Labcaches Schritt für Schritt in GSAK und FindStatGen integrieren

LabcacheZum Thema „Labcaches“ habe ich ja schon öfter mal etwas geschrieben. Allerdings fehlte noch eine Anleitung, die Schritt für Schritt erklärt, wie man als (noch) unwissender Anwender Labcaches in GSAK und vor allem in FindStatGen intergrieren kann. Dazu muß man wissen, daß Groundspeak die Labcaches leider etwas stiefmütterlich behandelt und man einiges anpassen muß, damit die Integration in die Statistiken wirklich funktioniert. „Out of the Box“ – sprich: einfach nur das GPX in GSAK einlesen – geht das zwar mehr schlecht als recht. Aber das Ganze soll sich ja nahtlos einfügen und so einen klitzekleinen Hang zur Perfektion darf ja dann doch auch mal haben 🙂

Ich gehe hier also von einem Anwender aus, der von einem Event heimkommt und dann diese Labcaches in GSAK verwalten und in seiner Statistik angezeigt haben will. Dazu klappert man einfach die folgenden Punkte nacheinander ab und braucht sich am Ende keine weiteren Gedanken mehr um schon geloggte Labcaches mehr zu machen.

Grundvoraussetzungen

Ich gehe hier von folgenden Voraussetzungen aus:

– Eine aktuelle Version von GSAK. Bei mir ist das heute 8.5.1.40.

– FindStatGen in der Beta-Version 4.5. Benötigt wird mindestens die Version vom 07.09.2014, am besten aber natürlich die aktuellste vom 18.01.2015.

– FindStatGen muß eingerichtet sein. Wie du welche Statistik anzeigen willst, mußt du selber wissen. Hier geht es einzig und allein um die Integration der Labcaches.

– Natürlich Labcaches. Ich verwende hier testweise die 10 Labcaches der Terezinske hry 2015 / Terezin games 2015.

Bezug der Daten als GPX

Die Daten der Labcaches liegen auf der jeweiligen Seite auf labs.geocaching.com als GPX vor und können dort heruntergeladen werden. Normalerweise sieht das so aus:

GPX DownloadHier haben wir aber bereits das erste Problem: Aus welchen Gründen auch immer verschwindet der Downloadlink nach sehr kurzer Zeit. Da sitzt man also einige Tage nach einem Mega Event endlich zuhause, will in Ruhe loggen und kommt nicht mehr an die Daten… Ganz toll gemacht!

Zum Glück ist der Link aber nur ausgeblendet, man kann die GPX-Dateien auch weiterhin downloaden. Einfach in der URL der Labcache-Übersicht „Details“ durch „DetailsAsGpx“ ersetzen. Mit Hilfe des Greasemonkey-Scripts „Lab-Cache GPX Downloader“ gehts noch einfacher. Hier wird direkt ein Link eingeblendet. Wer also öfter mal länger mit seinen Logs braucht, der sollte sich das Script (oder alternativ GC little helper, das die Funktionalität auch bietet) installieren.

GPX-Download mit Greasemonkeyscipt
Die GPX-Datei wird wie gewohnt in GSAK eingelesen. Das würde jetzt erstmal ausreichen, aber wirklich „sauber“ ist das noch nicht.

Nötige Änderungen

Wenn man sich jetzt einmal anschaut, welche Daten über die GPX-Datei in GSAK landen, wird man feststellen, daß die Datensätze unvollständig und teilweise auch unbrauchbar sind.

Ausgangsansicht

Es müssen also Anpassungen vorgenommen werden:

1. Der GC-Code. In der GPX steht zwar einer, der beginnt aber mit „LB“. Damit funktioniert FindStatGen später nicht bzw. die Labcaches werden nicht als Geocaching.com-Geocaches gezählt. Das Ergebnis wäre dann etwas a la „1234 Geocaches & 25 weitere Caches“. Deshalb muß dem GC-Code ein „GC“ vorangestellt werden. Aus LB1JQCKCV wird dann einfach GCLB1JQCKCV.

Anmerkung: Die Änderung wird neuerdings wohl nicht mehr benötigt, da FindStatGen die Labcaches scheinbar anhand der Cacheart und nicht anhand des GC-Codes erkennt und richtigerweise Geocaching.com zuweist.

2. Jeder Labcache bekommt einen Ownernamen (der auch in das Feld „Versteckt von“ eingegeben wird) und eine Owner-ID. Die Owner-ID erhält man übrigens, wenn man dem Link „See the Forum Posts for This User“ auf der Profilseite des Owners folgt. Es ist die Zahl hinter „&mid=“.

3. Ich setze die Behältergröße auf „Virtuell“. Das ist sicherlich Geschmackssache, aber ich habe das bei meinen ersten Labcaches so gemacht und dann beibehalten. Standardmäßig steht bei Labcaches die Behältergröße auf „unknown“, das sonst aber nur für Events verwendet wird.

4. Land, Bundesland und ggf. Landkreis werden eingetragen. Dieser Punkt kann entfallen, wenn das generell beim Import einer GPX-Datei in GSAK geschieht.

5. Die Höhe in Metern über NN wird eingelesen.

6. Zu guter Letzt wird natürlich auch geloggt. Zu beachten ist dabei, daß das eigentlich Loggen auf der Website der Labcaches geschieht. In GSAK wird das Log nur ergänzt, damit GSAK und FindStatGen wissen, daß der Labcache geloggt wurde und wann.

Anpassen und ergänzen der Daten in GSAK

Die Punkte 1 bis 3 können quasi in einem Aufwasch erledigt werden. Einfach mit der rechten Maustaste auf den ersten Eintrag klicken und „bearbeiten“ auswählen. Danach kann man dann durch alle Caches blättern.

Achtung! Manchmal enthalten die GPX-Dateien keine Terrain-/Difficulty-Wertung. Diese sollte dann auch in dieser Ansicht auf D1/T1 (oder eine Wertung nach Wahl, die die eigene Statistik nicht zu arg verwässert) geändert werden.

Änderungen vornehmen
Sollte Punkt 4 noch nicht beim Einlesen der GPX-Datei passiert sein, dann verwendet man am besten das CountryStateCounty-Makro, um die Eintrage für Land, Bundesland und Landkreis zu füllen.

Die Höhe kann über das GSAK-Menü „Datenbank“ und den Punkt „Höhe aktualisieren“ eingetragen werden.

Loggen

Eigentlich loggt man hier nicht „richtig“: Ein Labcache wird ja geloggt, indem man eine Art Lösungswort auf der Labcache-Website eingibt. Das muß man natürlich auch weiterhin so machen. Der Fundzähler auf Geocaching.com steigt, GSAK kann allerdings nichts vom Fund wissen, da die Labcache-GPX-Datei keine Logs enthält. Daher ist es nötig, ein „internes“ Fund-Log anzulegen, um GSAK den Fund zu vermitteln. Dies erledigt man über das Makro CreateLog.gsk.

Loggen
Das Makro ist eigentlich selbsterklärend: Als Logtyp wird natürlich „Found it“ ausgewählt, Datum und Uhrzeit des Fundes sowie der eigene Username und UserID eingetragen. Da der Text nirgendwo gepostet wird, ist es prinzipiell egal, was im unteren Feld steht. „Labcache von Mega XY“ reicht vollkommen aus.

Achtung! Geloggt wird mit einem Klick auf „Add + Update“. Nur dort wird ein Log angelegt und dem Labcache gleichzeitig auch der richtige Status (in diesem Fall „Gefunden“) zugewiesen. Der Button „Add“ legt lediglich ein Log an.

Gefüllte Datensätze
Die Datensätze sind alle gefüllt und FindStatGen kann gestartet werden und Statistiken erstellen. Hat alles wie geplant funktioniert, sollte die Auflistung der Funde nach Typ so ähnlich aussehen wie auf diesem Screenshot:

Funde nach Typ
Und beim nächsten Mal?

Diese Punkte müssen leider bei jedem neuen Labcache durchgeführt werden. Der Aufwand ist natürlich etwas größer als bei anderen Cachearten, die man einfach nur einliest und ggf. auch direkt über GSAK loggen kann. Aber wenn man einmal weiß, wie es geht, dann ist die Mehrarbeit minimal. Ich habe für die 30 Labcaches vom Giga Event GeoXantike vielleicht 30 Minuten benötigt.

Wo finde ich nochmal die Labcaches vom Event XY?

Leider gibt es keine Übersichtsseite, auf der die bisher ungeloggten Labcaches aufgelistet werden. Alle geloggten findet man unter https://labs.geocaching.com/Logs. Für alle anderen gibt es einen Thread im Goundspeak-Forum, in dem die Labcaches, inklusive dem Link zu der jeweiligen GPX-Datei, gesammelt werden.

Fehler gefunden? Verbesserungsvorschlag?

Wenn du einen Fehler gefunden haben solltest oder einen Ergänzungswunsch hast, dann schreibe einen Kommentar.

Geocaching Road Trip ’15 – 6 neue Souvenirs bis September

Im Rahmen von „15 Years of Geocaching“ gibt es zwioschen 19. Juni und 02. September neue Souvenirs. 15ysouvenir

Im Gegensatz zum Sommer 2013, wo es ganze 31 Aufkleber gab, ist es dieses mal wieder etwas „komplizierter“. Ähnlich wie im letzten Jahr, als es die „7 Souvenirs of August“ gab, reicht es nicht einfach aus, einen Cache an einem bestimmten Datum zu finden. Wenn ich das richtig verstanden habe, hat man Zeit, das Kriterium vom jeweiligen Tag an bis zum 02. September zu erfüllen.

19. Juni: Finde einen Geocache mit 10 oder mehr Favoritenpunkten.

Leider kann man die Suchergebnisse auf Geocaching.com nicht sinnvoll verlinken. Daher einfach hier ins Suchfeld klicken und deine Homelocation auswählen.

03. Juli: Besuche einen Event, Mega-Event oder Giga-Event

Events, die vom 03. Juli bis 02. September in Deutschland stattfinden, findet man auf Project GC. Während dieser Zeitspanne finden neben dem Mega Event Red Lion meets Signal in Luxemburg auch die deutschen Megas Event am See 2015 / Event at the Lake 2015, MEGA-Phone (2015) und Lost in MV 2 statt.

17. Juli: Finde einen T5 oder D5 Geocache

Auch hier ist eine Verlinkung nicht möglich. Entweder bei D5 oder T5 ins Suchfeld klicken und deine Homelocation auswählen. Wer es nicht so mit der körperlichen Anstrengung in Form von Klettern, Tauchen o.ä. hat, kann hier in aller Ruhe in den nächsten Wochen mal versuchen, ein schweres Rätsel zu lösen.

31. Juli: Finde einen EarthCache oder nimm an einem CITO teil

Events und damit auch CITOs zwischen 31. Juli und 02. September findest du auf Project GC (sobald sie freigeschaltet wurden).

Wer keine Lust auf CITO hat oder einfach keins in seiner Nähe veranstaltet wird, hat noch eine andere Möglichkeit, an dieses Souvenir zu kommen: Es gibt über 3000 Earthcaches in Deutschland, die nur darauf warten, besucht zu werden.

14. August: Finde einen Mystery Cache

Nach dem D5, den man für das Souvenir am 17. Juli gelöst hat, sollte das ja keine schwierige Aufgabe mehr sein. Es gibt über 80000 Mystery-Caches in Deutschland. Da wird sich sicher einer finden.

Hat man obige Punkte erfüllt und jeweils ein Souvenir kassiert, bekommt man wie im August 2014 ein weiteres Souvenir.

Man kann zum Thema Souvenirs sagen, was man will. Ich persönlich finde es allerdings nicht schlecht, dass man nicht einfach nur irgendeine Dose loggen muss, sondern die Anforderungen vielfältiger werden.

Bye bye Kurzevents – Guidelineänderungen ab 18.02.2015

eventEs war ja eigentlich schon abzusehen, seit man Anfangs- und Endzeit bei Events angeben mußte: Ab 18.02.2015 gelten Mindestdauern für Events.

Damit fallen diese „Auf dem Weg zum Mega Event machen wir um 16:38 kurz eine Pinkelpause am Rastplatz XY und wollen euch daran teilhaben lassen“-Events endlich weg.

megaEin normaler Event muß mindestens 30 Minuten dauern, CITOs mindestens 60 Minuten und ein Mega Event mindestens 4 Stunden. Die Vorgaben betreffen auch Flashmobs.

Ich persönlich finde die Guidelineänderung gut. Die Änderung auf mindestens 30 Minuten verhindert keinen der beliebten Mittagspausenevents und auch „Meet&Greet“-Events sollten problemlos möglich sein. Aber sie müssen halt eine Weile dauern. Ich habe in Island einen solchen Event „veranstaltet“ und es war komischerweise absolut kein Problem, mehrere Stunden zu meeten und zu greeten.cito

Allerdings: Wenn ich ein 2-Minuten-Event veranstalten will, dann schreibe ich in Zukunft halt eine „falsche“ Zeitangabe rein. Ob es dazu eine Guidelineänderung gebraucht hätte, lasse ich mal dahingestellt.

Via Stash-Lab.

Liste mit fast 28000 Finalkoordinaten zum Download gibt es hier

mystery mystery
Einfach auf das Fragezeichen klicken und von mir persönlich besuchte und geprüfte Koordinaten als GPX erhalten!

 

Nach und nach können die Caches auf der Liste dann eingesammelt werden. Du wirst viel Spaß dabei haben, wenn dein Fundzähler in ungeahnte Höhen wandert.

Ach ja: Eine Liste mit fast 28000 Finalkoordinaten zum Download gibt es hier leider nicht. Allerdings kannst du dir meinen Track von einem Teil des wirklich schönen Hochälpele Powertrails anschauen. Aber schön, daß du vorbeigeschaut hast.

Die neue Suche auf geocaching.com

Vor einigen Tagen gab es einen neuen Artikel in Groundspeaks Geocaching-Blog: „Premium-Mitglieder: Wirf einen ersten Blick auf die neue erweiterte Suche“. Mhh. Erweitere Suche. Ich filtere ja primär direkt in GSAK, aber schauen wir mal, was da kommen mag.

Gestern Abend kam dann eine – überraschend höfliche – Mail, in der die Vorabversion der neuen Suche kurz vorgestellt wurde. Ich habe mir das Ganze mal näher angeschaut.

Die neue Suche

SuchformularDas wars erstmal. Minimal, kein Schnickschnack, Suchfeld und gut. Wie Google das ja vorgemacht hat. Ein Klick auf „Add Filters“ zeigt, was diese Suche so neu macht.

FilterVerschiedene Auswahlmöglichkeiten stehen zur Verfügung: Geocachetypen (Tradi, Multi etc.), Difficulty/Terrain, Größe. Das kennt man ja schon von den Pocket Queries.

Endlich kann man auch angeben, wieviele Favoritenpunkte die gesuchten Caches haben sollen. Und: Es besteht die Möglichkeit, danach zu filtern, daß bestimmte User diese Caches noch nicht gefunden haben. Sehr geschickt, wenn man zusammen auf Tour geht und vermeiden will, Dosen zu suchen, die ein Teilnehmer schon gefunden hat.

Auch kann man nur Caches eines bestimmten Owners suchen und die komplette Suche auf ein Land oder Bundesland eingrenzen.

Der Rest („Habe ich gefunden/nicht gefunden“, „gehört mir/nicht mir“, enabled/disabled, PMO/BM) ist auch nichts Neues. Die letzten 2 Punkte allerdings schon: Hier kann man filtern, ob die Caches im Ergebnis über korrigierte Koordinaten und/oder über eine Notiz verfügen sollen. Wer seine Mystery-Lösungen direkt auf der Website verwaltet, kann nun endlich auch danach suchen.

Anwendung der Filter

FilterIch habe das Formular einfach mal ausgefüllt. Ich möchte nur Caches angezeigt bekommen, die mindestens 50 Favoritenpunkte haben, nicht von _Dani_ und -WTF- gefunden wurden und in Baden-Württemberg liegen.

SuchergebnisUnd schwupps werden mir die ersten 1000 von 1372 gefundenen Caches angezeigt. Über den Link „Map These Results“ wird das Ergebnis dann auf einer Karte angezeigt. Die Übernahme in eine Pocket Query ist allerdings (noch) nicht möglich.

Wenn man doch alles über die Filter regeln kann, wozu dann noch das Suchfeld? Hier kann man noch einmal eingrenzen.

Lokalisierung der SucheDie Suche bezieht sich dann standardmäßig auf einen Radius von 16 Kilometern um eine eingegebene Stadt, ein Bundesland, Koordinaten oder GC-Code.

UmkreissucheDer Radius kann auf bis zu 50 Kilometer erweitert werden.

Die Optik

Das Ergebnis kommt zeitgemäß daher und kann nach Entfernung (vom im Formular angegebenen Suchort, NICHT von den Heimatkoordinaten!), Favoritenpunkten, Größe, D/T-Wert, Datum des letzten Fundes oder Auslegedatum sortiert werden.

Auffällig sind die neuen Icons, von denen ich die gebräuchlichsten hier kurz vorstellen will:

Tradi
Tradi
Multi
Multi
Mystery
Mystery
Letterbox
Letterbox
Earthcache
Earthcache
Wherigo
Wherigo
Webcam
Webcam
Virtual
Virtual
Event
Event
Mega Event
Mega Event
CITO
CITO

Über kleine Icons links oben wird angezeigt, ob der Cache…

…von mir gefunden wurde.
Gefunden

 

 

…korrigierte Koordinaten hat.
Korrigierte Koordinaten

 

 

…eine Notiz hat.
Notiz

 

 

…mir selber gehört.
Owner

 

 

Fassen wir zusammen: Die neue Suche ist wesentlich feiner zu justieren. Suchen nach Namen und Favoritenpunkten ist endlich möglich. Und optisch ansprechend finde ich sie auch. Ich bin wirklich gespannt, ob und was da noch kommen wird.

Wem das zuviel zu lesen ist, der kann das Ganze in kürzer hier haben.

Schon getestet? Wie findest du die neue Suche auf geocaching.com?

Labcaches in GSAK und FindStatGen integrieren – Update

LabcacheDas Thema Labcaches im Zusammenspiel mit GSAK habe ich ja schon vor einem Vierteljahr angesprochen. In der Zwischenzeit hat sich aber einiges verändert und verbessert.

Die wichtigste Änderung ist, daß GSAK nun Labcaches kennt und mit dem GPX umgehen kann, das man auf der Labcaches-Seite herunterladen kann. Wichtig ist, daß man mindestens Version 8.4.1.59 installiert hat. Das hat schonmal den Vorteil, daß man kein Wrapper-Makro mehr braucht und die Labcaches auch nicht mehr als „Lost and Found Celebration“ lablen muß.

Man kann also einfach die GPX-Datei in GSAK laden und loslegen. Allerdings hat es Groundspeak immer noch nicht geschafft, Umlaute funktionierend in die GPX-Dateien einzubauen. Und sinnigerweise kann man die GPX-Dateien nach einer bestimmten Zeit nicht mehr von der Labcache-Seite downloaden. Zeitnah loggen oder zumindest in GSAK laden ist also nötig.

Nachdem die GPX-Datei in GSAK geladen wurde, muß man also erstmal folgendes tun:
1. Umlaute einsetzen. Ich ändere meistens nur den Titel des Caches.
2. Jedem Cache einen GC-Code geben. GSAK legt zwar einen an, der beginnt aber mit „LB“. Damit funktioniert Findstatgen später nicht bzw. die Labcaches werden nicht als Geocaches gezählt. Das Ergebnis wäre dann etwas a la „1234 Geocaches & 25 weitere Caches“. Deshalb muß dem GC-Code ein „GC“ vorangestellt werden.
3. Geschmackssache, aber „sauber“: Ich verpasse jedem Labcache einen Ownernamen und eine Owner-ID und setze die Behältergröße auf „Virtuell“. Die Owner-ID bekommt man übrigens, wenn man dem Link „See the Forum Posts for This User“ auf der Profilseite folgt. Es ist die Zahl hinter „&mid=“.

Danach geht es weiter wie gewohnt: Man muß ein Log für jeden Labcache anlegen. Das erledigt man wie gehabt mit dem Makro CreateLog.gsk.

Log erstellen
Nachdem das erledigt ist, müßte FindStatGen ja jetzt die korrekten Statistiken ausspucken. Leider funktioniert das mit der normalen Version (aktuell 4.4.19) nicht. Man benötigt die Beta-Version 4.5, damit alles wie gewollt klappt.

Labcaches in FSG
Alles in Allem ist das natürlich ein kleiner Aufwand. Aber wie fast immer bei GSAK muß man das einmal einrichten und dann läuft’s. Wenn Groundspeak die Umlaute in ihren GPX-Dateien lassen würde, wäre es noch einfacher…

Update: Ich habe eben eine Liste aller(?) bisherigen Labcaches inklusive den Links zu den GPX-Dateien gefunden.

Update 2: Die oben genannte Liste ist nicht mehr aktuell. Mehr Labcaches finden sich im Groundspeak-Forum.

Groundspeak blendet wohl nur den Link auf die GPX aus. Alternativ kann man den Link zu den Labcaches nehmen und aus https://labs.geocaching.com/Adventures/Details/123456 die Download-URL basteln: Einfach „Details“ in „DetailsAsGpx“ ändern.

International Earthcache Day am 12.10.2014

Für alle, die sich für Souvenirs interessieren, hier die Erinnerung: Am Sonntag, den 12.10.2014 ist „International Earthcache Day“.

EarthCacheDay_2014_SouvenirDas Wetter am Sonntag soll zwar durchwachsen werden, aber trocken bleiben.

Warum also nicht einfach mal den Sonntag dazu nutzen und einen interessanten Earthcache suchen? Es gibt mehr davon als man denkt.

Pocket Queries für Anfänger – Teil 2 – Caches entlang einer Route

In Facebook-Gruppen kommt immer wieder die Frage auf, was eine Pocket Query denn ist, was man damit machen kann und vor allem: Wie man sie erstellt. Profis können diese zwei Blogbeiträge ignorieren, da sie keine neuen Infos bekommen. Für Anfänger wird ein kurzer Überblick gegeben, wie man Pocket Querys erstellt. Um Pocket Querys nutzen zu können, benötigt man eine Premium-Mitgliedschaft bei geocaching.com.

Ach ja: Ich verwende Geocaching.com auf Englisch. In anderen Sprachen sollte die Vorgesehensweise aber gleich (und problemlos möglich) sein.

Was eine Pocket Query ist und wie man sie erstellt, steht im ersten Teil.

Caches along a Route

Eine zusätzliche Funktion im Zusammenhang mit PQs ist „Caches along a Route“, also Caches entlang einer Route. Hier wird eine Abfrage erstellt, die nicht – wie bei „normalen“ Pocket Querys – Caches im Umkreis eines Punktes ausgibt. Sondern eben entlang einer vorgegebenen Route. Wenn man bspw. in den Urlaub fährt, will man auf dem Weg den ein oder anderen Cache suchen. Mit Hilfe von „Caches along a route“ erstellt man nun eine Route zum Urlaubsort. Links und rechts der Straße sucht die Funktion innerhalb eines vorgegebenen Abstandes nach Caches.

Wir starten wieder unter http://www.geocaching.com/pocket/default.aspx auf der Pocket Query Seite. Nur lenken wir die Maus nach rechts auf „Find Caches Along a Route“.

Caches along a Route
Bereits vorhandene Routen interessieren uns nicht. Wir öffnen mit einem Klick auf „Create New Route“ den passenden Reiter.

Die Route erstellen

Caches along a Route
Nachdem man einen Namen eingegeben hat, wird eine eigene neue Route über „Create Route“ erstellt. Da ich zum Giga-Event in München war, habe ich die Strecke Stuttgart – München gewählt. Diese Strecke besteht überwiegend aus Autobahn (Wie heißt es so schön: Was ist das Schönste an München? Die Autobahn nach Stuttgart 🙂 ).

Caches along a Route
Feintuning der Strecke

Zur Auswahl von Start- und Zielort bekommt man eine Karte angezeigt, auf der die Route eingezeichnet ist. Die Karte ist zoombar und die Marker für Start und Ziel lassen sich verschieben. Das hat den Vorteil, daß man direkt von bzw. zu einem genauen Punkt „navigieren“ kann. Auch die Route ansich läßt sich mit der Maus verschieben. Umwege sind also kein Problem.

Caches along a Route

Ist die Route klar, wir sie mit einem Klick auf „Save Route“ gespeichert. In der nächsten Ansicht sieht man, wie weit die Strecke ist und hat die Möglichkeit, die Route mit einer Beschreibung sowie Stichworten zu versehen. Außerdem kann man festlegen, ob sie öffentlich zugänglich sein soll.

Caches along a Route

Ganz unten auf der Seite, fast schon versteckt, findet man dann – endlich – den Link „Create Pocket Query of Route“.

Pocket Query der Route erstellen

Caches along a Route

Wichtig ist nur die erste Hälfte. Der Rest wurde schon im ersten Teil behandelt.

Wo und wieviel

Bei „Search Radius“ kann man angeben, wie weit um die Strecke nach Caches gesucht werden soll. Die 5 Kilometer Voreinstellung sind meiner Meinung nach viel zu viel. Ich gebe hier maximal einen Kilometer oder eher weniger an. Wenn man nicht großartig von der Autobahn weg will (Rastplätze, Caches direkt an Ausfahrten), dann reichen 500 Meter meist vollkommen aus. Auf der oben eingeblendeten Karte wird der Korridor live angezeigt, auf den sich die Pocket Query letztendlich beziehen wird.

Über den zweiten Punkt „Show me X caches on either side“ kann man einstellen, wieviele Caches auf jeder Seite angezeigt werden sollen.

Das wars schon. Alles Weitere funktioniert wir bei den „normalen“ Pocket Querys.

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Pocket Queries für Anfänger – Teil 1 – Die Pocket Query

In Facebook-Gruppen kommt immer wieder die Frage auf, was eine Pocket Query denn ist, was man damit machen kann und vor allem: Wie man sie erstellt. Profis können diese zwei Blogbeiträge ignorieren, da sie keine neuen Infos bekommen. Für Anfänger wird ein kurzer Überblick gegeben, wie man Pocket Querys erstellt. Um Pocket Querys nutzen zu können, benötigt man eine Premium-Mitgliedschaft bei geocaching.com.

Ach ja: Ich verwende Geocaching.com auf Englisch. In anderen Sprachen sollte die Vorgesehensweise aber gleich (und problemlos möglich) sein.

Was ist eine Pocket Query?

Eine Pocket Query oder PQ ist im Prinzip nichts anderes als eine Datenbankanfrage. Man sagt – vereinfacht – Geocaching.com, daß man gerne die Daten aller Caches haben will, die bspw. 5 Kilometer um die eingetragenen Homekoordinaten liegen, Tradis sind und für Kinder geeignet sind. Oder kurz: Eine gefilterte Liste von Caches.

Gibt es Einschränkungen?

Ja. Es können maximal 10 PQ am Tag (in 24 Stunden) erstellt werden, die je maximal 1000 Caches beinhalten. Man kann also pro Woche maximal 70000 Caches erhalten.

Wo finde ich Pocket Querys?

Das ist gar nicht so schwer. Man klickt oben im Menü auf „Your Profile“ und dann auf „Pocket Queries“.
Pocket Query
Alternativ geht man direkt auf http://www.geocaching.com/pocket/.

Wie erstelle ich eine Pocket Query?

Der nächste Schritt ist auch klar:

Pocket QueryDen Punkt „Find Caches Along a Route“ bitte vorerst ignorieren. Dazu komme ich im zweiten Teil.

Nach dem Klick auf „Create a new Query“ wird man erstmal erschlagen von vielen Eingabefeldern, Checkboxen, Auswahllisten und Radio Buttons.

Aber keine Angst: Die Erstellung einer Pocket Query ist fast schon selbsterklärend. Ich gehe die Punkte Schritt für Schritt durch.

Name und Erstelltag

Pocket QueryUnter „Query Name“ sollte man einen aussagekräftigen Namen eingeben. Gerade wenn man vielleicht nicht nur eine, sondern 30, 40 oder 50 PQs hat, ist „5 Kilometer um meine Homekoordinaten“ dann doch weit geschickter als „5kmhk“ 🙂 Darunter wählt man den Tag, an dem die PQ erstellt werden soll. Pro Tag können 10 PQs laufen.

Will man die PQ nur einmal laufen lassen, klickt man den ersten Radio Button („Uncheck the day…“) an. Dann bleibt die PQ ansich erhalten, wird aber nicht mehr abgefragt. Benötigt man sie nach einmaligem Abfragen nicht mehr, klickt man „Run this query once then delete it“ an.

Im Normalfall wird man aber den Mittelweg wählen: „Run this query every week on the days checked“. Das hat zur Folge, daß die Abfrage – in diesem Beispiel – jeden Dienstag läuft. Ich bekomme also jeden Dienstag aktuelle Daten.

Ganz unten kann man noch die Anzahl der Caches angeben, die maximal in der PQ enthalten sein sollen. Voreingestellt sind 500, das Maximum sind 1000.

Typ und Cachegröße

Pocket QueryHier kann man den Cachetyp und die Cachegröße auswählen. Nicht „Any Type“, also alle, zu wählen, macht manchmal durchaus Sinn. Vielleicht will man im Urlaub mal nicht cachen – jaja^^ – aber trotzdem geologische Besonderheiten der Gegend erkunden. Dann wählt man nur „EarthCache“ aus. Oder man ist mit Kindern unterwegs und will nur große Dosen suchen, in denen sich tendeziell etwas zum tauschen befindet. 3 Klicks auf „Small“, „Large“ und „Regular“ reichen hier aus.

Weitere Einschränkung der Suche

Pocket Query

In diesem Formular kann man das Ergebnis noch weiter einschränken. Es bezieht sich auf bisher getätigte Einstellungen: Ein Klick bei „I haven’t found“ bringt am Ende nur Caches, die ich bisher noch nicht gefunden habe. Die Punkte sind im Prinzip selbsterklärend.

Über die D(ifficulty)- und T(errain)-Werte kann man einstellen, wie schwer ein Cache zu finden und zu erreichen ist. Anfänger wollen meistens erstmal bei beidem unter dem Wert 2 bleiben. Auch das kann in der Pocket Query berücksichtigt werden. Wichtig ist hier, nicht nur die Zahl rechts zu ändern, sondern auch einen Haken links zu setzen.

Darunter kann man noch auswählen, ob sich die Caches in der PQ nur in einem bestimmten Land oder Bundesland befinden sollen. Für unsere „5 Kilometer um meine Homekoordinaten“-Abfrage ist das aber im Normalfall unerheblich. Ausnahme: Man wohnt grenznah und will nicht grenzüberschreitend abfragen.

Wo und wann?

Pocket QueryDas nächste Formular beinhaltet die Einstellungen für den Startpunkt. In unserem Beispiel wählen wir „My Home Location“, also kreisförmig rund um meine Heimatkoordinaten. Auch Radien um einen bestimmten Cache oder beliebige Koordinaten sind möglich. Der Punkt „Postal Code“, also Postleitzahl, kann für Caches außerhalb der USA ignoriert werden.

Der Radius der Abfrage rund um den angegebenen Startpunkt kann in Meilen oder Kilometern angegeben werden.

Der letzte Punkt dieses Screenshots ist schließlich „Placed During“. Normalerweise interessiert das nur, wenn man bspw. wissen will, welche Caches seit dem letzten Urlaub an dieser Stelle dazugekommen sind.

Letzte Details

Pocket QueryAm Schluß hat man die Möglichkeit, seine Auswahl noch einmal einzuschränken, indem man verschiedene Attribute ein- oder ausgrenzt.

Auf obigem Screenshot werden nur Caches berücksichtigt, die die Attribute „Für Kinder empfohlen“, „für Rollstuhlfahrer geeignet“ und „Dauer unter einer Stunde“ haben. Genauso kann man (mit einem zweiten Klick auf das jeweilige Icon) das Gegenteil erreichen, bspw. „Dauer über einer Stunde“.

In einer zweiten Tabelle kann man Attribute ausgrenzen. Zum Beispiel keine Klettercaches.

Endspurt

Pocket QueryWir sind am Ende der Seite angekommen. Hier kann man die Emailadresse angeben, an die die Infomail geht, wenn die Pocket Query verfügbar ist. Das Format sollte auf GPX stehen, denn die PQ soll ja auf ein GPS-Gerät.

Der letzte Punkt „Include Pocket Query name in download file name“ sorgt dafür, daß die PQ beim Download nicht 123456.zip heißt, sondern 123456_MeinName.zip.

Ein Klick auf „Submit Information“ erwidert geocaching.com mit einem „Thanks! Your pocket query has been modified and currently results in XXX caches. You can preview the search here.“ Schaut man sich die verlinkte Seite an, bekommt man eine Liste aller Caches in dieser Pocket Query.

Sobald die Pocket Query gelaufen ist, also zum ganz oben eingestellten Tag, bekommt man eine Email. Unter http://www.geocaching.com/pocket/#DownloadablePQs kann man sich die ZIP-Datei herunterladen. Auf dem PC entpackt, bekommt man eine GPX-Datei, die man auf sein GPS-Gerät kopieren kann.

Das wars mit Teil 1. Im zweiten Teil erkläre ich, wie man mit Hilfe von Pocket Querys Caches entlang einer Route angezeigt bekommt.

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„Sauberes“ GPX der Labcaches vom Giga Event in München

Am Wochenende steht mal wieder ein Mega bzw. Giga Event an. In München werden zu Project MUNICH2014 – Mia san Giga! über 6200 Cacher erwartet.

Wie das inzwischen üblich ist, gibt es eine größere Anzahl Labcaches. Wie man diese besonderen Caches in GSAK integriert habe ich ja schon nach dem Mega in Frankfurt geschrieben.

Damit ich am Wochenende nicht allzuviel Arbeit habe, habe ich die Labcaches schon heute in mein GSAK importiert, gesäubert, die Umlaute repariert und auf den anderen Blogeintrag angepasst. Das bedeutet, daß jeder Labcache den Typ „L&F Celebration“ bekommen hat, einen Wegpunktcode (LABMUCO + Zahl für Ochsenessen, LABMUCY + Zahl fürs Olympiagelände und LABMUCH + Zahl für Hofbräuhaus), die Wertung D1/T1, den Owner MunichGigaEventTeam und die passenden Landkreisdaten.

Beispiel Labcache in GSAK
Wer seine Funde nach dem selben Prinzip pflegt wie ich, der kann sich die gesäuberte GPX-Datei hier herunterladen. Einfach entpacken und in GSAK einlesen. Und nach dem Giga Event einfach wie hier erklärt verfahren.

Ich hoffe, daß ich damit einigen Cachern etwas Arbeit abnehmen konnte.

Wir sehen uns in München!

Edit: GPX-Download auf Stand 14.08.2014 20:50 Uhr.
Edit: GPX-Download auf Stand 14.08.2014 22:50 Uhr.
Edit: GPX-Download auf Stand 15.08.2014 00:20 Uhr.

Edit: Wer Findstatgen benutzt, muß die „GC-Codes“ der Labcaches zwingend mit einem „GC“ beginnen lassen! Ansonsten werden sie als „andere Caches“ in der Zusammenfassung angezeigt.