Wie bist du zum Geocaching gekommen?
Ich habe einen guten Freund der mir das in den USA Jahre zuvor gezeigt hatte, und ich wurde neugierig. Dann geriet es aber in Vergessenheit. Es lebte dann auf als ich anfing mit Mountainbiken. Und mit den Kindern dann wieder weniger, weil die Touren anfangs eher kleinere waren.
Wie viele Caches hast du bisher gefunden?
193.
Wo liegt deine Homezone (Landkreis)?
Bad Cannstatt, Stuttgart.
Welcher Cache gefällt dir am besten und warum?
Bisher mag ich „Paul Lange´s Rätselbox“ und „Obubma„. Ich mag Mysteries sehr gerne, wobei ich auch zugeben muss, dass ich oft lange brauche für das Offensichtliche. Daher habe ich auch zwei offene Caches, die ich nicht löse: „Der Flakhelfer vom Schmidener Feld“ und „Wunderkind oder Genie„. Wobei bei Zweiterem ich an einzelnen Fragen hänge, bei Ersterem den Einstieg gar nicht finde. 😀
Welcher Cache hat dir gar nicht gefallen und warum?
Och, das kann ich so gar nicht sagen.
Es ist eher so, dass ich eine Schwemme an Nano und Micro erlebe, die wohl nur der Statistik dienen. Da sind es dann schon einige.
Welches war dein verrücktestes Erlebnis beim Geocachen?
–
Was magst du am Geocachen?
Das Rätseln, freuen über die richtigen Ergebnisse, draußen dann zu suchen und zu loggen. Das gemeinschaftliche Erlebnis mit anderen zusammen, wenn man als Team cachen geht.
Was magst du nicht am Geocachen?
Wenn Locations eher aus Müll bestehen oder man sich mehr verletzt (Dornen und anderes) als dass man Spaß haben kann.
Was hast du beim Dosensuchen immer dabei?
Taschenlampe und Schweizer Messer.
Interessieren dich Trackables?
Ja, habe leider nur zu spät damit angefangen, und muss mir selber welche zulegen.
Ein sehr guter Kollege von mir, den ich dieses Jahr zum Cachen gebracht habe, der ist sehr gut damit ausgestattet. 🙂
Verwendest du nur Geocaching.com oder nutzt du auch noch andere Geocaching-Sites?
Bisher nur Geocaching.com. Vielleicht sollte ich aber mal meinen Horizont erweitern. 🙂
Welches ist dein liebster Cachetyp?
Mysteries, keine Frage. Hier lernt man doch immer etwas dazu. Multis werden immer öfter missbraucht.
Verwendest du einen GPSr oder ein Smartphone?
Mein Smartphone habe ich eh immer dabei, und da kann man die Karten sehr gut anschauen und auch gleich loggen. Aber alleine wegen der Genauigkeit habe ich dann auch immer mein Garmin Edge810 dabei. Das ist einfach unschlagbar beim GPS.
Wie wichtig sind dir Meilensteine und weißt Du schon, welchen Cache du an deinem nächsten machen willst?
Die sind mir bisher eher unwichtig. Ich müsste nun auf 200 Caches kommen, und das dauert noch.
Ist dir Statistik wichtig?
Ich bin ein Fan von Statistiken bei „Spielen“. 😉 Da schaue ich viel und oft rein. Bisher bin ich aber eh am Anfang beim Geocaching, und mache mir dann mehr Gedanken wenn es enger wird. 😀
Hast Du eine eigene Website?
Nein.
Gibt es eine Website die du im Zusammenhang mit Geocaching weiterempfehlen willst? www.bessercacher.de habe ich neulich entdeckt.
Dein Tip für Leute, die mit dem Geocaching anfangen wollen?
Habt Geduld, nicht immer ist der Cache verschwunden wenn man ihn nicht gleich sieht.
Und es dauert auch bis man ein Auge dafür entwickelt. Ausserdem: Es ist Spaß und kein Wettkampf. Nur hinrennen und nehmen macht nicht den Reiz des Spieles aus. 😀
Captain Obvious
Genau das Gegenteil: Alles sehr offensichtlich.
Sun Gear
GC72, Finnlands ältester Cache, versteckt am 30.09.2000. Das sollte eigentlich ausreichen. Dass der Cache in einem tollen Wald liegt, ist quasi der Bonus. Siehe auch hier.
St Görans kyrka
Ganz schön böse versteckt, mitten in Mariehamn.
Mariehamn flygplats
Wie der Name schon sagt, liegt der sehr passend versteckte Cache am Flughafen von Mariehamn.
Geostigen
Das alte „Der Weg ist das Ziel“-Spielchen: Der Cache ist nicht wirklich versteckt und auch vollkommen egal. Der Weg dort hin und der Platz am Final sind einfach gigantisch schön.
Schmierereien im Kombinat
Wenn Lost Place ansich nicht sooo viel hergibt, dann baut man einen wirklich super gemachten Cache und läßt ihn in einem gigantischen Final enden.
Wikipedia sagt über Ingo Orschmann: Ingo Oschmann ist ein deutscher Komiker, Entertainer und Zauberkünstler, der auch als Moderator und Schauspieler auf der Bühne steht. Nebenbei übt er auch noch das tollste Hobby der Welt aus: Geocaching.
Wahrscheinlich geht es dir wie mir: Das hört sich für mich auf den ersten Blick irgendwie wie die Biografie von Bernhard Hoëcker an. Mal wieder ein Promi, der der Dosensuche verfallen ist. Aber das ist ja erstmal nichts schlechtes, immerhin finde ich Bernhards Bücher unterhaltsam und seine Lesung in Essen war super.
Doch zurück zu Oschmann. Neben komiken, entertainen, zaubern, moderieren, schauspielern und cachen hat es der gute Mann geschafft, auch noch ein Buch über Geocaching zu schreiben: Jäger des versteckten Schatzes: Alles über Geocaching.
Den Aufschrei bei manchen Cachern kann ich bis hier hören, Kommerz, da will einer mit unserem schönen Hobby Geld verdienen! Soll er doch. Das Buch wird auf Amazon bisher gut bewertet und die Firma Geheimpunkt, die beispielsweise unsere Reise zum letzten APE-Cache nach Brasilien organisiert hat, lädt ein zu einem Event, der als Live-Event-Zauber-Lesung betitelt wird.
Diese Eventlesung mit Ingo Oschmann findet am Sonntag den 27.11.2016 im Apollo Kino Hannover (Limmerstr. 50) statt.
Interesse geweckt? Wie wärs, wenn du ganz einfach dabei bist? Ich verlose hier eine Karte!
Alles, was du dafür tun mußt ist hier zu kommentieren, welcher Cache der absolute Favorit deiner bisherigen Cacherlaufbahn war. Wichtig: Bitte unbedingt deinen Geocaching.com Usernamen im Kommentar hinterlassen, da ich dich sonst nicht kontaktieren kann!
Das wars. Der Rechtsweg ist wie üblich ausgeschlossen. Der Gewinner wird am Freitag, den 30.09.2016 gezogen und per Email über das Geocaching.com-Kontakformular benachrichtigt.
Ach ja: Wer nicht alleine gehen oder sich nicht auf sein Glück verlassen will, der kann die Karten natürlich auch bestellen.
Ende Juni/Anfang Juli 2016 war ich in Lettland, Litauen, Estland, Finnland und Åland. Auslöser war das erste Megaevent in Estland, GeoJaanipäev Estonia 2016, in der Nähe von Tallinn.
Im dritten Teil Teil ging es um den uralten Cache GC72, die Fahrt nach Turku und Åland.
Tag 10 – Fahrt von Tallinn nach Riga Direkt beim wachwerden haben wir den Blick aufs Wasser. Ja, es ist immer noch da. Der Fernseher wie im Flugzeug zeigt unsere Position, die wir als Geocacher natürlich schon weit genauer auf dem Handy anschauen können 🙂 Nach dem sehr üppigen „Special Breakfast“ biegt die MS Romantika schon bald in den Hafen von Tallinn ein. Wir rollen von Bord und haben wieder festen, estnischen Boden unter uns. Wir nehmen noch einen Cache am Hafen und einen am Flughafen mit, dann heißt das nächste Ziel Riga. Auf dem Weg noch einen Cache unter einer Brücke, einen an einer Brücke und schon sind wir wieder in Lettland.
Wir kommen zügig voran und halten irgendwann in der Nähe von Vitrupe an, um eine Weile an den Strand zu gehen. Es tut gut, nach der ganzen Fahrerei mal die Füße ins Wasser zu stellen und etwas Pause zu machen. Wir folgen weiter der A1 bis Baltezers und biegen dann aber nicht nach Westen in Richtung Riga ab, sondern fahren weiter nach Süden. Das hat einen Grund: Wir wollen den einzigen Virtual Cache im Baltikum besuchen.
Auf dem Weg dorthin erleben wir dann auch etwas, das es auf der ganzen Reise nicht wirklich gab: Wir stehen im Stau. Der kostet uns zwar ordentlich Zeit, aber den Ort, an dem der Virtual gelistet ist, schauen wir uns trotzdem in Ruhe an. Es ist die Gedenkstätte des ehemaligen „Erweiterte Polizeigefängnis und Arbeitserziehungslager Salaspils“ auch Lager Kurtenhof genannt. Was dort die Stimmung ziemlich bedrückend macht, beschreibe ich hier nicht, weil es die Lösung des Virtuals ist. Wer aber Riga besucht, sollte einen Abstecher nach Salaspils machen.
Nachdem wir im Hotel eingecheckt und uns frisch gemacht haben, fahren wir in die Innenstadt. Nachdem wir festgestellt haben, daß befreundete Cacher aus Frankfurt (*wink*) zur selben Zeit in Riga sind, haben wir beschlossen, zum Abschluß der Reise schön essen zu gehen. Ich kannte das Mittelalterestaurant in einem Gewölbekeller schon von unserem Besuch 2014 und habe mich schon eine Weile auf das Ambiente und natürlich das Essen gefreut. Auf jeden Fall ein gelungender Abschluß.
Tag 11 – Riga und Rückflug Nach dem Frühstück am letzten Tag schauen wir uns die Jugendstilhäuser rund um die Elizabetes iela an. Den Multi habe ich schon 2014 gefunden, die Stages führen einen aber an allen wichtigen Häusern vorbei. Hier ist ganz schön was los, scheinbar muß es der Traum von Rentnern aus aller Welt sein, einmal Jugendstilhäuser in Riga anzuschauen 🙂
Danach sammeln wir noch ein paar Mysterys ein, die teilweise schon seit über 2 Jahren in meiner GSAK-Datenbank liegen und beim letzten Mal nicht gesucht oder gefunden werden konnten. Durch die Moskauer Vorstadt geht es für einem kurzen Abstecher zum Zentralmarkt, da wir uns noch ins Logbuch des Wherigo eintragen müssen.
Wir fahren zum Flughafen, der Mietwagen wird abgegeben, wir checken ein und heben ab. Am elften Tag geht unsere Reise zuende. Bis zum nächsten Mal im Baltikum!
Länderinformationen Einreise: Lettland, Litauen, Estland, Finnland (und damit auch Åland) gehören zur EU und nehmen am Schengener Abkommen teil. Sprich: Zwischen den einzelnen Ländern gibt es keine Grenzkontrollen und ein Personalausweis reicht zur Einreise aus.
Sprache: In allen besuchten Ländern kommt man mit Englisch gut durch. Im Baltikum verstehen zwar historisch bedingt viele Menschen Russisch, haben es aber verständlicherweise nicht so gerne, wenn sie direkt auf Russisch angesprochen werden. Russisch ist auch in keinem der Länder Amtssprache.
Währung: In allen besuchten Ländern wird mit dem Euro bezahlt.
Autofahren: Im kompletten Baltikum gilt innerorts 50 km/h und außerorts 90 km/h, selten 110 km/h, und es muß rund um die Uhr mit eingeschaltetem Licht gefahren werden. Die Straßenverhältnisse sind auf den Hauptstraßen gut, auf Nebenstraßen kann es schon mal sein, daß man ein paar Kilometer auf einer Schotterpiste fahren muß.
Es gibt Autobahnen, diese sind aber eher mit unseren Bundesstraßen vergleichbar und verfügen mit Glück über 2 Spuren in jede Richtung, meist gibt es jeweils nur eine. Wenn man sich online informiert, stößt man oft auf Schauermärchen wie „Besoffene Radfahrer auf der Autobahn“. Richtig ist, daß es direkt an der Autobahn Bushaltestellen gibt, Menschen auf dem Weg zu diesen schon mal die komplette Straße überqueren, es Zebrastreifen gibt oder gerne mal plötzlich ein Feldweg abgeht. Auch rechts ran fahrten und halten ist selten ein Problem. Auffällig ist, daß, vor allem bei Straßen mit nur einer Richtungsfahrbahn, gerne mal eine dritte Spur in der Mitte aufgemacht wird. Sprich: Es wird nicht nur ein Auto überholt, sondern eine ganze Weile in der Mitte gefahren. Daran gewöhnt man sich aber schnell und fährt etwas weiter rechts. Alles in allem ist Autofahren im Baltikum aber entspannt, solange man sich den anderen Fahrern etwas anpasst.
In Finnland sind die Straßen gut ausgebaut und unterscheiden sich wenig von den aus Deutschland gewohnten. Innerorts gelten 50 km/h und außerorts maximal 90 km/h bzw. 120 km/h auf Autobahnen. In Åland fährt es sich sehr entspannt, der wenige Verkehr scheint sich gut zu verteilen.
Cachen: Geocaching ist international und zumindest in den Touristenregionen sind die meisten Caches mehrsprachig. Wie überall auf der Welt hat jede Stadt oder Region gewisse Eigenheiten, die man aber nach einigen Funden kennt und anwenden kann. Ach ja: Wer bisher dachte, es ginge nicht mehr kürzer als „TFTC“, der wird in Finnland eines Besseren belehrt. Dort bestehen manche Logs nur aus zwei Buchstaben: KK. Das ist die Abkürzung für „Kiitos kätköstä“ und bedeutet, richtig, „Danke für den Cache“.
Unterkünfte: Die Hotels und Unterkünfte will ich bewußt ansprechen. Sie sind alle empfehlenswert, wenn man keinen 5-Sterne-Luxus braucht.
Riga: Ibis Styles Riga. Ich bin ein Fan der Hotels des Accor-Konzerns. Normalerweise reicht mir ein Ibis Budget, das Ibis Styles ist etwas besser. Für Reisende, die nicht mobil sind, ist das Hotel etwas ungeschickt gelegen, weil die nächste ÖPNV-Haltestelle grob 800 Meter weit weg ist.
Turku: MS Borea. Dieses Schiff liegt (natürlich) direkt am Hafen. Man sollte keinen riesigen Komfort erwarten, aber für eine Nacht sind die Kabinen echt okay und das Frühstück auch.
Mariehamn: Strandnäs Hotel. Liegt etwas außerhalb, ca. 3 Kilometer von der Innenstadt weg. Ruhiges Hotel, reichhaltiges Frühstück.
Fazit Die 11 Tage haben viel Spaß gemacht, auch, wenn dieser Urlaub für manche sicher fast schon Streß ist. Wir haben, auch dank Geocaching, viel gesehen. Ins Baltikum würde ich aus verschiedenen Gründen (u.a. Kurische Nehrung, Bunker der Molotow-Linie, baden) auf jeden Fall noch einmal wollen. Auch Finnland würde ich nochmals besuchen, mit Ausnahme von Suomenlinna würde ich Helsinki aber auslassen, weil wir die Innenstadt ja schon ausgiebig besucht haben. Åland ist superschön, aber doch sehr überschaubar. Ich denke, maximal 2 Tage reichen da aus, aber man könnte noch etwas Badeurlaub dranhängen.
Impressionen Tag 10 und 11
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