Die iPhone 5S-Odyssee

Wie das halt so ist: Eine nahe Verwandte braucht dringend ein Handy und man hat ihr seins versprochen. Irgendwann. Wie zufällig könnte man den Tausch genau dann vornehmen, wenn Apple ein neues iPhone-Modell auf den Markt bringt. Soweit, so gut.

iPhone 5S - Foto von Ryan Ozawa unter CC-BY-SAAm Freitag, den 20. September 2013, veröffentlichte Apple das iPhone 5S (und das iPhone 5C, das aber niemanden zu interessieren scheint). Am Sonntag, also 2 Tage später, sollte ich mein bisheriges 4S abgeben. Bis dahin sollte ich ein neues Gerät haben. Alles kein Problem. Dachte ich.

Am Freitag gegen 10 Uhr rief ich im Apple Store in Sindelfingen an, um mich zu erkundigen, ob denn noch iPhone 5S zu haben wären. Mein Gegenüber fing an zu lachen^^ Dann also irgendwie und irgendwo anders.

Durch diverse Tipps und Nachfragen kam ich auf die Firma Krahfis* aus Hamburg*. Dort sollte man am Freitag noch schwarze äh space-graue 5S bestellen können. Per Expressversand wäre das Gerät dann am Montag bei mir. Und ich würde nur einen Tag ohne Handy sein. Na gut, kann man machen.

Ich bestellte also gegen 13 Uhr. Bis 14 Uhr am Freitag bestellt sollte bedeuten, daß Montags geliefert wird. Paßt genau. Es folgten Bestellbestätigung und Auftragsbeestätigung. Am Sonntag Vormittag habe ich mein iPhone 4S platt gemacht, das Backup drauf gemacht und das Handy abgegeben. Dann begann für mich eine Zeit ohne Mobiltelefon.

Ungewohnt. Sehr ungewohnt. Aber verschmerzbar.

Am Montag um halb 9 wundere ich mich: Auf der Website von Krahfis* steht bei meiner Bestellung „Vollständig versandt“. Ich habe allerdings noch keine Trackingnummer. Ich frage auf Twitter nach und bekomme gesagt, daß ich diese per Mail erfragen solle. Mhh. Komische Aktion, aber gut. Ich schicke eine Mail. Es tut sich nichts.

Dann rufe ich mal bei der Hotline an. Der erste von 4 Anrufen an diesem Tag. Mir wird gesagt, daß mein Gerät unterwegs ist. Eine Trackingnummer würde sie aber gerade nicht finden. Na dann.

Ein zweiter Anruf brintgt dann das Gegenteil ans Licht: Es gab wohl Probleme mit Kreditkartenzahlungen. Deswegen wurden alle Aufträge, die mit Kreditkarte bezahlt wurden, zurückgehalten. Aha. Gut, das kann passieren und das liegt wahrscheinlich auch nicht im Machtbereich von Krahfis*. Ich bemängele, daß man seine Kunden dann ja auch hätte informieren können und daß das „Vollständig versandt“ ja dann nicht so ganz stimmt. Eine Mail sei doch verschickt worden und ich hätte die ganz sicher bekommen und ich solle doch mal im Spam schauen und überhaupt sei man vom Ansturm überrascht worden. Aha. Wer konnte auch ahnen, daß irgendjemand am ersten Tag ein neues iPhone kaufen würde.

Auf Twitter werde ich mit einem frechen „Immerhin warst du einer der Glücklichen, die eins bekommen.“ abgespeist.

Ich rufe die Hotline nochmal an und frage nach, ob man die Zahlungsart evtl. auf Paypal ändern kann. Nicht nötig! Alles bestens, kein Problem, meine Kreditkarte ist nicht betroffen. Das Gerät ist im Postausgang und wird an diesem Tag (Montag) verschickt. Na also!

Kurz vor 15 Uhr bekomme ich eine Mail vom „Team Kundenservice“, in der steht, daß es „leider zu Unregelmäßigkeiten mit Ihrer Kreditkarte“ kam. „Um Sie zu schützen, bitten wir Sie, uns eine Kopie Ihres Ausweises sowie Kreditkarte zukommen zu lassen.“ Hallo? Gehts eigentlich noch? Ich schicke ganz sicher keine Kopien von Ausweis und/oder Kreditkarte durch die Gegend. Meine sehr genervte Mail mit der Aufforderung, das Gerät bis morgen zu liefern, landet wahrscheinlich in Ablage P.

Da kommt mir eine Idee: Im Footer der Mail steht eine andere Telefonnummer als die der Hotline. Ich rufe an und teile meinem Gegenüber direkt im ersten Satz mit, daß ich nicht weiter verarscht werden will und eine klare Aussage haben will.

Und dann geschieht das absolut Unvorhersehbare: Ich habe eine fähige, kompetente, verständnisvolle und höfliche Dame am anderen Ende. Sie teilt mir mit, daß es wohl Probleme mit Zahlungen über Kreditkarte gab und deswegen diese Bestellungen alle erstmal eingefroren wurden. Aber meine Karte ist doch laut Aussage der Hotline nicht betroffen! Doch, ist sie. Und auch alle anderen. Hätte man mir ja sagen können. Nein, im Spam ist immer noch nichts.

Die Dame schlug jetzt vor, daß ich einfach nochmal bestellen sollte, nicht mit Kreditkarte bezahlen würde und sie würde das Ganze dann intern verwursteln. Das Gerät hätte ich definitiv sicher, die Chancen, daß es am Montag rausgehen würde, stünden auch gut. Sie gab mir ihren Namen und ihre direkte Durchwahl. Falls es Probleme geben würde, sollte ich mich direkt an sie wenden.

Also habe ich nochmal bestellt, mit Paypal bezahlt, Paypal hat meine Kreditkarte belastet und Krahfis* das Geld sofort bekommen. Kurze Zeit später bekam ich eine Bestellbestätigung und eine Auftragsbeestätigung. Und – mit einiger Verzögerung, weil Gmail Probleme hatte und Mails Stunden später auslieferte (Hallo Murphy!) – eine Mail von UPS mit – einer Trackingnummer. Auf den Link geklickt und siehe da: „Geplantes Zustelldatum: Dienstag, 24.09.2013, bis 10:30“. Geht doch!

Seit gestern bin ich jetzt also dann doch noch Besitzer eines iPhone 5S in schwarz. Äh space-grau.

Fazit: Die Firma Krahfis* hat sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Fehler passieren, ich bin auch der Letzte, der das nicht versteht. Aber dann muß man kommunizieren. Und das funktionierte weder über Mail oder Twitter, noch über Facebook oder über die Hotline. Kaufen würde ich dort trotzdem nochmal was. Aber dann eher in einer der Filialen.

*Namen und Orte wurden aufgrund der peinlichen Aktion geändert und sind dem Schreiber bekannt.

Foto von Ryan Ozawa unter CC-BY-SA.

Banned Siri Commercial

Eigentlich hätte der Werbespot für Siri auf dem iPhone 4S ja so aussehen sollen:

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Whatsapp ist wieder da!

Panik! Panik! Panik!

Whatsapp, der beliebte Messengerclient ist aus dem Appstore geflogen! Vielleicht. Vielleicht auch nicht, wer weiß das so genau?

Sicher sind jedenfalls zwei Dinge:
1. Dieses „Whatsapp wird kostenpflichtig, wenn du diese Nachricht nicht an mindestens eine Milliarde User schickst“ ist ein Hoax. Ja, echt. Gut, jeder, der einen IQ oberhalb einer Erbse hat, hat das eh nicht für voll genommen. Aber leider gibt es scheinbar noch genügend Erbsen mit Handys.

2. Whatsapp ist in einer neueren Version wieder im Appstore. Also, alles wieder beim Alten.

Geocaching.com iPhone App Version 4.5

Da ist sie also: Die neue Version der iPhone-App. Es hat sich (meistens unter der Haube) einiges getan. So mehren sich die Anzeichen, daß Version 4.5 die erste ist, die auf eine API seitens Groundspeak zugreift.

Die wichtigsten Neuerungen:

  • Eine neue Suche erlaubt das Filtern nach Cachetyp, D-/T-Wertung, Größe usw.
  • Synchronisieren von persönlichen Notizen zwischen der Webseite und dem iPhone
  • Erstellen von Offline-Cachelisten
  • Aktualisieren der gespeicherten Cachedaten um die neuesten Logs und Bilder von der Webseite zu erhalten

Ich glaube, der direkte Zugriff auf Pocket Queries ist auch neu. Die App kostet €7,99.

Nachfolgend ein paar Screenshots.

 

Untethered Jailbreak für iPhone 4 mit iOS 4.3.1 unter Windows und OSX inklusive App-Backup

Der Titel sagt eigentlich alles: Diese Anleitung zeigt, wie man einen Jailbreak auf einem iPhone 4 (und weiteren Geräten, siehe unten) mit iOS 4.3.1 durchführt. Wahlweise unter Windows oder unter OS X.

Ach ja: Falls das Gerät davor schon jailbroken war, kein Problem, wir legen ein Backup der Cydia-Apps an.

Diese Anleitung funktioniert mit folgenden Geräten:

  • iPhone 3GS
  • iPhone 4 (GSM)
  • iPod touch 3G
  • iPod touch 4G
  • iPad1

    Wir benötigen die Firmwaredatei (bspw. iOS 4.3.1 für iPhone 4) und redsn0w 0.9.6 rc9 (Windows/OS X) für den Jailbreak.

    Für einen „frischen“ Jailbreak, muß man wie folgt vorgehen:

    1. Mit iTunes synchronisieren.
    2. Auf iOS 4.3.1 updaten.
    3. Gerät ausschalten.
    4. redsn0w starten, die Firmwaredatei auswählen, fortfahren, „Install Cydia“ markieren und dann den weiteren Anweisungen folgen.
    5. redsn0w erledigt nun den Jailbreak.

    Ist das Gerät schon jailbroken, muß man wie folgt vorgehen:

    1. Via Cydia “AptBackup” installieren.
    2. “Backup” antippen.
    3. Mit iTunes synchronisieren.
    4. Auf iOS 4.3.1 updaten.
    5. Gerät ausschalten.
    6. redsn0w starten, die Firmwaredatei auswählen, fortfahren, „Install Cydia“ markieren und dann den weiteren Anweisungen folgen.
    7. redsn0w erledigt nun den Jailbreak.
    8. Cydia starten, “Aptbackup” suchen und installieren.
    9. Aptbackup starten, “restore” antippen, warten.
    10. Mit iTunes synchronisieren und alles ist wieder beim Alten. Nur eben mit OS 4.3.1

    Untethered Jailbreak für iPhone 4 mit iOS 4.2.1 unter Windows und OSX inklusive App-Backup und Tipps

    Der Titel sagt eigentlich alles: Diese Anleitung zeigt, wie man einen Jailbreak auf einem iPhone 4 (und weiteren Geräten, siehe unten) mit iOS 4.2.1 durchführt. Wahlweise unter Windows oder unter OS X. Ach ja: Falls das Gerät davor schon jailbroken war, kein Problem, wir legen ein Backup der Cydia-Apps an.

    Diese Anleitung funktioniert mit folgenden Geräten:

    • iPhone 4, iOS 4.2.1
    • iPhone 3GS, iOS 4.2.1
    • iPod touch 4G, iOS 4.2.1
    • iPod touch 3G, iOS 4.2.1
    • iPod touch 2G, iOS 4.2.1
    • iPad 1G, iOS 4.2.1
    • Apple TV, iOS 4.2.1

    Zuerst benötigen wir Greenpois0n, danach gehts Schritt für Schritt weiter. iTunes sollte auf dem aktuellen Stand und geschlossen sein.

    Für einen „frischen“ Jailbreak, muß man wie folgt vorgehen:

    1. Mit iTunes synchronisieren.
    2. Auf iOS 4.2.1 updaten.
    3. Greenpois0n starten und jailbreaken: Zuerst auf den „Jailbreak“-Button klicken und dann den Anweisungen folgen.
      Den Anschaltknopf (oben rechts) gedrückt halten (2 Sekunden)
      Den Anschaltknopf gemeinsam mit dem Homebutton gedrückt halten (10 Sekunden)
      Den Anschaltknopf loslassen, den Homebutton weiterhin gedrückt halten (15 Sekunden)
    4. Greenpois0n erledigt nun den Jailbreak.
    5. Nach dem Neustart des Gerätes steht eine App namens „Loader“ zur Verfügung, mit der man Cydia installieren kann.

    Ist das Gerät schon jailbroken (bspw. unter iOS 4.1), muß man wie folgt vorgehen:

    1. Via Cydia “AptBackup” installieren.
    2. “Backup” antippen.
    3. Mit iTunes synchronisieren.
    4. Auf iOS 4.2.1 updaten.
    5. Greenpois0n starten und jailbreaken: Zuerst auf den „Jailbreak“-Button klicken und dann den Anweisungen folgen.
      Den Anschaltknopf (oben rechts) gedrückt halten (2 Sekunden)
      Den Anschaltknopf gemeinsam mit dem Homebutton gedrückt halten (10 Sekunden)
      Den Anschaltknopf loslassen, den Homebutton weiterhin gedrückt halten (15 Sekunden)
    6. Greenpois0n erledigt nun den Jailbreak.
    7. Nach dem Neustart des Gerätes steht eine App namens „Loader“ zur Verfügung, mit der man Cydia installieren kann.
    8. Cydia starten, “Aptbackup” suchen und installieren.
    9. Aptbackup starten, “restore” antippen, warten.
    10. Mit iTunes synchronisieren und alles ist wieder beim Alten. Nur eben mit OS 4.2.1

    Ein paar Tipps und Problemlösungen noch:

    Wenn Cydia nicht angezeigt wird, obwohl es über die „Loader“-App installiert wurde, einfach mal das Gerät neu starten.

    Hängt man im Recovery Modus und bekommt den Fehler 1013 sollte man schauen, ob bspw. TinyUmbrella etwas in die hosts-Datei eingetragen hat. Diese befindet sich unter Windows unter %SystemRoot%\system32\drivers\etc\hosts und unter OSX unter /etc/hosts. Etwaigen Einträge, die auf gs.apple.com deuten einfach eine Raute (#) vorstellen.

    iPhone App: MotionX GPS

    Geocaching funktioniert mit dem iPhone und der offiziellen Groundspeak-App recht gut. Auch, wenn nichts über ein Garmin geht. Was ich bisher auf dem iPhone suboptimal fand, ist, daß ich zwar zu vorgegebenen Caches navigieren kann, nicht aber zu Koordinaten.

    Dazu muß man sagen, daß ich öfter mal unterwegs leichte Mysterys löse oder von daheim gelösten die Koordinaten in meiner Bookmarkliste auf geocaching.com speichere. Klar, man kann Koordinaten recht umständlich in Google Maps eintippen, aber komfortabel ist was anderes.

    Jetzt habe ich vor einigen Tagen bei Rems-Murr-Geocaching von einer App gelesen, die unter anderem genau das kann: Navigieren zu vorgegebenen Koordinaten. Die App nennt sich MotionX GPS und ist neben einer kostenpflichtigen auch in einer kostenlosen Lite-Version erhältlich.

    Die Lite-Version hat einige kleinere Einschränkungen, reicht aber vollkommen aus, wenn man sie nur gelegentlich benötigt. Das Programm kann neben der Navigation zu Koordinaten und Wegpunkten auch Tracks aufzeichnen, verfügt über einen Kompas und kann sogar peilen!

    Die 2,39 Euro für die Vollversion würde ich wohl nicht ausgeben. Auch, weil ich die Geocaching.com-App benutze. Aber wer sein iPhone als GPS-Gerät nutzen will, sollte sich das einmal überlegen.

    Don’t f*ck with a Hacker’s machine!

    Die Story zum folgenden Video in Kurzform:

    Der Mac des Hackers Zoz wird geklaut. Er ist stinkwütend, hat aber SSH, VNC und vor allem einen DynDNS-Updater auf der Kiste installiert. Irgendwann Jahre später kommt der Dieb online. Zoz sammelt via VNC Infos über den Dieb, um diese an die Polizei weitergeben zu können. Neben Namen, Wohnort und Email-Adresse auch Fotos, Passwörter, Cookies usw. Melvin Guzman aus Las Vegas Der Dieb ist komplett am Arsch!

    So ab Minute 3:15 wirds richtig interessant, das Video lohnt sich aber komplett anzusehen.

     

    Die Slides zum Video gibts übrigens auf der Defcon-Site.

    Via Gizmodo und Meetinx.