damit angefangen, und muss mir selber welche zulegen.
    Ein sehr guter Kollege von mir, den ich dieses Jahr zum Cachen gebracht habe, der ist sehr gut damit ausgestattet. 🙂
  13. Verwendest du nur Geocaching.com oder nutzt du auch noch andere Geocaching-Sites?
    Bisher nur Geocaching.com. Vielleicht sollte ich aber mal meinen Horizont erweitern. 🙂
  14. Welches ist dein liebster Cachetyp?
    Mysteries, keine Frage. Hier lernt man doch immer etwas dazu. Multis werden immer öfter missbraucht.
  15. Verwendest du einen GPSr oder ein Smartphone?
    Mein Smartphone habe ich eh immer dabei, und da kann man die Karten sehr gut anschauen und auch gleich loggen. Aber alleine wegen der Genauigkeit habe ich dann auch immer mein Garmin Edge810 dabei. Das ist einfach unschlagbar beim GPS.
  16. Wie wichtig sind dir Meilensteine und weißt Du schon, welchen Cache du an deinem nächsten machen willst?
    Die sind mir bisher eher unwichtig. Ich müsste nun auf 200 Caches kommen, und das dauert noch.
  17. Ist dir Statistik wichtig?
    Ich bin ein Fan von Statistiken bei “Spielen”. 😉 Da schaue ich viel und oft rein. Bisher bin ich aber eh am Anfang beim Geocaching, und mache mir dann mehr Gedanken wenn es enger wird. 😀
  18. Hast Du eine eigene Website?
    Nein.
  19. Gibt es eine Website die du im Zusammenhang mit Geocaching weiterempfehlen willst?
    www.bessercacher.de habe ich neulich entdeckt.
  20. Dein Tip für Leute, die mit dem Geocaching anfangen wollen?
    Habt Geduld, nicht immer ist der Cache verschwunden wenn man ihn nicht gleich sieht.
    Und es dauert auch bis man ein Auge dafür entwickelt. Ausserdem: Es ist Spaß und kein Wettkampf. Nur hinrennen und nehmen macht nicht den Reiz des Spieles aus. 😀

Groundspeak bringt Virtuals zurück!

VirtualEs ging wie ein Lauffeuer durch die Community: Groundspeak, die Firma hinter geocaching.com, bringt die Virtuals zurück! Das Cachewiki sagt zum Thema Virtuals oder Virtual Caches folgendes:

Ein Punkt ohne Dose und Logbuch. Der Fund wird entweder durch Beantworten einer in der Beschreibung gestellten Frage belegt, deren Antwort nur vor Ort ermittelt werden kann, oder durch ein Foto von dem loggenden Cacher und/oder seinem GPS-Empfänger am entsprechenden Ort. Dieser Cachetyp ist empfehlenswert für Orte, an denen kein Cache versteckt werden kann/darf (z. B. Naturschutzgebiet, Kulturdenkmal). Geocaching.com listet seit November 2005 keine neuen Virtuals mehr, während andere Cachedatenbanken sie uneingeschränkt zulassen. Eine Liste von Virtual Caches befindet sich bei den Caches nach Themen.

Ich wollte es einmal genauer wissen und habe Jemery Irish und Bryan Roth, die Gründer von Groundspeak, zum Interview gebeten:

Mark: Hallo Jeremy, hallo Bryan! Schön, daß ihr euch persönlich meinen Fragen stellt.

Bryan (grinst): Natürlich! Immerhin warst du der erste, der etwas zur Wiedereinführung der Virtuals schreiben wollte.

Jeremy: Uns liegt das Thema sehr am Herzen, also wollen wir auch darüber sprechen und unsere Gedanken mit den deutschen Geocachern teilen.

Mark: Okay, kommen wir direkt zum Thema: Es wird neue Virtual Caches geben. Echt?

Bryan (grinst breit): Ja, echt. Wir haben unsere Meinung geändert und freuen uns auf viele neue kreative Virtuals.

Jeremy: Eigentlich sollten alle Nutzer von geocaching.com über einen Newsletter informiert werden. Allerdings ist die Verteilung immer mal wieder problematisch. Ich hoffe wirklich, daß ihn alle rechtzeitig erhalten werden.

Mark: Wie kommt es, daß ihr es euch anders überlegt habt? Immerhin kann man seit Jahren keine neuen Virtuals mehr erstellen.

Bryan (grinst über beide Ohren): In der heutigen Zeit wird es immer schwieriger, Orte mit Hilfe von Geocaches zu zeigen. Nimm beispielsweise den Eiffelturm in Paris oder den Reichstag in Berlin. Selbst, wenn du dort einen Cache legen könntest, aus Sicherheitsgründen dürfte ihn kein Reviewer freischalten. Ganz anders bei virtuellen Caches: Hier ist das kein Problem, man muß nicht einmal den Mindestabstand zu anderen Geocaches beachten.

Jeremy: Wir haben unser Ohr nahe an die Community gelegt und sehr oft den Wunsch gehört, neue Virtuals erstellen zu können. Nach 6 mehrtägigen Klausuren, grob 400 Powerpoint-Folien und unzähligen durchgearbeiteten Nächten war klar: Ja, wir können das tun!

Mark: Über welchen neuen Virtual würdet ihr euch besonders freuen?

Bryan (grinst über alle vier Backen): Ich laß mich überraschen. Es gibt so viele interessante Orte, an denen man unmöglich eine Dose platzieren kann.

Jeremy: Es gibt da diese Polizeistation in Starkville, Mississippi. Die mögen dort keine Blumen. Vielleicht könnte man dort einen Virtual platzieren, bei dem man sich mit einem Strauß Blumen fotografieren muß.

Mark: Nun zur vielleicht wichtigsten Frage: Ab wann konkret kann ich einen neuen Virtual erstellen?

Bryan (grinst wie ein Honigkuchenpferd): Wir haben hart daran gearbeitet, aber jetzt müssen wir nur noch einen Schalter umlegen.

Jeremy: Schon sehr bald! Wir sind froh, daß es zeitlich genau gepasst hat und wir die neuen Virtuals am 1. April 2016 im Laufe des Tages freischalten können.

Mark: Vielen Dank, daß ihr euch so kurzfristig Zeit genommen habt!

GeoJaanipäev Estonia 2016 – Interview mit dem Organisator

GeoJaanipäev Estonia Midsummer Mega 2016

Für mich persönlich stand schon ziemlich früh fest, daß ich neben Cachen im grünen Herzen 2016 in Erfurt und dem Project Glück Auf 2016 in Essen im nächsten Jahr mal wieder ein Megaevent im Ausland besuchen würde: Das GeoJaanipäev Estonia 2016 in der Nähe der Hauptstadt Tallinn, das allererste Megaevent in Estland.

Estland ist das nördlichste der drei Länder im Baltikum (die anderen sind Lettland und Litauen) und hat mit grob 1,3 Millionen etwas weniger Einwohner als München. Das Land ist Mitglied in der EU, man kommt mit Englisch recht gut durch und man kann mit Euro bezahlen. Ach und die estnische Verfassung garantiert schon seit 15 Jahren einen Zugang zum Internet! So viel zum Thema “Neuland”.

Ich war letztes Jahr schon einmal kurz dort. Da ich neben dem Baltikum sowieso auch mal nach Finnland und Åland wollte, ist das Megaevent ein perfekter Grund für diese Reise. Und ein Souvenir gibts ja neuerdings auch 🙂

Geocacher aus Estland laden eine Woche nach dem wichtigsten Feiertag des Landes – Jaanipäev, dem Mittsommerfest am 24. Juni – zum bis dahin wichtigsten Event ein. Mitten in den ersten Planungen kam ich auf die Idee, doch einfach mal Jon-Paul Barr, einen der Organisatoren, auszufragen.

Hallo Jon-Paul, wie seid ihr auf die Idee gekommen, ein Megaevent in Estland zu veranstalten?

Meine Frau und ich hatten schon seit einigen Jahren die Idee eines Megaevents in Estland. Aber erst jetzt hat es geklappt, genügend andere Verrückte zu finden, die mitmachen.

In welcher Location wird das Event stattfinden?

Die Event Location ist ein sehr schöner Platz in der Nähe der Hauptstadt Tallinn. Unter der Bezeichnung “Vanamõisa Openair Centre” wurde hier ein regionaler Veranstaltungsort gebaut, der perfekt für unser Event ist. Uns steht neben einer Bühne auch ein großes Blockhaus und weitere Ausstattung zur Verfügung. Für die kleinen Cacher gibt es neben einem Spielplatz sogar einen Minizoo mit Ziegen und Hühnern. Direkt nebenan liegt ein großer Campingplatz, der natürlich während des Events zum zelten oder mit dem Wohnmobil genutzt werden kann.

Warum gerade dort?

Location, Location, Location. Das Event ist nur grob 15 Kilometer von der Hauptstadt entfernt und auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut zu erreichen. Mit dem Auto ist die Anfahrt aus verschiedenen Richtungen möglich. Wer Lust hat, mit dem Rad anzureisen: Kein Problem, der EV13-Fernradweg (Iron Curtain Trail) verläuft ganz in der Nähe. Und zu guter Letzt werden wir auch von der Stadt Saue unterstützt.

Für wie viele Geocacher plant ihr eurer Event?

Nun ja, wir benötigen 500 Teilnehmer, um den Mega-Status zu erhalten. Alles darüber ist ein Bonus.

Gibt es eine maximale Anzahl an Teilnehmern, die diese Location besuchen dürfen?

Nein, nicht wirklich. Die Location verkraftet über den Tag gerechnet problemlos mehrere Tausend Besucher. Aber ich bezweifle, dass zuviele Cacher teilnehmen werden.

Was bietet ihr dem Besucher? Gibt es aktuell schon ein Programm und wenn ja, was würdet ihr davon hervorheben?

Wir bieten Estland! Das ganze Event ist rund um estnische Traditionen aufgebaut. Um etwas genauer zu sein: Es geht um Jaanipäev, den Johannistag, das Mittsommerfest der Esten. Es wird also Musik, etwas Tanz, gutes Essen und mit etwas Glück auch ein Johannifeuer geben. Auch würde ich gerne den GeoPokerRun mit tollen Gewinnen hervorheben. Und wir bieten den Besuchern die Möglichkeit, eine estnische Erfindung auszuprobieren: Kiiking, eine große Schaukel, bei der der Überschlag dazugehört. Das macht wahnsinnig viel Spaß!

Es finden – vor allem in Deutschland – immer mehr Megas statt. Warum sollten Cacher aus Deutschland und Westeuropa gerade ein Megaevent in Estland besuchen?

Klar, in Deutschland wird schon mal aus einem normalen Event ein Mega. Aber hier in Estland ist das anders. Es wird nicht nur das erste, vielleicht aber auch das einzige Megaevent sein, das je in Estland stattfand. Das mitzuerleben ist doch ein guter Grund, einmal das eigene Land zu verlassen. Ach und quasi als Bonus gibt es ein brandneues Souvenir für Funde in Estland!

Wird der Besucher bei euch Eintritt zahlen müssen? Wenn ja, wieviel?

Wir bitten alle Besucher, eines der vier Eventpakete zu buchen, die bald in unserem Webshop verfügbar sein werden. Das hilft uns, einige Dinge zu bezahlen, die wir gerne beim Event dabei haben wollen. Jedes Paket enthält beispielsweise Geocoins und andere Erinnerungen an den Event.

Wieviele Personen sind in eurem Orga-Team?

Wir sind zehn Personen aus drei verschiedenen Ländern.

Wie ist die Verteilung der Aufgaben im Team?

Wir haben versucht, die verschiedenen Aufgaben aufzuteilen und gibt soviel Zeit und Energie, wie er geben kann. Wir sind alle berufstätig, manche von uns haben auch kleine Kinder, weshalb die Organisation des Events etwas ist, das wir in unserer Freizeit erledigen.

Reicht das aus, um das Mega zu abzudecken?

Es muss reichen. Mehr Organisatoren bedeuten nicht automatisch auch, dass mehr und schneller geplant werden kann. Aber ich denke, dass wir mit genügend Begeisterung und Bereitschaft an die Sache rangehen.

Benötigt ihr Helfer? Gibt es einen Anreiz, euch zu helfen?

Ja klar! Jegliche Hilfe ist willkommen. Im Moment wäre es toll, wenn die Info zum Event verbreitet wird, so dass wir die magische “500 Will Attends”-Marke überschreiten können. Beim Event selbst benötigen wir natürlich auch Hilfe, aber es steht noch nicht genau fest, wo und bei was.

Sind alle im Orga-Team langjährige Cacher? Wie seid ihr zum Geocaching gekommen? Was tut ihr, wenn ihr nicht cacht?

Die meisten von uns cachen schon seit Jahren, manche sind erfahrener als andere. Zum Orga-Team gehören Lehrer, Verkäufer, ITler, Grafikdesigner, Bibliothekare, Extremsportler und so weiter. Ich persönlich habe 2011 quasi “aus Versehen” mit dem Cachen angefangen. Ein Freund schrieb in einem Kommentar auf Facebook, dass er süchtig nach Geocaching sei. Ich wollte herausfinden, was sein Problem war. Jetzt bin ich selber süchtig 🙂

Wo/wie habt ihr bisher Werbung für dieses Event gemacht?

Wir haben eine Website und eine Facebook-Seite. Zusätzlich haben wir Aufkleber und Visitenkarten auf Events und in Caches in verschiedenen Ländern verteilt.

Ich habe mich entschieden: Ich will da hin. Welche Möglichkeiten habe ich, weitere Geocacher von eurem Event zu informieren (Werbematerial, Banner etc.)?

Erzähle deinen Freunden davon und nimm sie mit! Verbreite die Information auf Facebook und Twitter. Ansonsten sind wir immer für neue Ideen offen.

Jon-Paul, vielen Dank für die Infos. Wir sehen uns im Juli 2016 in Estland!