Mein Geocaching-Rückblick 2019

Eigentlich könnte dieser Blogeintrag recht kurz ausfallen, wenn man rein die Zahlen nimmt: 2403 Funde an 169 Cachtetagen. Ergibt 6,6 pro Kalendertag, 46,1 pro Woche, 200,4 pro Monat. 7 Dosen ausgelegt (davon 2 Earthcaches), 4 Events veranstaltet. Ende.

Das wäre aber natürlich etwas zu langweilig und ich könnte auch keine Caches empfehlen, die mir in diesem Jahr besonders gefallen haben.

Wie schon Anfang der letzten Jahre habe ich mir die Mühe gemacht und meine Highlights 2019 herausgesucht, auch wenn das dieses Mal etwas länger gedauert hat. Und das waren einige!

Januar
Auch in diesem Jahr blieb ich im Januar daheim und flog, entgegen den letzten Rückblicken, nicht irgendwo hin um eine neue Gegend kennenzulernen. Daher war der erste Monat des neuen Jahres zwar relativ entspannt, aber cachetechnisch eben auch eher mau. Aber ich konnte endlich mal wieder einen der legendären „Das Leid in der Plankenschule“-Mysterys, Das Leid in der Plankenschule – GWG, abholen. Und bei Round-up bekam ich einen Drehwurm. Immerhin gabs noch FTFs bei #4 Puzzeln mit dem Sonnenkönig und #5 Puzzeln mit dem Sonnenkönig.

Februar
Der Februar scheint der Monat zu sein, in dem ich so wenig Caches wie möglich finden will. Dementsprechend wenige Highlights sind dabei. Aber es gab sie schon, Florian und das 19 Uhr Stammtischdösle – Rätseledition, leider sind inzwischen beide im Archiv. Und einen FTF bei #9 Puzzeln mit dem Sonnenkönig konnte ich auch noch verbuchen.

März
Im März stach natürlich die tolle Kreuzfahrt durch die Karibik heraus, auf der ich nicht nur einige neue Länder kennenlernte, sondern auch viele tolle Caches gefunden habe. Für Fans der Serie „Death in Paradise“ war der Multi Meurtre au Paradis auf Guadeloupe ein Muß. Das Caribbean Cruising – Barbados TB Hotel ist einer der Caches, der direkt am tiefblauen Wasser von Barbados liegt. Da macht der Landgang gleich richtig viel Spaß!

Karibischer Sonnenuntergang
Karibischer Sonnenuntergang

Ähnlich schön ist es bei Maracas Beach – Earthcache in Trinidad, einem Strand im Norden, wo man auch das bekannte Bake & Shark essen kann. In Wallilabou Bay in St. Vincent und die Grenadinen wurde der Fluch der Karibik gedreht. Einen der schönsten Ausblicke auf die British Virgin Islands gibt es bei Nature’s Little Secrets – Sage Advice, allerdings ist der Aufstieg nicht ganz einfach, lohnt sich aber.

Auch am bekannten Maho Beach, dem Strand, an dem die Flugzeuge nur wenige Meter über unseren Köpfen fliegen, gibt es Caches, zum Beispiel Beware of Low Flying Aircrafts!. Einen guten Blick auf Roseau, die Hauptstadt von Dominica, hat man vom Morne Bruce viewpoint, während man einen Schnorchelausflug zum Champagne Reef (Hint: Den Earthcache nicht vergessen!) planen kann.

In Antigua und Babuda lohnt sich ein Ausflug zur Devil’s Bridge, bevor man die Aussicht beim Lookout Point genießt. Einen T5-Earthcache namens Coastal Erosion -St John’s Antigua kann man sich holen, während man bequem auf dem Kreuzfahrtschiff sitzt und die Augen offen hält.

Der Rest des Monats war dann wieder etwas ruhiger, aber das grandiose TB-Hotel Dittelbrunn | GC-Rätsel-Station und den spannenden Heinz Otto (Bonus) muß ich hier dann doch noch nennen.

April
So langsam wird das Wetter in Mitteleuropa besser und man kann auf Cachetouren. Zur Abwechslung war ich mal wieder in Prag, im Kopf geblieben sind mir von dieser Tour die Challenge Park’n’grab challenge (100% drive-in) // Rychtářka in Pilsen, bei der Thema und Versteck sehr gut harmonieren. In Prag selbst konnte ich endlich mal den Tradi PRAGUE TOURIST TOUR II: Staromestske namesti an der Astronomischen Uhr besuchen und mir bei Internet v Čechách / Internet in Bohemia anschauen, wo die damalige ČSFR ans Internet angeschlossen wurde.

Mitte des Monats ging es schon wieder weg, dieses Mal auf eine kleine Tour in Richtung Osten. Schon auf der Anfahrt fanden wir das ☠️ DGS Europe „Bavaria’s 1st“ TB Hotel reloaded ☠️. Die Tour an sich bot neben einigen Lost Places (Der Ausflug …., FDGB Ferienheim NARVA Lengefeld und Wer Wind sät, wird … ernten!) auch Highlights wie „“😎 SIMON oder den Nachtcache NighT[131]TraiN.

Mai
Im Mai finden ja traditionell Mega- und/oder Gigaevents statt, die mich in diverse Gegenden entführen. Dieses Mal ging es nach Berlin und von dort aus natürlich auf Dosensuche. Da ich insgesamt 10 Tage unterwegs war, habe ich natürlich einige tolle Caches gefunden. Das fing schon auf dem Hinweg an: Der Strengbach: Die alte Wassermühle, Geo Post Office am Sabinchenbrunnen, Eisenbahnersiedlung, Lass Dich mal hängen und Rathaus waren da meine Highlights.

Totenschädel in Kutna Hora
Totenschädel in Kutna Hora

Was aber alles, wirklich alles getoppt hat, war 🏙Der Stadtaffe 🦍. Hier hatte ich Glück, daß ich bei der Planung auch mal links und rechts meiner Route geschaut hat. Toll, was hier in den Wald gestellt wurde!

In Berlin selbst spielte ich neben dem Besuch des Gigas ein wenig Tourist und besuchte einige Ecken, die man als Touri in der Hauptstadt gesehen haben muss. Dementsprechend fand ich dann auch Caches wie Alex, Tempelhof- The X marks the Tradi oder Die Glaskuppel – Virtual Reward. Nicht vergessen will ich aber auch eher untouristische Dosen wie Verschlossen, Förster Ernst, Dünne Luft (Challenge) oder Erdmännchen und 139 Schlucke gute Kultur! in Berlin, sowie Schließtechnik die begeistert! und In memoriam GC77 etwas außerhalb.

Wie oben geschrieben war ich 10 Tage unterwegs, diese verbrachte ich allerdings nicht komplett in Berlin. Ich fuhr erstmal nach Görlitz und von dort einen etwas größeren Bogen in Richtung Prag. Warum? Nächstes Mega und zwar in Terezin nördllich der tschechischen Hauptstadt. STISTKOMERKA war ziemlich fies, CKD Plotiste nicht weniger. Aber beide lagen auf dem Weg nach Kutna Hora, wo ich mir endlich einmal das Beinhaus anschauen wollte. Natürlich nicht ohne den Mystery Kostnice / Ossuary zu finden.

Auf dem weiteren Weg in Richtung Prag wurde ich etwas von einem typischen „Rastplatzcache, den nehmen wir noch kurz mit“-Irrtum aufgehalten. D11 36 km Hradec Kralove > Praha ist sehr gut versteckt und läßt einen definitiv eine ungeplante Pause einlegen. Auf dem weiteren Weg fand ich neben einigen anderen Caches noch den sehr gut gemachten Hradnikova turisticka MAPA ©, den witzigen Multi QUEEN ELSA und einen Virtual mit einer sehr schönen Aussicht 👻Hrádek👻.

In Terezin angekommen lohnt sich der Besuch des Museum of Geocaching, wo es neben dem Tradi auch noch ein paar Labcaches zu lösen gibt. Super versteckt war auch Nezny obr und der Multi Chram Chmele a Piva – minipivovar U Orloje lohnt sich schon allein aufgrund des Finals.

Am Ende des Monats durfte ich dann noch bei DEXTER 4 – Final Insanity rätseln. Vorher besuchte ich Helene ++ Der Bunker ++.

FTFs gabs diesen Monat auch, beide quasi nur im Rudel: …Pola und Das Eis-Zeit-Dösle Reloaded.

Juni
Im sechsten Monat des Jahres gab es wieder etwas weniger Funde als normal. Das machte aber gar nichts, denn es waren ein paar wirklich schöne Caches dabei. Das geheime Buch der Vampire hat auch jetzt, fast 8 Monate nach meinem Fund und FTF, gerade einmal 16 Funde. Klar, so ganz einfach ist das Rätsel nicht, aber es lohnt sich. Immerhin ist die FP-Quote immer noch bei 100%. Vom selben Owner und nicht weniger aufwendig (und weniger lohnenswert) ist auch LP – Eine fast wahre Geschichte. Auf dem Heimweg konnte ich dann endlich Outlet City: Die eiserne Hose loggen. „Finden“ ist hier nicht die Schwierigkeit.

Im letzten Drittel des Juni war ich mal wieder im schönen Vinschgau in Südtirol. Da ich schon seit Jahren traditionell den Reschensee besuche und den Turm fotografiere, kam mir der neue Virtual Atlantis der Berge/Atlantis of the mountains gerade recht. Ein zweiter Virtual am Stilfser Joch Virtual Reward 2.0 PASSO STELVIO 2760 METRI kompletierte die kleine Tour. Nachdem die Allgäuer Polizei mein Auto mit rasenden 57 km/h fotografiert hatte, markierte das TB-Hotel Allgäuer Tor den Abschluß.

Kirchturm im Reschensee
Kirchturm im Reschensee

Ansonsten war nicht viel los diesen Monat. Schilda-Wald (reloaded) fand ich sehr passend und einen weiteren FTF bei Nightwash will ich auch nicht vergessen.

Juli
Im Juli war ich ähnlich wenig auf Dosensuche wie im Juni. Trotzdem gibt es natürlich ein paar Exemplare, die ich hier hervorheben kann: Die Everest-Challenge, bei der es um Caches in großer Höhe geht, war ganz nach meinem Geschmack. Das ewig jungfräuliche Logbuch und der „Nachfolger“ Das ewig jungfräuliche Logbuch Zwei sind beide für sich sehr passend zum Titel sowie ähnlich und doch grundverschieden. Erst mal Luft holen… war nichts wirklich Neues, hat aber wie erwartet Spaß gemacht. Eine passende Dose zur Location gabs dann noch bei Vorsicht, Schußwaffengebrauch!

August
Nachdem Juni und Juli eher harmlos waren, ging der August wieder in die Vollen: Megaevent in Warschau! Auf der Hinfahrt habe ich in aller Ruhe durch Sachsen nach Polen gecacht. Die Highlights waren Die Notfallapotheke für Geocacher, die XXL Überraschung! wird ihrem Namen gerecht und Mach dieses Logbuch fertig* hat nicht ohne Grund über 600 Favoritenpunkte. Der Virtual Kursächsische Postmeilensäulen* ist etwas aufwendiger als der gemeine Standard-Virtual, aber sehr interessant und wenn man sich das Listing vorher anschaut und plant, auch nicht weiter schwer. Wesentlich schwerer (aber trotzdem gut findbar) fand ich da AUGUST am Goldenen Reiter in Dresden. In der Nähe besuchte ich wieder eine „Caches in großer Höhe“-Challenge, Into Thin Air – Challenge Cache. park & ride Ottendorf-Okrilla kannte ich schon aus Hamburg, das tat dem Spaß aber keinen Abbruch.

Bevor es in eins meiner Lieblingshotels ging, suchte ich noch ein paar Caches im Grenzgebiet. Не легкая жизнь шпиона hatte ich im Vorfeld schon geknackt und war nicht einfach, aber witzig. Zurück im Hotel kam mir etwas interessant vor, ich wurde neugierig und konnte tatsächlich einen FTF vor Publish bei Palac Lagow landen!

In Warschau selbst gibt es eine Fülle von interessanten Caches und interessanten Orten. Um die Warschauer Ausgabe des Master of Mystery zu lösen, muß ich das natürlich auch erstmal mit CTD3 Digital Fortress tun. Nicht ganz einfach, aber wirklich gut!

Wie mir Warschau und Polen generell gefallen hat, habe ich ja schon ausführlicher geschrieben. Eine schöne große Letterbox findet man beim ARh+ TB Hotel und der älteste Cache Polens, Ndebele 1, führt einen zum Warschauer Ghetto-Ehrenmal. Der Pflichtbesuch des Warschauer Kulturpalasts (Pałac Kultury i Nauki, abgekürzt PKiN) wird durch den Virtual Warsaw’s TOP view (XXX floor) – Virtual Reward und die noch größere Letterbox Warsaw Cache versüßt.

PKiN bei Nacht
PKiN bei Nacht

Mein Weg führt mich aus der polnischen Hauptstadt weiter nach Süden, nach Auschwitz und Krakau. Eine absolute Empfehlung auf dem Weg ist das Travel bug’s LEGO HOTEL 🏨 *****. In und um Krakau selbst fand ich die Powsinoga Challenge sehr interessant, ♥ Krakow: One of the Oldest Churches [PL/EN] war wirklich knackig, MNK – Kamienica Szołayskich [PL/EN] ist sehr passend versteckt und Massolit zeigt einem mal wieder etwas, das man ohne Geocache nicht gesehen hätte.

Wer das Salzbergwerk Wieliczka besucht, kann quasi zwei Virtuals zum Preis von einem loggen: Salt Mine in Wieliczka – Regis befindet sich direkt vor Ort, für Światowe dziedzictwo / World Heritage muss man zwei der elf ersten UNESCO-Welterbestätten besucht haben. Die Altstadt von Krakau ist die nächstliegende.

Auf dem weiteren Weg nach Prag finde ich noch einige empfehlenswerte Dosen. FTF ist witzig gemacht, die kleine Wanderung zum ältesten Cache Tschechiens, Tex-Czech, auf jeden Fall lohnenswert und Kostel sv.Kateriny fügt sich einfach perfekt in die Umgebung ein. In Prag selbst mußte ich über Transsibirska magistrala schmunzeln (sogar der Straßenname passt!), den Touri-Wherigo I ❤️ Prague spielt man sowieso nebenher. An DUM U OSLA V KOLEBCE wäre man wohl vorbeigelaufen, so gut versteckt, und doch total öffentlich, ist der Cache. Der Virtual NIKDY SE NEVZDÁME! behandelt die Operation Anthropoid und ist einen Besuch wert.

September
Der neunte Monat des Jahres 2019 begann mit der Heimfahrt von Prag. Natürlich habe ich gelegentlich angehalten, bsiwpielsweise, um den fiesen Zemědělské muzeum 1891 zu finden, beim Wherigo Prochazka s Hugem / Walking the Hugo mit einem Hund gassi zu gehen oder um mit Historicke hradni vodovody einen der coolsten Caches in Prag zu erleben.

Wieder daheim fand ich den Mord auf dem Heimweg und wußte: Bittenfeld braucht mehr PETlinge! Bei einen kurzen Tripp ins Elsass konnte ich die schöne Runde Les Hérons 2.0 ablaufen.

Oktober
Der Oktober war dann wirklich extrem ruhig und brachte die wenigsten Funde in diesem Jahr. Die Highlights sind daher auch sehr überschaubar. Geocache-Route #1: Zu den Köpfen war schön an die Umgebung angepasst, nach kurzer Suche konnte ich die Frage Hat´s geklappt…!?! mit einem Ja beantworten und beim Lost Place: Lerchenbergtunnel war die Location wie erwartet sehr interessant.

November
Der Oktober war quasi die Ruhe vor dem Sturm, der da im November kommen würde. Zunächst stand nur eine kleinere Tour in den Osten auf dem Plan. Horch und Guck war gar nicht einfach, Wo bist du? war ein netter Lost Place-Cache, dessen Besuch sich lohnt. Was die Location angeht, hat mir LP Sargfabrik noch besser gefallen.

Wieder daheim gabs einen etwas aufwendigeren FTF bei Weiße Gebäude im Remstal, bevor es dann richtig in die Vollen geht. Zusammen mit einigen anderen Cachern geht es für ein verlängertes Wochenende nach Kroatien, in die Gegend von Split. Hauptsächliches Ziel waren die Fische, die uns wirklich sehr schöne Ecken der Umgebung gezeigt haben. Cachtechnisch waren die Highlights Omiš – Land‘ s End, Kostel Sv. Jure / Church of St.Juraj und 9A SOTA VRENJAK (MARIKINE – ZVJEZDARNICA).

Omiš im November
Omiš im November

Und einen Vorteil hatte es, daß es in Kroatien nicht so wahnsinnig viele Cacher gibt: Schon direkt nach der Landung konnten wir bei Laa – Cloudy Weather – Bicycle, Pole und Lb0 – Cloudy Weather – Bicycle, Pole den FTF holen. Die Glückssträhne ging weiter, denn nach White Cross folgten noch sage und schreibe 24 weitere FTFs der „Cloudy Weather – Bicycle, Pole“-Runde, die ich jetzt aber nicht alle verlinken werde.

Dezember
Der Dezember ist schnell erzählt: Ich konnte die Story of The Legendary Sword-Runde endlich beenden und holte mit einigen anderen einen FTF bei We fish you a merry Christmas. Späte Highlights waren Lillis Hexa Häusel und vor allem die absolute Empfehlung Prison Break.

Das wars. Mein Geocaching-Jahr 2019. Vielleicht findet sich ja die eine oder andere Anregung für andere Cacher darunter.

Mein Geocaching-Rückblick 2018

Eigentlich könnte dieser Blogeintrag recht kurz ausfallen, wenn man rein die Zahlen nimmt: 2759 Funde an 163 Cachtetagen. Ergibt 7,6 pro Kalendertag, 52,9 pro Woche, 230,1 pro Monat. 6 Dosen ausgelegt, 6 Events veranstaltet. Ende.

Das wäre aber natürlich etwas zu langweilig und ich könnte auch keine Caches empfehlen, die mir in diesem Jahr besonders gefallen haben.

Wie schon Anfang der letzten Jahre habe ich mir die Mühe gemacht und meine Highlights 2018 herausgesucht, auch wenn das dieses Mal etwas länger gedauert hat. Und das waren einige!

Januar
Entgegen den letzten Rückblicken fängt dieser nicht wie folgt an: Es ist seit 2015 Tradition, im Januar irgendwo hinzufliegen und dieses „irgendwo“ cachenderweise kennenzulernen. Dieses Jahr wurde nämlich nicht geflogen, sondern gefahren. Denn im Januar 2018 ging es nur nach Coburg. Die Spielenden Zahlen warteten. Da das ja eher Masse als Klasse ist, gibt es außerdem wenig zu empfehlen. Aber #24 Adventskalender SW – Der Christbaum brennt! ist definitiv einen Besuch wert.

Februar
Nach der doch etwas höheren Fundzahl im Januar, ließ ich es im der Februar sehr langsam und gemächlich angehen. Diesen Monat habe ich so wenig Caches wie schon lange nicht mehr gefunden. Nett gemacht war ❄ Let it snow… ❄.

März

15 Länder in 24 Stunden - Die Route
15 Länder in 24 Stunden – Die Route

Im März stach eine kleine Lost-Place-Tour  in den Osten heraus, die eigentlich mehr Tour als Lost Place war. Dafür habe ich einige schöne Caches finden können. Highlight waren Schüleröfen (LP), Wilschdorfer Gruselhäuschen und Tag der offenen Tür !!!.

Ende des Monats ging es dann darum, einige Länder in kurzer Zeit zu besuchen. Nämlich 15 in nur 24 Stunden. Auf der Anfahrt nach Holland haben wir uns die Goonies Caches Goonies Revenge: BLOOD, Goonies Revenge: THUNDER und vor allem Goonies Revenge: RODEO genauer angeschaut. In den Niederlanden war die Letterbox am Drei-, nein, eigentlich Vierländereck Vier Länder Letterbox am Dreiländerpunkt.

Auf der Tour an sich gab es gezwungenermaßen wenig cachetechnische Überraschungen, Welcome to Switzerland war aber cool gemacht.

Einen FTF konnte ich bei Romantischer Schweiß verbuchen.

April
Da wir ja aus Polen auch wieder zurück nach Hause mußten, haben wir auf dem Weg ein paar Dosen eingesammelt und nach dem Abendessen in Pilsen noch den Virtual Spejbl a Hurvínek besucht.

Mitte des Monats ging es schon wieder weg, dieses Mal länger und weiter: Eine Umrundung von Island war geplant. Die Insel steckt voller toller Orte und passenden Caches. The Golden Circle, ein Wherigo (der einzige in Island), der einen den Golden Circle (Þingvellir, Geysir Strokkur und Gullfoss) abfahren lässt und ein überraschendes Final hat. Der Seljavallalaug Virtual Cache bringt einen zu einem Schwimmbad in einer Schlucht, das von warmem Wasser direkt aus dem Berg gespeist wird. GLJUFURARFOSS CANYON (ICELAND) liegt nur wenige hundert Meter neben dem Wasserfall Seljalandsfoss, wird aber nur von wenigen Menschen besucht.

Skógafoss
Skógafoss

Eigentlich kann man alle tollen (Earth-)Caches einfach aufzählen: The geology of Dyrhólaey, Stuðla­berg Hellar (Basalt Caves), die Gletscherlagune JÖKULSÁRLÓN (ICELAND) und das Geothermalgebiet Hverir Iceland. Dimmuborgir diente als Inspiration für die Band, allerdings das Lavafeld, nicht der Cache mit der tollen Aussicht auf den See. Und ganz in der Nähe gibt es mit Hverfjall – Mývatn etwas einmaliges: Wann hat man schon einmal die Möglichkeit, auf einem Tuffkrater zu laufen und dabei auch noch zu cachen? Genesis of Goðafoss ist einer von unzähligen Wasserfällen und trotzdem einen Besuch wert. Sehr beeindruckend. Hjalteyri hat Lost Place Charakter. Blueberry Labyrinth ist ein wirklich interessant gemachter Mystery-Multi mit einer überraschenden Final-Location. In a crevice among some large rocks … ist eine Hommage an den allerersten Cache in Island. Einer der wenigen Caches in Island, an dem es ziemlich vermuggelt ist. Um MINOR zu finden, muß man zur richtigen Zeit kommen: Die Lok wird mitsamt Cache über den Winter eingemottet. Gróttuviti ist eine schöne kleine Insel vor Reykjavik, auf der man beim Cachen ein Auge auf die Gezeiten haben sollte. Am Ende der Reise gab es mit Laugarás sogar noch einen FTF in Island.

Mai

Im Mai finden ja traditionell Megaevents statt, die mich in diverse Gegenden führen. Dieses Mal ging es nach Idar-Oberstein und von dort aus natürlich auf Dosensuche. Da ich schon Mittwochs angreist bin, hatte ich Zeit auch in Belgien cachen zu gehen. Neben einem Besuch im Museum gab es natürlich einige

Reste eines Schützenlochs
Reste eines Schützenlochs

Caches an Schauplätzen der Ardennenschlacht. Es gibt eine Nuts!-Reihe, NUTS ! : „E“ Company hat mir gefallen. Auch Fans der grandiosen Serie Band of Brothers kommen auf ihre Kosten: Band of Brothers – Bastogne – Part 6 zeigt einem unter anderem die Reste der Schützenlöcher im Wald. Alles in Allem Geschichte pur. Tatort Ardennen dagegen ist ein knackiger Mystery rund um eine Tatortfolge.

Nächstes Mega, nächste Anfahrt, nächstes Ausland: Erstmal gings ins (deutsche) Vogtland, wobei man dort quasi ständig zwischen Deutschland und Tschechien pendelt. Auf der Hinfahrt besuchte ich den Challenge-Cache Europa-Tour 12-24, der ein wirklich cooles Versteck aufweist, und die 1. Hofer Samenbank, deren Besuch sich auch lohnt. Rund um den Megaevent haben mir Raumfahrt im Vogtland, Top of Czech Geowest (1244 m), ZBV – listel – Auf einen Sprung … und vor allem Extrem Buswarting sehr gefallen. Und auf der Heimfahrt kam ich noch in den Genuß eines der besten Caches in der Tschechischen Republik: Dacinka Home Videocache.

Juni

Auch im sechsten Monat des Jahres war ich in Sachen Megaevent unterwegs. Rund um das Bratwurstland besuchte ich die Wartburg mit dem Cache Weltkulturerbe Wartburg – Worldheritage Wartburg, wurde vom Final von Annuschka – (Ein normaler Tradi?) überrascht und hatte meinen Spaß beim Dreh mich Cache. Geschichte und Lost Place zusammen konnte ich mir bei niemand hat die Absicht ein Gästehaus zu bauen anschauen. Und eine wirklich witzige Letterbox ist Haialarm.

Gästehaus des DDR-Ministerrates
Gästehaus des DDR-Ministerrates

Mitte des Monats jagten wir 101 Dalmatinern rund um Prag hinterher. Natürlich blieben das nicht die einzigen Funde, aus dem Rest stachen Tim Burton soundtracks und Postovni schranka (Praha) hervor. Vaclavske namesti ist eine unglaublich dreiste Dose, die da direkt am Wenzelsplatz hängt. Auf der Rückfahrt haben wir uns noch die Letterbox Berounske opevneni – letterbox & TB hotel angeschaut, die ein überraschendes Final hat. Oder auch nicht, wenn man das Listing richtig liest.

Einen FTF im Rudel gabs noch beim Eventdösle.

Juli

Im Juli war ich recht wenig auf Dosensuche. Trotzdem gibt es natürlich ein paar Exemplare, die ich hier hervorheben kann: ? Das Karnickel TB-Hotel ? ist ein Mystery, bei dem wirklich alles paßt. Vom Rätsel bis zum Final sehr stimmig.

Auf einem Kurztrip in die Schweiz hatten wir viel Spaß bei Endstation und vor allem bei RehCac: Highway Killer, der auch der Grund für den Ausflug war. Ein sehr spannender Auto-Multi mit einem sehr sehr überraschenden und sehenswerten Final.

August

Stiflser Joch
Stiflser Joch

Nachdem ich mich überreden lassen habe, das Mega in Kassel zu besuchen, ging es an die Planung. Auf der Hinfahrt habe ich mit Knoff-Hoff I, Knoff-Hoff II und Knoff-Hoff III drei wirklich knifflige Basteleien gefunden, die teilweise zwischen Spaß und Verzweiflung pendelten. Ein Virtual der etwas anderen Art ist Wo ist denn nun der Mittelpunkt Deutschlands?, der diese Frage aber auch nicht abschließend klären kann. Rund um das Mega haben mir die beiden Letterboxen Cache and Camp und Welt der Brüder Grimm sehr gefallen. Und auf dem Heimweg lohnte sich der Stop bei der Pilger Pause für ein ungewöhnliches Logbuch.

Wieder daheim kam ich nicht wirklich viel zum cachen, der ?-Cache war aber wirklich ein Hammer 🙂 Wenige Tage später ging es schon wieder auf Tour: Das Stilfser Joch wartete. Witzig gemacht war die Die Maus vom Klinkerhaus und auch Grünschnabels Galton ist eine tolle Bastelarbeit. Auf dem Joch fand ich die Aussicht an der Tibet Hütte genial. Das Ziel war dann die Dreisprachenspitze, die gar nicht so einfach zu erklimmen war.

Nachdem ich das Wochenende danach auf dem Weg zum Event am See etwas Kabelsalat entwirren mußte, war etwas Ruhe angesagt. Denn ein paar Wochen später wurde in Frankfurt gecacht und dabei Abus sowie Luftbrückendenkmal (Virtual Reward) für gut befunden. Der Grund für den Besuch am Main war die Reise nach Georgien, Armenien und Aserbaidschan.

September

Fund!
Fund!

Der September war etwas ruhiger als die vergangenen Monate. Daher gibt es auch wenige Dosen herauszuheben. Auf der GAGA-Reise waren das die Letterbox Fire in the hole! und der Wherigo Akhtala Reverse Cache. In der Homezone hat mir Leitplanke mit Stil – Bittenfeld Edition gefallen.

Oktober

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und der Tag der Deutschen Einheit bringt ein wenig Urlaub. Leider nicht die ganze Woche, daher wurde aus einer längeren Tour zwei kurze. Der erste Teil führte mich nach Verdun, wo ich das Beinhaus von Douamont besuchte und den dazugehörigen Virtual PAX loggte. Auf dem Rückweg fuhren wir über Luxemburg, was den Fund von Insekten-TB-Hotel und Zack die Maus zur Folge hatte, beides sehr schöne Bastelarbeiten.

Die zweite Kurztour ging in die andere Richtung: In Sachsen-Anhalt waren wir hauptsächlich wegen Die Rache des Puzzlemörders (LP), wo uns der Owner einmal mehr erstaunt hat. Und ich konnte endlich beenden, wovon ich 2014 vom Fieber abgehalten wurde: 2048 – Freiheit ist alles! (LP), ein wirklich toller Lost Place.

Mitte des Monats besuchte ich ein Wochenende lang das Elsaß, wo ich mich neben dem Besuch des Geobretzel-Megas auch an Le Lion de Belfort – Virtual Reward und TB HOTEL – La cité Dolfus erinnern werde.

Kreuze in Verdun
Kreuze in Verdun

Die Fundzahlen schnellten in die Höhe, der Ehemalige Landkreis Waldeck war das nächste Ziel. Neben Masse gibt es in der Gegend aber auch Klasse, zum Beispiel das TB – Hotel 9834 Schloss Welda. Und zum Abschluß sogar noch einen wirklich tollen Lost Place, was man im Westen ja eher selten findet: Stationen der Lokbehandlung -LP-

November

Der November brachte das letzte Mega in diesem Jahr, weswegen ich mich auf den Weg nach Köln machte. Schon auf dem Hinweg fand ich das witzige Playboy Mansion und das doch etwas knifflige „Rocket Pig“.

Ein Ausflug durch diverse Landkreise  nach Holland und Belgien lief natürlich nicht ohne ein paar tolle Caches ab. Die Zeitungsredaktion ( TB-Hotel ) war vom Cache bis zum Logbuch absolut stimmig. Über Die Wahrheit über die grünen Chapelmonster kann man eigentlich nicht viel sagen. Das muß man einfach erlebt haben. Wenn man in Maastricht ist, kommt man eigentlich nicht um den Cache mit den meisten Favoritenpunkten in den Niederlanden herum. „van Kluis tot Kookhuis“ bedeutet in etwa „vom Tresor zum Kochhaus“ und beschreibt den Cache ganz gut.

Ohne Geschichte geht es nicht! Ein Besuch auf dem Netherlands American Cemetery and Memorial war dank des Multis R*E*S*P*E*C*T!!! und des Virtuals NEVER FORGET! Pflicht und hat sich gelohnt. Auch die Reste der Höckerlinien sind immer wieder interessant. Und wenn man mit Panzersperre Kinkebahn (Westwall) noch einen Cache suchen kann, umso besser!

Der Weg zurück in den Süden wurde durch einige Dosen und einen Ausflug auf den Drachenfels unterbrochen. Die Dreirad-Straßenwalze muß hier genannt werden und natürlich auch der uralte Virtual The Eye of the Dragon mit einem tollen Ausblick auf den Rhein.

Kaum wieder Zuhause konnte ich die FTFs bei Stadtarchiv Stuttgart und Nursery Rhymes verbuchen.

Dezember

Schnitzeljagd in Aying (Symbolbild)
Schnitzeljagd in Aying (Symbolbild)

Im letzten Monat des Jahres 2018 wurde ich nach Bayern eingeladen. In der Gegend rund um Aying kann man wirklich viele extrem toll gemachte Dosen suchen. Ich will hier eigentlich gar keinen Cache groß hervorheben, daher meine Highlights vom Team Aying: TB-Landhotel Hofolding (Eines der coolsten TB-Hotels, die ich bisher gefunden habe), Schnitzeljagd (Der Name ist hier Programm!), Ayinger Bräustüberl (Sehr passende Logmöglichkeit), Der Dosomat (Witzige Idee), Am seidenen Faden (Dreist gemacht), Gut zu Vögeln ?彡 (Ein Vögel-Multi), Ayinger Dosenfischen #1 ? (Auftakt einer Reihe von etwas anderen Angelcaches), Ayinger Dosenfischen „Catch of the day“ ? (Bonus der Reihe, eine abnormal geniale Bastelei!). Für eine tolle Abendunterhaltung sorgte der Nacht-Wherigo Sherlock – Der Hund von Baskerville.

Nachtcachen ist im Winter eh immer gut, weil es so früh dunkel wird. Das brachte uns auch auf die Idee, nach Augsburg zu fahren und den tollen NC Batman – Auxburg Asylumn (NC) anzugehen. Sehr schön gemacht! Einen coolen Abschluß des Jahres bildete Brummis unerwünscht! mit einem sehr überraschenden Final.

Das wars. Mein Geocaching-Jahr 2018. Vielleicht findet sich ja die eine oder andere Anregung für andere Cacher darunter.

Mein Geocaching-Rückblick 2017

Eigentlich könnte dieser Blogeintrag recht kurz ausfallen, wenn man rein die Zahlen nimmt: 1696 Funde an 149 Cachtetagen. Ergibt 4,6 pro Kalendertag, 32,5 pro Woche, 141,4 pro Monat. 5 Dosen ausgelegt, 4 Events veranstaltet. Ende.

Das wäre aber natürlich etwas zu langweilig und ich könnte auch keine Caches empfehlen, die mir in diesem Jahr besonders gefallen haben.

Wie schon Anfang der letzten Jahre habe ich mir die Mühe gemacht und meine Highlights 2017 herausgesucht, auch wenn das dieses Mal etwas länger gedauert hat. Und das waren einige!

Januar
lbmallorca2016 12 30 13.42.20
Wie im letzten Rückblick, so fängt auch dieser wie folgt an: Es ist seit 2015 Tradition, im Januar irgendwo hinzufliegen und dieses „irgendwo“ cachenderweise kennenzulernen. Dieses Jahr fiel die Wahl auf Mallorca. Hervorzuheben ist auf jeden Fall Majorcas Best View, weil der Name hier Programm ist.

Daneben gibt es auf der Insel eine Fülle an Lost Places: LP-Hotel „Es Pas“, ein nicht fertig gestelltes Hotel. LP La Ponderosa und LP Gran Barbacoa waren quasi die Frühform der All-Inclusive-Bespaßung: Touristen wurden mit Bussen hingekarrt, zu „typisch“ mallorquinischer Unterhaltung gab es eine begrenzte Zeit Essen ohne Ende, bevor man wieder ins Hotel gebracht wurde.

Als Überbleibsel und Folgen der Schlacht um Mallorca kann man wirklich interessante Bunker in schöner Umgebung erkunden. Der Klassiker ist Deep Darkness, der aber für maginotlinienerprobte Cacher kein großer Act ist. Eher in sich hat es da Trau Dich! -ZONA M I- (reloaded). Quasi als Bonus kann man mit # The Famous 88 # noch eine alte Acht-Acht be- und absuchen.

Um mal bei Bunkern zu bleiben: Ansonsten hat der Cache (1EF) Groupe Mario : Les têtes brulées in Frankreich gut gefallen. Ach und einen FTF bei Holderburg gabs auch.

Februar
Seit Anfang Februar bin ich, was die Fundzahl angeht, fünfstellig. Ausgesucht hatte ich mir dafür den aktuell ältesten burg eltzCache in Deutschland, Medieval View an der Burg Eltz. Um diese Jahreszeit ist es dort noch relativ ruhig und noch nicht so überlaufen. Und auf dem Weg zur Burg gibts es einige tolle Caches. Hervorheben möchte ich da Herr der Waldgeister und Haus der Waldgeister.

Zu einem sehr breiten Grinsen hat mich Klein & Gemein -Jeden Tag ein bisschen besser- gebracht. Der Grund, wieso ich in der Gegend war, kam vom selben Owner-Team und heißt Akte 69 – ungeklärt! Wirklich sehr cool und witzig gemacht.

Am selben Tag versuchten wir dann noch etwas weiter südlich, Debra aus den Fängen ihres Entführers zu befreien. Nach Teil 1 und 2 war nun DEXTER³ an der Reihe.

März
Der dritte Monat des Jahres ist quasi zweigeteilt: Die erste Hälfte der Highlights habe ich in meiner erweiterten Homezone denkmal und block 4 gefunden. Da wurden einige sehr toll gemachte Weihnachtscaches (ja, ich weiß, wir haben März) gebaut, die ich mir nicht entgehen lassen wollte. Neben einigen anderen hatte ich bei der Wallfahrtskirche zum heiligen Gaisberg, dem Wichtelkino und Der verflixte Weihnachtskalender viel Spaß.

Die zweite Hälfte des Monats gehörte einer etwas längeren Tour von Leipzig durch Osteuropa nach Tschernobyl, zu der ich schon mehrfach gebloggt hatte. Die Highlights waren zahlreich und fingen mit Gleis 26 reloaded schon in Leipzig an. Sie hier alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen, daher nur einige wenige: In Budapest hatte Extra Large (XL) ein wirklich sehr außergewöhnliches Rätsel. Hervorheben möchte ich aus den vielen Virtuals Statue, Chapel, Cross, der mich ziemlich zum schwitzen brachte, einem aber wirklich schön den Gellertberg hochjagt. In der Nähe von Cluj-Napoca hatten wir einen kuriosen FTF bei Coruşu Fossil Site einem Earthcache mitten in der Pampa.

Das absolute Highlight der Tour waren aber natürlich Tschernobyl und Prypjat, wo wir neben dem Earthcache Bennies Blowout Battle auch den Tradi Bennies Blow-out Box finden konnten,. Vorbereitung ist manchmal alles 🙂

In Kiew gab es viel zu sehen und natürlich auch viele Caches zu finden. Overlooking Maidan (Kyiv Metro Series) gibt einem, wie der Name vermuten läßt, einen guten Überblick über den Maidan, jenen Platz, auf dem 2014 über 100 Menschen getötet wurden. Ziemlich versteckt finden wir bei Leap Day and „Ukrainian Madonna“ in einem Hinterhof ein wirklich schönes Mosaik. Ein Muß ist auch der Besuch der Mutter-Heimat-Statue mit dem Virtual WII. Zum Abschluß finden wir Dank des Caches Green theatre (Lost place) noch einen interessanten Lost Place.

April
Der vierte Monat des Jahres war cachetechnisch relativ ruhig. Im Allgäu konnte ich den angeblich allerersten Cache der bunker operation magiGeschichte finden: Cache 1.0, ein wirkliches Meisterwerk, das ich jedem empfehlen kann, der in der Nähe von Oberstaufen ist.

Viel Spaß gemacht hat eine tolle Runde im Elsaß. Zwar zog sich [RNT1] Opération „Secret“ statt der vom Owner angegebenen 13 Kilometer auf satte 18, aber das Ganze war gut zu laufen und eine Wahl hatte man ab einem gewissen Punkt sowieso nicht mehr. Man muß ja irgendwie zurück zum Auto kommen.

Ergänzt wird die Runde durch einige Mysterys 1 Operation “ Magi….? „, die allesamt mit der Maginotlinie zu tun haben und einen auch in kleinere Bunker führt. Ende des Monats kann ich noch einen FTF bei Wind und Regen verbuchen.

Mai

Im Mai finden ja traditionell Megaevents statt, die mich in diverse Gegenden führen. Dieses Mal ging es ins Saarland und von dort aus natürlich auf Dosensuche. Wenn bei einem Cache der Name wirklich Programm ist, dann bei Der Schlüssel und seinen Bonus-Caches, den ich während der Anfahrt anging. Einer der aufwendigsten und schwersten geocacheCaches war True Lies. Ansonsten gab es rund um den Megaevent unzählige schöne Dosen, von denen ich Mir sin‘ die Saarlodris und TB Hotel Schmelz City hervorheben will. Ein Muß bei einem Besuch im Saarland ist auch die Saarschleife, die man vom Aussichtspunkt Cloef samt Earthcache bewundern kann.

Wie man auf „Multi mit nur einer Station“ reinfallen kann, hat Die weiße Frau / The White Lady eindrucksvoll bewiesen. Ja, es ist wirklich nur eine Station, aber die Art und Weise, wie man hier an die Finalkoordinaten kommt, ist etwas ausgefallener. Auch nicht ganz alltäglich ist der Mystery Die Helden tot – das Volk in Not!. Ein sehr knackiges Rätsel und nicht ganz einfache, aber interessante Aufgaben vor Ort. Den tollen Schlußpunkt dieser Tour setzte dann TelefonJoker, bei dem das Thema sehr passend umgesetzt wurde.

Zuhause gab es mal wieder einen FTF bei Wind und Regen.

Juni
Im sechsten Monat des Jahres zog es uns auf eine ausgedehnte Lost-Place-Tour in den Osten Deutschlands und die angrenzenden Länder. Auf der Hinfahrt fand ich die Idee bei Vergängliche Grüße super und auch Happy Birthday Jumpy03 war toll gemacht.

Dann ging es in zwei sehr gegensätzliche Lost Places, SVKE und Der Raketenspezialist, die aber beide viel Spaß gemacht haben. Fast schon traditionell ging es zum Bierkaufen^^ nach Stettin und natürlich konnte ich mir die Letterbox Ahoj Szczecin (PL/ENG/DE) nicht entgehen lassen. Weiter ging die Fahrt nach Süden, unterbrochen von den LPs Komplex 5000, Verwaltung 2000 – The honey trap, the book of elpi und Die Jagd nach dem Kraut der Unsterblichkeit (LP).

undergroundDa wird aber natürlich nicht nur LPs auf dem Plan hatten, entgingen uns auch nicht der Leierkasten ( TB / Coin Hotel ), die super gemachte Letterbox GeoRG’s TB Hotel und der wirklich fiese Cache Görlitz – Muschelminna (reloaded).

Nach dem grandiosen Underground in Tschechien machten wir Dresden unsicher und lösten die beiden wirklich tollen Wherigos Sightseeing WherIgo – The Old City of Dresden und Die Jagd nach dem Grünen Diamanten (D+Engl). Den Abschluß dieser tollen Tour bildete der Holzwurm Fridolin, der unsere Erwartungen an die Owner übererfüllt hat.

Das wäre es LP-technisch im Juni dann fast schon gewesen, wenn nicht Junggesellenabschied der etwas anderen Art angestanden wäre. Nach kurzer Überlegung kamen wir zu dem Entschluß, daß Martinormality und die Jagd nach den 10000. Smilie genau das Richtige für den Abschied in die Ehe sein würde. Ein Cache, der Seinesgleichen sucht, auch wenn er für manche vielleicht nur eine Aneinanderreihung von Lost Places ist.

Zum Abschluß noch ein absolutes Highlight: Lothars Lottoleben. Ich laß das jetzt einfach mal so stehen.

Juli
Im Juli war ich recht wenig auf Dosensuche. Trotzdem gibt es natürlich ein paar Exemplare, die ich hier hervorheben noch ein geocachekann: Einer meiner „Lieblingscaches für einen schön warmen Tag im Sommer“ ist ganz sicher das Vorklo zur Hölle.

Musikalisch eigentlich so gar nicht mein Ding war das Musikantenstadl, dafür ist der Cache wirklich super. Da kann man auch mal das Ohrenbluten verschmerzen 🙂

Etwas Besonderes sind die drei Caches der „Blanker Horror“-Serie (Blanker Horror (FSK 19)Blanker Horror (FSK 20)Blanker Horror-Wo ist Henry???). Um was es hier geht, muss jeder selbst rausfinden, jedenfalls hatten wir beim finden und loggen viel Spaß auf einer interessanten Tour. Zum Abschluß durfte ich meine SBA 2 bei May require wading endlich mal ausprobieren.

August
Im August war ich mal wieder auf Mega- bzw. Giga-Tour. Den Anfang machte Let’s Zeppelin am Bodensee,wo mir Die Perle und Über Friedrichshafen in Erinnerung blieben. Von Friedrichshafen aus weitete ich die Tour auf die Schweiz und Liechtenstein aus. Das brauchte mich zu einigen wirklich tollen Dosen wie den überraschenden Easy Drive In, das

geisterkirche
Geisterkirche

Geo Post Office Sennwald, die schön gemachte Ruggeller Biber-Box und das wirklich super gemachte Welcome TB-Hotel Liechtenstein.

Gegen Ende des Monats machte ich mich dann auf die Reise zum Giga nach Tschechien. Den Cache an der Geisterkirche in Luková, Na konci cesty, hatte ich fest eingeplant. Der Abstecher hat sich gelohnt. Da ich in Pilsen übernachtet habe, war ein Besuch in der Brauerei Pilsner Urquell Pflicht. Vorher mache ich einen Abstecher zur St.-Bartholomäus-Kathedrale, um den neuen Virtual Plzensky andelicek pro stesti zu loggen. In der Brauerei liegen netterweise gleich zwei Large-Dosen, nämlich der Tradi Plzensky Prazdroj / Pilsner Urquell und der Mystery, der eigentlich ein verkappter Multi ist, Pivovarska prochazka / Brewery Walk. Auf dem Weg zurück ins Hotel finde ich noch den überraschend coolen Cache Wilsonuv most.

September
Der September fing an, wie der August aufgehört hatte, mit der Fahrt zum Giga nach Plumlov. Highlights waren MoCache Mirosovice, Vyskov Air Museum und die beiden Caches Stary Prostejov – Melhubova vila und Stary Prostejov – Neherova vila, die gezeigt haben, daß es auch in Tschechien interessante Basteleien gibt. S certy nejsou zerty war nicht auschwitz ii birkenau torganz einfach zu lösen, hat aber eine sehr überraschende und passende Dose.

Nach dem Ende des Giga-Wochenendes ging meine Tour weiter nach Polen. Hier war viel Geschichte angesagt: Gliwická provokace 31.8.1939 beim Sender Gleiwitz und Auschwitz – the rail siding (GC/TB hotel) in Auschwitz stachen hervor. Der Virtual Miasto Jana Pawła II – John Paul II town im Geburtsort von Papst Johannes Paul II. war auch einen Besuch wert.

Auf dem Heimweg machte ich einen kurzen Stop in Dresden, um die seeeehr fiese Challenge My Personal Top Ten – Challenge Cache und erneut einen neuen Virtual Mythen für Geisterjäger [DE; ENG] zu loggen. Über die Käfer-Herberge / TB-Hotel A9 (Exit 50) ging es dann zum Abschluß der Tour zum Schnitzbiegel.

Mitte des Monats war ich in Gießen zum Nachtreffen der Tschernobyl-Tour. Rund um dieses Treffen fand ich den sehr gut gemachten Lorem ipsum dolor sit amet, bevor es am Samstag in die Stadtbibliothek Gießen ging. Im Team besuchten wir Das Jedi-Archiv, einen wirklich grandiosen Wherigo. Einen verkappten Mystery als Multi verpackt war  TCP – Traveling Cacher Problem 1, der einen quer durch Deutschland jagt, bis man sich endlich ins Logbuch eintragen kann. Auf dem Heimweg besuchte ich den King of Rock’n Roll ? und den Oldie bei Mary Shelley’s Schloss.

Oktober

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und mir fällt wie üblich schlagartig ein, daß ich noch nicht am Reschensee schweiz flaelapassgewesen bin! In diesem Jahr habe ich mir überlegt, über 5 Länder dort hinzufahren. Das hat den netten Nebeneffekt, daß ich mir auf der Alte Rheinbrücke Vaduz-Sevelen einen Wolf suche und jetzt weiß, wo das Forst Muggel Mekka ist.

Ich besuche den Traum aller Kinder und Asiatinen, bei dem es Willkommen in Heidi’s Dorf heißt. Finde ein Schatzchischtli bei Fit & Fun und Run #Lost Place und genieße beim loggen den gigantischen Ausblick auf den Ortler bei Aus der Kurve geflogen, Adlerauge. Sehr stimmig sind auch Versteck und Logbuch bei Hoachrinne.

Einen Cache der Extraklasse hat der Owner von The Witch mal wieder gebaut. Hier hatten wir einen spannenden Tag.

Auf mehreren Touren im und durchs Elsaß gab es verschiedene Arten Caches zu sehen: Interessante wie Le Point de Convergence oder verlassene wie Industrie d’alsace : TCA (lost place). Auch die Bunker kamen mit casemate Rountzenheim SUD nicht zu kurz und die Runde beginnend mit [RNT1] Merveilles du monde – EIFFEL TOWER war wirklich super.

Dazwischen habe ich es endlich geschafft, Wanderprofis Letterbox zu finden und beim Erfinder des Auomobils Virtual Reward 2017/2018 – Daimlers Geheimnis zu lüften.

November
Diesen Monat habe ich so wenig Caches wie schon lange nicht mehr gefunden. Es gab quasi nur zwei Highlights, nämlich The Eye of the Tiger und den neuen Virtual GLÜCKSBRINGER. Ach und einen FTF bei Einhorn im Winter.

Dezember
Im letzten Monat des Jahres 2017 ließ ich es etwas ruhiger angehen. Weniger Dosen, dafür waren ein paar qualitativ unterwegs im elsasssehr sehr gute dabei, bei deren Namen manchem Cacher die Augen leuchten werden. Die Rede ist von Die Kinder des Buchbinders, einem wirklich grandios gemachten Cache in einer interessanten Location. Etwas weniger aufwendig gestaltet ist L!QU!DAT☢R, trotzdem ist dieser Multi ein absolut lohnenswertes Ziel.

Was macht man, wenn man um Weihnachten rum frei hat und das Wetter mitspielt? Genau, man schaut sich diverse Runden an. Bei meinem abgekürzten Ausflug zu den #01 Weihnachtsglöckchen ?? war das Ganze eher eine Schlacht gegen den Matsch. Im Elsaß bei [R-01] Story of The Legendary Sword 1/3 war das nicht ganz so schlimm. Und vor allem wesentlich flacher.

Das wars. Mein Geocaching-Jahr 2017. Vielleicht findet sich ja die eine oder andere Anregung für andere Cacher darunter.

Mein Geocaching-Rückblick 2016

Eigentlich könnte dieser Blogeintrag recht kurz ausfallen, wenn man rein die Zahlen nimmt: 1575 Funde an 149 Cachtetagen. Ergibt 4,3 pro Kalendertag, 30,2 pro Woche, 131,4 pro Monat. 4 Dosen ausgelegt, 6 Events veranstaltet. Ende.

Das wäre aber natürlich etwas zu langweilig und ich könnte auch keine Caches empfehlen, die mir in diesem Jahr besonders gefallen haben.

Wie schon Anfang der letzten Jahre habe ich mir die Mühe gemacht und meine Highlights 2016 herausgesucht, auch wenn das dieses Mal etwas länger gedauert hat. Und das waren einige!

Januar
GC 43
Es ist seit 2015 Tradition, im Januar irgendwo hinzufliegen und dieses „irgendwo“ cachenderweise kennenzulernen. Dieses Jahr fiel die Wahl auf Irland, genauergesagt auf Dublin. Zum genaueren Ablauf dieser Tour habe ich ja schon etwas geschrieben. Hervorzuheben sind neben Europe’s First vielleicht das TB-Hotel Dublin Airport Bug Hotel, der Virtual The Black Rose und die Letterbox Cache In – Trash Cache.

Zuhause war der Bibliocache in Esslingen seinen Besuch wert und einen FTF gabs bei Römer in Maulbronn.

Februar
Im Februar habe ich mir die Zeit immer mal wieder auf deutsche Autobahnen vertrieben. Daß man dort durchaus cachen kann, ohne versiffte Micros auf Rastplätzen zu suchen beweist die Letterbox Touristische Hinweisschilder A8 KA – ES, mit der man sich die Fahrt von Karlsruhe nach Esslingen versüßen kann. Einen FTF gabs bei unser erster und gleich ein Mystery.

BratwurstDie 360° Deutschland Challenge war der Auslöser einer Tour, die mich durch Bayern, Hessen und Thüringen führte. Ziemlich am Anfang kamen wir in den Genuß des Caches Der geliehene Schlitten des Weihnachtsmanns. Jeder kleinste Spoiler wäre hier zuviel, vielleicht nur das: Die FP-Quote von aktuell 95% (warum nur 95?) ist absolut berechtigt, der Cache ist einen Katzensprung von der Autobahn weg und man muß keine 10 Meter laufen. Es gibt also keine Ausrede, wenn man in der Gegend ist!

Natürlich war das nicht der einzige tolle Cache auf dieser Tour, hervorheben will ich hier noch Umweltcache, Kleiner -Winzer- und Romanik. Das ***** TB&GC Hotel Mansfeld Südharz + Geopostoffice ist einfach nur sehenswert und die Dose bei 1.Deutsches Bratwurstmuseum paßte einfach perfekt, auch wenn das Museum geschlossen war.

Zuhause gab es dann beim Mitarbeiter des… ein interessantes Rätsel und passendes Final. Ach und ich habe den FTF bei einem Cache geholt, bei dem ich das wirklich tun mußte: MARK.

März
Der dritte Monat des Jahres ist quasi zweigeteilt: Die erste Hälfte der Highlights habe ich im Raum Stuttgart Schlüssel der Machtgefunden. Während Stemmi´s Geburtstagscache ein sehr cooles Final hat, liegt der Spaß bei Wunderbare Länder klar auf dem Rätsel. Einen FTF konnte ich bei Familie Ebinger verbuchen, einem Cache, der hier in der Gegend seinesgleichen sucht. Das Final ist nicht spektakulär, auch, wenn die Dose passend ist. Dafür ist das Rätsel der Hammer. Knackig, witzig, interessant. Und hat mir viel Spaß bereitet. „Spaß“ hätte bei Dornröschen eher der Owner gehabt, wenn er gesehen hätte, wie ich dort zum Final vorgedrungen bin. Aber wie heißt es so schön: It’s a dirty job, but someone’s gotta do it! Nachdem endlich auch Der große Unicache geloggt werden konnte, endet die erste Hälfte der März-Highlights.

Die zweite Hälfte hatte es in sich. Mit Schlüssel der Macht (reactivated) startete unsere Lost-Place-Tour. Einer der besten und auch anstrengendsten Caches, die ich bisher absolviert habe. Man bekommt einiges zu sehen und selbst jetzt, fast 10 Monate später, erinnere ich mich noch gerne zurück. Abends dann ein kleiner Abstecher nach Polen, ein leckeres Abendessen und eine Letterbox: Adolf In Stettin (Hakenterrasse). Am nächsten Tag folgten noch die Wampenschleifer-Caches Der Vorführer und Der Wachmann, die die Tour abrundeten.

April
Da heißt es, ich wäre permanent irgendwo unterwegs. Stimmt gar nicht! Im April waren meine Highlights allesamt in Baden-Württemberg. Da steht doch was? Ja, und zwar eine mysteriöse Botschaft an der B10 bei Esslingen. Die wirklich schöne Dentalrunde in der Nähe 360° BaWüvon Ehingen an der Donau war super zu laufen und die Dosen passen sehr gut zum Thema.

Einer der Gründe, wieso ich mich vorrangig in meinem Bundesland aufhielt war die 360° Challenge in BaWü, die mich an Ecken gebracht hat, in denen ich noch nie war. Und manchmal auch in welche, in die ich nie wollte 🙂 Wo ich aber definitiv hinwollte, war der Wald bei Karlsruhe, in dem sich die Afrika-Runde abspielt. Ein anderer Wald brachte mir dann einen FTF bei …. Danke Rolf !!!, ein Weinberg den bei Graffiti im Wengert (Weinberg) und zum Ende des Monats widmete ich mich dem tollen Indoor-Cache Die drei ??? – Geheimnisvolle Botschaften.

Mai
Der Mai stand ganz im Zeichen von Landkreisen und Megaevents. Zuerst wurden die noch fehlenden Landkreise in Bayern besucht. Highlights waren Hilf Polly!, Der PFLONK! aus der Hölle…, die wirklich coole Letterbox 136 – Kinder und auf dem Rückweg noch The House of Marbles. Einen Rudel-FTF gabs bei Jason is back.

Rund um den Megaevent in Erfurt nutzte ich die Zeit ausgiebig dafür, Dosen zu suchen und zu finden. SchonLandkreise Deutschland während der Fahrt Richtung Norden machte ich am 5 Sterne TB Hotel Halt, wo ich etwas improvisieren mußte, aber trotzdem meinen Spaß hatte. In Thüringen angekommen, konnte ich Challenge Nummer 1 – Challenge – 360° von Deutschland – erfolgreich beenden. Irgendwie liegen mir diese 360°-Geschichten. Nicht unerwähnt lassen möchte ich 20 Jahre Mauerfall, denn hier passen Rätsel und Final gut zusammen. Bewaffnet mit einer 9V-Blockbatterie bekam ich bei Hack me if you can! [9V Block|Smartphone] und Fire & Ice [9V Block] den Mund kaum zu. Der Hammer!

Auf dem Heimweg beendete ich dann Challenge Nummer 2: Projekt 425: Deutschland-Landkreise-Challenge. Hierzu habe ich ja auch schon etwas gebloggt.

Juni
Im sechsten Monat des Jahres ging es für mich zum Gigaevent „Project Glück Auf 2016“ nach Essen. Wie üblich habe ich mir ein paar tolle Dosen rausgesucht, die mir die Zeit „drumrum“ versüßen sollten: Geh Berg der Kreuzeaufs Ganze – mal anders!, Meister Röhrich, der sehr fiese Stein an Stein und das tolle, aber für mich sehr enge, Coin-, TB- und Bücher Hotel – Teleport USA sowie Häuser der Helfer – „Einsatz Feuerwehr Mettmann!“ auf der Hinfahrt. 5* TB Hotel „Fire Department Gelsenkirchen“, Hotel Seeblick (Motel Bates) und ? Kein Schwein ruft mich an! ? auf dem Heimweg.

Ende des Monats fiel dann der Startschuß für eine etwas größere Reise durch Lettland, Litauen, Estland, Finnland und Åland. Im Juni blieben da die Caches Varoņiem slava! und das Siauliai TB/GC Hotel in Erinnerung.

Juli
Die Reise ging bis in den Juli hinein. Auf dem Weg von Riga in die estnische Hauptstadt Tallinn gibt es unter anderem zwei TB-Hotels: Hotel Via Baltica und TB Hotel – Time Out. In und um Tallinn verbrachten wir ein ganzes Wochenende, besuchen den Megaevent und waren natürlich viel cachen. Empfehlenswert sind Linnapoku/ Citypoku mit seiner coolen Cacheumverpackung, Sauna, weil der Name hier Programm ist, sowie Türisalu cliff / Õ nagu õdus ja õnnis õhtu an der Steilküste.  Šokolaadimeistri/ Chocolate master und Stadtluft macht frei sind zwei Caches, die sich sehr gut in ihre Umgebung einpassen.

Bei GC72

Nach Tallinn geht es nach Helsinki. Die finnische Hauptstadt hat einiges an Dosen zu bieten. Hervorheben möchte ich hier Helsinki City Museum, SLU und Captain Obvious. Eine Sonderstellung nimmt sicherlich Sun Gear ein, der älteste Cache Finnlands, gelegt am 30. September 2000 in einem Wald außerhalb von Helsinki.

Auch auf den Åland-Inseln kann man cachen, netterweise zählt diese autonome Region Finnlands bei Groundspeak als eigenes Land. Neben Basteleien wie Idrottsparken gibt es dort bei Geostigen Natur pur und bei Land’s end on Åland ist man fast schon in Schweden.

Zurück in Lettland war der Besuch von Virtual Kurtenhof, dem einzigen Virtual im Baltikum, genauso Pflicht wie einen Spaziergang über den Zentralmarkt von Riga, bei dem man nebenher noch den Wherigo Riga Central market lösen kann.

August
In diesem Monat war es etwas ruhiger und ich war ziemlich wenig auf Dosensuche. Deshalb halten sich die Empfehlungen auch in Grenzen und liegen alle in der Nähe von Frankfurt am Main: VHS, Kobra übernehmen Sie ??? und der geniale Die Goonies. Passend zum European Elvis Festival in Bad Nauheim wandelte ich noch Auf den Spuren von Elvis. Ende des Monat gings in den Sommerurlaub und ich konnte mich als erster ins Logbuch von Rue Dunes eintragen.

September
Der September find an, wie der August aufgehört hatte: Mit einem FTF in Marokko, bei View on Agadir.

VEB EisenwerkNeben Hotel der Trolle (TB Hotel, A5) und dem witzigen Humppa Hey! liegen die restlichen Empfehlungen allesamt in oder auf dem Weg nach Sachsen, wohin es uns mal wieder auf Lost Place Tour verschlagen hat. Während Alukapsel Größe S, Spielcasino Zwickau, Der Fluchtweg der Moonshiners, 9V Samenbank/ TB-Hotel und 20 Cent in die Kategorie „Spielerei“ passen, sind Schmierereien im Kombinat, Der Elefant im Porzellanladen und VEB Eisenwerk Zwickau – Lost Place tolle LPs, in denen wir richtig viel Spaß hatten. Etwas aus der Reihe fallen zwei Caches in Thalheim: Weder Nicht alle Latten am Zaun noch Das Waldhaus, LP wollen so richtig in eine Kategorie passen. Lohnenswert sind sie aber natürlich trotzdem. Zum Abschluß der Tour folgte noch ein Besuch in Rupprich sei Bastelstub (reloaded).

Oktober
Anfang Oktober waren wir wie schon im letzten Jahr mal wieder in Frankreich, ein Event in der Maginotline lockte. Der nette Nebeneffekt waren einige tolle Caches in Bunkern, von denen mir Groupe Mario : Entre les lignes #reloaded# und Le Fort de Soetrich am besten gefallen haben, auch wenn wir schon größere WerkeL'Assaut gesehen haben. Sehr spaßig war auch L’assaut, ein knackiger Cache in außergewöhnlicher Location.

Ein paar Wochen später ging es schon wieder auf Tour, wieder Lost Places, dieses Mal allerdings Richtung Osten. Ein tolles Wochenende verbrachten wir bei Willkommen Oma Saalow (LP), schauten uns das Beelitz Heilstätten -Heizhaus- an, besuchten Gebäude, die Reif für die Birne… waren und klärten den Mord in der Fasanerie [NC] auf.

Wieder daheim sammelte ich den Lohn der Rätselei von alexens‘ Musik₽layer „Fernsehserien“ ein und schaute, was in Heilbronn so für Dosen Für Klugschei..er gelegt werden.

November
Das Jahr neigt sich dem Ende zu und mir fällt schlagartig ein, daß ich noch nicht am Reschensee gewesen bin! HochfinstermünzZusammen mit meinen Eltern hole ich das nach. Nicht, ohne gelegentlich mal eine Dose zu suchen. GalleryofModernArt-ZF92 war wirklich fies, aber eben auch sehr cool. Und bei LP Hochfinstermünz habe ich zwar schon öfter angehalten, aber der Mystery fiel mir erst jetzt auf.

Eine Premiere durfte ich in diesem Monat auch feieren: Mit SOKO-Schwarzwaldmarie Teil 1: Harmersbachtal, SOKO-Schwarzwaldmarie Teil 2: Nordrachtal und SOKO-Schwarzwaldmarie Teil 3: ……………….. konnte ich zusammen mit einem super Team meine ersten Echtzeitcaches lösen.

Nicht unerwähnt möchte ich auch Stromlinienförmig und Kleine Wegzehrung lassen, die mir beide sehr gut gefallen haben.

Dezember
Im letzten Monat des Jahres 2017 stand ein Kurzbesuch in Paris an. Ich war 2011 dort schon einmal cachen, aber seitdem hat sich natürlich einiges geändert. Wirklich toll für Touristen ist der Wherigo I ❤️ Paris, den man einfach beim Sightseeing mitlaufen lässt. Da man den Eiffelturm ja tendenziell sowieso besucht, sollte man sich weder Eiffel Power, den Cache mit den meisten Favoritenpunkten in Paris (und aktuell Platz 6 in Frankreich), noch das TB Hotel Killakul entgehen lassen. Wo hat man sonst die Chance auf einen Large mitten Letterbox Mallorcain der Innenstadt?

Ende des Monats und des Jahres flogen wir nach Mallorca. Abseits von Ballermann und Sauftourismus ging es nach dem „Warmcachen“ bei Xisconator 1000# erstmal in den Untergrund, um bei Deep Darkness und Trau Dich! -ZONA M I- (reloaded) die Zahl der Länder mit „Caches in Bunkern“ auf 6 hochzuschrauben. Ganz in der Nähe gibt es auch noch eine tolle Letterbox B&S Letterbox #2 und auch der Empfehlung, zu Majorcas Best View zu fahren, kamen wir nach.

Das wars. Mein Geocaching-Jahr 2016. Vielleicht findet sich ja die eine oder andere Anregung für andere Cacher darunter.

„Die Stadt im Wald“ – Freitagsvideo 25.03.2016

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Mein Geocaching-Rückblick 2015

Eigentlich könnte dieser Blogeintrag recht kurz ausfallen, wenn man rein die Zahlen nimmt: 1868 Funde an 171 Cachtetagen. Ergibt 5,1 pro Kalendertag, 35,8 pro Woche, 155,8 pro Monat. 7 Dosen ausgelegt, 7 Events veranstaltet. Ende.

Das wäre aber natürlich etwas zu langweilig und ich könnte auch keine Caches empfehlen, die mir in diesem Jahr besonders gefallen haben.

Wie schon Anfang der letzten Jahre habe ich mir die Mühe gemacht und meine Highlights 2015 herausgesucht, auch wenn das dieses Mal etwas länger gedauert hat. Und das waren einige!

JanuarSeljalandsfoss
Weil der Januar ja eh kalt und weiß ist, entflieht man dem deutschen Winter und geht wo hin? Genau, dahin, wo es noch kälter und weißer ist: Nach Island. Prinzipiell könnte ich da jetzt jeden Earthcache auflisten, aber am meisten beindruckt haben mich Seljalandsfoss, SKOGAFOSS EARTHCACHE, Gunnuhver und natürlich Geysir – powerful hot spring. Davon abgesehen war es wirklich gigantisch, bei Eurasia meets North America zwischen zwei Kontinentalplatten zu stehen. Mein nördlichster Cache wurde der Multi At the top of the world – Gullfoss. Leider ging es auch wieder heim, was mir zumindest mit einem FTF bei Weg der Steine versüßt wurde. Ach und in Ulm war ich auch mal wieder, dieses mal auch auf dem Münster.

Februar
Logbuch TriangleDen Start im Februar machen zwei Wherigos: Publish if you can und Reverse in Deizisau, die beide viel Spaß gemacht haben. Der zweite endet bei einer der größten Dosen, die ich je gefunden habe. Neben den FTFs bei Teste Deinen Wortschatz! und Des“Freitagder13istoutdoorwintergrilladösle2015″ löste ich das Rätsel zu alexens‘ Dschuukbox und konnte mich am Final ins sehr passende Logbuch eintragen. Auf einer Tour rund um Ulm besuchte ich noch folgende Highlights: TB-Hotel Zum spannenden Eck, Hüft-TEP OP – Do It Yourself und das Geo Post Office & TB-Hotel „Um Ulm herum“. Ansonsten fand ich Wuff Wash einfach passend und mit Triangle war mal wieder eine uralte Dose dran. Ach und Metzger Bööörnd – Lehrjahre ( NC / AC / VC ) einen coolen Nachtcache mit etwas Gruselfaktor gabs auch mal wieder.

März
Im März hatte ich was die FTFs angeht, mal wieder Glück: Nach HERRSCHAFTszeiten war ich auch noch bei 07 Nachts, wenn alle Muggels schlafen!, 08 Nachts, wenn alle Muggels schlafen! und 09 Nachts, wenn alle Muggels schlafen! als erster an den Dosen.

Ansonsten fand ich die Letterbox durch die Blume… in Tübingen ganz cool gemacht. Rund um den Event im Schnee waren die Highlights auf der Hinfahrt Ab in den Süden und auf der Rückfahrt Bernhard is back – das zweite Standbein. Im Pitztal selbst konnte ich mit Cafe 3440 einen neuen „höchsten Cache“ finden, der sich aber sowohl von der Dose als auch natürlich von der Auf 3440 Meterngigantischen Aussicht lohnt.

Dass es sich durchaus lohnt, mal ein paar Kilometer zu fahren, zeigte ganz klar Vaters letzter Wille zwischen Ulm und Memmingen. Hier schafft es der Owner, daß man neben einem wirklich sehr knackigen – aber spaßigen – Rätsel auch vor Ort noch ein tolles Final vorfindet. Fast 500 Favoritenpunkte bei einer Quote von sagenhaften 98% sprechen für sich! Und schön ist auch, daß es in der Gegend noch andere tolle Caches gibt. Hervorheben möchte ich ganz klar die Baurakäsch-Runde, die sinnigerweise von der neuen „Archivierungen wegen fehlender Wartung werden nicht mehr zurückgeholt“-Regel betroffen war. Aber vielleicht legen sie die Owner ja noch einmal auf. Den Abschluß der von mir gefunden tollen Cache in dieser Gegend bildet Heisenberg „Mission 1000“. Wer Breaking Bad kennt, wird aus dem Grinsen nicht mehr rauskommen, wer es nicht kennt, wird trotzdem Spaß haben.

April
Neben dem FTF bei N49° E9°Kennst Du diese Lieder – Metallica war der Monat geprägt von Spielereien bei Geo Kirmes – Jahrmarkt, Geo Kirmes und Statt Spielzeug ein Cache, die alle wirklich viel Spaß gemacht haben.

Ein schönes Wochenende verbrachten wir bei, um und in Regensburg, vor allem, um den Powertrail Bayer-Wald-Throphy zu erledigen. Wir hatten wirklich viel Spaß und auch abseits des Trails fanden wir einige tolle Caches wie beispielsweise EN ISO 11199Schreib mal wieder! und Warmduscher.

Wieder daheim lief ich endlich die wirklich tolle Indiana Bohnes-Runde ab. Und für den ältesten Cache in Baden-Württemberg – 49N9E – quälte ich mich auch mal den Berg nach oben. Warum auch immer der Konfluenzpunkt nicht im Tal liegen kann 🙂 In der direkten Homezone hatte Erbstück ein knackiges Rätsel und ein sehr passendes Final.

Mai
Auch, wenn die Vorfreude auf Brasilien definitiv die ganze Zeit da war, Dosen wurden trotzdem gesucht. Und was für welche! Das Opfer des Bahnarbeiters war einer der tollsten Caches, die ich je finden durfte. Vom Rätsel über den Outdoorteil bis zum Final, alles top. Auch die beiden Tradis 5* TB Hotel „Southern Star“ (A5) und Daniel Düsentriebs Pausenspass (A5) sind großes Kino und Wasserfalldirekt an der Autobahn.

Ende des Monats ging es dann nach Brasilien zum letzten APE-Cache. Vorher konnte ich bei Kennst Du diese Lieder – Wolle Kriwanek noch einen FTF holen. Dann gings aber ab nach Südamerika. Neben Mission 4: Southern Bowl haben wir natürlich noch viele andere Caches gefunden. Großartig hervorheben will ich im Park aber eigentlich keinen Cache, da eigentlich alle dafür gesorgt haben, uns weiter umzuschauen. Gut gefallen hat mir aber der Lost Place Stone Castle, auch wenn das natürlich nicht vergleichbar mit dem ist, das wir hier unter Lost Places verstehen. Netter Nebeneffekt der Reise waren eine ganze Reihe von FTFs: Trilha da Gruta do Fogo, GRUTA DO FOGO, Across the brook, Canyon 5, Canyon 6, Canyon 7, Canyon 8, Canyon 9 und der Earthcache Geomorphological aspects of Canyon Pirituba.

Juni
Holstentor LübeckDie Zeit der Mega-Events! Nachdem ich mich breitschlagen lassen habe, nach Xanten zu fahren, habe ich auch einige tolle Caches gefunden. Natürlich mußte ich als geschichtlich Interessierter die Brücke von Arnheim nebst Virtual Pegasus Bridge besuchen. In der Nähe fand ich mit De verdwenen school auch einen der wenigen wirklich passenden Nanos. Weitere Highlights waren Fahnenflüchtig mit sehr stimmigem Final und Kraft pro Fläche 2.0 – Horizontaldoppelhubanlage.

Rund um das Mega am Meer in Bremerhaven kurvten wir eine Woche im Norden Deutschlands rum und fanden haufenweile tolle Caches. Schon auf dem Hinweg lockerten Fädel dir einen! und Piiiep Piiiiiiep Piiep die Fahrt auf. Im Laufe der Tour kamen Highlights wie Steinreich, Das goldene Buch der Stadt, Bremer Hauptbahnhof, der wirklich sehr interessante Earthcache (!) Das Holstentor und sein geologischer Untergrund, „Tollkühn´s Spannung“, die Mystphi-Caches
Ich bin doch nicht micro! (Advanced Version), Down Under, Jentown History und Zielinskissimus Agetatio sowie Der alte Elbtunnel dazu. Und die wochenlange Rätselei für den Master of Mystery #12 – VAREL wurde auch belohnt.

Juli
Nächstes Mega, nächster Master of Mystery: Master of Mystery #17 – LUXEMBOURG. Etwas später im Monat gings dann auf die Passkontrolle die sich neben der tollen Landschaft auch wegen des TB Hotels ****TB**** Hotel Mundeschafer oder interessanten Ecken wie Vecchia Ferrovia gelohnt hat. Und einen FTF bei Der kleine DANKE Cache gabs auch noch.

August
Der August war irgendwie etxrem ruhig aber die Passkontrolle muß ich noch einmal hervorheben. Zum Final gings ja erst einige Tage nach dem tollen Wochenende in Südtirol. Ach und Gute Freunde…

SeptemberMonaco
Im September gings in den Sommerurlaub nach Südfrankeich. Eine der interessantesten Dosen war sicher MARSEILLE 111 Quartiers. Les goudes, wobei hier die Dose wirklich Nebensache war. Vom tollen Blick aufs Mittelmeer bis nach Marseille abgesehen sieht man hier einige Bunker und sogar einen Ringstand. Beim Ausflug ins doch ziemlich chaotische und volle Monaco haben mir Le Port – La digue, la digue. La digue du quai und Palais du Prince am besten gefallen. Und am eigentlich Urlaubsort in Saint-Rémy-de-Provence gab es eine schöne kleine Runde namens Des cascades au plateau de la Crau.

Wieder daheim fand ich die Art, wie man bei Paul, der Postmann an die Finalkoordinaten kommt, sehr cool. Einen der aufwendigsten und längsten FTFs gabs dann noch bei Paul Lange´s Rätselbox.

Oktober
Im Oktober besuchte ich den 3ème Event de Forteresse in der Maginotlinie in Lothringen. Neben einigen kleineren Blockhäusern und Stellungen besuchten wir überwiegend die offenen Ouvrages und cachten sonst eher nebenher. Spontan planten wir am Abend noch einen Nachtcache ein, der einem eine etwas andere (und leider auch kaputtere) Art Lost Place zeigte:  Groupe Mario : Prisonnier @ N8. Den Monat komplettierten der FTF bei Kult und die nette Bastelei bei Weg zur schönen Aussicht.

November
Der November war relativ ruhig. Hervorzuheben ist der kleine Powertrail Staufertour in meiner erweiterten Homezone, bei dessen finden wir einen Tag Spaß und super Wetter hatten. Ach und ich konnte herausfinden, daß es doch auch in Hessen nette Lost Places gibt. Der falsche Major! war so einer, den wir an einem Tag zusammen mit Grimm`s Erben erleben durften. Letzteres ist nicht wirklich ein Lost Place aber trotzdem ein super gemachter Cache.

Dezember
Der letzte Monat des Jahres hatte es insich. Viel gefunden, viel tolles gefunden. Angefangen mit dem Hotel zum Goldenen TB in Geislingen und einem bzw. zwei Highlights in meiner direkten Homezone: Helge, der Frosch vom Wartberg war ein Rätsel der etwas anderen Art und ein schönes Final, der Bonus toppt das Final aber noch einmal.

Für einen Tag ging es in die Gegend von Lorsch. Wer sich mit Favoritenpunkten auseinandergesetzt hat, weiß, daß es dort einen Wald voller Caches mit hohen FP-Quoten gibt. Auf diese hatten wirs allerdings nicht abgesehen. DEXTER und DEXTER² waren der Grund unseres Besuchs. Zwei herausragende Caches, die man erlebt haben sollte. Abgerundet wurde der Tag durch Dosen wie Die Damenhandtasche, #1 Lorscher Rohrtechnik oder Leben retten!, die sich alle auf ihre Art lohnen.

SanatoriumUnd zum Jahresabschluß bot sich eine Lost Place-Tour in den Osten an. Schon auf der Hinfahrt fanden wir auf einem Haufen die Caches Blaupenau-Inn, Bum_Tschack_Bumbum_Tschack und Schkeuditzer Hexenkessel, bei denen die vielen Favoritenpunkte nicht ohne Grund vergeben wurden.

Rund um unsere Basis Dessau ging es dann in die Vollen: The Secret of Bikini Bottom, Hör mal, wer da hämmert! und endlich
1932 Alois Bloms Reise durch die Zeit! Letzterer war eigentlich schon auf der Tour im August 2014 eingeplant, Fieber und Geocaching passte allerdings nicht wirklich zusammen. Abends war dann mit Block III [UV,NC,LP] ein Nachtcache angesagt und quasi zum Frühstück vor der Heimfahrt Reloaded LP – Das Sanatorium (P18). Ich habe 2012 den Vorgänger besucht und muß sagen, daß hier ein tolles „Reloaded“ gelegt wurde.

Das wars. Mein Geocaching-Jahr 2015. Vielleicht findet sich ja die eine oder andere Anregung für andere Cacher darunter.

Sechseinhalbtausend Funde

Signal the Frog is a registered trademark of Groundspeak, Inc. Used with permission.Nachdem ich bei 500, 1000, 1500, 2000, 2500, 3000, 3500, 4000, 4500, 5000, 5500 und 6000 Funden gebloggt habe, gibts hier wieder einen kleinen Rückblick über die Geocaches, die mir unter den letzten 500 gut gefallen haben.

Nummer 6500 war übrigens ein knackiger Musik-Mystery: alexens‘ Dschuukbox.

Diese Aufstellung ist natürlich absolut nicht sortiert oder gar vollständig. Alle diese Caches blieben mir in irgendeiner Art besonders in Erinnerung.

Mein Geocaching-Rückblick 2014

Eigentlich könnte dieser Blogeintrag recht kurz ausfallen, wenn man rein die Zahlen nimmt: 1236 Funde an 151 Cachtetagen. Ergibt 3,4 pro Kalendertag, 23,7 pro Woche, 103,1 pro Monat. 11 Dosen ausgelegt, 6 Events veranstaltet. Ende.

Das wäre aber natürlich etwas zu langweilig und ich könnte auch keine Caches empfehlen, die mir in diesem Jahr besonders gefallen haben.

Wie schon Anfang des letzten Jahres habe ich mir die Mühe gemacht und meine Highlights 2014 herausgesucht. Und das waren einige!

Januar
BrettermaierIm Januar ging es nach Sachsen-Anhalt. Die beiden tollen Lost Places Brettermeier II – Lehre geht weiter [LPC] und Ich mache dir einen Cache, den du… (LPC+NC+UV) standen auf dem Plan. Auf dem Heimweg waren wir mal wieder ein einem DDR-Grenzturm. Noch mehr beeindruckt hat mich allerdings ein Cache mit dem Namen 9.11.1989. Die Geschichte dahinter verbunden mit dem Ort. Ein FTF bei DNF gabs auch noch.

Februar
Der Februar war relativ ruhig. Highlights waren das Geo Post Office Leinfelden-Echterdingen und Magneto. Vor allem Magneto hat viel Spaß gemacht. Ansonsten gabs einen FTF bei Hallole. D5er liegen mir irgendwie. Ach und einen bei Meet the Krauts #14.

März
Gleich zum Start waren wir bei dem netten Nachtcache Silent Hill. Allerdings wurden die Tage auch wieder länger. Und Kölner Domwenn es länger hell bliebt, kann man auch mal wieder etwas weiter weg fahren. Die Tour ging nach Köln und von dort durch einige Landkreise NRWs, in denen wir bisher noch nicht gecacht hatten.

Als absolutes Highlight (auch, wenn es die Kölner nicht gerne lesen werden^^) stellte sich Düsseldorf heraus. Richtiges Bier, gutes Essen und wirklich geniale Caches. Eigentlich wollte ich : D Parkscheinautomaten hervorheben, aber nachdem wir ein paar Caches des Owners gemacht hatten, war klar, daß hier eine Dose nicht ausreicht. Hier gibt es ganz großes Kino! Auf dem Rückweg besuchten wir noch die Underground Embassy, die ehemalige irakische Botschaft in Bonn.

In diesem Monat kamen dann doch noch mal ein paar FTFs zusammen: Festplatz Schmiden, die Sörenberg-Runde, Tor zum Strohgäu und In Vino Veritas III.

April
Im April gabs erstmal einen FTF bei Geocoin-Hotel „Loscht Blais“, dem Ende des Monats noch einer bei Pfadischatz folgen Westwallsollte.

Ansonsten gibt es – wie letztes Jahr – zwei Empfehlungen in meiner Homezone: Das TUREX – TB Hotel und die Baken-Caches in Asperg.

Das wirkliche Highlight des Aprils lag aber weiter westlich: LOST. 4 Buchstaben, 6 Zahlen und ein Cache, der viel Spaß gemacht hat. Was daheim beim Lösen des Rätsels anfing, wurde draußen sehr gut umgesetzt. Passenderweise habe ich die Serie kurz vorher angefangen zu schauen.

Mai

Letztes Jahr haben wir im Mai ein Land leergecacht. Was mit San Marino ging, wäre in den USA sehr schwer geworden 🙂New York

Dafür habe ich einige wirklich tolle und interessante Caches gefunden. In New York waren es meistens die typischen Touristenattraktionen wie das Empire State Building oder ein sehr umfangreichen Rundgang durch Manhattan. Was man halt so mit einer Muggelfamilie im Schlepptau machen kann. Empfehlen kann ich jedem New-York-Besucher, einmal durch den Central Park zu laufen und dort cachen zu gehen. Neben den üblichen Micros gibt es dort mit der North Woods TB Lodge auch eine größere Dose, in der man Trackables lassen kann.

Auf Sanibel Island, Florida, der zweiten Station unserer Reise, war es dann fast schon umgekehrt: Wenige(r) Micros, viele Munitionsboxen. Am meisten Spaß gemacht hat mir – neben den „Fahrrad-Powertrails“ – der Calusa Circle Multi, der Virtual Near The Chapel, der einen uralten Friedhof zeigt, The J.N. „Ding“ Darling National Wildlife Refuge, den man problemlos auf der Tour durch selbiges erledigen kann, und MacGyver This One. Den letzten Cache hatte ich von der Art her schon öfter. Aber die Umsetzung direkt am Meer hat mir einfach gut gefallen.

Juni
Kaum war ich wieder in Europa, schon ging es wieder weg. Allerdings nach Osten: Ein verlängertes Wochenende in Riga, das uns mit Lettland, Estland und Litauen drei neue Länder zeigte. Und damit natürlich einige tolle Dosen. Neben Muahaha  und Ave Sol, die beide zum Grinsen animierten, gab es in Riga mit Pulvertorņa dārgumi eine Letterbox in einem Museum.

Milda (Freiheitsdenkmal)

Ja, richtig gelesen: Die Letterbox führt durchs lettische Kriegsmuseum und die „Dose“ ist stilecht eine Munitionskiste. Richtig schön abgeschaltet und relaxt haben wir im TeaHouse TB/GC Graveyard.

Natürlich sind wir auch nach Süden (Litauen) und nach Norden (Estland) gefahren. Auf jeden Fall sehen sollte man den Hügel der Kreuze mit dem Cache The Hill of Crosses und die Mole in Pärnu. Wenn man auf der Mole 500 Meter ins Meer hinaus läuft, wird man mit einem Cache belohnt.

Dadurch, daß ich einige Historische Stätten gefunden hatte, durfte ich auch noch einen FTF loggen.

Juli
Ich war mal wieder in Aschaffenburg. Diesmal fand ich Steine 2. Der Owner bastelt immer etwas zum Thema Steine und setzt das sehr toll um. Auch toll umgesetzt, auch mit Steinen und endlich auch mal besucht: Wellingtonie. Und wenn wirs gerade von Steinen haben, dann kann man danach noch die Herz-Dame besuchen.

FTFs gabs bei Was’n das? und #2 Klein und gemein.

Kurz vor Ende des Monats durfte ich mal wieder ein absolutes Highlight genießen: Wir machten uns auf nach Ulm, um bei Ulms dunkles Geheimnis eine Mischung aus Lost Place, Technikspielerei und Nachtcache zu erleben.

August
Der August war voller genialer Caches. Alle waren auf ihre Art super. Angefangen haben wir mit Hart am Wind – echte Seebären gesucht!. Diesen Cache kann man schwer beschreiben, man muß ihn einfach erlebt haben. Vom gleichen Owner Connollystr. Münchengibt es drumrum noch einige sehenswerte Dosen.

Wer eine Wathose hat und diese ausprobieren will, der kann das bei Jojo’s Zeckencache 2.0 tun. 2.0 weil es diesen Cache schon einmal gab.

Rund um den Giga-Event in München gab es natürlich auch viele Dosen. Beeindruckt hat mich Olympisches Dorf – Olympia-Attentat von 1972. Nicht, weil der Cache besonders schön versteckt wäre, sondern, weil das Thema interessant ist.

Ansonsten war mal wieder eine Lost-Place-Tour angesagt. Es ging nach Halle an der Saale. Die Villa des zerstreuten Professors, Fallout: Für eine Handvoll Kronkorken [LP] und all you can eat! waren allesamt lohnenswerte Caches, bei denen man viel Vergangenheit sehen konnte.

Ach und einen FTF bei Schuhu konnte ich auch noch verbuchen.

September
SüdtirolDieses Jahr gab es keine Reise zu einem Mega-Event. Aber auch in der (erweiterten) Homezone kann man schöne Caches finden. Neben der Stumpfsinn-Runde waren das vor allem Die weiße Frau vom Steinhausberg und Das verfluchte Birdy-House.

Einen spontanen Nach-Stammtisch-FTF bei Dalli-Klick gabs auch noch.

Oktober
Der Oktober war eigentlich recht ruhig. Ich habe mich überwunden, endlich mal den Weissenburgpark zu besuchen. Der Cache Schlumpfiges TB-Hotel hat sich aber auch wirklich gelohnt.

So ganz ohne wegfahren gehts aber dann doch nicht. In Südtirol besuchten wir Numero…. – ZF48, einen interessanten Bunker. Imposant, vor allem der Auf- und Abstieg. Auf dem Rückweg gabs einen FTF bei Tu Felix Austria. Warum die Österreicher vor Ort sich mit dem – nicht wahnsinnig schweren – Rätsel so schwer tun, verstehe ich nicht.

November
Neulich in der Kneipe war der FTF des Monats. Gelohnt haben sich auch Holzgrundstraße 91 und die Tour nach Mainz, um Zatroaauf dem 50. Breitengrad zu cachen.

Ein verlängertes Wochenende rund um Luxemburg wurde uns durch The OwenMeany cache, E B O L A :> THE VIRUS 1 und Turn! Turn! Turn! versüßt. Das Hauptziel war aber mal wieder ein Lost Place der Extraklasse: Zatroa.

Dezember
Zum Jahresende besuchte ich in Mannheim die A5 Schneggenudel. Außerdem konnte ich mit Happy Cachergeburtstag! (Challengecache), Im Schatten der Nacht und Alter vor Schönheit gleich 3 FTFs holen. Während der Challengecache kein Problem war, mußte ich an den beiden D5ern schon etwas knabbern.

Das wars. Mein Geocaching-Jahr 2014. Vielleicht findet sich ja die eine oder andere Anregung für andere Cacher darunter.

Kleine Bunkertour in Südtirol

Gelegentlich fahren wir zum cachen nach Südtirol. Die Gegend ist schön, man kann mit den Menschen fast auf Schwäbisch kommunizieren, das Essen ist gut und Dosen gibts auch.

Ein absolutes Muß ist der Halt am Reschensee mit dem versunkenen Kirchturm.

Kirchturm im Reschensee
Doch wir waren wegen Bunkern hier. Norditalien sollte nämlich von einer Befestigungslinie ähnlich der Maginotlinie oder des Westwalls verteidigt werden. Deshalb wurde von Ende der 1920 Jahre bis offiziell 1942 der Vallo Alpino del Littorio – der Alpenwall – erbaut.

Obwohl beide Ideologien ähnlich waren, hatten die italienischen Faschisten auch nach der Machtergreifung Hitlers Angst vor einem Angriff des Deutschen Reiches. Dabei waren beide Länder seit 1936 über die so genannte „Achse Berlin-Rom“ und 1939 über den Stahlpakt verbündet. Doch der Bau des Alpenwalls ging noch bis 1942 weiter. Kurioserweise begann der Bau des Alpenwalls in Südtirol sogar erst 1938.

Wir hatten schon einmal Bunker in Südtirol besucht: Einen direkt oberhalb des Reschensees, gut getarnt und versteckt, und einen in Mals. Diesen Bunker („Numero Sette“) hat wohl jeder schon einmal gesehen, der vom Reschenpass nach Meran gefahren ist.

Numero Sette
Dieses Mal wollten wir aber etwas höher hinaus, viel höher. Der kleine Ort Mals wurde sehr gut in die Planungen einbezogen. Die „Sperrgruppe Mals-Glurns“ sollte einmal über 20 Werke beinhalten. Ein Teil davon wurde allerdings nicht fertiggestellt. Ein – bzw. drei – solche zeigt eine Letterbox.

Radweg
Nach einer kleinen Wanderung entlang eines Radweges gehts aufwärts.

Blick auf Bunker Nummer 8 und den Tartscher Bichl
Man hat einen gigantischen Blick. Unter anderem auf Blick auf Bunker Nummer 7, Nummer 8 und den Tartscher Bichl.

Ausgebauter Gang
Teile der Bunker sind ausgebaut. Links und rechts sieht man gut die losen Steine, die als Drainage verwendet wurden.

Nicht ausgebauter Gang
Andere Räume und Gänge sind nicht mehr betoniert worden.

Nachdem wir wieder niedrigeren Boden unter den Füßen hatten, ging es zur Quelle der Etsch. Wem dieser Name bekannt vorkommen sollte: Die Etsch ist einer der vier Flüsse, von denen in der ersten Strophe des Deutschlandliedes die Rede ist.

Lüftungsglocke
Auf dem Weg sehe ich eine Lüftungsglocke im Schnee. Hier wurde Frischluft für den Bunker angesaugt. Die Glocke gehört zu Bunker Nummer 20.

Etschquelle
Nachdem wir die Quelle genauer angeschaut und uns die Infos für den Earthcache notiert haben, laufen wir weiter.

Bunker Nummer 20
Immer wieder sehen wir MG-Scharten, die über „Fensterläden“ verfügen. Dies ist eine Besonderheit des Alpenwalls: Die Tarnung. Hier wurden teilweise ganze Feldblöcke nachgebaut und modelliert. In Spalten wurden Erde und typische Pflanzen gesetzt, so daß die Bunker nach kurzer Zeit perfekt in die Umgebung integriert waren.

Südtirol oder das Vinschgau bieten natürlich auch für Nicht-Bunker-Cacher einiges zu entdecken. Und wer genug vom Dosensuchen hat, kann die eingangs erwähnte Südtiroler Küche durchprobieren.

Sechstausend Funde

Nachdem ich bei 500, 1000, 1500, 2000, 2500, 3000, 3500, 4000, 4500, 5000 und 5500 Funden gebloggt habe, gibts hier wieder einen kleinen Rückblick über die Geocaches, die mir unter den letzten 500 gut gefallen haben.

Nummer 6000 war übrigens ein supergenialer Cache in Ulm: Ulms dunkles Geheimnis.

Diese Aufstellung ist natürlich absolut nicht sortiert oder gar vollständig. Alle diese Caches blieben mir in irgendeiner Art besonders in Erinnerung.