Mein Freeware-PC

Caschy hat mal alle Freewareprogramme aufgelistet, die er benutzt und dazu aufgerufen, doch das Selbe zu tun.
Es ist doch immer wieder überraschend, wie viel Freeware man tagtäglich verwendet, ohne, daß man sich dessen wirklich bewußt ist.

Mozilla Firefox
Ich bin seit Netscape 2.0 treuer Fan und Benutzer der Netscape-Browser bzw. deren Nachfolger. Netscape, Mozilla, Firefox. Benutze ich täglich und ständig. Ab und zu verwende ich Google Chrome, der Internet Explorer kommt für mich allerdings nicht infrage. Tut mir leid, fand ich in Version 2 schon scheiße und gefällt mir auch in Version 8 nicht.

Flickr Uploadr oder jUploadr
Irgendwie müssen die Fotos ja von mir zu Flickr kommen. Lange war das Tool meiner Wahl dafür jUploadr, allerdings scheint es nicht mehr weiterentwickelt zu werden. Schade! Daher verwende ich immer öfter den Flickr Uploadr.

Paint.NET
Ich bin kein Grafiker. Aber wenn ich mal Bilder bearbeiten muß, dann ist Paint.NET top.

SyncToy
SyncToy von Microsoft synchronisiert Fotos zwischen Client und DiskStation.

Teamviewer
Läßt Frauen lächeln. Einfach über Teamviewer auf deren Rechner einloggen, Drucker installieren, Hintergrundbild einrichten oder sonst irgendwie helfen. Alles kein Problem und kinderleicht. Wundert noch jemand, daß die Firma, die Teamviewer herstellt, aus dem Schwabenland kommt? 🙂

VLC/Media Player Classic
Jahrelang habe ich absolut nur auf VLC geschworen. Inzwischen habe ich auch noch den Media Player Classic auf dem PC, weil VLC eben doch nicht alles anzeigen kann.

Filezilla
Schnell, komfortabel, aktuell. Filezilla ist einfach ein FTP-Client, wie er sein soll.

Foobar
Im Gegensatz zu Monstern wie WinAmp ist Foobar ein kleiner, schlanker Player für alle Arten von Musik. Braucht wenig Speicher und läßt sich über Plugins erweitern.

Notepad++
Egal, was es für eine (Text-)Datei ist: Rechtsklick, „Open with Notepad++“ öffnet sie.

Putty
Putty ist ein kleiner, schneller, schnörkelloser SSH-Cient. Funktioniert auch wunderbar im Vollbild.

vGrabber
Für jemanden wie mich, der ständig Fernsehsendungen verpasst, ist vGrabber die Rettung: Lädt sich Sendungen aus den diversen Mediatheken (ARD, ZDF, Arte und einige andere).

Pazera Free MP4 to AVI Converter
Wie der Name schon sagt, konvertiert das Programm die MP4-Dateien, die der vGrabber ausspuckt, in AVIs. Die wiederum mein Fernseher lesen und wiedergeben kann.

Das wars von mir und meinem PC. Den Mac habe ich erst zu kurz, um da irgendwelche Empfehlungen abgeben zu können.

Sicher fehlt hier das ein oder andere Programm. Wenn ja: Kommentieren kostet nichts!

Mitschneiden von Metallica-Konzerten

Im Zuge der Veröffentlichung von "Death Magnetic" gab es neben einer Pressekonferenz auch ein Konzert in Berlin. Während dieses Konzertes twitterte Johnny von Spreeblick, daß jemand das Konzert filmt. Mich wunderte das nicht, weil es IMHO eigentlich seit zich Jahren erlaubt, ja sogar von der Band gefördert, wurde, Konzerte zu filmen oder zu tapen. Irgendwie wollte Johnny das aber nicht so ganz glauben. Also mußte ich mich hinsetzen und Quellen suchen…

Die Quellen sind zum großen Teil etwas älter, ich hab aber nichts gefunden, was in der Zwischenzeit Bootlegging von Seiten der Band verbieten würde.

Well, 1st of all, you have to remember that you’re talking to somebody who advocates bootlegging, who has always been pro-bootlegging. We have always let fans tape our shows, we’ve always had a thing for bootlegging live materials, for special appearances, for that type of stuff. Knock yourselves out, bootleg the fuck out of it, we don’t give.

Lars Ulrich auf Slashdot

We have always and will always continue to condone allowing people to record our concerts and to freely trade live concerts.

Lars Ulrich im Yahoo! Chat, Mai 2000

This is the next logical step in a process that began back in 1991 when we first implemented the ‚Taper Section‘ at our shows, where the fans were encouraged to bring in their own gear to record the show, and then take home their very own ‚bootleg‘ of the concert they had just seen." said Metallica’s Lars Ulrich.  "This technology will enable our fans to get the best possible recording of the show, without having to hold a microphone in the air for the entire night!

Newsmeldung auf Metallica.com zum Launch von Livemetallica.com

Can I record concerts?
Recording is prohibited at most venues and it is up to YOU to determine this before you record any concert. You may record concerts for your own personal use if the venue allows it, but we ask that you please not sell, trade, donate, or barter the recordings in exchange for other goods or money. As a fan, you know that Metallica is very particular about the quality of their recordings and anything with their name on it. This standard of quality is lost when the band’s name is used and recordings are distributed without their permission.

Aus den FAQ von metclub.com (Members only!)

I emailed the o2 about the camera situation and this is the response I got.

"Thanks for your email. The standard camera policy for events at The O2 is that small personal digital cameras are allowed, but professional or SLR camera equipment is not. If you bring any professional camera equipment it will be confiscated upon entry and you will be able to collect it at the end. Currently this is the camera policy for Metallica. It may be best to check a day before the event to see if this has changed but at this time that is the policy, so you will be fine bringing a small digital camera"

Posting auf MetallicaBB.com

Zusammenfassend kann man wohl sagen, daß die Band Metallica keinerlei Probleme hat, wenn jemand ihre Konzerte mitschneidet, solange das nicht kommerzielle Hintergründe hat. Sprich: Mitschneiden, traden, zum Download anbieten usw.: Ja. Verkaufen: Nein. Allerdings kann der lokale Veranstalter filmen, fotografieren und tapen verbieten.

Blaupunkt Memphis MP66

Ich habe es endlich getan. Nachdem mein Kenwood KDC-MP6090R so langsam in die Jahre gekommen ist, habe ich lange überlegt, welches denn sein Nachfolger werden soll.

Schließlich ist das Kenwood ja nicht schlecht. Frisst wirklich jede CD, die ich ihm bisher angeboten habe, inklusive CD/RW und diversen Überformaten (800 MB CDs). Etwas schade finde ich nur, daß ungetaggte MP3s nur als Dateinamen im hässlichen 8+3 Zeichen Format angezeigt werden, statt die Dateinamen ganz zu scrollen. Immerhin war es eines der ersten MP3-Radios auf dem Markt. Vielleicht erinnert sich noch jemand an diese quietschbunten, dreckhässlichen von Aiva. Gekostet hätte es damals, irgendwann 2001, 750 DM (für alle, die nicht mehr wissen, was DM heißt oder ist: Deutsche Mark), bezahlt habe ich 700. Quasi meine letzte größere Anschaffung, die ich mit der geliebten D-Mark bezahlt habe **träneverdrück**

Aber jetzt wirds Zeit für ein neues Radio, auch wegen diversen Zickereien des Kenwood. Und wenn neu, dann kann man auch gleich mal schauen, was man evtl. all die Jahre wollte aber eben nicht hatte. Da wären bspw. ein TFT-Display, um die Navigation innerhalb der CDs etwas komfortabler zu gestalten. Dann natürlich (s.o.) die Anzeige von langen Dateinamen. Okay, WMA kann heute jedes, brauch ich aber eher nicht.

Die Wahl fiel auf das Blaupunkt Memphis MP66. Das hat noch nette Zusatzfunktionen: USB-Anschluß für externe Festplatten o.ä., MMC/SD Kartenleser, variable Bitraten. Das hört sich doch schon mal sehr gut an. Also hab ich die 355 Euro investiert und mir das Ding mal bestellt.

[RON 01] Pull The Trigger E.P. – Vinyl, Limitiert auf 400

Ich möchte euch heute mal diese Platte (ja, Platte, also Vinyl) ans Herz legen. Das Ding zeigt euch, daß auch aus Stuttgart gute Musik kommt 😉

Vom Style her straighter Hardcore und Frenchcore, 4 Tracks.

Auf Seite 1 ein kickender Track von Noize Junkie (auch bekannt als PainKiller, Shadowchaser, Sonic Overkill und Teil von Industrial Terror Squad. Releases u.a. auf ISR, Bastard Loud und Shockwave) und Talliban (bekannt und beliebt von den StuttHART Partys ;).

Danach "StuttHART feiert" von Kriss Damage. Eine gelungene Mischung aus Hardcore und deutschem Rap. Ein typischer Kriss Damage Partytrack.

Auf Seite 2 ein Frenchcore Track von Audio Anarchy, früher als Noize Squad auf dem legendären Label United Speedcore Nation unterwegs.

Den Abschluß bildet ein weiterer Track von Talliban.

Die Scheibe ist auf 400 Stück limitiert und kostet nur € 7.

Mein Fazit: Kaufen.

Previews 96kbps:
A1: Noize Junkie vs The Talliban – Sleptic Possible Fuck
A2: Kriss Damage feat. Stormtrooper – StuttHART feiert
B1: Audio Anarchy – Bullet Bouncer
B2: The Talliban – M.O.O.N

Weitere Infos: http://www.krissdamage.de

Falls Ihr die Platte bestellen möchtet, dann schreibt eine Mail an: bestellung@krissdamage.de

Urheberrechtsschutz in der Musikindustrie

Mein bester Kumpel hat seine Dissertation fertig. Da ich denke, daß das Thema einige Leute interessieren würde, hier mal die Kurzinhaltsangabe:

Die Musikindustrie befindet sich nach Jahren stetigen Wachstums derzeit
in einer schweren Krise. Gemäß deren Interessenvertretern sind hierfür
überwiegend unautorisierte Kopien verantwortlich. Die Musikindustrie
fordert daher eine Verschärfung des Urheberrechtsschutzes. Eine solche
Verschärfung wird allerdings auch kritisch gesehen, da mit ihr
gleichzeitig eine Stärkung der Monopolmacht der Rechteinhaber
einhergeht. Im Zentrum des Interesses steht damit die Frage nach dem
wohlfahrtsoptimalen Niveau des Urheberrechtsschutzes. Zu diesem
Themenkomplex existiert bereits eine Reihe von Modellansätzen. Diese
sind jedoch nur begrenzt geeignet, die o. g. Frage in bezug auf
Tonträger zu beantworten, da sie die Existenz von Netzeffekten, und
damit ein zentrales Charakteristikum des Gutes Musik, vernachlässigen.

Ziel dieser Arbeit ist es daher, ein ökonomisches Modell des
Urheberrechtsschutzes bei Tonträgern zu entwickeln, das Netzeffekte in
die Analyse mit einbezieht. Mit dessen Hilfe soll die Frage beantwortet
werden, ob und inwieweit eine Verschärfung des Urheberrechtsschutzes
bei Tonträgern gesamtgesellschaftlich wünschenswert ist. Daneben werden
in der Arbeit die theoretischen Grundlagen der ökonomischen Analyse des
Urheberrechtsschutzes erörtert und der derzeitige Stand der Forschung
auf diesem Gebiet umfassend dargestellt. Um einen tieferen Einblick in
die derzeitige Krise zu gewinnen, wird zudem die Struktur der
Musikindustrie eingehend analysiert. Darüber hinaus werden auch das
technische Umfeld und die rechtlichen Rahmenbedingungen der
Musikindustrie untersucht.

Die Ergebnisse der Arbeit machen deutlich, daß Zweifel
angebracht sind, ob sich eine Verschärfung des Urheberrechtsschutzes
langfristig als ein probates Mittel zur Überwindung der derzeitigen
Krise der Musikindustrie eignet. Hierzu scheint vielmehr die
Entwicklung neuer Strategien seitens der Tonträgerhersteller
vielversprechender zu sein.

Zu bekommen ist das Buch bei Amazon oder direkt beim Eul Verlag.

Update: Die Telepolis hat auch einen Artikel zu diesem Thema und zu dem Buch.
Und noch ein Update: Auf Golem ists jetzt auch.