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Zurück in die Zukunft

Nein, dieses Posting hat nichts mit dem gleichnamigen Film oder einer der beiden Fortsetzungen zu tun. Sondern eher mit Vorsehung und Zukunftsvisionen.

Der Kommunikationsriese AT&T hatte vor 17 Jahren, also 1993, eine Werbekampagne namens „You will!“ laufen. Dort wurden Neuerungen gezeigt, die einem AT&T „irgendwann“ nahebringen wird.

Erstaunlich ist, daß und wie genau vieles aus dem Werbefilm zugetroffen ist: GPS-Navigation im Auto, Tablet PCs, drahtlose Kommunikation (okay, faxen ist inzwischen out), automatische Mauterfassung oder Touchscreens.

Nur Videotelefonie hat sich bisher (noch) nicht durchgesetzt.

Man überlege sich: 1993. Das ist ewig her! Ich kriege meinen ersten PC (486 DX2 66 MHz mit 8 MB RAM), Bill Clinton wird Präsident der USA, Bayer 04 Leverkusen gewinnt den DFB-Pokal (ja, die haben echt mal was gewonnen!), der Krieg in Kroatien ist in vollem Gange und der Rhein steigt. Pablo Escobar wird erschossen und Frank Zappa stirbt.

Handys? Fehlanzeige! Internet? Nicht für Normalsterbliche. Und schon gar nicht schnell. Als ich ich 2 Jahre später online gehe, mache ich das über ein 9600 Baud Modem! Und natürlich mit Kabel.

So, nun zum Video:

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Via Kessel.tv

iPad + Klettband – Freitagsvideo 04.06.2010

Was man mit dem iPad und ein wenig Klettband alles mehr oder weniger Sinnvolles anstellen kann.

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iPad + Velcro from Jesse Rosten on Vimeo.

Sightwalk – Streetview schon heute

Ich habe es gestern Abend schon getwittert: Und während in Villarriba noch wegen Streetview rumgeheult wird, schaut man in Villabajo schon die Straßen an.

Gemeint waren damit zwei Dinge: Ganz Deutschland oder zumindest jeder, der sich für wichtig hält, heult wegen Google Streetview rum. Daß jeder, der es schon einmal benutzt hat, den Mehrwert klar sieht, steht auf einem anderen Blatt, aber okay.

Viel wichtiger in dem Zusammenhang ist aber Punkt zwei: Bis Streetview auch für Deutschland endlich online gestellt wird, verwenden wir halt Sightwalk. Sightwalk? Jepp. Das ist im Prinzip das selbe in grün.

Geboten werden 360°-Ansichten von sieben deutschen Städten. Die Benutzung ist ähnlich wie bei Streetview, Gesichter und Nummernschilder sind brav verfälscht und es macht Spaß, durch „seine“ Stadt zu laufen! Dadurch, daß alles in Flash gebaut ist, funktioniert die Navigation reibungslos und schnell. Als Karte wird übrigens Openstreetmap verwendet.

Ach ja, die sieben Städte sind:

Stuttgart

Berlin

Hamburg

Köln

München

Von Bonn und Düsseldorf habe ich keine Screenshots gemacht.

Gefunden habe ich Sightwalk übrigens über einen Kommentar auf Kessel.tv, einem Blog, daß ich jedem Stuttgarter nur empfehlen kann.

Edit: Während ich Screenshots gemacht habe, war auch auf Kessel.tv jemand fleißig und hat zum selben Thema gebloggt.