Mein Geocaching-Rückblick 2020

Eigentlich könnte dieser Blogeintrag recht kurz ausfallen, wenn man rein die Zahlen nimmt: 2422 Funde an 148 Cachtetagen. Ergibt 6,6 pro Kalendertag, 46,4 pro Woche, 202 pro Monat. 6 Dosen ausgelegt, 4 Events veranstaltet (oder zumindest geplant gehabt, weil zwei Corona zum Opfer fielen). Ende.

Das wäre aber natürlich etwas zu langweilig und ich könnte auch keine Caches empfehlen, die mir in diesem Jahr besonders gefallen haben.

Wie schon Anfang der letzten Jahre habe ich mir die Mühe gemacht und meine Highlights 2020 herausgesucht, auch wenn das dieses Mal etwas länger gedauert hat. Und das waren einige!

Januar
Im Januar sah noch alles gut aus. Ich durfte das zweite Mal Island im Winter erleben, endlich das Sólheimasandur plane wreck besuchen, in Camp Grótta mit Eis und bei WINDY mit – wait for it! – Wind kämpfen. Das Land ist immer einen Besuch wert!

Wieder in Deutschland ging es auf eine Tour voller Highlights über Chemnitz und Hannover ins Emsland: Lost Places wie Die Patenbrigade besucht die IBUG und „VEB Sieber & Kiesling“ – Stankoweits I. Fall, coole, manchmal knifflige Caches wie NANO KNOTEN, Voll das Laber Rind TB Hotel, DAT PERLT!, Alles im grünen Bereich…? und 5*TB/GC-Select-Resort Schlosshotel Hämelerwald. Und zum Abschluss dann der Grund der Tour, Vergissmeinnicht.

FTFs gabs bei 3.PIPO-Event – Dösle und DASKENNEICHDOCHIRGENDWOHER – Edition CCB.

Seljalandsfoss
Seljalandsfoss

Februar
Im zweiten Monat des Jahres deutete sich coronatechnisch schon etwas an, es war aber alles noch weit weg. Daher war ich auch noch unterwegs, um kreative Caches wie LYOP@H oder GC-Hotel „Frankenkitty“ zu finden. Die letzte Reise zu einem Mega Ende Februar brachte tolle Dosen hervor, von denen mir BiBo Go, 🐴🐟 – Vorsichtig ziehen 1 – an der Swist!, TB Hotel „Op de Eck“ und Ein Seemann in Remagen „Reeperbahn“ am besten gefallen haben. Als Geschichtsinteressierter war der Besuch bei 100 Jahre: „Die Brücke von Remagen“ natürlich Pflicht.

Ein FTF bei Kennsch du… Malle? war diesen Monat auch noch drin.

März
Im März wurde das Thema Coronavirus akut und das Cachen quasi eingestellt. Auf der Rückfahrt vom Mega in Bonn blieben mir noch der Oldie Siebengebirge und der witzige Mystery Kleine Kreisverkehre… in Erinnerung, das war’s dann aber für diesen Monat.

FTFs bei Heute hier, gestern dort, 20 Jahre und Sauerei.

Trümmer auf dem Birkenkopf
Trümmer auf dem Birkenkopf

April
Nachdem ich den März quasi nur zu Hause verbracht hatte, musste ich im April raus. Bewegung war ausdrücklich erlaubt und ich fing an, die ganzen Runden, die ich in den letzten Jahren ignoriert hatte, abzulaufen. Hängen geblieben sind dabei vor allem Wizard of Oz- #2 „It’s a Twister!“, Es war einmal… Bonus, ARE #24 – Adventsrunde Ergenzingen 4.0 und Meisenberg Bonus. Aber natürlich habe ich auch „Einzelcaches“ gefunden. Travertinsäulen war witzig gemacht, Bitte! Halten Sie den Wald sauber! und Monte Scherbelino – Birkenkopf passten sich perfekt in die Umgebung ein und bei Stickstoff und Mutter, oh Mutter waren die Namen Programm.

Mai
Im Mai finden ja traditionell Mega- und/oder Gigaevents statt, aber dieses Jahr war alles anders. Nach Möglichkeit wenig bis keine anderen Menschen sehen, meist alleine cachen gehen. War mir auch mal recht. So langsam fing ich an, Runden zu laufen, wie die Lupus-Runde oder die Kreativcache-Runde. Zwischen den Runden fand ich immer mal wieder einen tollen Cache wie WaldenBuch oder den Grafenauer Kreuzungs-Cache 2 und auch knackige Mysterys wie Mini Villa, maxi Papier und ein Fußballer, bei dem es gleich zum FTF gereicht hat.

Gegen Ende des Monats normalisierte sich die Situation etwas und man konnte auch wieder außerhalb Baden-Württembergs cachen. Die erste Tour war ein toller Tag Franken mit solchen Top-Dosen wie Geografischer Messpunkt, Das Gold der Zwergiis, + HELP-ME + und Zwergii Haus. Wenige Tage später im Allgäu waren dann Die verschwundene Geocoin – Virtual Reward und Listing beachten! Alpenblume Stella Alpina Ferrum die schweißtreibenden Highlights.

Da der Publish-Stop beendet wurde, konnte ich außer dem oben genannten Cache noch Achtung: Für Angel-Profis 😜, Schornbaach ond drom rom -14- Sportplatz, Screw!, Statistik •, Coro…. was?, Zweite Chance, Am Fluss 1, Die einsame Bank, Unterführung beim Zubringer, Kurt’s Bänkle, Bonus zum Lab cache „Em alda Flecka“, Robinsky’s Riddle und A Fishy Business als erster finden.

Auf dem Hochgrat
Auf dem Hochgrat

Juni
Im sechsten Monat des Jahres gab es wieder konstant ordentlich Funde. Dadurch, dass ich viele Runden gelaufen bin, sind es zwar weniger einzelne Highlights, aber das macht nichts. Es waren ein paar wirklich schöne Caches dabei. Motherboard war einfach sehr stimmig und Der Schatz des Eremiten ein zwar sehr anstrengender aber super passender Multi. Der Hammer war aber der Bonus Der Schatz des Eremiten Teil II! Selten habe ich einen Cache gesehen, der sich so gut mit einem Thema auseinandersetzt! Ganz in der Nähe war 10. Geschenk „Die Weihnachtskrippe“ noch wirklich gut gemacht.

Nachdem Reisen wieder einigermaßen möglich waren, nutzte ich die Möglichkeit für ein verlängertes Wochenende in Dresden und Karlsbad. Hängen geblieben sind dabei Nr. 1 Trinkwassernetz von Jößnitz, R wie Rundkino, Kamzík 👻 und 21.8.1968.

Wieder in Deutschland gings an den Bodensee, der FTF von LP – House of Horror holen, noch einen schönen Tag verleben und noch den tollen Multi Doppelherz 💕 finden. Weitere FTFs diesen Monat waren Rebhühner in Gefahr, Die SENN-sationelle Runde #8, Die SENN-sationelle Runde #6, Die SENN-sationelle Runde #2, Der Bruder vom Rani, Feierabendrunde, Um Haares breite oder kurz haarscharf sowie der Bonuscache Lab „Neckarpark Stuttgart“.

Juli
Im Juli war ich überwiegend damit beschäftigt, den Remstalweg abzulaufen und Dosen von Bäumen zu angeln. Leider hat da irgendjemand wohl etwas nicht gefallen und nach einer nicht ganz korrekten Petzerei wurden die Caches archiviert. Ansonsten gab es FTFs bei Die größte Rockband aller Zeiten, Mein Max-Eyth-See Bonus!, RemstalWeg Etappe 1 Eibenkurve, RemstalWeg Etappe 1 Rucksackbereinigung, RemstalWeg Etappe 1 Die schwankende Bank, RemstalWeg Etappe 1 Hüttengaudi an der Kelter, RemstalWeg Etappe 1 Glockenkelterbäume rocken, RemstalWeg Etappe 1 Nussi, RemstalWeg Etappe 1 Überm Weg, RemstalWeg Etappe 1 Sumpfweide, RemstalWeg Etappe 1 Papperlapapp, RemstalWeg Etappe 1 im Skulpturenbusch und RemstalWeg Etappe 1 The old Route 3.

August
Die letzten Monate war ich bis auf den kleinen Abstecher nach Tschechien immer daheim oder zumindest grob in der Nähe. Bevor es dann doch noch nach Urlaub aussah, habe ich den sehr schönen Multi Co-là breith sona dhut, Jojo! absolvieren dürfen. Dann gings aber weg. Ich habe ja schon ausführlicher über meine Reise nach Polen geschrieben. Neben den tollen Caches Gdansk TB Hotel in Danzig, Wolfsschanze / Wilczy Szaniec auf einem Bunker der Wolfsschanze, |PW10| Kotwica in Warschau und Stalag Luft 3 – The Great Escape in der Nähe von Breslau, konnte ich sogar zwei FTFs in Polen einfahren! Nachdem ich den Mystery Immanuel Kant geloggt hatte, bemerkte ich, dass Giżycko – Adventure Lab Bonus auch noch ungefunden war. Das änderte ich 🙂

Und in heimischen Gefilden konnte ich mich bei Peter und der Wolf und Lugar Abandonado als erster ins jeweilige Logbuch eintragen.

Wolfsschanze: Gesprengte Wand Bunker Bormann
In der Wolfsschanze

September
Im September durfte ich den tollen Cache ♛ Das Siegel des Königs ♛ erleben, bei dem sich die weite Anreise wirklich gelohnt hat. Danach sollte es eigentlich nach Prag gehen. Dank Corona landeten wir aber zur Abwechslung in Polen. Schon auf der Anreise hatten wir Caches eingeplant, deren tolle Rätsel vor Ort weitergingen: Aliona, ☢ Aliona – Lost in Prypjat ☢ und Aliona – РСД-10 Пионер – Bonus.

Von Polen aus konnten wir auf der Tour einige tolle Dosen finden und erleben. Spaß hatten wir unter anderem bei TB Hotel „Zur durchgedrehten Herbergsmutter“, Auditorix, TB-PENSION „Zum Lattenzaun“, Woodcoin Love!, Verflixter Rohrsalat oder auf dem Rückweg bei Der Geist des Boxberg – Letterbox TB-Hotel.

Natürlich durften die Lost Places nicht fehlen zum Beispiel Hallo, I bims (1 LP), Der Wachposten, Am Flughafen – Jahre später, LP KINDERHEIM BRÄUNSDORF oder Tran­s­zen­den­tale Erlebnisse (LP).

Bevor es dann wieder heim ging, durften wir noch den grandiosen Panzerknacker erleben, ein absolutes Highlight!

FTFs gabs bei Hast Du schon mal davon gehört?, in Sachsen bei Girbigsdorfer Straße und daheim bei gallorum cantus.

Oktober
Der Oktober ist, trotz dreistelliger Fundzahl sehr kurz erklärt: 95% davon waren auf dem Remstalweg. Es waren natürlich auch noch ein paar wenige andere Dosen dabei, Electrify yourself stach heraus. Ach ja, und einen FTF gabs bei Bonus Adventure Lab – Weinstadt zu Fuß Endersbach auch noch.

November
Das Wetter im November war immer noch relativ gut, also ging es für mich gerade mit den Runden weiter. Neben dem Remstalweg haben mir die Dinosaurier Runde, Bildechingen – Angeln im Wald, Hochseeangeln und Tiefseefischen, das DschANGELcamp und eine weihnachtliche Angelrunde gefallen. Ansonsten konnte ich mir endlich mal den Ghostbusters-Wherigo vornehmen, Hicks 🥴 und Glennkill fand ich witzig, der Wetzelsteinwasserfall war ein kleines Abenteuer für sich und der Hundehimmel sehr interessant.

Als erster stand ich bei Wenn Du einer bist, weißt Du es sofort, Kennst du… Capri-Coke-Cookie-☀️⛰️👥 und Bonus Adventure Lab Skulpturenpfad Strümpfelbach im Logbuch.

"Southpark" Logbuch von 2001
„Southpark“ Logbuch von 2001

Dezember
Auch im Dezember sah es wettertechnisch meist gut aus. Also war ich viel unterwegs. Am besten haben mir die Tiere im Wald-Runde, Schönbuch Wilderer 5 – Fischerprüfung, die tollen Angelrunden Pfote – Wanderung und Mörtelsteiner Angel-Multi, die Oldies Bodensee, Goldgrund, Celtic tombs und Southpark gefallen. Der witzigen DNF … wurde auf dem Weg zum sehr schön gemachten Der Schwarze Abt gefunden. Zum Abschluss des Monats lief ich mit AiB und Advent im Maiblumenwald noch einmal zwei schöne Runden ab. Nicht vergessen will ich auch 0190 Ruf an! und die super gemachten Wollis Morsecode Caches.

Bevor bei uns in Baden-Württemberg die Ausgangssperre in Kraft trat, konnte ich noch einen FTF mit Abstand bei Gesehen in Stuttgart – Piepmatz verbuchen, das wars dann mit FTFs in 2020.

Das wars. Mein Geocaching-Jahr 2020. Vielleicht findet sich ja die eine oder andere Anregung für andere Cacher darunter.

Mein Geocaching-Rückblick 2019

Eigentlich könnte dieser Blogeintrag recht kurz ausfallen, wenn man rein die Zahlen nimmt: 2403 Funde an 169 Cachtetagen. Ergibt 6,6 pro Kalendertag, 46,1 pro Woche, 200,4 pro Monat. 7 Dosen ausgelegt (davon 2 Earthcaches), 4 Events veranstaltet. Ende.

Das wäre aber natürlich etwas zu langweilig und ich könnte auch keine Caches empfehlen, die mir in diesem Jahr besonders gefallen haben.

Wie schon Anfang der letzten Jahre habe ich mir die Mühe gemacht und meine Highlights 2019 herausgesucht, auch wenn das dieses Mal etwas länger gedauert hat. Und das waren einige!

Januar
Auch in diesem Jahr blieb ich im Januar daheim und flog, entgegen den letzten Rückblicken, nicht irgendwo hin um eine neue Gegend kennenzulernen. Daher war der erste Monat des neuen Jahres zwar relativ entspannt, aber cachetechnisch eben auch eher mau. Aber ich konnte endlich mal wieder einen der legendären „Das Leid in der Plankenschule“-Mysterys, Das Leid in der Plankenschule – GWG, abholen. Und bei Round-up bekam ich einen Drehwurm. Immerhin gabs noch FTFs bei #4 Puzzeln mit dem Sonnenkönig und #5 Puzzeln mit dem Sonnenkönig.

Februar
Der Februar scheint der Monat zu sein, in dem ich so wenig Caches wie möglich finden will. Dementsprechend wenige Highlights sind dabei. Aber es gab sie schon, Florian und das 19 Uhr Stammtischdösle – Rätseledition, leider sind inzwischen beide im Archiv. Und einen FTF bei #9 Puzzeln mit dem Sonnenkönig konnte ich auch noch verbuchen.

März
Im März stach natürlich die tolle Kreuzfahrt durch die Karibik heraus, auf der ich nicht nur einige neue Länder kennenlernte, sondern auch viele tolle Caches gefunden habe. Für Fans der Serie „Death in Paradise“ war der Multi Meurtre au Paradis auf Guadeloupe ein Muß. Das Caribbean Cruising – Barbados TB Hotel ist einer der Caches, der direkt am tiefblauen Wasser von Barbados liegt. Da macht der Landgang gleich richtig viel Spaß!

Karibischer Sonnenuntergang
Karibischer Sonnenuntergang

Ähnlich schön ist es bei Maracas Beach – Earthcache in Trinidad, einem Strand im Norden, wo man auch das bekannte Bake & Shark essen kann. In Wallilabou Bay in St. Vincent und die Grenadinen wurde der Fluch der Karibik gedreht. Einen der schönsten Ausblicke auf die British Virgin Islands gibt es bei Nature’s Little Secrets – Sage Advice, allerdings ist der Aufstieg nicht ganz einfach, lohnt sich aber.

Auch am bekannten Maho Beach, dem Strand, an dem die Flugzeuge nur wenige Meter über unseren Köpfen fliegen, gibt es Caches, zum Beispiel Beware of Low Flying Aircrafts!. Einen guten Blick auf Roseau, die Hauptstadt von Dominica, hat man vom Morne Bruce viewpoint, während man einen Schnorchelausflug zum Champagne Reef (Hint: Den Earthcache nicht vergessen!) planen kann.

In Antigua und Babuda lohnt sich ein Ausflug zur Devil’s Bridge, bevor man die Aussicht beim Lookout Point genießt. Einen T5-Earthcache namens Coastal Erosion -St John’s Antigua kann man sich holen, während man bequem auf dem Kreuzfahrtschiff sitzt und die Augen offen hält.

Der Rest des Monats war dann wieder etwas ruhiger, aber das grandiose TB-Hotel Dittelbrunn | GC-Rätsel-Station und den spannenden Heinz Otto (Bonus) muß ich hier dann doch noch nennen.

April
So langsam wird das Wetter in Mitteleuropa besser und man kann auf Cachetouren. Zur Abwechslung war ich mal wieder in Prag, im Kopf geblieben sind mir von dieser Tour die Challenge Park’n’grab challenge (100% drive-in) // Rychtářka in Pilsen, bei der Thema und Versteck sehr gut harmonieren. In Prag selbst konnte ich endlich mal den Tradi PRAGUE TOURIST TOUR II: Staromestske namesti an der Astronomischen Uhr besuchen und mir bei Internet v Čechách / Internet in Bohemia anschauen, wo die damalige ČSFR ans Internet angeschlossen wurde.

Mitte des Monats ging es schon wieder weg, dieses Mal auf eine kleine Tour in Richtung Osten. Schon auf der Anfahrt fanden wir das ☠️ DGS Europe „Bavaria’s 1st“ TB Hotel reloaded ☠️. Die Tour an sich bot neben einigen Lost Places (Der Ausflug …., FDGB Ferienheim NARVA Lengefeld und Wer Wind sät, wird … ernten!) auch Highlights wie „“😎 SIMON oder den Nachtcache NighT[131]TraiN.

Mai
Im Mai finden ja traditionell Mega- und/oder Gigaevents statt, die mich in diverse Gegenden entführen. Dieses Mal ging es nach Berlin und von dort aus natürlich auf Dosensuche. Da ich insgesamt 10 Tage unterwegs war, habe ich natürlich einige tolle Caches gefunden. Das fing schon auf dem Hinweg an: Der Strengbach: Die alte Wassermühle, Geo Post Office am Sabinchenbrunnen, Eisenbahnersiedlung, Lass Dich mal hängen und Rathaus waren da meine Highlights.

Totenschädel in Kutna Hora
Totenschädel in Kutna Hora

Was aber alles, wirklich alles getoppt hat, war 🏙Der Stadtaffe 🦍. Hier hatte ich Glück, daß ich bei der Planung auch mal links und rechts meiner Route geschaut hat. Toll, was hier in den Wald gestellt wurde!

In Berlin selbst spielte ich neben dem Besuch des Gigas ein wenig Tourist und besuchte einige Ecken, die man als Touri in der Hauptstadt gesehen haben muss. Dementsprechend fand ich dann auch Caches wie Alex, Tempelhof- The X marks the Tradi oder Die Glaskuppel – Virtual Reward. Nicht vergessen will ich aber auch eher untouristische Dosen wie Verschlossen, Förster Ernst, Dünne Luft (Challenge) oder Erdmännchen und 139 Schlucke gute Kultur! in Berlin, sowie Schließtechnik die begeistert! und In memoriam GC77 etwas außerhalb.

Wie oben geschrieben war ich 10 Tage unterwegs, diese verbrachte ich allerdings nicht komplett in Berlin. Ich fuhr erstmal nach Görlitz und von dort einen etwas größeren Bogen in Richtung Prag. Warum? Nächstes Mega und zwar in Terezin nördllich der tschechischen Hauptstadt. STISTKOMERKA war ziemlich fies, CKD Plotiste nicht weniger. Aber beide lagen auf dem Weg nach Kutna Hora, wo ich mir endlich einmal das Beinhaus anschauen wollte. Natürlich nicht ohne den Mystery Kostnice / Ossuary zu finden.

Auf dem weiteren Weg in Richtung Prag wurde ich etwas von einem typischen „Rastplatzcache, den nehmen wir noch kurz mit“-Irrtum aufgehalten. D11 36 km Hradec Kralove > Praha ist sehr gut versteckt und läßt einen definitiv eine ungeplante Pause einlegen. Auf dem weiteren Weg fand ich neben einigen anderen Caches noch den sehr gut gemachten Hradnikova turisticka MAPA ©, den witzigen Multi QUEEN ELSA und einen Virtual mit einer sehr schönen Aussicht 👻Hrádek👻.

In Terezin angekommen lohnt sich der Besuch des Museum of Geocaching, wo es neben dem Tradi auch noch ein paar Labcaches zu lösen gibt. Super versteckt war auch Nezny obr und der Multi Chram Chmele a Piva – minipivovar U Orloje lohnt sich schon allein aufgrund des Finals.

Am Ende des Monats durfte ich dann noch bei DEXTER 4 – Final Insanity rätseln. Vorher besuchte ich Helene ++ Der Bunker ++.

FTFs gabs diesen Monat auch, beide quasi nur im Rudel: …Pola und Das Eis-Zeit-Dösle Reloaded.

Juni
Im sechsten Monat des Jahres gab es wieder etwas weniger Funde als normal. Das machte aber gar nichts, denn es waren ein paar wirklich schöne Caches dabei. Das geheime Buch der Vampire hat auch jetzt, fast 8 Monate nach meinem Fund und FTF, gerade einmal 16 Funde. Klar, so ganz einfach ist das Rätsel nicht, aber es lohnt sich. Immerhin ist die FP-Quote immer noch bei 100%. Vom selben Owner und nicht weniger aufwendig (und weniger lohnenswert) ist auch LP – Eine fast wahre Geschichte. Auf dem Heimweg konnte ich dann endlich Outlet City: Die eiserne Hose loggen. „Finden“ ist hier nicht die Schwierigkeit.

Im letzten Drittel des Juni war ich mal wieder im schönen Vinschgau in Südtirol. Da ich schon seit Jahren traditionell den Reschensee besuche und den Turm fotografiere, kam mir der neue Virtual Atlantis der Berge/Atlantis of the mountains gerade recht. Ein zweiter Virtual am Stilfser Joch Virtual Reward 2.0 PASSO STELVIO 2760 METRI kompletierte die kleine Tour. Nachdem die Allgäuer Polizei mein Auto mit rasenden 57 km/h fotografiert hatte, markierte das TB-Hotel Allgäuer Tor den Abschluß.

Kirchturm im Reschensee
Kirchturm im Reschensee

Ansonsten war nicht viel los diesen Monat. Schilda-Wald (reloaded) fand ich sehr passend und einen weiteren FTF bei Nightwash will ich auch nicht vergessen.

Juli
Im Juli war ich ähnlich wenig auf Dosensuche wie im Juni. Trotzdem gibt es natürlich ein paar Exemplare, die ich hier hervorheben kann: Die Everest-Challenge, bei der es um Caches in großer Höhe geht, war ganz nach meinem Geschmack. Das ewig jungfräuliche Logbuch und der „Nachfolger“ Das ewig jungfräuliche Logbuch Zwei sind beide für sich sehr passend zum Titel sowie ähnlich und doch grundverschieden. Erst mal Luft holen… war nichts wirklich Neues, hat aber wie erwartet Spaß gemacht. Eine passende Dose zur Location gabs dann noch bei Vorsicht, Schußwaffengebrauch!

August
Nachdem Juni und Juli eher harmlos waren, ging der August wieder in die Vollen: Megaevent in Warschau! Auf der Hinfahrt habe ich in aller Ruhe durch Sachsen nach Polen gecacht. Die Highlights waren Die Notfallapotheke für Geocacher, die XXL Überraschung! wird ihrem Namen gerecht und Mach dieses Logbuch fertig* hat nicht ohne Grund über 600 Favoritenpunkte. Der Virtual Kursächsische Postmeilensäulen* ist etwas aufwendiger als der gemeine Standard-Virtual, aber sehr interessant und wenn man sich das Listing vorher anschaut und plant, auch nicht weiter schwer. Wesentlich schwerer (aber trotzdem gut findbar) fand ich da AUGUST am Goldenen Reiter in Dresden. In der Nähe besuchte ich wieder eine „Caches in großer Höhe“-Challenge, Into Thin Air – Challenge Cache. park & ride Ottendorf-Okrilla kannte ich schon aus Hamburg, das tat dem Spaß aber keinen Abbruch.

Bevor es in eins meiner Lieblingshotels ging, suchte ich noch ein paar Caches im Grenzgebiet. Не легкая жизнь шпиона hatte ich im Vorfeld schon geknackt und war nicht einfach, aber witzig. Zurück im Hotel kam mir etwas interessant vor, ich wurde neugierig und konnte tatsächlich einen FTF vor Publish bei Palac Lagow landen!

In Warschau selbst gibt es eine Fülle von interessanten Caches und interessanten Orten. Um die Warschauer Ausgabe des Master of Mystery zu lösen, muß ich das natürlich auch erstmal mit CTD3 Digital Fortress tun. Nicht ganz einfach, aber wirklich gut!

Wie mir Warschau und Polen generell gefallen hat, habe ich ja schon ausführlicher geschrieben. Eine schöne große Letterbox findet man beim ARh+ TB Hotel und der älteste Cache Polens, Ndebele 1, führt einen zum Warschauer Ghetto-Ehrenmal. Der Pflichtbesuch des Warschauer Kulturpalasts (Pałac Kultury i Nauki, abgekürzt PKiN) wird durch den Virtual Warsaw’s TOP view (XXX floor) – Virtual Reward und die noch größere Letterbox Warsaw Cache versüßt.

PKiN bei Nacht
PKiN bei Nacht

Mein Weg führt mich aus der polnischen Hauptstadt weiter nach Süden, nach Auschwitz und Krakau. Eine absolute Empfehlung auf dem Weg ist das Travel bug’s LEGO HOTEL 🏨 *****. In und um Krakau selbst fand ich die Powsinoga Challenge sehr interessant, ♥ Krakow: One of the Oldest Churches [PL/EN] war wirklich knackig, MNK – Kamienica Szołayskich [PL/EN] ist sehr passend versteckt und Massolit zeigt einem mal wieder etwas, das man ohne Geocache nicht gesehen hätte.

Wer das Salzbergwerk Wieliczka besucht, kann quasi zwei Virtuals zum Preis von einem loggen: Salt Mine in Wieliczka – Regis befindet sich direkt vor Ort, für Światowe dziedzictwo / World Heritage muss man zwei der elf ersten UNESCO-Welterbestätten besucht haben. Die Altstadt von Krakau ist die nächstliegende.

Auf dem weiteren Weg nach Prag finde ich noch einige empfehlenswerte Dosen. FTF ist witzig gemacht, die kleine Wanderung zum ältesten Cache Tschechiens, Tex-Czech, auf jeden Fall lohnenswert und Kostel sv.Kateriny fügt sich einfach perfekt in die Umgebung ein. In Prag selbst mußte ich über Transsibirska magistrala schmunzeln (sogar der Straßenname passt!), den Touri-Wherigo I ❤️ Prague spielt man sowieso nebenher. An DUM U OSLA V KOLEBCE wäre man wohl vorbeigelaufen, so gut versteckt, und doch total öffentlich, ist der Cache. Der Virtual NIKDY SE NEVZDÁME! behandelt die Operation Anthropoid und ist einen Besuch wert.

September
Der neunte Monat des Jahres 2019 begann mit der Heimfahrt von Prag. Natürlich habe ich gelegentlich angehalten, bsiwpielsweise, um den fiesen Zemědělské muzeum 1891 zu finden, beim Wherigo Prochazka s Hugem / Walking the Hugo mit einem Hund gassi zu gehen oder um mit Historicke hradni vodovody einen der coolsten Caches in Prag zu erleben.

Wieder daheim fand ich den Mord auf dem Heimweg und wußte: Bittenfeld braucht mehr PETlinge! Bei einen kurzen Tripp ins Elsass konnte ich die schöne Runde Les Hérons 2.0 ablaufen.

Oktober
Der Oktober war dann wirklich extrem ruhig und brachte die wenigsten Funde in diesem Jahr. Die Highlights sind daher auch sehr überschaubar. Geocache-Route #1: Zu den Köpfen war schön an die Umgebung angepasst, nach kurzer Suche konnte ich die Frage Hat´s geklappt…!?! mit einem Ja beantworten und beim Lost Place: Lerchenbergtunnel war die Location wie erwartet sehr interessant.

November
Der Oktober war quasi die Ruhe vor dem Sturm, der da im November kommen würde. Zunächst stand nur eine kleinere Tour in den Osten auf dem Plan. Horch und Guck war gar nicht einfach, Wo bist du? war ein netter Lost Place-Cache, dessen Besuch sich lohnt. Was die Location angeht, hat mir LP Sargfabrik noch besser gefallen.

Wieder daheim gabs einen etwas aufwendigeren FTF bei Weiße Gebäude im Remstal, bevor es dann richtig in die Vollen geht. Zusammen mit einigen anderen Cachern geht es für ein verlängertes Wochenende nach Kroatien, in die Gegend von Split. Hauptsächliches Ziel waren die Fische, die uns wirklich sehr schöne Ecken der Umgebung gezeigt haben. Cachtechnisch waren die Highlights Omiš – Land‘ s End, Kostel Sv. Jure / Church of St.Juraj und 9A SOTA VRENJAK (MARIKINE – ZVJEZDARNICA).

Omiš im November
Omiš im November

Und einen Vorteil hatte es, daß es in Kroatien nicht so wahnsinnig viele Cacher gibt: Schon direkt nach der Landung konnten wir bei Laa – Cloudy Weather – Bicycle, Pole und Lb0 – Cloudy Weather – Bicycle, Pole den FTF holen. Die Glückssträhne ging weiter, denn nach White Cross folgten noch sage und schreibe 24 weitere FTFs der „Cloudy Weather – Bicycle, Pole“-Runde, die ich jetzt aber nicht alle verlinken werde.

Dezember
Der Dezember ist schnell erzählt: Ich konnte die Story of The Legendary Sword-Runde endlich beenden und holte mit einigen anderen einen FTF bei We fish you a merry Christmas. Späte Highlights waren Lillis Hexa Häusel und vor allem die absolute Empfehlung Prison Break.

Das wars. Mein Geocaching-Jahr 2019. Vielleicht findet sich ja die eine oder andere Anregung für andere Cacher darunter.

Mein Geocaching-Rückblick 2018

Eigentlich könnte dieser Blogeintrag recht kurz ausfallen, wenn man rein die Zahlen nimmt: 2759 Funde an 163 Cachtetagen. Ergibt 7,6 pro Kalendertag, 52,9 pro Woche, 230,1 pro Monat. 6 Dosen ausgelegt, 6 Events veranstaltet. Ende.

Das wäre aber natürlich etwas zu langweilig und ich könnte auch keine Caches empfehlen, die mir in diesem Jahr besonders gefallen haben.

Wie schon Anfang der letzten Jahre habe ich mir die Mühe gemacht und meine Highlights 2018 herausgesucht, auch wenn das dieses Mal etwas länger gedauert hat. Und das waren einige!

Januar
Entgegen den letzten Rückblicken fängt dieser nicht wie folgt an: Es ist seit 2015 Tradition, im Januar irgendwo hinzufliegen und dieses „irgendwo“ cachenderweise kennenzulernen. Dieses Jahr wurde nämlich nicht geflogen, sondern gefahren. Denn im Januar 2018 ging es nur nach Coburg. Die Spielenden Zahlen warteten. Da das ja eher Masse als Klasse ist, gibt es außerdem wenig zu empfehlen. Aber #24 Adventskalender SW – Der Christbaum brennt! ist definitiv einen Besuch wert.

Februar
Nach der doch etwas höheren Fundzahl im Januar, ließ ich es im der Februar sehr langsam und gemächlich angehen. Diesen Monat habe ich so wenig Caches wie schon lange nicht mehr gefunden. Nett gemacht war ❄ Let it snow… ❄.

März

15 Länder in 24 Stunden - Die Route
15 Länder in 24 Stunden – Die Route

Im März stach eine kleine Lost-Place-Tour  in den Osten heraus, die eigentlich mehr Tour als Lost Place war. Dafür habe ich einige schöne Caches finden können. Highlight waren Schüleröfen (LP), Wilschdorfer Gruselhäuschen und Tag der offenen Tür !!!.

Ende des Monats ging es dann darum, einige Länder in kurzer Zeit zu besuchen. Nämlich 15 in nur 24 Stunden. Auf der Anfahrt nach Holland haben wir uns die Goonies Caches Goonies Revenge: BLOOD, Goonies Revenge: THUNDER und vor allem Goonies Revenge: RODEO genauer angeschaut. In den Niederlanden war die Letterbox am Drei-, nein, eigentlich Vierländereck Vier Länder Letterbox am Dreiländerpunkt.

Auf der Tour an sich gab es gezwungenermaßen wenig cachetechnische Überraschungen, Welcome to Switzerland war aber cool gemacht.

Einen FTF konnte ich bei Romantischer Schweiß verbuchen.

April
Da wir ja aus Polen auch wieder zurück nach Hause mußten, haben wir auf dem Weg ein paar Dosen eingesammelt und nach dem Abendessen in Pilsen noch den Virtual Spejbl a Hurvínek besucht.

Mitte des Monats ging es schon wieder weg, dieses Mal länger und weiter: Eine Umrundung von Island war geplant. Die Insel steckt voller toller Orte und passenden Caches. The Golden Circle, ein Wherigo (der einzige in Island), der einen den Golden Circle (Þingvellir, Geysir Strokkur und Gullfoss) abfahren lässt und ein überraschendes Final hat. Der Seljavallalaug Virtual Cache bringt einen zu einem Schwimmbad in einer Schlucht, das von warmem Wasser direkt aus dem Berg gespeist wird. GLJUFURARFOSS CANYON (ICELAND) liegt nur wenige hundert Meter neben dem Wasserfall Seljalandsfoss, wird aber nur von wenigen Menschen besucht.

Eigentlich kann man alle tollen (Earth-)Caches einfach aufzählen: The geology of Dyrhólaey, Stuðla­berg Hellar (Basalt Caves), die Gletscherlagune JÖKULSÁRLÓN (ICELAND) und das Geothermalgebiet Hverir Iceland. Dimmuborgir diente als Inspiration für die Band, allerdings das Lavafeld, nicht der Cache mit der tollen Aussicht auf den See. Und ganz in der Nähe gibt es mit Hverfjall – Mývatn etwas einmaliges: Wann hat man schon einmal die Möglichkeit, auf einem Tuffkrater zu laufen und dabei auch noch zu cachen? Genesis of Goðafoss ist einer von unzähligen Wasserfällen und trotzdem einen Besuch wert. Sehr beeindruckend. Hjalteyri hat Lost Place Charakter. Blueberry Labyrinth ist ein wirklich interessant gemachter Mystery-Multi mit einer überraschenden Final-Location. In a crevice among some large rocks … ist eine Hommage an den allerersten Cache in Island. Einer der wenigen Caches in Island, an dem es ziemlich vermuggelt ist. Um MINOR zu finden, muß man zur richtigen Zeit kommen: Die Lok wird mitsamt Cache über den Winter eingemottet. Gróttuviti ist eine schöne kleine Insel vor Reykjavik, auf der man beim Cachen ein Auge auf die Gezeiten haben sollte. Am Ende der Reise gab es mit Laugarás sogar noch einen FTF in Island.

Mai

Im Mai finden ja traditionell Megaevents statt, die mich in diverse Gegenden führen. Dieses Mal ging es nach Idar-Oberstein und von dort aus natürlich auf Dosensuche. Da ich schon Mittwochs angreist bin, hatte ich Zeit auch in Belgien cachen zu gehen. Neben einem Besuch im Museum gab es natürlich einige

Reste eines Schützenlochs
Reste eines Schützenlochs

Caches an Schauplätzen der Ardennenschlacht. Es gibt eine Nuts!-Reihe, NUTS ! : „E“ Company hat mir gefallen. Auch Fans der grandiosen Serie Band of Brothers kommen auf ihre Kosten: Band of Brothers – Bastogne – Part 6 zeigt einem unter anderem die Reste der Schützenlöcher im Wald. Alles in Allem Geschichte pur. Tatort Ardennen dagegen ist ein knackiger Mystery rund um eine Tatortfolge.

Nächstes Mega, nächste Anfahrt, nächstes Ausland: Erstmal gings ins (deutsche) Vogtland, wobei man dort quasi ständig zwischen Deutschland und Tschechien pendelt. Auf der Hinfahrt besuchte ich den Challenge-Cache Europa-Tour 12-24, der ein wirklich cooles Versteck aufweist, und die 1. Hofer Samenbank, deren Besuch sich auch lohnt. Rund um den Megaevent haben mir Raumfahrt im Vogtland, Top of Czech Geowest (1244 m), ZBV – listel – Auf einen Sprung … und vor allem Extrem Buswarting sehr gefallen. Und auf der Heimfahrt kam ich noch in den Genuß eines der besten Caches in der Tschechischen Republik: Dacinka Home Videocache.

Juni

Auch im sechsten Monat des Jahres war ich in Sachen Megaevent unterwegs. Rund um das Bratwurstland besuchte ich die Wartburg mit dem Cache Weltkulturerbe Wartburg – Worldheritage Wartburg, wurde vom Final von Annuschka – (Ein normaler Tradi?) überrascht und hatte meinen Spaß beim Dreh mich Cache. Geschichte und Lost Place zusammen konnte ich mir bei niemand hat die Absicht ein Gästehaus zu bauen anschauen. Und eine wirklich witzige Letterbox ist Haialarm.

Gästehaus des DDR-Ministerrates
Gästehaus des DDR-Ministerrates

Mitte des Monats jagten wir 101 Dalmatinern rund um Prag hinterher. Natürlich blieben das nicht die einzigen Funde, aus dem Rest stachen Tim Burton soundtracks und Postovni schranka (Praha) hervor. Vaclavske namesti ist eine unglaublich dreiste Dose, die da direkt am Wenzelsplatz hängt. Auf der Rückfahrt haben wir uns noch die Letterbox Berounske opevneni – letterbox & TB hotel angeschaut, die ein überraschendes Final hat. Oder auch nicht, wenn man das Listing richtig liest.

Einen FTF im Rudel gabs noch beim Eventdösle.

Juli

Im Juli war ich recht wenig auf Dosensuche. Trotzdem gibt es natürlich ein paar Exemplare, die ich hier hervorheben kann: ? Das Karnickel TB-Hotel ? ist ein Mystery, bei dem wirklich alles paßt. Vom Rätsel bis zum Final sehr stimmig.

Auf einem Kurztrip in die Schweiz hatten wir viel Spaß bei Endstation und vor allem bei RehCac: Highway Killer, der auch der Grund für den Ausflug war. Ein sehr spannender Auto-Multi mit einem sehr sehr überraschenden und sehenswerten Final.

August

Stiflser Joch
Stiflser Joch

Nachdem ich mich überreden lassen habe, das Mega in Kassel zu besuchen, ging es an die Planung. Auf der Hinfahrt habe ich mit Knoff-Hoff I, Knoff-Hoff II und Knoff-Hoff III drei wirklich knifflige Basteleien gefunden, die teilweise zwischen Spaß und Verzweiflung pendelten. Ein Virtual der etwas anderen Art ist Wo ist denn nun der Mittelpunkt Deutschlands?, der diese Frage aber auch nicht abschließend klären kann. Rund um das Mega haben mir die beiden Letterboxen Cache and Camp und Welt der Brüder Grimm sehr gefallen. Und auf dem Heimweg lohnte sich der Stop bei der Pilger Pause für ein ungewöhnliches Logbuch.

Wieder daheim kam ich nicht wirklich viel zum cachen, der ?-Cache war aber wirklich ein Hammer 🙂 Wenige Tage später ging es schon wieder auf Tour: Das Stilfser Joch wartete. Witzig gemacht war die Die Maus vom Klinkerhaus und auch Grünschnabels Galton ist eine tolle Bastelarbeit. Auf dem Joch fand ich die Aussicht an der Tibet Hütte genial. Das Ziel war dann die Dreisprachenspitze, die gar nicht so einfach zu erklimmen war.

Nachdem ich das Wochenende danach auf dem Weg zum Event am See etwas Kabelsalat entwirren mußte, war etwas Ruhe angesagt. Denn ein paar Wochen später wurde in Frankfurt gecacht und dabei Abus sowie Luftbrückendenkmal (Virtual Reward) für gut befunden. Der Grund für den Besuch am Main war die Reise nach Georgien, Armenien und Aserbaidschan.

September

Fund!
Fund!

Der September war etwas ruhiger als die vergangenen Monate. Daher gibt es auch wenige Dosen herauszuheben. Auf der GAGA-Reise waren das die Letterbox Fire in the hole! und der Wherigo Akhtala Reverse Cache. In der Homezone hat mir Leitplanke mit Stil – Bittenfeld Edition gefallen.

Oktober

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und der Tag der Deutschen Einheit bringt ein wenig Urlaub. Leider nicht die ganze Woche, daher wurde aus einer längeren Tour zwei kurze. Der erste Teil führte mich nach Verdun, wo ich das Beinhaus von Douamont besuchte und den dazugehörigen Virtual PAX loggte. Auf dem Rückweg fuhren wir über Luxemburg, was den Fund von Insekten-TB-Hotel und Zack die Maus zur Folge hatte, beides sehr schöne Bastelarbeiten.

Die zweite Kurztour ging in die andere Richtung: In Sachsen-Anhalt waren wir hauptsächlich wegen Die Rache des Puzzlemörders (LP), wo uns der Owner einmal mehr erstaunt hat. Und ich konnte endlich beenden, wovon ich 2014 vom Fieber abgehalten wurde: 2048 – Freiheit ist alles! (LP), ein wirklich toller Lost Place.

Mitte des Monats besuchte ich ein Wochenende lang das Elsaß, wo ich mich neben dem Besuch des Geobretzel-Megas auch an Le Lion de Belfort – Virtual Reward und TB HOTEL – La cité Dolfus erinnern werde.

Kreuze in Verdun
Kreuze in Verdun

Die Fundzahlen schnellten in die Höhe, der Ehemalige Landkreis Waldeck war das nächste Ziel. Neben Masse gibt es in der Gegend aber auch Klasse, zum Beispiel das TB – Hotel 9834 Schloss Welda. Und zum Abschluß sogar noch einen wirklich tollen Lost Place, was man im Westen ja eher selten findet: Stationen der Lokbehandlung -LP-

November

Der November brachte das letzte Mega in diesem Jahr, weswegen ich mich auf den Weg nach Köln machte. Schon auf dem Hinweg fand ich das witzige Playboy Mansion und das doch etwas knifflige „Rocket Pig“.

Ein Ausflug durch diverse Landkreise  nach Holland und Belgien lief natürlich nicht ohne ein paar tolle Caches ab. Die Zeitungsredaktion ( TB-Hotel ) war vom Cache bis zum Logbuch absolut stimmig. Über Die Wahrheit über die grünen Chapelmonster kann man eigentlich nicht viel sagen. Das muß man einfach erlebt haben. Wenn man in Maastricht ist, kommt man eigentlich nicht um den Cache mit den meisten Favoritenpunkten in den Niederlanden herum. „van Kluis tot Kookhuis“ bedeutet in etwa „vom Tresor zum Kochhaus“ und beschreibt den Cache ganz gut.

Ohne Geschichte geht es nicht! Ein Besuch auf dem Netherlands American Cemetery and Memorial war dank des Multis R*E*S*P*E*C*T!!! und des Virtuals NEVER FORGET! Pflicht und hat sich gelohnt. Auch die Reste der Höckerlinien sind immer wieder interessant. Und wenn man mit Panzersperre Kinkebahn (Westwall) noch einen Cache suchen kann, umso besser!

Der Weg zurück in den Süden wurde durch einige Dosen und einen Ausflug auf den Drachenfels unterbrochen. Die Dreirad-Straßenwalze muß hier genannt werden und natürlich auch der uralte Virtual The Eye of the Dragon mit einem tollen Ausblick auf den Rhein.

Kaum wieder Zuhause konnte ich die FTFs bei Stadtarchiv Stuttgart und Nursery Rhymes verbuchen.

Dezember

Schnitzeljagd in Aying (Symbolbild)
Schnitzeljagd in Aying (Symbolbild)

Im letzten Monat des Jahres 2018 wurde ich nach Bayern eingeladen. In der Gegend rund um Aying kann man wirklich viele extrem toll gemachte Dosen suchen. Ich will hier eigentlich gar keinen Cache groß hervorheben, daher meine Highlights vom Team Aying: TB-Landhotel Hofolding (Eines der coolsten TB-Hotels, die ich bisher gefunden habe), Schnitzeljagd (Der Name ist hier Programm!), Ayinger Bräustüberl (Sehr passende Logmöglichkeit), Der Dosomat (Witzige Idee), Am seidenen Faden (Dreist gemacht), Gut zu Vögeln ?彡 (Ein Vögel-Multi), Ayinger Dosenfischen #1 ? (Auftakt einer Reihe von etwas anderen Angelcaches), Ayinger Dosenfischen „Catch of the day“ ? (Bonus der Reihe, eine abnormal geniale Bastelei!). Für eine tolle Abendunterhaltung sorgte der Nacht-Wherigo Sherlock – Der Hund von Baskerville.

Nachtcachen ist im Winter eh immer gut, weil es so früh dunkel wird. Das brachte uns auch auf die Idee, nach Augsburg zu fahren und den tollen NC Batman – Auxburg Asylumn (NC) anzugehen. Sehr schön gemacht! Einen coolen Abschluß des Jahres bildete Brummis unerwünscht! mit einem sehr überraschenden Final.

Das wars. Mein Geocaching-Jahr 2018. Vielleicht findet sich ja die eine oder andere Anregung für andere Cacher darunter.

Mein Geocaching-Rückblick 2017

Eigentlich könnte dieser Blogeintrag recht kurz ausfallen, wenn man rein die Zahlen nimmt: 1696 Funde an 149 Cachtetagen. Ergibt 4,6 pro Kalendertag, 32,5 pro Woche, 141,4 pro Monat. 5 Dosen ausgelegt, 4 Events veranstaltet. Ende.

Das wäre aber natürlich etwas zu langweilig und ich könnte auch keine Caches empfehlen, die mir in diesem Jahr besonders gefallen haben.

Wie schon Anfang der letzten Jahre habe ich mir die Mühe gemacht und meine Highlights 2017 herausgesucht, auch wenn das dieses Mal etwas länger gedauert hat. Und das waren einige!

Januar
Wie im letzten Rückblick, so fängt auch dieser wie folgt an: Es ist seit 2015 Tradition, im Januar irgendwo hinzufliegen und dieses „irgendwo“ cachenderweise kennenzulernen. Dieses Jahr fiel die Wahl auf Mallorca. Hervorzuheben ist auf jeden Fall Majorcas Best View, weil der Name hier Programm ist.

Daneben gibt es auf der Insel eine Fülle an Lost Places: LP-Hotel „Es Pas“, ein nicht fertig gestelltes Hotel. LP La Ponderosa und LP Gran Barbacoa waren quasi die Frühform der All-Inclusive-Bespaßung: Touristen wurden mit Bussen hingekarrt, zu „typisch“ mallorquinischer Unterhaltung gab es eine begrenzte Zeit Essen ohne Ende, bevor man wieder ins Hotel gebracht wurde.

Als Überbleibsel und Folgen der Schlacht um Mallorca kann man wirklich interessante Bunker in schöner Umgebung erkunden. Der Klassiker ist Deep Darkness, der aber für maginotlinienerprobte Cacher kein großer Act ist. Eher in sich hat es da Trau Dich! -ZONA M I- (reloaded). Quasi als Bonus kann man mit # The Famous 88 # noch eine alte Acht-Acht be- und absuchen.

Um mal bei Bunkern zu bleiben: Ansonsten hat der Cache (1EF) Groupe Mario : Les têtes brulées in Frankreich gut gefallen. Ach und einen FTF bei Holderburg gabs auch.

Februar
Seit Anfang Februar bin ich, was die Fundzahl angeht, fünfstellig. Ausgesucht hatte ich mir dafür den aktuell ältesten Cache in Deutschland, Medieval View an der Burg Eltz. Um diese Jahreszeit ist es dort noch relativ ruhig und noch nicht so überlaufen. Und auf dem Weg zur Burg gibts es einige tolle Caches. Hervorheben möchte ich da Herr der Waldgeister und Haus der Waldgeister.

Zu einem sehr breiten Grinsen hat mich Klein & Gemein -Jeden Tag ein bisschen besser- gebracht. Der Grund, wieso ich in der Gegend war, kam vom selben Owner-Team und heißt Akte 69 – ungeklärt! Wirklich sehr cool und witzig gemacht.

Am selben Tag versuchten wir dann noch etwas weiter südlich, Debra aus den Fängen ihres Entführers zu befreien. Nach Teil 1 und 2 war nun DEXTER³ an der Reihe.

März
Der dritte Monat des Jahres ist quasi zweigeteilt: Die erste Hälfte der Highlights habe ich in meiner erweiterten Homezone gefunden. Da wurden einige sehr toll gemachte Weihnachtscaches (ja, ich weiß, wir haben März) gebaut, die ich mir nicht entgehen lassen wollte. Neben einigen anderen hatte ich bei der Wallfahrtskirche zum heiligen Gaisberg, dem Wichtelkino und Der verflixte Weihnachtskalender viel Spaß.

Die zweite Hälfte des Monats gehörte einer etwas längeren Tour von Leipzig durch Osteuropa nach Tschernobyl, zu der ich schon mehrfach gebloggt hatte. Die Highlights waren zahlreich und fingen mit Gleis 26 reloaded schon in Leipzig an. Sie hier alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen, daher nur einige wenige: In Budapest hatte Extra Large (XL) ein wirklich sehr außergewöhnliches Rätsel. Hervorheben möchte ich aus den vielen Virtuals Statue, Chapel, Cross, der mich ziemlich zum schwitzen brachte, einem aber wirklich schön den Gellertberg hochjagt. In der Nähe von Cluj-Napoca hatten wir einen kuriosen FTF bei Coruşu Fossil Site einem Earthcache mitten in der Pampa.

Das absolute Highlight der Tour waren aber natürlich Tschernobyl und Prypjat, wo wir neben dem Earthcache Bennies Blowout Battle auch den Tradi Bennies Blow-out Box finden konnten,. Vorbereitung ist manchmal alles 🙂

In Kiew gab es viel zu sehen und natürlich auch viele Caches zu finden. Overlooking Maidan (Kyiv Metro Series) gibt einem, wie der Name vermuten läßt, einen guten Überblick über den Maidan, jenen Platz, auf dem 2014 über 100 Menschen getötet wurden. Ziemlich versteckt finden wir bei Leap Day and „Ukrainian Madonna“ in einem Hinterhof ein wirklich schönes Mosaik. Ein Muß ist auch der Besuch der Mutter-Heimat-Statue mit dem Virtual WII. Zum Abschluß finden wir Dank des Caches Green theatre (Lost place) noch einen interessanten Lost Place.

April
Der vierte Monat des Jahres war cachetechnisch relativ ruhig. Im Allgäu konnte ich den angeblich allerersten Cache der Geschichte finden: Cache 1.0, ein wirkliches Meisterwerk, das ich jedem empfehlen kann, der in der Nähe von Oberstaufen ist.

Viel Spaß gemacht hat eine tolle Runde im Elsaß. Zwar zog sich [RNT1] Opération „Secret“ statt der vom Owner angegebenen 13 Kilometer auf satte 18, aber das Ganze war gut zu laufen und eine Wahl hatte man ab einem gewissen Punkt sowieso nicht mehr. Man muß ja irgendwie zurück zum Auto kommen.

Ergänzt wird die Runde durch einige Mysterys 1 Operation “ Magi….? „, die allesamt mit der Maginotlinie zu tun haben und einen auch in kleinere Bunker führt. Ende des Monats kann ich noch einen FTF bei Wind und Regen verbuchen.

Mai

Im Mai finden ja traditionell Megaevents statt, die mich in diverse Gegenden führen. Dieses Mal ging es ins Saarland und von dort aus natürlich auf Dosensuche. Wenn bei einem Cache der Name wirklich Programm ist, dann bei Der Schlüssel und seinen Bonus-Caches, den ich während der Anfahrt anging. Einer der aufwendigsten und schwersten Caches war True Lies. Ansonsten gab es rund um den Megaevent unzählige schöne Dosen, von denen ich Mir sin‘ die Saarlodris und TB Hotel Schmelz City hervorheben will. Ein Muß bei einem Besuch im Saarland ist auch die Saarschleife, die man vom Aussichtspunkt Cloef samt Earthcache bewundern kann.

Wie man auf „Multi mit nur einer Station“ reinfallen kann, hat Die weiße Frau / The White Lady eindrucksvoll bewiesen. Ja, es ist wirklich nur eine Station, aber die Art und Weise, wie man hier an die Finalkoordinaten kommt, ist etwas ausgefallener. Auch nicht ganz alltäglich ist der Mystery Die Helden tot – das Volk in Not!. Ein sehr knackiges Rätsel und nicht ganz einfache, aber interessante Aufgaben vor Ort. Den tollen Schlußpunkt dieser Tour setzte dann TelefonJoker, bei dem das Thema sehr passend umgesetzt wurde.

Zuhause gab es mal wieder einen FTF bei Wind und Regen.

Juni
Im sechsten Monat des Jahres zog es uns auf eine ausgedehnte Lost-Place-Tour in den Osten Deutschlands und die angrenzenden Länder. Auf der Hinfahrt fand ich die Idee bei Vergängliche Grüße super und auch Happy Birthday Jumpy03 war toll gemacht.

Dann ging es in zwei sehr gegensätzliche Lost Places, SVKE und Der Raketenspezialist, die aber beide viel Spaß gemacht haben. Fast schon traditionell ging es zum Bierkaufen^^ nach Stettin und natürlich konnte ich mir die Letterbox Ahoj Szczecin (PL/ENG/DE) nicht entgehen lassen. Weiter ging die Fahrt nach Süden, unterbrochen von den LPs Komplex 5000, Verwaltung 2000 – The honey trap, the book of elpi und Die Jagd nach dem Kraut der Unsterblichkeit (LP).

Da wird aber natürlich nicht nur LPs auf dem Plan hatten, entgingen uns auch nicht der Leierkasten ( TB / Coin Hotel ), die super gemachte Letterbox GeoRG’s TB Hotel und der wirklich fiese Cache Görlitz – Muschelminna (reloaded).

Nach dem grandiosen Underground in Tschechien machten wir Dresden unsicher und lösten die beiden wirklich tollen Wherigos Sightseeing WherIgo – The Old City of Dresden und Die Jagd nach dem Grünen Diamanten (D+Engl). Den Abschluß dieser tollen Tour bildete der Holzwurm Fridolin, der unsere Erwartungen an die Owner übererfüllt hat.

Das wäre es LP-technisch im Juni dann fast schon gewesen, wenn nicht Junggesellenabschied der etwas anderen Art angestanden wäre. Nach kurzer Überlegung kamen wir zu dem Entschluß, daß Martinormality und die Jagd nach den 10000. Smilie genau das Richtige für den Abschied in die Ehe sein würde. Ein Cache, der Seinesgleichen sucht, auch wenn er für manche vielleicht nur eine Aneinanderreihung von Lost Places ist.

Zum Abschluß noch ein absolutes Highlight: Lothars Lottoleben. Ich laß das jetzt einfach mal so stehen.

Juli
Im Juli war ich recht wenig auf Dosensuche. Trotzdem gibt es natürlich ein paar Exemplare, die ich hier hervorheben kann: Einer meiner „Lieblingscaches für einen schön warmen Tag im Sommer“ ist ganz sicher das Vorklo zur Hölle.

Musikalisch eigentlich so gar nicht mein Ding war das Musikantenstadl, dafür ist der Cache wirklich super. Da kann man auch mal das Ohrenbluten verschmerzen 🙂

Etwas Besonderes sind die drei Caches der „Blanker Horror“-Serie (Blanker Horror (FSK 19)Blanker Horror (FSK 20)Blanker Horror-Wo ist Henry???). Um was es hier geht, muss jeder selbst rausfinden, jedenfalls hatten wir beim finden und loggen viel Spaß auf einer interessanten Tour. Zum Abschluß durfte ich meine SBA 2 bei May require wading endlich mal ausprobieren.

August
Im August war ich mal wieder auf Mega- bzw. Giga-Tour. Den Anfang machte Let’s Zeppelin am Bodensee,wo mir Die Perle und Über Friedrichshafen in Erinnerung blieben. Von Friedrichshafen aus weitete ich die Tour auf die Schweiz und Liechtenstein aus. Das brauchte mich zu einigen wirklich tollen Dosen wie den überraschenden Easy Drive In, das

Geisterkirche

Geo Post Office Sennwald, die schön gemachte Ruggeller Biber-Box und das wirklich super gemachte Welcome TB-Hotel Liechtenstein.

Gegen Ende des Monats machte ich mich dann auf die Reise zum Giga nach Tschechien. Den Cache an der Geisterkirche in Luková, Na konci cesty, hatte ich fest eingeplant. Der Abstecher hat sich gelohnt. Da ich in Pilsen übernachtet habe, war ein Besuch in der Brauerei Pilsner Urquell Pflicht. Vorher mache ich einen Abstecher zur St.-Bartholomäus-Kathedrale, um den neuen Virtual Plzensky andelicek pro stesti zu loggen. In der Brauerei liegen netterweise gleich zwei Large-Dosen, nämlich der Tradi Plzensky Prazdroj / Pilsner Urquell und der Mystery, der eigentlich ein verkappter Multi ist, Pivovarska prochazka / Brewery Walk. Auf dem Weg zurück ins Hotel finde ich noch den überraschend coolen Cache Wilsonuv most.

September
Der September fing an, wie der August aufgehört hatte, mit der Fahrt zum Giga nach Plumlov. Highlights waren MoCache Mirosovice, Vyskov Air Museum und die beiden Caches Stary Prostejov – Melhubova vila und Stary Prostejov – Neherova vila, die gezeigt haben, daß es auch in Tschechien interessante Basteleien gibt. S certy nejsou zerty war nicht ganz einfach zu lösen, hat aber eine sehr überraschende und passende Dose.

Nach dem Ende des Giga-Wochenendes ging meine Tour weiter nach Polen. Hier war viel Geschichte angesagt: Gliwická provokace 31.8.1939 beim Sender Gleiwitz und Auschwitz – the rail siding (GC/TB hotel) in Auschwitz stachen hervor. Der Virtual Miasto Jana Pawła II – John Paul II town im Geburtsort von Papst Johannes Paul II. war auch einen Besuch wert.

Auf dem Heimweg machte ich einen kurzen Stop in Dresden, um die seeeehr fiese Challenge My Personal Top Ten – Challenge Cache und erneut einen neuen Virtual Mythen für Geisterjäger [DE; ENG] zu loggen. Über die Käfer-Herberge / TB-Hotel A9 (Exit 50) ging es dann zum Abschluß der Tour zum Schnitzbiegel.

Mitte des Monats war ich in Gießen zum Nachtreffen der Tschernobyl-Tour. Rund um dieses Treffen fand ich den sehr gut gemachten Lorem ipsum dolor sit amet, bevor es am Samstag in die Stadtbibliothek Gießen ging. Im Team besuchten wir Das Jedi-Archiv, einen wirklich grandiosen Wherigo. Einen verkappten Mystery als Multi verpackt war  TCP – Traveling Cacher Problem 1, der einen quer durch Deutschland jagt, bis man sich endlich ins Logbuch eintragen kann. Auf dem Heimweg besuchte ich den King of Rock’n Roll ? und den Oldie bei Mary Shelley’s Schloss.

Oktober

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und mir fällt wie üblich schlagartig ein, daß ich noch nicht am Reschensee gewesen bin! In diesem Jahr habe ich mir überlegt, über 5 Länder dort hinzufahren. Das hat den netten Nebeneffekt, daß ich mir auf der Alte Rheinbrücke Vaduz-Sevelen einen Wolf suche und jetzt weiß, wo das Forst Muggel Mekka ist.

Ich besuche den Traum aller Kinder und Asiatinen, bei dem es Willkommen in Heidi’s Dorf heißt. Finde ein Schatzchischtli bei Fit & Fun und Run #Lost Place und genieße beim loggen den gigantischen Ausblick auf den Ortler bei Aus der Kurve geflogen, Adlerauge. Sehr stimmig sind auch Versteck und Logbuch bei Hoachrinne.

Einen Cache der Extraklasse hat der Owner von The Witch mal wieder gebaut. Hier hatten wir einen spannenden Tag.

Auf mehreren Touren im und durchs Elsaß gab es verschiedene Arten Caches zu sehen: Interessante wie Le Point de Convergence oder verlassene wie Industrie d’alsace : TCA (lost place). Auch die Bunker kamen mit casemate Rountzenheim SUD nicht zu kurz und die Runde beginnend mit [RNT1] Merveilles du monde – EIFFEL TOWER war wirklich super.

Dazwischen habe ich es endlich geschafft, Wanderprofis Letterbox zu finden und beim Erfinder des Auomobils Virtual Reward 2017/2018 – Daimlers Geheimnis zu lüften.

November
Diesen Monat habe ich so wenig Caches wie schon lange nicht mehr gefunden. Es gab quasi nur zwei Highlights, nämlich The Eye of the Tiger und den neuen Virtual GLÜCKSBRINGER. Ach und einen FTF bei Einhorn im Winter.

Dezember
Im letzten Monat des Jahres 2017 ließ ich es etwas ruhiger angehen. Weniger Dosen, dafür waren ein paar qualitativ sehr sehr gute dabei, bei deren Namen manchem Cacher die Augen leuchten werden. Die Rede ist von Die Kinder des Buchbinders, einem wirklich grandios gemachten Cache in einer interessanten Location. Etwas weniger aufwendig gestaltet ist L!QU!DAT☢R, trotzdem ist dieser Multi ein absolut lohnenswertes Ziel.

Was macht man, wenn man um Weihnachten rum frei hat und das Wetter mitspielt? Genau, man schaut sich diverse Runden an. Bei meinem abgekürzten Ausflug zu den #01 Weihnachtsglöckchen ?? war das Ganze eher eine Schlacht gegen den Matsch. Im Elsaß bei [R-01] Story of The Legendary Sword 1/3 war das nicht ganz so schlimm. Und vor allem wesentlich flacher.

Das wars. Mein Geocaching-Jahr 2017. Vielleicht findet sich ja die eine oder andere Anregung für andere Cacher darunter.

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