„Gefällt mir“ in WordPress einbauen

Vielleicht ist es schon aufgefallen, seit einigen Tagen gibt es hier eine neue Funktion, die vielen bereits bekannt sein dürfte: Das „Gefällt mir“ aus Facebook.

Beim Klick auf den Button kann man einfach signalisieren, daß einem der Blogeintrag gefällt. Ohne, unbedingt ein Kommentar schreiben zu müssen. Als Nebeneffekt landet die „gefallene“ Seite quasi als Bookmark auf Facebook.


In WordPress kann man diesen Button recht einfach einbauen. Man editiert die single.php seines Themes und fügt folgenden Code hinzu:

<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=<?php echo urlencode(get_permalink($post->ID)); ?>&amp;layout=standard&amp;show-faces=true&amp;width=470&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:60px"></iframe>

Das wars. Die Breite kann man je nach Bedarf anpassen.

Trackbacks unter WordPress mit Disqus Plugin anzeigen

Ich verwende seit einigen Tagen das WordPress-Plugin von Disqus zur Verwaltung der Kommentare. Disqus ansich ist sehr gut, paßt sich nahezu nahtlos an WordPress an und sieht gut aus.

Es werden recht fix sämtliche Kommentare von WordPress in Disqus übernommen und auch so genannte „Reaktionen“, wie Tweets werden gefunden. Einen Nachteil habe ich allerdings recht schnell gefunden: Trackbacks fehlen!

Nein, fehlen tun sie nicht. Sie sind nachwievor in der WordPress-Datenbank und werden nur nicht angezeigt. Auch zukünftige Trackbacks werden wie bisher angenommen. Lediglich angezeigt werden sie von Disqus nicht.

Allerdings kann man das innerhalb kurzer Zeit ändern. Einfach mit dem Plugineditor (oder direkt via SSH oder FTP) die Datei wp-content/plugins/disqus-comment-system/comments.php bearbeiten und folgendes hinzufügen.

<h3>Trackbacks</h3>
<ol>
<?php
foreach ($comments as $comment) :
$comment_type = get_comment_type();
if($comment_type != ‚comment‘) {

?>
<li><?php comment_author_link() ?><br /><?php comment_excerpt(); ?></li>
<?php
}
endforeach;
?>
</ol>

Wo genau das eingefügt wird, ist egal. Ich lasse die Trackbacks am Ende anzeigen (vor dem „powered by…“).

Von Serendipity zu WordPress

Jetzt hab ich es doch getan. Seit gestern läuft dieses Blog mit WordPress. Der eine oder andere wird jetzt denken, daß Serendipity vielleicht nicht so gut ist und ich deshalb gewechselt bin. Das stimmt allerdings nicht. Serendipity ist nach wie vor ein sehr gutes Stück Software. Nur habe ich diverse Anforderungen gehabt, die es nicht oder nur unzureichend erfüllen konnte. Welche das sind, behalte ich aber für mich 😉

Wie auch immer, jetzt also WordPress. Bisher noch ohne großartig viele Plugins und Schnickschnack. Und natürlich nicht mit einem abschließenden Design. Das wird alles in Ruhe kommen. Wichtig war der Schritt, das Blog umzustellen. Ja, ich weiß, normalerweise macht man das auf einer Subdomain komplett fertig und stellt erst dann um. Habe ich. Seit Monaten immer mal wieder. Wenn es live ist, ist da aber ein anderer Druck, etwas fertig zu machen.

Geholfen bei der Migration hat mir vor allem ein Artikel und ein Wikieintrag auf nodomain.cc. Wie dort auch beschrieben, habe ich den Serendipity-Importer von Carsten Dobschat verwendet, um die Einträge zu migrieren. Hat soweit alles gut geklappt, allerdings scheinen manche Formatierungen noch nicht so zu stimmen.

Die Permalinkstruktur habe ich fast komplett geändert: Statt bla.de/archives/123-Bla-Blubb.html jetzt bla.de/123-Bla-Blubb. Jetzt muß ich irgendwie noch die 404er abfangen und mithilfe der aufgerufenen ID auf https://www.schraegstrichpunkt.de/?p=123 weiterleiten. WordPress leitet in diesem Fall dann selbstständig auf https://www.schraegstrichpunkt.de/123-schon-wieder-irc um.

Ich bin jedenfalls gespannt, was mit WordPress noch bringt. Und auch, was Serendipity moch bringt. Ist ja nicht so, daß ich das nicht mehr einsetze.

links for 2008-11-26