Adventure Lab Caches in GSAK integrieren

Adventure Lab Logo

Auf Facebook kam mal wieder die Frage auf, wie man denn Adventure Lab Caches in GSAK bekommt. In der Vergangenheit habe ich ja zum Thema „Labcaches“ ja schon öfter mal etwas geschrieben. Auch eine Anleitung, die Schritt für Schritt erklärt, wie man als (noch) unwissender Anwender Adventure Lab Caches in GSAK und vor allem in FindStatGen intergrieren kann.

Allerdings ist diese Anleitung auch schon wieder 5 Jahre alt und es hat sich einiges seitdem geändert. Dazu muß man wissen, daß Groundspeak die Labcaches leider sehr stiefmütterlich behandelt und man einiges anpassen muß, damit die Integration in die Statistiken wirklich funktioniert. „Out of the Box“ – sprich: Einfach nur das GPX in GSAK einlesen – geht das leider inzwischen mangels GPX gar nicht mehr.

Also muß man da von Hand ran. Keine Panik, es ist ein gewisser Aufwand, aber es ist eigentlich nicht so schwer wie du jetzt vielleicht denkst. Ich versuche, den kompletten Vorgang, wie ich Adventure Lab Caches in GSAK verwalte, so einfach wie möglich zu beschrieben.

Ich gehe hier also von einem Anwender aus, der von einem Event heimkommt und dann die dort über die App gespielten Adventure Lab Caches in GSAK verwalten und in seiner Statistik angezeigt haben will. Dazu arbeitet man einfach nacheinander die folgenden Punkte ab und braucht sich am Ende keine weiteren Gedanken mehr um schon geloggte Labcaches mehr zu machen.

Grundvoraussetzungen

Folgendes wird benötigt:

Der einfache Weg: GPX besorgen

Ja, manchmal hat man Glück und hat vielleicht Adventure Lab Caches in Tschechien gespielt. Dann stehen die Chancen gut, daß man sich die Arbeit nicht machen muß, und direkt eine GPX-Datei herunterladen kann. Unter LabGPX.cz gibt es eine schöne Karte voller Adventure Lab Caches, über die man bequem eventuelle Bonuscaches finden und eben auch GPX-Dateien downloaden kann.

Gibt es dort eine passende GPX-Datei zum Dowload, liest man diese in GSAK ein und erstellt mit dem Makro CreateLog.gsk für jeden Labcache ein Log. Das wars.

Screenshot LabGPX.cz

Der aufwendige Weg: GPX selbst erstellen

Du warst nicht in Tschechien? Dann wird das Ganze etwas aufwendiger, aber immer noch gut machbar.

Ich rufe starte GSAK, öffne eine leere Datenbank und rufe das Makro AdventureLabCreates.gsk auf. Natürlich kannst du die Wegpunkte der Adventure Lab Caches auch in deiner „normalen“ Datenbank erstellen, es ist aber einfacher (und sicherer) eine neue, leere zu verwenden. Wenn du später Daten in allen 5 Einträgen ändern willst, tust du dir so leichter.

GSAK-Makro Adventure Lab Creator

Ich habe mal alle Stellen markiert, für die wir uns die Daten zuerst zusammen suchen müssen.

  1. Den Ownernamen kannst du direkt auf der Hauptseite des Adventure Lab Caches mittig sehen. Sinnigerweise steht der Ownername nicht auf der Website des Labs… Man könnte ihn ja dann direkt von dort kopieren. Aber wer braucht schon etwas komfortables.
  2. Das Fundatum und auch das Legedatum kannst du dir unter dem Punkt „Aktivität“ auf der Hauptseite des Adventure Lab Caches anschauen. Dein Funddatum („Erledigt am…“) wird direkt oben angezeigt. Das Legedatum ist etwas schwieriger bis unmöglich. Meistens ist es aber auch das Datum des ersten Fundes, daher scrollst du einfach die Logs bis zum Ende runter und nimmst das Datum des ältesten Logs.
  3. Wem die Namen egal sind, der kann die Bezeichnung „Station #…“ einfach drin lassen. Für alle anderen: Die Namen der Stationen bekommt man bei bereits gespielten Adventure Lab Caches angezeigt, in dem man in der App nach unten scrollt und die Karte aufruft. Dort kann man dann jede Station anschauen und sich den Namen abschreiben. Blöderweise erkennt man bereits gespielte Stationen nur schwer.

    Willst du Labs vorab in GSAK eintragen und der Owner gibt eine Reihenfolge vor, dann kannst du nur die erste Station einsehen. Gibt der Owner keine Reihenfolge vor, kannst du alle Stationen ansehen.

Nun haben wir alle Orte, an denen wir Informationen zur Erstellung der Adventure Lab Wegpunkte zusammen.

Der fertige Eintrag in Adventure Lab Creator

Sind alle wichtigen Felder ausgefüllt, können wir mit einem Klick auf „DONE – Create them!“ die Wegpunkte in GSAK erzeugen lassen.

GSAK - Alle 5 Adventure Lab Caches

Das Makro erzeugt auch direkt einen GCCode, so daß die Adventure Lab Caches wie ganz „normale“ Caches in der Datenbank liegen. Jetzt geht es dann noch an die Feinheiten.

GSAK - Ansicht eines Adventure Lab Caches

Dazu klicke ich mit der rechten Maustaste auf einen der Wegpunkte und wähle „Bearbeiten…“ aus. Wie man sehen kann, fehlen die Owner-ID und natürlich die passenden Koordinaten.

Die Koordinaten

Leider kann man hier keine 100% genauen Koordinaten nehmen. Das macht aber im Endeffekt auch nichts. Ich verwende Flopps Karte und lege einen Marker an der Stelle, an der etwa der Adventure Lab Cache zu lösen ist. Die Koordinaten des Markers kopiere ich mir in den jeweiligen Labcache und bestätige mit OK.

Die Owner-ID

Etwas verzwickter ist es, an die Owner-ID zu kommen. Wobei, eigentlich ist es ganz einfach, wenn man aber erstmal den Ownernamen hin- und herkopieren muß, das Profil suchen muß etc. Es geht einfacher: Auf geocachingadmin.com geben wir den Ownernamen ins Feld „Username“ ein, klicken auf „Profile“ und schon landen wir auf dem Profil des Owners.

Rechts oben neben der Fundzahl siehst du eine kleine Liste mit verschiedenen Optionen (Freundschaft, Email, Message senden), von denen uns die letzte interessiert, die Forumsbeiträge. Klickt man den Link an, sieht man schon was man sucht: https://forums.geocaching.com/GC/index.php?/profile/1234567-USERNAME/content/. Die Zahl ist die Owner-ID. Diese kannst du jetzt entweder nacheinander in die 5 Adventure Lab Caches kopieren oder über „Datenbank -> Globales Ersetzen“ in alle gleichzeitig einfügen.

Finalisieren

Damit die Daten auch wirklich komplett sind, verwende ich das CountryStateCounty-Makro, um die Eintrage für Land, Bundesland und Landkreis zu füllen.

Die Höhe kann über das GSAK-Menü „Datenbank“ und den Punkt „Höhe aktualisieren“ eingetragen werden.

Fazit

Adventure Lab Caches machen Spaß. Die App ist inzwischen relativ gut benutzbar. Allerdings ist das Einpflegen der Labcaches in GSAK (oder generell die Verwendung außerhalb von Geocaching.com) ein Graus. Mir kommt es öfter so vor, als ob das bewußt schwer gemacht wird.

Aber jetzt hast du ja eine Anleitung, die dich zumindest grob an dein Ziel führen kann.

Wie lange kann ich einen Labcache loggen?

LabcacheDas Thema Labcaches ist ja nicht immer ganz einfach und verständlich aufgebaut. Kaum ist man von einem Mega Event nach Hause gefahren und unterhält sich mit Bekannten, schon fallen Sätze wie „Ich muß heute noch unbedingt die Labcaches vom Wochenende loggen, die verfallen sonst“. Oder man gibt die Lösungen schon direkt auf dem Event ins Handy ein, weil „die Zeit zum loggen ja so kurz ist“. Dabei ist das gar nicht der Fall!

Allerdings ist es schon so, daß Labcaches nur zeitlich begrenzt gefunden und geloggt werden können. Wer mit dem Loggen Monate oder gar Jahre hinterher ist, sollte die Labcaches besser ignorieren.

Dazu muß man zwischen zwei Zeitpunkten unterscheiden:

Der erste gibt an, bis wann die Labcaches vor Ort verfügbar und lösbar sind. Meistens lassen sie sich auch danach noch lösen, weil bspw. eine Kirche, an der etwas abgelesen werden muß, nach dem Event natürlich nicht abgerissen wird 🙂 Aber es kommt durchaus vor, daß man ein Rätsel lösen muß, das nur für die Dauer des Events machbar ist.

Time remainingDieser Zeitpunkt wird mit „Time remaining“ angegeben, also „Verbleibende Zeit“. Bei Labcaches von Mega Events sind das meistens 2 – 3 Tage nach Ende des Events. Ist diese Zeit um, wird dies mit einem roten „This adventure is either expired or has already been played.“ angezeigt. Damit sind die Labcaches an ihren Koordinaten (wahrscheinlich) nicht mehr lösbar. Wenn man die Lösungen also einmal erspielt hat, braucht man also nicht sofort in Panik zu verfallen!

Der zweite Zeitpunkt, und hier treten öfter Probleme auf, gibt an, wie lange die Lösung online auf der Labcache-Website eingegeben werden kann.

Enter FindcodeIch habe in Erinnerung, daß der Wortlaut hier früher anders war, aber jetzt ist es eigentlich klar: „Time remaining to enter find code“, also „Verbleibende Zeit zur Eingabe des Fundcodes“. Diese Zeit ist wesentlich länger als die Zeit zum Lösen.

Ein Beispiel: Die MegaGeoplympiades in Südfrankreich, von deren Labcaches der obige Screenshot gemacht wurde, fanden bspw. vom 03.-05.07.2015 statt. Ein Loggen der Labcaches ist aktuell noch 8 Tage, also bis zum 21.07.2015, möglich. Damit hat man über 2 Wochen Zeit die Lösungen einzugeben.

Achtung! Diese Zeit variiert und ist nicht immer gleich. Nach meinen Erfahrungen hat man aber mindestens eine Woche, bis kein Loggen mehr möglich ist. Es empfiehlt sich also, die Labcaches zeitnah, möglichst innerhalb einer Woche nach dem Event, zu loggen. Und, wie gesagt, nicht in Panik zu verfallen 🙂

Labcaches Schritt für Schritt in GSAK und FindStatGen integrieren

LabcacheZum Thema „Labcaches“ habe ich ja schon öfter mal etwas geschrieben. Allerdings fehlte noch eine Anleitung, die Schritt für Schritt erklärt, wie man als (noch) unwissender Anwender Labcaches in GSAK und vor allem in FindStatGen intergrieren kann. Dazu muß man wissen, daß Groundspeak die Labcaches leider etwas stiefmütterlich behandelt und man einiges anpassen muß, damit die Integration in die Statistiken wirklich funktioniert. „Out of the Box“ – sprich: einfach nur das GPX in GSAK einlesen – geht das zwar mehr schlecht als recht. Aber das Ganze soll sich ja nahtlos einfügen und so einen klitzekleinen Hang zur Perfektion darf ja dann doch auch mal haben 🙂

Ich gehe hier also von einem Anwender aus, der von einem Event heimkommt und dann diese Labcaches in GSAK verwalten und in seiner Statistik angezeigt haben will. Dazu klappert man einfach die folgenden Punkte nacheinander ab und braucht sich am Ende keine weiteren Gedanken mehr um schon geloggte Labcaches mehr zu machen.

Grundvoraussetzungen

Ich gehe hier von folgenden Voraussetzungen aus:

– Eine aktuelle Version von GSAK. Bei mir ist das heute 8.5.1.40.

– FindStatGen in der Beta-Version 4.5. Benötigt wird mindestens die Version vom 07.09.2014, am besten aber natürlich die aktuellste vom 18.01.2015.

– FindStatGen muß eingerichtet sein. Wie du welche Statistik anzeigen willst, mußt du selber wissen. Hier geht es einzig und allein um die Integration der Labcaches.

– Natürlich Labcaches. Ich verwende hier testweise die 10 Labcaches der Terezinske hry 2015 / Terezin games 2015.

Bezug der Daten als GPX

Die Daten der Labcaches liegen auf der jeweiligen Seite auf labs.geocaching.com als GPX vor und können dort heruntergeladen werden. Normalerweise sieht das so aus:

GPX DownloadHier haben wir aber bereits das erste Problem: Aus welchen Gründen auch immer verschwindet der Downloadlink nach sehr kurzer Zeit. Da sitzt man also einige Tage nach einem Mega Event endlich zuhause, will in Ruhe loggen und kommt nicht mehr an die Daten… Ganz toll gemacht!

Zum Glück ist der Link aber nur ausgeblendet, man kann die GPX-Dateien auch weiterhin downloaden. Einfach in der URL der Labcache-Übersicht „Details“ durch „DetailsAsGpx“ ersetzen. Mit Hilfe des Greasemonkey-Scripts „Lab-Cache GPX Downloader“ gehts noch einfacher. Hier wird direkt ein Link eingeblendet. Wer also öfter mal länger mit seinen Logs braucht, der sollte sich das Script (oder alternativ GC little helper, das die Funktionalität auch bietet) installieren.

GPX-Download mit Greasemonkeyscipt
Die GPX-Datei wird wie gewohnt in GSAK eingelesen. Das würde jetzt erstmal ausreichen, aber wirklich „sauber“ ist das noch nicht.

Nötige Änderungen

Wenn man sich jetzt einmal anschaut, welche Daten über die GPX-Datei in GSAK landen, wird man feststellen, daß die Datensätze unvollständig und teilweise auch unbrauchbar sind.

Ausgangsansicht

Es müssen also Anpassungen vorgenommen werden:

1. Der GC-Code. In der GPX steht zwar einer, der beginnt aber mit „LB“. Damit funktioniert FindStatGen später nicht bzw. die Labcaches werden nicht als Geocaching.com-Geocaches gezählt. Das Ergebnis wäre dann etwas a la „1234 Geocaches & 25 weitere Caches“. Deshalb muß dem GC-Code ein „GC“ vorangestellt werden. Aus LB1JQCKCV wird dann einfach GCLB1JQCKCV.

Anmerkung: Die Änderung wird neuerdings wohl nicht mehr benötigt, da FindStatGen die Labcaches scheinbar anhand der Cacheart und nicht anhand des GC-Codes erkennt und richtigerweise Geocaching.com zuweist.

2. Jeder Labcache bekommt einen Ownernamen (der auch in das Feld „Versteckt von“ eingegeben wird) und eine Owner-ID. Die Owner-ID erhält man übrigens, wenn man dem Link „See the Forum Posts for This User“ auf der Profilseite des Owners folgt. Es ist die Zahl hinter „&mid=“.

3. Ich setze die Behältergröße auf „Virtuell“. Das ist sicherlich Geschmackssache, aber ich habe das bei meinen ersten Labcaches so gemacht und dann beibehalten. Standardmäßig steht bei Labcaches die Behältergröße auf „unknown“, das sonst aber nur für Events verwendet wird.

4. Land, Bundesland und ggf. Landkreis werden eingetragen. Dieser Punkt kann entfallen, wenn das generell beim Import einer GPX-Datei in GSAK geschieht.

5. Die Höhe in Metern über NN wird eingelesen.

6. Zu guter Letzt wird natürlich auch geloggt. Zu beachten ist dabei, daß das eigentlich Loggen auf der Website der Labcaches geschieht. In GSAK wird das Log nur ergänzt, damit GSAK und FindStatGen wissen, daß der Labcache geloggt wurde und wann.

Anpassen und ergänzen der Daten in GSAK

Die Punkte 1 bis 3 können quasi in einem Aufwasch erledigt werden. Einfach mit der rechten Maustaste auf den ersten Eintrag klicken und „bearbeiten“ auswählen. Danach kann man dann durch alle Caches blättern.

Achtung! Manchmal enthalten die GPX-Dateien keine Terrain-/Difficulty-Wertung. Diese sollte dann auch in dieser Ansicht auf D1/T1 (oder eine Wertung nach Wahl, die die eigene Statistik nicht zu arg verwässert) geändert werden.

Änderungen vornehmen
Sollte Punkt 4 noch nicht beim Einlesen der GPX-Datei passiert sein, dann verwendet man am besten das CountryStateCounty-Makro, um die Eintrage für Land, Bundesland und Landkreis zu füllen.

Die Höhe kann über das GSAK-Menü „Datenbank“ und den Punkt „Höhe aktualisieren“ eingetragen werden.

Loggen

Eigentlich loggt man hier nicht „richtig“: Ein Labcache wird ja geloggt, indem man eine Art Lösungswort auf der Labcache-Website eingibt. Das muß man natürlich auch weiterhin so machen. Der Fundzähler auf Geocaching.com steigt, GSAK kann allerdings nichts vom Fund wissen, da die Labcache-GPX-Datei keine Logs enthält. Daher ist es nötig, ein „internes“ Fund-Log anzulegen, um GSAK den Fund zu vermitteln. Dies erledigt man über das Makro CreateLog.gsk.

Loggen
Das Makro ist eigentlich selbsterklärend: Als Logtyp wird natürlich „Found it“ ausgewählt, Datum und Uhrzeit des Fundes sowie der eigene Username und UserID eingetragen. Da der Text nirgendwo gepostet wird, ist es prinzipiell egal, was im unteren Feld steht. „Labcache von Mega XY“ reicht vollkommen aus.

Achtung! Geloggt wird mit einem Klick auf „Add + Update“. Nur dort wird ein Log angelegt und dem Labcache gleichzeitig auch der richtige Status (in diesem Fall „Gefunden“) zugewiesen. Der Button „Add“ legt lediglich ein Log an.

Gefüllte Datensätze
Die Datensätze sind alle gefüllt und FindStatGen kann gestartet werden und Statistiken erstellen. Hat alles wie geplant funktioniert, sollte die Auflistung der Funde nach Typ so ähnlich aussehen wie auf diesem Screenshot:

Funde nach Typ
Und beim nächsten Mal?

Diese Punkte müssen leider bei jedem neuen Labcache durchgeführt werden. Der Aufwand ist natürlich etwas größer als bei anderen Cachearten, die man einfach nur einliest und ggf. auch direkt über GSAK loggen kann. Aber wenn man einmal weiß, wie es geht, dann ist die Mehrarbeit minimal. Ich habe für die 30 Labcaches vom Giga Event GeoXantike vielleicht 30 Minuten benötigt.

Wo finde ich nochmal die Labcaches vom Event XY?

Leider gibt es keine Übersichtsseite, auf der die bisher ungeloggten Labcaches aufgelistet werden. Alle geloggten findet man unter https://labs.geocaching.com/Logs. Für alle anderen gibt es einen Thread im Goundspeak-Forum, in dem die Labcaches, inklusive dem Link zu der jeweiligen GPX-Datei, gesammelt werden.

Fehler gefunden? Verbesserungsvorschlag?

Wenn du einen Fehler gefunden haben solltest oder einen Ergänzungswunsch hast, dann schreibe einen Kommentar.

Labcaches in GSAK und FindStatGen integrieren – Update

LabcacheDas Thema Labcaches im Zusammenspiel mit GSAK habe ich ja schon vor einem Vierteljahr angesprochen. In der Zwischenzeit hat sich aber einiges verändert und verbessert.

Die wichtigste Änderung ist, daß GSAK nun Labcaches kennt und mit dem GPX umgehen kann, das man auf der Labcaches-Seite herunterladen kann. Wichtig ist, daß man mindestens Version 8.4.1.59 installiert hat. Das hat schonmal den Vorteil, daß man kein Wrapper-Makro mehr braucht und die Labcaches auch nicht mehr als „Lost and Found Celebration“ lablen muß.

Man kann also einfach die GPX-Datei in GSAK laden und loslegen. Allerdings hat es Groundspeak immer noch nicht geschafft, Umlaute funktionierend in die GPX-Dateien einzubauen. Und sinnigerweise kann man die GPX-Dateien nach einer bestimmten Zeit nicht mehr von der Labcache-Seite downloaden. Zeitnah loggen oder zumindest in GSAK laden ist also nötig.

Nachdem die GPX-Datei in GSAK geladen wurde, muß man also erstmal folgendes tun:
1. Umlaute einsetzen. Ich ändere meistens nur den Titel des Caches.
2. Jedem Cache einen GC-Code geben. GSAK legt zwar einen an, der beginnt aber mit „LB“. Damit funktioniert Findstatgen später nicht bzw. die Labcaches werden nicht als Geocaches gezählt. Das Ergebnis wäre dann etwas a la „1234 Geocaches & 25 weitere Caches“. Deshalb muß dem GC-Code ein „GC“ vorangestellt werden.
3. Geschmackssache, aber „sauber“: Ich verpasse jedem Labcache einen Ownernamen und eine Owner-ID und setze die Behältergröße auf „Virtuell“. Die Owner-ID bekommt man übrigens, wenn man dem Link „See the Forum Posts for This User“ auf der Profilseite folgt. Es ist die Zahl hinter „&mid=“.

Danach geht es weiter wie gewohnt: Man muß ein Log für jeden Labcache anlegen. Das erledigt man wie gehabt mit dem Makro CreateLog.gsk.

Log erstellen
Nachdem das erledigt ist, müßte FindStatGen ja jetzt die korrekten Statistiken ausspucken. Leider funktioniert das mit der normalen Version (aktuell 4.4.19) nicht. Man benötigt die Beta-Version 4.5, damit alles wie gewollt klappt.

Labcaches in FSG
Alles in Allem ist das natürlich ein kleiner Aufwand. Aber wie fast immer bei GSAK muß man das einmal einrichten und dann läuft’s. Wenn Groundspeak die Umlaute in ihren GPX-Dateien lassen würde, wäre es noch einfacher…

Update: Ich habe eben eine Liste aller(?) bisherigen Labcaches inklusive den Links zu den GPX-Dateien gefunden.

Update 2: Die oben genannte Liste ist nicht mehr aktuell. Mehr Labcaches finden sich im Groundspeak-Forum.

Groundspeak blendet wohl nur den Link auf die GPX aus. Alternativ kann man den Link zu den Labcaches nehmen und aus https://labs.geocaching.com/Adventures/Details/123456 die Download-URL basteln: Einfach „Details“ in „DetailsAsGpx“ ändern.

„Sauberes“ GPX der Labcaches vom Giga Event in München

Am Wochenende steht mal wieder ein Mega bzw. Giga Event an. In München werden zu Project MUNICH2014 – Mia san Giga! über 6200 Cacher erwartet.

Wie das inzwischen üblich ist, gibt es eine größere Anzahl Labcaches. Wie man diese besonderen Caches in GSAK integriert habe ich ja schon nach dem Mega in Frankfurt geschrieben.

Damit ich am Wochenende nicht allzuviel Arbeit habe, habe ich die Labcaches schon heute in mein GSAK importiert, gesäubert, die Umlaute repariert und auf den anderen Blogeintrag angepasst. Das bedeutet, daß jeder Labcache den Typ „L&F Celebration“ bekommen hat, einen Wegpunktcode (LABMUCO + Zahl für Ochsenessen, LABMUCY + Zahl fürs Olympiagelände und LABMUCH + Zahl für Hofbräuhaus), die Wertung D1/T1, den Owner MunichGigaEventTeam und die passenden Landkreisdaten.

Beispiel Labcache in GSAK
Wer seine Funde nach dem selben Prinzip pflegt wie ich, der kann sich die gesäuberte GPX-Datei hier herunterladen. Einfach entpacken und in GSAK einlesen. Und nach dem Giga Event einfach wie hier erklärt verfahren.

Ich hoffe, daß ich damit einigen Cachern etwas Arbeit abnehmen konnte.

Wir sehen uns in München!

Edit: GPX-Download auf Stand 14.08.2014 20:50 Uhr.
Edit: GPX-Download auf Stand 14.08.2014 22:50 Uhr.
Edit: GPX-Download auf Stand 15.08.2014 00:20 Uhr.

Edit: Wer Findstatgen benutzt, muß die „GC-Codes“ der Labcaches zwingend mit einem „GC“ beginnen lassen! Ansonsten werden sie als „andere Caches“ in der Zusammenfassung angezeigt.

Labcaches in GSAK und FindStatGen integrieren

Wie viele andere Cacher war ich letztes Wochenende in Frankfurt auf dem Mega-Event „Big Äppel“. Dort habe ich, neben einigen „richtigen“ Dosen im umliegenden Wald, auch die Labcaches gefunden. Das Problem dabei ist, daß diese Cacheart nur halblebig auf geocaching.com implementiert ist. Zwar tauchen sie inzwischen in der Statistik und in der Fundzahl auf, sie fehlen aber immer noch bspw. in der myfinds.gpx und wurden auch noch nicht in GSAK eingebaut.

Integration von Labcaches in GSAK

Das war noch relativ einfach. Auf der Big Äppel-Labcacheseite gab (ist inzwischen „beendet“) es ein GPX. Dieses habe ich wie gewohnt in GSAK eingelesen. Etwas Nacharbeit war aber nötig: Ich habe mein Funddatum eingestellt, die Behältergröße auf „Virtuell“ gestellt (erschien mir am logischsten) und einen Ownernamen angegeben. Den D/T-Wert habe ich auf 1/1 gestellt. Bleibt der Cachetyp. Wie gesagt, GSAK kennt den Typ „Labcaches“ nicht. Hier wählte ich „Lost and Found Celebration“, da das ein Cachetyp ist, den ich nicht gefunden habe und auch nicht finden werde, weil er nur für Events im Jahr 2010 vergeben wurde. Prinzipiell geht aber natürlich jeder „exotische“ Cachetyp wie „Blockparty“ oder „Groundspeak HQ“.

Labcache

Da Labcaches keine „normalen“ Logs kennen und nur die Möglichkeit haben, sie als „gefunden“ zu markieren, brauchen wir natürlich ein Log. Das ist aber kein Problem. Mit dem Makro Createlog.gsk erstellt man problemlos Logs für alle Labcaches, die man gefunden hat.

Log erstellen

Soweit, so gut. Wenn wir das erledigt haben, stehen alle Labcaches inklusive Log in GSAK. Ein Klick auf den Button, der meine Statistiken mittels FindStatGen erstellt und via GenUploadStats hochlädt, 2 Minuten warten und fertig ist die Statistik. Wäre da nicht der kleine Makel, daß ich angeblich an 9 Lost & Found Celebration Events teilgenommen habe.

Lost and Found

Ich habe also meine Statistik von Hand geändert und schon erstrahlen die Labcaches überall da, wo sie sein sollen. Funktioniert. Aber schön und komfortabel ist natürlich was anderes. Also habe ich mich mal auf die Suche gemacht, ob das nicht auch komfortabler geht. Normalerweise gibt es doch für fast jedes Problem auch ein GSAK-Makro. Neben den typischen „Dann logg halt keine Labcaches“-Antworten in diversen Kanälen fand ich Codebeispiele, die bei mir aber nicht funktionieren wollten.

Statistiken mit FindStatGen inklusive Labcaches

GSAK wäre nicht GSAK, wenn es nicht doch eine Lösung geben würde. Wenn man weiß, wie man den Code verwendet, funktioniert er nämlich auch 🙂

Jedenfalls gibt es ein Wrapper-Makro, das folgendes macht: Nachdem die Statistiken erstellt wurden, werden sie in die Zwischenablage kopiert und dann (bei mir) mit GenUploadStats in mein Geocaching.com-Profil geladen. Das Makro schaltet sich jetzt vor den Upload und verändert die Daten in der Zwischenablage. Wer zu faul ist, das Ganze neu zu erstellen, kann sich das Makro hier runterladen.

Die Einrichtung ist denkbar einfach: GenUploadStats mit gedrückter Shift-Taste aufrufen und unter „Select FindStatGen Macro File“ die Datei LabMacro.gsk auswählen. Das wars auch schon. Beim nächsten Aufruf funktioniert alles wie gewohnt.

Labcaches!

Sollte GenUploadStats nicht verwendet werden, dann trifft diese Einrichtung auf jedes andere Makro (bspw. BadgeGen) zu. Will man nur FindStatGen laufen lassen, ruft man das Makro LabMacro.gsk direkt auf.

Ach ja: Wer etwas anderes als „Lost and Found Celebration“ verwendet, muß das Makro anpassen. Bei „Block Party“ wäre das 4738 statt 3774 und natürlich „Block Party“ statt „Lost and Found Celebration“.

Weitere Möglichkeiten, die als Ersatz Sinn machen (genaue Bezeichnung muß ggf. angepasst werden):

Project APE Cache 7.gif
Lost and Found Event Cache 3653.gif
GPS Adventures Exhibit 1304.gif
Giga-Event Cache 7005.gif
Geocaching HQ 3773.gif

Alles in Allem ist das natürlich ein kleiner Aufwand. Aber wie fast immer bei GSAK muß man das einmal einrichten und dann läuft’s.

Update: Auf Flwrs & Mtn gibts das Selbe in grün. Die Seite bietet auch noch weitere Infos und interessante Videos rund um GSAK.