GCTour von Greasemonkey nach Tampermonkey umziehen

Früher oder später wird jeder Cacher, der seine Touren am PC plant oder generell auf geocaching.com nutzt, über das Thema “Greasemonkey” stolpern. Wikipedia sagt dazu “Greasemonkey ist eine Webbrowser-Erweiterung, die die Installation von Skripten ermöglicht, die Inhalte von aufgerufenen Webseiten ändern. […] Diese Skripte individualisieren das Erscheinungsbild und Verhalten der angezeigten Webseite, ohne einen Zugriff auf die eigentliche Webseite vornehmen zu müssen.”

Da Geocaching.com viele Funktionen vermissen läßt, gibt es einige Möglichkeiten, dies zu ändern. Auf gut Deutsch: Die Funktionalität, die mir fehlt, baue ich mir nach. Beispielsweise gibt es Skripte, die Statistiken ausgeben, die Karte verändern oder eben eins, das sich perfekt zur Tourenplanung eignet: GCTour.

Was ist GCTour?

GCTour ist wie gesagt ein Script für Greasemonkey im Firefox (das prinzipiell aber auch mit anderen Browsern läuft).  Im Falle von GCTour sind die Änderungen eine Fülle von Funktionen, von der einfachen Tourplanung über geänderte Koordinaten bis hin zum Austausch von Touren.

Warum dieser Blogeintrag?

Ich verwende GCTour schon seit zich Jahren ohne größere Probleme in Firefox. Mit Version 57 ändern sich aber die Add-Ons grundlegend. Das wäre prinzipiell kein Problem, es wird ein Update für Greasemonkey geben. Allerdings wird GCTour damit nicht funktionieren. Was also tun?

Die Lösung ist denkbar einfach: Ein anderes Add-On für Userskripte, mit dem GCTour auch weiterhin funktionieren wird: Tampermonkey oder Violentmonkey. Meine Wahl fiel auf Tampermonkey. Der Umzug der Daten (lokale Touren, Einstellungen) war dann aber eine Herausforderung. Dachte ich. Der Autor hat netterweise eine Export- und Importfunktion in die aktuelle Version von GCTour eingebaut, die einem den Umzug leicht macht.

Schritt für Schritt: Der Umzug von Greasemonkey nach Tampermonkey

  1. Während Greasemonkey installiert ist, GCTour auf die aktuelle Version updaten.
  2. Oben rechts in GCTour findet man eine Sprechblase mit einem i. Mit einem Klick darauf kann man seine Touren und Einstellungen sichern.
  3. Die Funktion ist selbsterklärend: Über “Export” exportiert man die Daten, über “Import” liest man sie später wieder ein. Die JSON-Datei speichert man an einem beliebigen Ort ab. Übrigens: So erhält man auch gleich ein Backup von GCTour, das man bspw. auf einem anderen Rechner einlesen kann.
  4. Nun installiert man die Tampermonkey-Extension und aktiviert sie.
  5. Greasemonkey kann jetzt deaktiviert oder deinstalliert werden.
  6. Unter Tampermonkey installiert man die aktuelle Version von GCTour.
  7. Wie bei Punkt 3 erklärt, verwendet man nun die Importfunktion, liest die JSON-Datei ein et voila, alles ist wie vorher, nur dass das Add-On jetzt anders heißt.

Und andere Skripte?

Ich verwende nicht nur GCTour, sondern bspw. auch die Erweiterung von Project-GC und diverse Veränderungen an der Karte von Geocaching.com. Ich habe die Skripte nacheinander neu installiert und alle liefen problemlos auch mit Tampermonkey. Die Daten sind je nach Skript aber anders gespeichert, so dass es kein Patentrezept für den Umzug gibt.

Geochecker direkt auf geocaching.com

Manchmal kommen die Entscheider bei Groundspeak dann doch auch auf mehr oder weniger gute Ideen, die dann im Forum in den Release Notes stehen.

Ganz neu ist die Möglichkeit, einen Geochecker direkt auf einem Geocaching.com-Listing einzubauen.

Der Checker ist sehr spartanisch und macht wirklich nicht viel mehr, als zu prüfen, ob die eingegebenen Koordinaten mit den als Final hinterlegten übereinstimmen. Standardmäßig ausgeschaltet, muß er bewußt eingeschaltet werden, um im Listing angezeigt zu werden. Dies funktioniert nur bei Mysterys. Und nur auf der Website. In den Apps wird der Geochecker nicht angezeigt.

Werden korrekte Koordinaten eingegeben, ändern sich die Listingkoordinaten automatisch in diese. Und das funktioniert dann auch in den Apps.

Ach ja: Andere externe Checker können natürlich weiterhin verwendet werden.

Checker ins Listing einbauen und verwenden

Die Verwendung ist denkbar einfach Um den neuen Geochecker in ein Listing einzubauen, reicht es das Listing zu editieren und bei “Display the solution checker on the cache page” einen Haken zu setzen.

Im gespeicherten Listing taucht nun oberhalb des Hints der neue Geochecker auf. Eingetragen sind die Listingkoordinaten, die man ändern und nach Bestätigung eines Captchas prüfen kann.

Eine kurze Info, ja, die Koordinaten stimmen. Die Listingkoordinaten werden auch automatisch geändert.

Fazit

Eine gute Idee, bei der ich mich allerdings frage, wieso man sie nicht schon vor Jahren umgesetzt hat. Wenn man wirklich nur die Koordinaten prüfen will, finde ich diese Lösung wesentlich komfortabler als geochecker.com, der ja auch Groundspeak gehört. Kein Rumkopieren von Koordinaten, einfach ändern, speichern und sofort auf der Website geändert haben.

Lösung: Firefox hängt sich auf der Geocaching.com-Karte auf

In den letzten Wochen und teilweise sogar Monaten hatte ich immer wieder das Problem, daß sich die Geocaching.com-Karte aufhängt und den Browser (in meinem Fall Firefox) aufhängt. Zuerst dachte ich an Probleme im Zusammenspiel mit GCTour, aber irgendwann machte mich die Fehlermeldung stutzig:


https://www.geocaching.com/acc…essage-center-header-widget.js:54

Das Script, das die ganze Seite eingefroren hat, hängt augenscheinlich mit dem Messagecenter zusammen. Kurz war ich leicht sauer, weil ich das Messagecenter zwar gelegentlich nutze, aber eigentlich nicht auf jeder Seite eingeblendet brauche. Daß ich hier richtig vermutet habe, bestätigt sich nach einem Blick ins Groundspeak-Forum: Ich bin nicht allein, es liegt am Messagecenter, konkret an der Anzeige der ungelesenen/neuen Nachrichten und dem Polling.

Scheinbar wurde hier mal wieder eine Funktion, die nicht mal zwingend nötig war, zu früh in die freie Wildbahn entlassen. Das Problem scheint sowohl mit Firefox als auch mit Chrome unter verschiedenen Betriebsystemen (Windows 7, 10, Linux) aufzutreten.

Aber es gibt Abhilfe. Ein findiger Geocacher hat mit dem “Message Center Widget Blocker” ein Addon für Firefox und für Chrome programmiert, das das Widget des Messagcenters ausblendet. Das Ganze funktioniert tadellos und mir ist seitdem mein Firefox beim Benutzen der Karte nicht mehr eingefroren.

Einziger Nachteil dabei: Es wird nicht mehr angezeigt, wenn man eine neue Nachricht erhalten hat. Aber da kann man ja einstellen, daß man eine Email bekommt.

 

Geocaching Tourenplanung mit Project-GC

Project GCDie wenigsten Cacher werden nur in ihrer Homezone und selten mal eine Dose suchen gehen. Früher oder später kommt dann das Thema Tourenplanung auf den Tisch. Es gibt verschiedene Lösungen für dieses Unterfangen, ich verwende gerne GCTour oder eben Project-GC.

Was ist Project-GC?
Project-GC beschreibt sich selbst wie folgt: “Project-GC ist eine Seite, die dynamische Statistiken für alle Geocacher weltweit liefert. Neben Statistiken werden auch verschiedene Karten angeboten, die vielleicht hilfreich sein könnten. Unser Ziel: Die beste verfügbare “Third Party”-Geocaching-Seite zu werden.” Die Daten kommendabei direkt über die Geocaching Live API.

Für mich ist diese Website ein tolles Tool, um Caches für Geocaching-Touren zu finden, diese zu planen und auszuwerten.

Grundvoraussetzungen
Um die hier besprochenen Möglichkeiten voll ausschöpfen zu können, wird eine bezahlte Project-GC Mitgliedschaft benötigt. Diese kann vorab 10 Tage kostenlos getestet werden. Bei Anmeldung über http://project-gc.com/r/1dbab770 bekommst du zum selben Preis zwei Monate mehr. Meine Bezahltmitgliedschaft verlängert sich dabei auch um einen Gratismonat (was mir egal wäre, weil meine Mitgliedschaft eh bis 2020 läuft :))

Der Spaß kostet aktuell 18 Euro für ein Jahr, 34 Euro für 2 und 48 Euro für 3 Jahre. Also gerade einmal zwischen einem und 1,50 Euro im Monat.

Das Project-GC Greasemonkey-Script
Um die Funktionalität von Project-GC auch direkt auf Geocaching.com nutzen zu können, empfiehlt es sich, das Greasemonkey-Script zu installieren. Ähnlich wie GCTour oder vergleichbare Erweiterungen klinkt es sich in Geocaching.com ein und bietet beispielsweise die Möglichkeit, Caches direkt ins virtuelle GPS von Project-GC zu übertragen.

Das virtuelle GPS
Das virtuelle GPS ist eine Art Bookmarkliste, zu der man an sehr vielen Stellen auf Project-GC (und über das Greasemonkey-Script auch direkt von Geocaching.com) Caches hinzufügen kann. Die Caches der Liste lassen sich auf einer Karte anzeigen, man kann sie in eine Geocaching.com-Bookmarkliste exportieren, als CSV oder als GPX. Und man kann sich alle Galeriebilder aller Caches auf der Liste in einer Übersicht anzeigen lassen.

Virtuelles GPS
Planung direkt auf Geocaching.com
Sind wir ehrlich: Man tut sich schwer, gewohnte Umgebungen aufzugeben. Die meiste Zeit wird sich ein Cacher bei der Planung daher direkt auf geocaching.com aufhalten. Nachdem das Greasemonkey-Script installiert wurde, hat man die Möglichkeit, einen Cache auf der Karte oder im Listing zum virtuellen GPS hinzuzufügen.

Greasemonkey-Script auf Geocaching.com Karte
Wenn man seine Route schon kennt und beispielsweise nur beliebige Caches direkt an der Straße einplanen will, kann man dies direkt auf der Karte tun.

Live-Karte
Eine weitere – dank alter Icons auch vertrautere – Planungsmöglichkeit bietet die Live-Karte von Project-GC. Diese Karte erzeugt eine filterbare Ansicht aller Caches.

Live-Karte
Im Prinzip das selbe wie die Groundspeak-Karte, allerdings wesentlich komfortabler und eben filterbar. Also nicht nur “Tradis an/Tradis aus”, sondern auch “Nur Tradis und Earthcaches mit mindestens 50 Favoritenpunkten, die maximal T3 sind”.Filter Live-KarteSo kann man die Tour wirklich mit wenigen Klicks an seine Bedürfnisse, Vorlieben und Fähigkeiten anpassen. Allerdings: Die Daten hinken mal einen Tag oder zwei hinterher. Wer wirklich minutenaktuelle Cacheansicht auf der Karte braucht, bekommt diese nur direkt auf geocaching.com. Meist läßt sich das aber verschmerzen.

Routenplaner – Caches auf der Route
Diese Funktion gibt es auf geocaching.com ziemlich versteckt bei den Pocket Querys unter dem Punkt “Find caches along a route”. Die Funktionalität ist denkbar einfach: Anhand von Start und Ziel wird meine Route berechnet. Dann werden mir sämtliche Caches in einem bestimmten Abstand links und rechts der Straße angezeigt.

Wenn die Route also schon bekannt ist, kann man über dieses Tool alle ungewollten (sprich: zu weit weg von der Straße) Caches ausschließen. Auch auf Project-GC ist es etwas versteckt: Unter dem Usermenü ganz rechts findet man, was man sucht.RoutenplanerDort kann man nun eine Route mit Start, Ziel sowie maximal 8 weiteren Zwischenstationen erstellen lassen.

RoutenplanerWährend Groundspeak nur Start/Ziel erlaubt und die Weiterverarbeitung der Ergebnisse nur auf der Karte oder als Pocket Query erlaubt, geht Project-GC hier noch einen Schritt weiter: Die Route kann an vielen Stellen des Angebotes als Filter verwendet werden.

Der Routenplaner nimmt komplette Adressen und auch POIs an. Man kann also das Ganze bis zur Hausnummer beispielsweise des Hotels optimieren und als Start “Hotel ibis Styles Riga, Riga, Lettland” oder “27 Katrīnas dambis, Riga, Lettland” angeben.

Zu beachten wäre noch, daß natürlich Caches mit in den Topf kommen, die in den jeweiligen Städten an Start und Ziel liegen. Wer das vermeiden will, startet und beendet die Tour etwas außerhalb.

Ich will nun auf dem Weg von Riga nach Tallinn nur die 20 Caches mit den meisten Favoritenpunkten angehen. Hierzu geht man auf die Seite mit den Top Favoriten-Caches. Dort wählt man über “Filter hinzufügen -> Route” die gerade gespeicherte Route aus. Gegebenenfalls machen weitere Filter wie beispielsweise “Keine archivierten Caches” Sinn.

Das Ergebnis ist eine Liste, die ich über die Buttons “Zum virtuellen GPS hinzufügen” und “Eine Karte erstellen” weiterverarbeiten kann. Dort exportiere ich die ersten 20 Einträge und schon habe ich meine Tourplanung beendet.

Fazit
Project-GC ist ein absoluter Mehrwert, nicht nur, was die Tourplanung angeht. Auch Statistiker kommen auf ihre Kosten und selbst wenn einem nur die neuen Icons auf der Geocaching.com-Karte nicht gefallen, bietet Project-GC eine Alternative in Form der Live-Karte.

Ob man die bezahlte Mitgliedschaft “braucht”, hängt natürlich vom jeweiligen Cacheverhalten ab. Die kostenpflichtigen Features sind klar markiert und so kann sich jeder selbst ein Bild machen. Ansonsten sind 1,50 Euro im Monat ein fairer Preis.

Groundspeak bringt Virtuals zurück!

VirtualEs ging wie ein Lauffeuer durch die Community: Groundspeak, die Firma hinter geocaching.com, bringt die Virtuals zurück! Das Cachewiki sagt zum Thema Virtuals oder Virtual Caches folgendes:

Ein Punkt ohne Dose und Logbuch. Der Fund wird entweder durch Beantworten einer in der Beschreibung gestellten Frage belegt, deren Antwort nur vor Ort ermittelt werden kann, oder durch ein Foto von dem loggenden Cacher und/oder seinem GPS-Empfänger am entsprechenden Ort. Dieser Cachetyp ist empfehlenswert für Orte, an denen kein Cache versteckt werden kann/darf (z. B. Naturschutzgebiet, Kulturdenkmal). Geocaching.com listet seit November 2005 keine neuen Virtuals mehr, während andere Cachedatenbanken sie uneingeschränkt zulassen. Eine Liste von Virtual Caches befindet sich bei den Caches nach Themen.

Ich wollte es einmal genauer wissen und habe Jemery Irish und Bryan Roth, die Gründer von Groundspeak, zum Interview gebeten:

Mark: Hallo Jeremy, hallo Bryan! Schön, daß ihr euch persönlich meinen Fragen stellt.

Bryan (grinst): Natürlich! Immerhin warst du der erste, der etwas zur Wiedereinführung der Virtuals schreiben wollte.

Jeremy: Uns liegt das Thema sehr am Herzen, also wollen wir auch darüber sprechen und unsere Gedanken mit den deutschen Geocachern teilen.

Mark: Okay, kommen wir direkt zum Thema: Es wird neue Virtual Caches geben. Echt?

Bryan (grinst breit): Ja, echt. Wir haben unsere Meinung geändert und freuen uns auf viele neue kreative Virtuals.

Jeremy: Eigentlich sollten alle Nutzer von geocaching.com über einen Newsletter informiert werden. Allerdings ist die Verteilung immer mal wieder problematisch. Ich hoffe wirklich, daß ihn alle rechtzeitig erhalten werden.

Mark: Wie kommt es, daß ihr es euch anders überlegt habt? Immerhin kann man seit Jahren keine neuen Virtuals mehr erstellen.

Bryan (grinst über beide Ohren): In der heutigen Zeit wird es immer schwieriger, Orte mit Hilfe von Geocaches zu zeigen. Nimm beispielsweise den Eiffelturm in Paris oder den Reichstag in Berlin. Selbst, wenn du dort einen Cache legen könntest, aus Sicherheitsgründen dürfte ihn kein Reviewer freischalten. Ganz anders bei virtuellen Caches: Hier ist das kein Problem, man muß nicht einmal den Mindestabstand zu anderen Geocaches beachten.

Jeremy: Wir haben unser Ohr nahe an die Community gelegt und sehr oft den Wunsch gehört, neue Virtuals erstellen zu können. Nach 6 mehrtägigen Klausuren, grob 400 Powerpoint-Folien und unzähligen durchgearbeiteten Nächten war klar: Ja, wir können das tun!

Mark: Über welchen neuen Virtual würdet ihr euch besonders freuen?

Bryan (grinst über alle vier Backen): Ich laß mich überraschen. Es gibt so viele interessante Orte, an denen man unmöglich eine Dose platzieren kann.

Jeremy: Es gibt da diese Polizeistation in Starkville, Mississippi. Die mögen dort keine Blumen. Vielleicht könnte man dort einen Virtual platzieren, bei dem man sich mit einem Strauß Blumen fotografieren muß.

Mark: Nun zur vielleicht wichtigsten Frage: Ab wann konkret kann ich einen neuen Virtual erstellen?

Bryan (grinst wie ein Honigkuchenpferd): Wir haben hart daran gearbeitet, aber jetzt müssen wir nur noch einen Schalter umlegen.

Jeremy: Schon sehr bald! Wir sind froh, daß es zeitlich genau gepasst hat und wir die neuen Virtuals am 1. April 2016 im Laufe des Tages freischalten können.

Mark: Vielen Dank, daß ihr euch so kurzfristig Zeit genommen habt!

Logformatierung mit Markdown auf geocaching.com

Gut versteckt im Forum gab Groundspeak Anfang Januar bekannt, daß Formatierungen in Logs durch HTML oder Signal MarkdownBBCode ab 2. Februar nicht mehr funktionieren wird. Stattdessen kann nur noch Markdown verwendet werden.

Was wird sich konkret ändern?

  • Nach dem Wechsel zu Markdown wird HTML oder UBB direkt als Code in den Logs angezeigt. Statt “Ich verlinke ein anderes Listing” wird dann “Ich verlinke <a href=”https://www.geocaching.com/geocache/GC60RFP_il-locomotore-saif-lb1″>ein anderes Listing</a>” angezeigt. Nicht schön, aber angeblich sehr selten.
  • Die größte Änderung für “Logdesigner” wird sein, daß Font Color und Font Name nicht mehr funktionieren. Das heißt, daß man seine Logs nicht mehr in einer farbigen Schrift schreiben und eine bestimmte schriftart verwenden kann. Die Schriftgröße wird über den “Header” weiterhin einstellbar sein.
  • Laut Groundspeak hat Markdown viele Vorteile wie bspw. die Anzeige für Benutzer von Apps oder GPX-Dateien.
  • URLs werden weiterhin als Links angezeigt.
  • Links die nicht auf Geocaching/Groundspeak Domains werden anzeigen, daß sie auf eine externe Site gehen.
  • Bei Smileys ändert sich nichts.
  • Zeilenumbrüche in alten Logs werden weiterhin als solche angezeigt und brauchen nicht angepasst werden.
  • Es wird einen WYSIWYG Editor mit Vorschaumöglichkeit auf der Logseite geben. Groundspeak ist der Meinung, daß man dadurch kein Markdown lernen muß, um seine Logs zu schreiben.

Markdown – Was ist das?

Markdown ist eine vereinfachte Auszeichnungssprache, ähnlich wie BBCode in Foren oder Mediwiki-Wikitext in der Wikipedia. Zwar wird auch bei Markdown “unter der Haube”, also ohne WYSIWYG-Editor, wie auch bei HTML eine Art Code verwendet, dieser ist jedoch wesentlich leichter lesbar.

Wie funktioniert die Formatierung mit Markdown?

Die wichtigsten Formatierungen, die man in einem Log verwendet, sind sicherlich Links, fett, kursiv und eventuell noch Überschriften und Listen:

Links sind relativ einfach, wenn auch ungewohnt, zu formatieren. Der obige Satz, der in HTML “Ich verlinke <a href=”https://www.geocaching.com/geocache/GC60RFP_il-locomotore-saif-lb1″>ein anderes Listing</a>” heißt, sieht in Markdown so aus: “Ich verlinke [ein anderes Listing] (https://www.geocaching.com/geocache/GC60RFP_il-locomotore-saif-lb1)”. Der Titel des Links wird also in eckigen Klammern voran gestellt. Danach kommt die URL in Klammern.

Beispiel: [Dies ist ein schöner Cache] (https://www.geocaching.com/geocache/GC60RFP_il-locomotore-saif-lb1)

Fett oder kursiv betont werden Texte, wenn sie mit * oder _ eingeschlossen sind. Je ein Sternchen oder Unterstrich vor und hinter dem Text formatiert kursiv, je zwei formatieren fett:

*Dies ist ein kursiver Text* _Dies auch_
**Dies ist ein fett geschriebener Text** __Dies auch__

Überschriften funktionieren analog zu kursiv und fett, nur, daß die Raute verwendet wird. Eine Raute links vom Text gefolgt von einem Leerzeichen erzeugt eine Überschrift der Ebene 1. Je nach Anzahl der vorangestellten Rauten formatiert man so Überschriften der Ebenen 1 bis 6. Eine schließende Raute wie bspw. bei der Formatierung von kursivem Text wird nicht benötigt, ist aber aus optischen Gründen möglich.

# Ich bin eine Überschrift der Ebene 1
# Ich bin eine Überschrift der Ebene 1 und kann auch eine abschließende Raute haben. #
#### Ich bin eine Überschrift der Ebene 4

Unsortierte Listen werden mit einem Sternchen, einem Plus oder einem Bindestrich gekennzeichnet:

* Listenelement 1
* Listenelement 2
* Listenelement 3

Sortierte Listen werden mit einer Zahl gefolgt von einem Punkt gekennzeichnet:

1. Tradi
2. Multi
3. Mystery

Witzigerweise ist es vollkommen egal, welche Zahlen verwendet werden. Wäre im Beispiel statt 1., 2., 3.  einfach 84., 7., 43. verwendet worden,  so wäre das Ergebnis das selbe.

Fazit

Ich habe mir einige Gedanken gemacht, ob ich meine bisherigen Logs irgendwie von BBCode in Markdown umwandeln kann. Das ist prinzipiell über diverse Konverter oder über ein GSAK-Makro möglich. Aber dann alle Logs editieren? Das ist mir dann doch etwas zuviel Arbeit.

Was mir etwas sauer aufstößt, ist, daß Groundspeak das Thema “Konvertierung” nicht zu interessieren scheint. “Ist halt so”. Ich sehe es inzwischen so, daß geocaching.com halt dann bescheiden aussieht, das aber nicht mein Problem ist. Und in einigen Monaten sieht man die “kaputten” Logs nicht mehr.

Mein Geocaching Roadtrip 2015

Die meisten werden es über die Website, Newsletter und diverse Blogs mitgbekommen haben: Im Rahmen von “15 Years of 15 years of GeocachingGeocaching” gibt es zwischen 19. Juni und 02. September neue Souvenirs. Fünf verschiedene Aufgaben muß man erfüllen, um den “Roadtrip” abzuschließen und neben den fünf Einzelsouvenirs noch ein sechstes zu kassieren.

Ich bin das Ganze relativ locker angegangen, weil das keine unlösbaren Aufgaben waren. Wenn man sie allerdings einmal aus der Sicht eines Geocaching-Anfängers betrachtet, dann sieht das schon anders aus.

Zum, leidigen, Thema Souvenirs kann man natürlich sagen, was man will. Mir persönlich wäre es lieber, wenn man sich vorrangig um Ländersouvenirs kümmern würde. Einmal im Jahr ein paar Souvenirs für die Erfüllung bestimmter Aufgaben sind okay.

Ich kann nachvollziehen, daß Groundspeak den Cachern einen Anreiz geben will, Dosen zu suchen. Und da finde ich es besser, wenn man nicht einfach nur irgendeine Dose loggen muss, sondern die Anforderungen vielfältiger werden. Von daher finde ich den Geocaching Roadtrip 2015 nicht schlecht.

Nachdem ich den Road Trip abgeschlossen habe, kann ich dem einen oder anderen vielleicht noch eine kleine Inspiration liefern.

Roadtrip FP“Fun with favourites” ab 19. Juni: Finde einen Geocache mit 10 oder mehr Favoritenpunkten.

Das sollte auch für jeden Geocaching-Newbie relativ problemlos zu schaffen zu sein. Ich war an diesem Tag auf dem Weg nach Norden zum Mega am Meer. Natürlich geht sowas auf keinen Fall ohne Caches auf dem Weg 🙂 Und natürlich waren da auch einige dabei, die deutlich mehr als 10 Favoritenpunkte haben. Stellvertretend seien hier Fädel dir einen! und Piiiep Piiiiiiep Piiep genannt, die auch noch geschickt an der selben Autobahnausfahrt liegen.

 

Roadtrip Events“Meet your road trip crew” ab 03. Juli: Besuche einen Event, Mega-Event oder Giga-Event

Auch hier war von Anfang an klar, wann und wo ich das Souvenir bekommen würde. Direkt am Wochenende vom 03. bis 05. Juli fand der Megaevent Red Lion meets Signal in Düdelingen in Luxemburg statt. Freitags war wie üblich ein Meet & Greet-Event. Damit war das Thema Events auch abgehakt. Auch hier sollte jeder Geocacher teilhaben können. Es werden in Deutschland mehr als genug Events veranstaltet und es ist ja noch etwas Zeit. Also ruhig mal trauen.

 

Roadtrip T5/D5“Let’s get extreme” ab 17. Juli: Finde einen T5 oder D5 Geocache

Hier wird die Sache schon komplizierter. Während ein Eventbesuch oder ein Cache mit mehr als 10 Favoritenpunkten noch wirklich für jeden machbar ist, sind ein T5 oder D5 eine andere Kategorie. Ich hatte das Glück, daß mit ☠☠☠ Did Pirates Really Say “Arrrrr”? ☠☠☠ direkt am 18.07. ein T5-Event stattfand. Mein nächster D5-Cache ließ etwas auf sich warten, aber es war klar, daß er kommen würde. Immerhin löse ich gerne Rätsel. Witzigerweise war dann tatsächlich erst nochmal ein T5 dran: Die Passkontrolle, deren Final ich am 04.08. gefunden habe.

 

Roadtrip EC/CITO“High five for the earth” ab 31. Juli: Finde einen EarthCache oder nimm an einem CITO teil

Wie üblich beim Geocaching ist Planung wirklich alles. So wie es bei Terminen von den ersten Souvenirs hingehauen hat, so ging es hier weiter. Das Wochenende in Südtirol brachte mir am Samstag gleich am Anfang einen Earthcache. Der EC Geologia a Lago di Carezza am wirklich schönen Karersee war ein passender Auftakt zu einer tollen Tour. Und brachte mir nebenbei auch noch dieses Souvenir ein. Einen Earthcache zu finden und zu lösen, sollte auch wieder jedem möglich sein.

 

Roadtrip Mystery“Put on your thinking cap” ab 14. August: Finde einen Mystery Cache

Die letzte Aufgabe war es, einen beliebigen Mystery zu finden. Nachdem mir ja quasi immer noch  der D5 von “Let’s get extreme” fehlte, wollte ich hier zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Deshalb war dann am Samstag endlich mal Ein seltsames Bild fällig. Natürlich hätte auch ein einfacher Mystery ausgereicht, aber so ein kleiner zusätzlicher Ansporn war halt da 🙂 Und vielleicht ist die Aussieht auf dieses Souvenir das auch für manch einen, der sich bisher noch nicht an Rätsel getraut hat.

Damit war mein Geocaching Road Trip 2015 komplett erledigt und es gab ein sechstes Souvenir.

Roadtrip komplett Wer noch Lust hat: Bis 02.09. ist noch Zeit! Es gibt wie gesagt noch genug Events und alle anderen Cachearten liegen ja eh immer rum 🙂

Wie lange kann ich einen Labcache loggen?

LabcacheDas Thema Labcaches ist ja nicht immer ganz einfach und verständlich aufgebaut. Kaum ist man von einem Mega Event nach Hause gefahren und unterhält sich mit Bekannten, schon fallen Sätze wie “Ich muß heute noch unbedingt die Labcaches vom Wochenende loggen, die verfallen sonst”. Oder man gibt die Lösungen schon direkt auf dem Event ins Handy ein, weil “die Zeit zum loggen ja so kurz ist”. Dabei ist das gar nicht der Fall!

Allerdings ist es schon so, daß Labcaches nur zeitlich begrenzt gefunden und geloggt werden können. Wer mit dem Loggen Monate oder gar Jahre hinterher ist, sollte die Labcaches besser ignorieren.

Dazu muß man zwischen zwei Zeitpunkten unterscheiden:

Der erste gibt an, bis wann die Labcaches vor Ort verfügbar und lösbar sind. Meistens lassen sie sich auch danach noch lösen, weil bspw. eine Kirche, an der etwas abgelesen werden muß, nach dem Event natürlich nicht abgerissen wird 🙂 Aber es kommt durchaus vor, daß man ein Rätsel lösen muß, das nur für die Dauer des Events machbar ist.

Time remainingDieser Zeitpunkt wird mit “Time remaining” angegeben, also “Verbleibende Zeit”. Bei Labcaches von Mega Events sind das meistens 2 – 3 Tage nach Ende des Events. Ist diese Zeit um, wird dies mit einem roten “This adventure is either expired or has already been played.” angezeigt. Damit sind die Labcaches an ihren Koordinaten (wahrscheinlich) nicht mehr lösbar. Wenn man die Lösungen also einmal erspielt hat, braucht man also nicht sofort in Panik zu verfallen!

Der zweite Zeitpunkt, und hier treten öfter Probleme auf, gibt an, wie lange die Lösung online auf der Labcache-Website eingegeben werden kann.

Enter FindcodeIch habe in Erinnerung, daß der Wortlaut hier früher anders war, aber jetzt ist es eigentlich klar: “Time remaining to enter find code”, also “Verbleibende Zeit zur Eingabe des Fundcodes”. Diese Zeit ist wesentlich länger als die Zeit zum Lösen.

Ein Beispiel: Die MegaGeoplympiades in Südfrankreich, von deren Labcaches der obige Screenshot gemacht wurde, fanden bspw. vom 03.-05.07.2015 statt. Ein Loggen der Labcaches ist aktuell noch 8 Tage, also bis zum 21.07.2015, möglich. Damit hat man über 2 Wochen Zeit die Lösungen einzugeben.

Achtung! Diese Zeit variiert und ist nicht immer gleich. Nach meinen Erfahrungen hat man aber mindestens eine Woche, bis kein Loggen mehr möglich ist. Es empfiehlt sich also, die Labcaches zeitnah, möglichst innerhalb einer Woche nach dem Event, zu loggen. Und, wie gesagt, nicht in Panik zu verfallen 🙂

Labcaches Schritt für Schritt in GSAK und FindStatGen integrieren

LabcacheZum Thema “Labcaches” habe ich ja schon öfter mal etwas geschrieben. Allerdings fehlte noch eine Anleitung, die Schritt für Schritt erklärt, wie man als (noch) unwissender Anwender Labcaches in GSAK und vor allem in FindStatGen intergrieren kann. Dazu muß man wissen, daß Groundspeak die Labcaches leider etwas stiefmütterlich behandelt und man einiges anpassen muß, damit die Integration in die Statistiken wirklich funktioniert. “Out of the Box” – sprich: einfach nur das GPX in GSAK einlesen – geht das zwar mehr schlecht als recht. Aber das Ganze soll sich ja nahtlos einfügen und so einen klitzekleinen Hang zur Perfektion darf ja dann doch auch mal haben 🙂

Ich gehe hier also von einem Anwender aus, der von einem Event heimkommt und dann diese Labcaches in GSAK verwalten und in seiner Statistik angezeigt haben will. Dazu klappert man einfach die folgenden Punkte nacheinander ab und braucht sich am Ende keine weiteren Gedanken mehr um schon geloggte Labcaches mehr zu machen.

Grundvoraussetzungen

Ich gehe hier von folgenden Voraussetzungen aus:

– Eine aktuelle Version von GSAK. Bei mir ist das heute 8.5.1.40.

– FindStatGen in der Beta-Version 4.5. Benötigt wird mindestens die Version vom 07.09.2014, am besten aber natürlich die aktuellste vom 18.01.2015.

– FindStatGen muß eingerichtet sein. Wie du welche Statistik anzeigen willst, mußt du selber wissen. Hier geht es einzig und allein um die Integration der Labcaches.

– Natürlich Labcaches. Ich verwende hier testweise die 10 Labcaches der Terezinske hry 2015 / Terezin games 2015.

Bezug der Daten als GPX

Die Daten der Labcaches liegen auf der jeweiligen Seite auf labs.geocaching.com als GPX vor und können dort heruntergeladen werden. Normalerweise sieht das so aus:

GPX DownloadHier haben wir aber bereits das erste Problem: Aus welchen Gründen auch immer verschwindet der Downloadlink nach sehr kurzer Zeit. Da sitzt man also einige Tage nach einem Mega Event endlich zuhause, will in Ruhe loggen und kommt nicht mehr an die Daten… Ganz toll gemacht!

Zum Glück ist der Link aber nur ausgeblendet, man kann die GPX-Dateien auch weiterhin downloaden. Einfach in der URL der Labcache-Übersicht “Details” durch “DetailsAsGpx” ersetzen. Mit Hilfe des Greasemonkey-Scripts “Lab-Cache GPX Downloader” gehts noch einfacher. Hier wird direkt ein Link eingeblendet. Wer also öfter mal länger mit seinen Logs braucht, der sollte sich das Script (oder alternativ GC little helper, das die Funktionalität auch bietet) installieren.

GPX-Download mit Greasemonkeyscipt
Die GPX-Datei wird wie gewohnt in GSAK eingelesen. Das würde jetzt erstmal ausreichen, aber wirklich “sauber” ist das noch nicht.

Nötige Änderungen

Wenn man sich jetzt einmal anschaut, welche Daten über die GPX-Datei in GSAK landen, wird man feststellen, daß die Datensätze unvollständig und teilweise auch unbrauchbar sind.

Ausgangsansicht

Es müssen also Anpassungen vorgenommen werden:

1. Der GC-Code. In der GPX steht zwar einer, der beginnt aber mit „LB“. Damit funktioniert FindStatGen später nicht bzw. die Labcaches werden nicht als Geocaching.com-Geocaches gezählt. Das Ergebnis wäre dann etwas a la „1234 Geocaches & 25 weitere Caches“. Deshalb muß dem GC-Code ein „GC“ vorangestellt werden. Aus LB1JQCKCV wird dann einfach GCLB1JQCKCV.

Anmerkung: Die Änderung wird neuerdings wohl nicht mehr benötigt, da FindStatGen die Labcaches scheinbar anhand der Cacheart und nicht anhand des GC-Codes erkennt und richtigerweise Geocaching.com zuweist.

2. Jeder Labcache bekommt einen Ownernamen (der auch in das Feld “Versteckt von” eingegeben wird) und eine Owner-ID. Die Owner-ID erhält man übrigens, wenn man dem Link „See the Forum Posts for This User“ auf der Profilseite des Owners folgt. Es ist die Zahl hinter „&mid=“.

3. Ich setze die Behältergröße auf „Virtuell“. Das ist sicherlich Geschmackssache, aber ich habe das bei meinen ersten Labcaches so gemacht und dann beibehalten. Standardmäßig steht bei Labcaches die Behältergröße auf “unknown”, das sonst aber nur für Events verwendet wird.

4. Land, Bundesland und ggf. Landkreis werden eingetragen. Dieser Punkt kann entfallen, wenn das generell beim Import einer GPX-Datei in GSAK geschieht.

5. Die Höhe in Metern über NN wird eingelesen.

6. Zu guter Letzt wird natürlich auch geloggt. Zu beachten ist dabei, daß das eigentlich Loggen auf der Website der Labcaches geschieht. In GSAK wird das Log nur ergänzt, damit GSAK und FindStatGen wissen, daß der Labcache geloggt wurde und wann.

Anpassen und ergänzen der Daten in GSAK

Die Punkte 1 bis 3 können quasi in einem Aufwasch erledigt werden. Einfach mit der rechten Maustaste auf den ersten Eintrag klicken und “bearbeiten” auswählen. Danach kann man dann durch alle Caches blättern.

Achtung! Manchmal enthalten die GPX-Dateien keine Terrain-/Difficulty-Wertung. Diese sollte dann auch in dieser Ansicht auf D1/T1 (oder eine Wertung nach Wahl, die die eigene Statistik nicht zu arg verwässert) geändert werden.

Änderungen vornehmen
Sollte Punkt 4 noch nicht beim Einlesen der GPX-Datei passiert sein, dann verwendet man am besten das CountryStateCounty-Makro, um die Eintrage für Land, Bundesland und Landkreis zu füllen.

Die Höhe kann über das GSAK-Menü “Datenbank” und den Punkt “Höhe aktualisieren” eingetragen werden.

Loggen

Eigentlich loggt man hier nicht “richtig”: Ein Labcache wird ja geloggt, indem man eine Art Lösungswort auf der Labcache-Website eingibt. Das muß man natürlich auch weiterhin so machen. Der Fundzähler auf Geocaching.com steigt, GSAK kann allerdings nichts vom Fund wissen, da die Labcache-GPX-Datei keine Logs enthält. Daher ist es nötig, ein “internes” Fund-Log anzulegen, um GSAK den Fund zu vermitteln. Dies erledigt man über das Makro CreateLog.gsk.

Loggen
Das Makro ist eigentlich selbsterklärend: Als Logtyp wird natürlich “Found it” ausgewählt, Datum und Uhrzeit des Fundes sowie der eigene Username und UserID eingetragen. Da der Text nirgendwo gepostet wird, ist es prinzipiell egal, was im unteren Feld steht. “Labcache von Mega XY” reicht vollkommen aus.

Achtung! Geloggt wird mit einem Klick auf “Add + Update”. Nur dort wird ein Log angelegt und dem Labcache gleichzeitig auch der richtige Status (in diesem Fall “Gefunden”) zugewiesen. Der Button “Add” legt lediglich ein Log an.

Gefüllte Datensätze
Die Datensätze sind alle gefüllt und FindStatGen kann gestartet werden und Statistiken erstellen. Hat alles wie geplant funktioniert, sollte die Auflistung der Funde nach Typ so ähnlich aussehen wie auf diesem Screenshot:

Funde nach Typ
Und beim nächsten Mal?

Diese Punkte müssen leider bei jedem neuen Labcache durchgeführt werden. Der Aufwand ist natürlich etwas größer als bei anderen Cachearten, die man einfach nur einliest und ggf. auch direkt über GSAK loggen kann. Aber wenn man einmal weiß, wie es geht, dann ist die Mehrarbeit minimal. Ich habe für die 30 Labcaches vom Giga Event GeoXantike vielleicht 30 Minuten benötigt.

Wo finde ich nochmal die Labcaches vom Event XY?

Leider gibt es keine Übersichtsseite, auf der die bisher ungeloggten Labcaches aufgelistet werden. Alle geloggten findet man unter https://labs.geocaching.com/Logs. Für alle anderen gibt es einen Thread im Goundspeak-Forum, in dem die Labcaches, inklusive dem Link zu der jeweiligen GPX-Datei, gesammelt werden.

Fehler gefunden? Verbesserungsvorschlag?

Wenn du einen Fehler gefunden haben solltest oder einen Ergänzungswunsch hast, dann schreibe einen Kommentar.

Geocaching Road Trip ’15 – 6 neue Souvenirs bis September

Im Rahmen von “15 Years of Geocaching” gibt es zwioschen 19. Juni und 02. September neue Souvenirs. 15ysouvenir

Im Gegensatz zum Sommer 2013, wo es ganze 31 Aufkleber gab, ist es dieses mal wieder etwas “komplizierter”. Ähnlich wie im letzten Jahr, als es die “7 Souvenirs of August” gab, reicht es nicht einfach aus, einen Cache an einem bestimmten Datum zu finden. Wenn ich das richtig verstanden habe, hat man Zeit, das Kriterium vom jeweiligen Tag an bis zum 02. September zu erfüllen.

19. Juni: Finde einen Geocache mit 10 oder mehr Favoritenpunkten.

Leider kann man die Suchergebnisse auf Geocaching.com nicht sinnvoll verlinken. Daher einfach hier ins Suchfeld klicken und deine Homelocation auswählen.

03. Juli: Besuche einen Event, Mega-Event oder Giga-Event

Events, die vom 03. Juli bis 02. September in Deutschland stattfinden, findet man auf Project GC. Während dieser Zeitspanne finden neben dem Mega Event Red Lion meets Signal in Luxemburg auch die deutschen Megas Event am See 2015 / Event at the Lake 2015, MEGA-Phone (2015) und Lost in MV 2 statt.

17. Juli: Finde einen T5 oder D5 Geocache

Auch hier ist eine Verlinkung nicht möglich. Entweder bei D5 oder T5 ins Suchfeld klicken und deine Homelocation auswählen. Wer es nicht so mit der körperlichen Anstrengung in Form von Klettern, Tauchen o.ä. hat, kann hier in aller Ruhe in den nächsten Wochen mal versuchen, ein schweres Rätsel zu lösen.

31. Juli: Finde einen EarthCache oder nimm an einem CITO teil

Events und damit auch CITOs zwischen 31. Juli und 02. September findest du auf Project GC (sobald sie freigeschaltet wurden).

Wer keine Lust auf CITO hat oder einfach keins in seiner Nähe veranstaltet wird, hat noch eine andere Möglichkeit, an dieses Souvenir zu kommen: Es gibt über 3000 Earthcaches in Deutschland, die nur darauf warten, besucht zu werden.

14. August: Finde einen Mystery Cache

Nach dem D5, den man für das Souvenir am 17. Juli gelöst hat, sollte das ja keine schwierige Aufgabe mehr sein. Es gibt über 80000 Mystery-Caches in Deutschland. Da wird sich sicher einer finden.

Hat man obige Punkte erfüllt und jeweils ein Souvenir kassiert, bekommt man wie im August 2014 ein weiteres Souvenir.

Man kann zum Thema Souvenirs sagen, was man will. Ich persönlich finde es allerdings nicht schlecht, dass man nicht einfach nur irgendeine Dose loggen muss, sondern die Anforderungen vielfältiger werden.