Ein Wochenende im Baltikum

Dieses Geocaching bringt uns ja immer wieder in Ecken, in denen wir noch nicht waren. Man überlegt eigentlich ständig, wo man noch  gerne hinwollen würde, welche Gegend einen interessiert, welches Bauwerk, welche Sehenswürdigkeit.

Schon vor einiger Zeit hatte ich mir in den Kopf gesetzt, daß ich irgendwann mal nach Riga will. Warum? Keine Ahnung. Irgendwann gab es dann auch mal einen Bericht im Geocaching-Magazin. Und wie das halt so ist, fand ich irgendwann einen günstigen Flug. Ab Frankfurt. Also die übliche Whatsapp-Konferenz gestartet und kurz durchgefragt. Der Termin war schnell klar, die Reisegruppe auch. Der Flug wurde kurzfristig (weil noch günstiger) von München gebucht statt von Frankfurt. Der Unterschied bei der Anfahrt ist aber von Stuttgart aus minimal.

Also ging es Freitag morgens um halb 6 in Stuttgart los. In München geparkt, mit der S-Bahn zum Flughafen, das TB-Hotel besucht und aufs Boarding gewartet. Das Übliche eben. Beim Boarding dann wies mich der Airbaltic-Mitarbeiter darauf hin, daß mein Personalausweis abgelaufen wäre. Na ja, solange die mich trotzdem fliegen lassen… 🙂
FTF
Nach grob 2:30 in einer Dash 8 landeten wir in Riga. Direkt am Flughafen sollte es eine Small-Dose geben, in die ich meine mitgebrachten Trackables legen konnte. Der Small entpuppte sich als Petling und so blieben die Coins in der Tasche.

Mit dem Mietwagen ging es zu unserer Unterkunft, die mitten in der Altstadt lag. Die Anfahrt ansich war kein Problem. Der Verkehr und die (Haupt-)Straßen unterscheiden sich nicht so wahnsinnig von Deutschland.Und wir hatten auf der Fahrt noch einen FTF 🙂

Allerdings scheinen die lettischen Verkehrsplaner zwei Fetische zu haben:

1. Sie lieben Abbiegeverbote. Es ist grundsätzlich verboten, in die Richtung abzubiegen, in die man will. Man lernt also unweigerlich die Stadt kennen, weil man ständig drumrum fährt.

2. Gebührenpflichtige Parkplätze. Quasi in jeder Straße kosten die Parkplätze zu verschiedenen Zeiten andere Beträge. Wenn man aber mal weiß, wann man wo parken will und dieses Wissen einigermaßen schlau einsetzt, geht es. Parken in Riga ist allerdings nicht gerade günstig und mit deutschen Großstädten vergleichbar (2-3 Euro/Stunde). Gratis parken kann man meist unter der Woche ab 20 und am Wochenende ab 17 Uhr (bis morgens 8 bzw. 9 Uhr).

Cachenderweise kann man in der Altstadt von Riga nahezu alle Sehenswürdigkeiten wie den Dom abklappern und so die Stadt näher kennenlernen. Außerdem fand ich es interessant, etwas über die die Geschichte der Liven zu erfahren. Die Dosen sind typische Innenstadtcaches: Meistens Micros, ab und an auch mal kreativer als eine Filmdose. Am Nationaltheater gibt es dann aber auch einen Cache, der zwar nicht gerade schön versteckt ist, aber Platz für TBs und Coins bietet.

Am Rande der eigentlichen Altstadt sieht man dann auch bspw. in der Elizabetes iela die Jugendstilhäuser, für die Riga berühmt ist. Ein Multi zeigt einem hier einige wirklich schöne Häuser. Ein Muß ist auch der Besuch des Freiheitsdenkmals, an dem man einen Earthcache loggen kann.

Zum Abendessen gings in ein Restaurant mit typisch lettischer Küche. Das bedeutet bodenständiges Essen, das satt macht und gutes Bier. Getestet haben wir auch Birkensaft, der in Lettland wohl von sehr vielen Menschen getrunken wird. Der erste Schluck war – weil eiskalt – erfrischend. Der zweite war dann nicht mehr so lecker. Aber gut, probieren muß man schon mal. Das nachfolgende Bier entschädigte.

Am Samstag starteten wir dann mit einem Besuch des Zentralmarktes, der aus ehemaligen Luftschiffhallen besteht. Selbst wenn man nichts kaufen will, lohnt sich ein Besuch. Für uns lag der Markt auf dem Weg zum Ufer der Düna, an dem wir an diesem Tag an einem Flashmob-Event teilnahmen.

Danach wurde es für uns geschichtlich interessant: Wir besuchten das Lettische Kriegsmuseum, das netterweise auch eine Letterbox beherbergt. Ja, richtig gelesen! Die große, passenderweise in einer Munitionskiste untergebrachte, Letterbox befindet sich im Museum, direkt in die Ausstellung integriert. Der Eintritt zum Museum ist gratis. Leider ist die Ausstellung nur auf lettisch, aber man versteht eigentlich immer, um was es geht.

Nach soviel Informationen und Action wurde es etwas ruhiger. Bei strahlendem Sonnenschein relaxten wir eine Stunde in einem Teehaus. Das Teehaus Apsara liegt in einem kleinen Park am Rigaer Kanal. Man kann unzählige Teesorten aus aller Welt genießen, Kekse oder Kuchen essen und einfach mal abschalten. So standen wir also an der Theke und ich orderte „Peppermint tea, two of these cookies and… ehm, can I try Mandarins?“. Mein Gegenüber grinste und überreichte mir eine Regulardose 🙂

Ein Lost Place auf der Tour mußte sein. Die Zeit war knapp, aber nachmittags war einer eingeplant. Leider sah die Location auf den Fotos im Listing wesentlich größer aus. Also wurde noch ein kleiner Bunker gesucht und gefunden. Von den Stechmücken im Wald mal abgesehen war der Bunker okay. Immerhin erhöht sich so meine „Caches in Bunkern“-Liste auf 5 Länder.

Irgendwann meldete sich der Hunger. Also gings nochmal in die Altstadt, auf der Suche nach Essen. Im Artikel des Geocaching-Magazins wurde ein Pfannkuchenrestaurant empfohlen. Leider hatte es um 21 Uhr geschlossen. Den Abend ließen wir dann in einem Mittelalterrestaurant ausklingen, bevor wir randvoll zurück in die Ferienwohnung rollten.

Unseren letzten kompletten Tag, den Sonntag, nutzen wir für eine Baltikum-Rundreise. Morgens ging es nach Süden, um Litauen einen Besuch abzustatten. Die Fahrt zieht sich ordentlich, weil die Straßen halt doch keine Autobahnen sind, auf denen man 180 fahren kann. Aber das Wetter war schön und so war das kein Problem. Die Tour wurde gekürzt und der südlichste Punkt wurde der Berg der Kreuze mit seinem Cache. Auf jeden Fall beeindruckend!

Damit war Litauen erledigt und es ging über Riga nach Norden. Estland „erinnerte“ mich irgendwie an Finnland. Oder sagen wirs so: So hatte ich mir Finnland immer vorgestellt. Wälder, lustige Ortsnamen und so. Wir suchten unter anderem einen der ältesten estnischen Caches.

Den Abschluß bildete ein kleiner Ausflug in die Ostsee. In Pärnu gibt es 2 Molen, die je grob 800 Meter in die Ostsee gehen. Und ein Scherzkeks hat (natürlich!) ans Ende der einen eine Dose gelegt. Nach Betrachten der Fotos im Listing hatte ich so meine Bedenken. Aber die Steine waren nicht glitschig und so weit wars dann doch nicht. Die Dose war nicht der Rede wert, sie hat ihren Sinn erfüllt, indem sie uns an diesen Ort geführt hat.

Das wars dann im „Schnelldurchlauf“. Es hat sich gelohnt, sich die Stadt Riga anzuschauen und auch Abstecher in die Nachbarländer zu machen. Beim nächsten Mal würde ich mich aber gerne mehr auf Lost Places konzentrieren, die es hier dank abgezogener Roter Armee zahlreich gibt. Allerdings brauchen LPs halt Zeit, mehr Wechselklamotten, Taschenlampen und ggf. Klettersachen.

Fünfeinhalbtausend Funde

Nachdem ich bei 500, 1000, 1500, 2000, 2500, 3000, 3500, 4000, 4500 und 5000 Funden gebloggt habe, gibts hier wieder einen kleinen Rückblick über die Geocaches, die mir unter den letzten 500 gut gefallen haben.

Nummer 5500 war übrigens ein interessanter Earthcache an einem Tagebau.

Diese Aufstellung ist natürlich absolut nicht sortiert oder gar vollständig. Alle diese Caches blieben mir in irgendeiner Art besonders in Erinnerung.

Mein Geocaching-Rückblick 2013

Eigentlich könnte dieser Blogeintrag recht kurz ausfallen, wenn man rein die Zahlen nimmt: 1503 Funde an 181 Cachtetagen. Ergibt 4,1 pro Kalendertag, 28,8 pro Woche, 125,3 pro Monat. 8 Dosen ausgelegt, einen Earthcache veröffentlicht, 5 Events veranstaltet. Ende.

Das wäre aber natürlich etwas zu langweilig und ich könnte auch keine Caches empfehlen, die mir in diesem Jahr besonders gefallen haben.

Wie schon Anfang des letzten Jahres habe ich mir die Mühe gemacht und meine Highlights 2013 herausgesucht. Und das waren einige!

Januar
SophienheilstätteDer Januar fing schon gut an: Ein FTF bei Stuttgarter Kochrezept № 1, dem ersten einer ganzen Reihe von Kochmysterys. Von der Tour nach Thüringen blieben Cacher Zone, die Sophienheilstätte und der geniale Lost Place NVA-URLAUB – reloaded in Erinnerung. Wieder daheim ging es auf Städtereise.

Februar
Ein Wochenende in und um Berlin zeigte uns einige tolle Caches. Das ging schon auf der Hinfahrt mit TB Hotel „Blick auf die A9“ los. Südlich von Berlin warteten zwei Lost Places auf uns. MAKAPOHbI Bunker (LP) und Uranmaschine Reloaded (LP), die leider inzwischen beide archiviert sind.

In Berlin mußte dann natürlich Lego – einer ist zuviel sein. Sehr zu empfehlen sind auch der Feuervogel und vor allem Jolle Sein Milljöh (Spandauer Vorstadt Berlin). Bevor es wieder nach Hause ging, gab es mit dem Ölprinz noch einen LP an wohl einmaliger Location.

März
Immer noch früh genug dunkel für Nachtcaches. From Hell [NC] ist ein solcher. Und ein wirklich toll gemachter noch dazu.

Bei Cachelock Holmes auf der Jagd nach Lord Blackwood galt es, auf einem Friedhof Infos zu sammeln, die mich schließlich zur Dose brachten. Normalerweise mag ich Caches auf Friedhöfen nicht so. Aber hier ist die Dose außerhalb und die Suche auf dem Friedhof geht quasi im vorbeilaufen.

Auch dunkel ging es bei Raiders of the lost place I zu. Schon einige Monate davor stand ich in diesem Bunker, ohne zu wissen, daß da ein Mystery versteckt ist. Auf der selben Tour gings dann noch nach Belgien, wo neben leckeren Pommes auch der erste Cache in Kontinentaleuropa gesucht wurde. Der Name Geocache paßt perfekt.

Als es Richtung Hessen ging, fanden wir davor in Aschaffenburg noch zwei tolle Caches: Steine 4 und 13. Türchen: Luciafest.

April
Für den April gibts erstmal zwei Empfehlungen in meiner Homezone: (A)live in Stuttgart mit interessantem Rätsel und (wenn man sich auskennt) sehr passendem Final. Und einen Multi durch die Siedlung Weissenhof, die man gesehen haben sollte.

Und wer mal in den Osten Bayerns kommt, der sollte sich knusper, knusper, Knäuschen…… und vor allem den Bonus Das Nachtkästchen der Verzweiflung (D/CZ/E) nicht entgehen lassen. Von dort ist es auch nicht weit zu PTT-Stepanka, wo man ein etwas anderes Logbuch signieren kann.

Mai
Im Mai wurde aus der Schnapsidee „Wir cachen ein Land leer“ ein schöner Kurzurlaub. Von San San MarinoMarino blieben der sehr interessante Multi La ferrovia Fantasma – The ghost railway und vor allem CASTELLACCIO hängen. Letzteres zeigt die Reste einer alten Burg mit einem herrlichen Ausblick.

Den Rest des Monats verbrachte ich unter anderem in Liechtenstein, wo DER FLUCH DER VADUZER KARIBIK endlich geloggt werden konnte. Man sollte halt auch Listings lesen und Attribute beachten. Da wir im Allgäu übernachteten kamen wir noch in den Genuß von Los geht die Reise…(repeat) – DieHubers 18 und dem netten kleinen Lost Place LP-Türkheim – verlassen und vergessen. Ach und das sehr fiese Felsengärtchen fand ich in diesem Monat auch noch.

Juni
Im Juni gings auf einen Städtetrip, an ein Fort [Event Rothenberg] Poste frontière au Fort Frère und endlich mal zum Blautopf

Juli
Endlich gabs mal wieder FTFs: Es lebe der … verbindet interessantes Rätsel mit passender Location und Isalidosi hatte es einfach nur in sich.

Auch Lost Places kamen nicht zu kurz. Die Grenztruppen der DDR – I – [LP] waren der Start und das Ende war Ein ganz normaler Tag.

Sehr schweißtreibend war mein FTF bei Die Stuttgarter Geheimkoordinaten – Reloaded.

August
Im Sommer hat man ja mehr Licht und kann deswegen auch länger cachen. Wenn man nicht wie wir spät anfängt und „good luck“ Die Spielsucht des Landstreichers im Dunkeln absolviert. Eine geniale Bastelei, die wirklich viel Spaß gemacht hat. Isla de la Munecas dagegen macht in der Dunkelheit definitiv mehr Spaß. Die Atmosphäre kommt da einfach besser rüber.

Wenn wir schon bei genialen Caches sind: Töff Töff für das Kind im Manne (und Frau 🙂 ) ist so einer. Matrjoschka will leben!!!! auch. Und weil es irgendwann auch wieder dunkel wurde, durfte mit Wo ist Kumpel Anton *NC* ein Nachtcache nicht fehlen.

September
ProraEnde August, Anfang September ging es nach Prora zum Mega. Highlights auf der Insel waren Danke Prora 2013, Prora 2013 – Die zwei Hasen vom Grill und Oskar cacht auf Rügen!

Von den vielen Lost Places auf Rügen haben wir uns unter anderem Die Erinnerungen des Hausmeisters von Prora und Der Hausmeister von Mukran ausgesucht.

Auf der Rückfahrt ging es noch zum Mega in Prag, wo bei PORICI ganz leichtes James-Bond-Feeling aufkam, als ich dem Pförtner das Codewort „Geocaching“ zuflüsterte.

Oktober
Der Oktober stand ganz im Zeichen von Lost Places. Ein Besuch in Chemnitz zeigte uns, daß manDiamonds Lost Place: Partyspass im Haus Einheit, Zu Besuch bei der Patenbrigade und Lost Place: Union Maschinenfabrik, die jeder auf seine Art gut waren, mit HACK-STUHL! noch toppen konnte.

Weiter westlich waren Red Land und Diamonds in Luxemburg mal ganz was anderes als das übliche „Leere Fabrik“ oder „Verlassener Bunker“. Diamonds ist Drehort von Die purpurnen Flüsse Teil 2. Den Film davor und/oder nach dem Besuch anzuschauen, ist also Pflicht.

November
Im November wars ziemlich ruhig. Mit Wanderprofis TB-Bänkle hat Stuttgart mal wieder ein Highlight bekommen. Ähnliches gilt für das Remstal und Hugh!

Den wirklich interessanten LPC Raiders of the lost place II konnten wir auch endlich loggen, nachdem uns beim ersten Versuch etwas dazwischen kam.

Dezember
Gegen Ende des Jahres wurde es wieder mittags dunkel und es war Nachtcachezeit. Hotel GeigerAls die Lichter laufen lernten (Nachtcache) ist ein absolut geniales Exemplar dieses Genres.

Aus der Reihe „Caches, die man gefunden haben sollte“: Alberichs Edelsteinturm und Das verschwundene Logbuch. Und wenn man sowieso in der Gegend ist, sollte Geocacher X-ing nicht fehlen.

Genauso wie Lost Places. Im Dezember waren das Cacherurlaub im Hotel Geiger – Lost Place und die Pandemie Würzburg, die inzwischen leider archiviert ist.

Das wars. Mein Geocaching-Jahr 2013. Vielleicht findet sich ja die eine oder andere Anregung für andere Cacher darunter.

Fünftausend Funde

Nachdem ich bei 500, 1000, 1500, 2000, 2500, 3000, 3500, 4000 und 4500 Funden gebloggt habe, gibts hier wieder einen kleinen Rückblick über die Geocaches, die mir unter den letzten 500 gut gefallen haben.

Nummer 5000 war übrigens der sehenswerte Lost Place Diamonds in Luxemburg.

Diese Aufstellung ist natürlich absolut nicht sortiert oder gar vollständig. Alle diese Caches blieben mir in irgendeiner Art besonders in Erinnerung.

„Lost Place“ – Freitagsvideo 13.09.2013

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Viereinhalbtausend Funde

Nachdem ich bei 500, 1000, 1500, 2000, 2500, 3000, 3500 und 4000 Funden gebloggt habe, gibts hier wieder einen kleinen Rückblick über die Geocaches, die mir unter den letzten 500 gut gefallen haben.

Nummer 4500 war übrigens der wirklich tolle Cache Töff Töff für das Kind im Manne (und Frau 🙂 ).

Diese Aufstellung ist natürlich absolut nicht sortiert oder gar vollständig. Alle diese Caches blieben mir in irgendeiner Art besonders in Erinnerung.

Hashima Island – Der etwas andere Lost Place-Besuch

Es gibt Lost Places, die sind faszinierend aber nahezu unerreichbar. Hashima Island (auch Gunkanjima genannt) gehört sicherlich dazu.

GOCacher.de hat die verlassene Insel auf Platz 2 der 7 spannensten Lost Places gesetzt.

Jetzt kann sich jeder diese einzigartige Insel ansehen. Und zwar nicht nur die Teile, die inzwischen ganz legal besucht werden dürfen. Google machts möglich.

Ein Team ausgerüstet mit Kameras und Trekker Backpacks hat fast die ganze Insel gefilmt.

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Das Ergebnis gibts nun in Streetview zu sehen.

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Viel Spaß beim umschauen!

Ach ja: Den Cache auf der Insel habe ich mal markiert.

Viertausend Funde

Nachdem ich bei 500, 1000, 1500, 2000, 2500, 3000 und 3500 Funden gebloggt habe, gibts hier wieder einen kleinen Rückblick über die Geocaches, die mir unter den letzten 500 gut gefallen haben.

Nummer 4000 war übrigens ein Event, den ich aus diesem Grund organisiert hatte.

Diese Aufstellung ist natürlich absolut nicht sortiert oder gar vollständig. Alle diese Caches blieben mir in irgendeiner Art besonders in Erinnerung.

Mein Geocaching-Rückblick 2012

Eigentlich könnte dieser Blogeintrag recht kurz ausfallen, wenn man rein die Zahlen nimmt: 1931 Funde an 198 Cachtetagen. Ergibt 5,3 pro Kalendertag, 37 pro Woche, 161 pro Monat. 5 Dosen ausgelegt, einen Earthcache veröffentlicht, 3 Events veranstaltet. Ende.

Das wäre aber natürlich etwas zu langweilig und ich könnte auch keine Caches empfehlen, die mir in diesem Jahr besonders gefallen haben.

Wie schon Anfang des letzten Jahres habe ich mir die Mühe gemacht und meine Highlights 2012 herausgesucht. Und das waren einige!

Januar
Der Januar (und eigentlich der komplette Winter) nervt ja damit, daß die Sonne sehr früh weg ist. Deshalb mußte der kleine Lost Place COMMANDOS: Die Erkundung, der tolle Wherigo Das Geheimnis des Dottore Frederico und auch mein erster D5/T5-FTF Little Red Riding Hood (Rotkäppchen) im Dunkeln absolviert werden. Machte nichts, es hat sich bei allen gelohnt, die Taschenlampe mitzuschleppen.

Auch die „Natter“ fanden wir nachts. Das Thema interessierte mich schon lange. Umso besser, daß es einen Cache dazu gibt.

Ansonsten habe ich die Matrix vollgemacht und bin mit dem Rock’n Roll Train gefahren. Bevor dieser dann wirklich weg war.

Februar
Da der Februar 2012 sehr kalt war, konnten wir Like Ice in the Sunshine -Leben in Remshalden Eins bequem zu Fuß ablaufen.

Auf dem Weg in den Süden fanden wir endlich dieses fiese s´Forellele. Ein schönes Wochenende in und um Liechtenstein brachte uns einige schöne Dosen, von denen -hoepsillenium- wohl die tollste war.

Wieder daheim gabs beim Sightseeing Remstal einen FTF. Hat sehr viel Spaß gemacht, diesen Cache zu absolvieren.

März
Das Verschwinden des Dr. Farnström war ein Lost Place der etwas anderen Art. Das macht ihn aber nicht schlechter.

Der Bonus zu Ölav, 2018 – Ölavs Letzte Mission, war noch offen und wurde im März endlich angegangen.

Dann gings in die Vollen: Mit dem Offiziellen Schurwald Powertrail fuhr ich den ersten Powertrail hier in der Gegend ab. Schade, daß nicht jeder den Humor dahinter versteht.

Mein 2000. Cache wurde mit Bunker? ein knackiger D5er mit nettem Final.

Beim A81 P+M Drive-In zeigte sich mal wieder, daß die Erfahrung von zichtausenden Funden nichts bringt, wenn man Tomaten auf den Augen hat. Peinlich, peinlich.

Dafür war der tolle Multi Wetterstation mit seinem genialen Final kein Problem.

Als wir mal wieder genug von Deutschland hatten, gings auf eine Tour durch Frankreich, Luxemburg und Belgien. Am meisten erinnere ich mich an die Bunkercaches Zwerge 3 / Dwarfs 3, 1EF – Observatoire des Chênes Brulés und 1EF – Abri de Vekring. Darüber habe ich ja schon ausführlicher gebloggt.

Den wohl besten Cache Luxemburgs, …mit sieben Siegeln – Tradi Banane, wollten wir nicht übergehen. Hat sich gelohnt.

April
Im April gings erstmal Richtung Osten: Auf dem Weg nach Ulm konnte ich mich bei den Urzeitfunden in ein sehr außergewöhnliches Logbuch eintragen.

In Ulm konnte ich endlich den tollen Nachtcache Herr der Ringe IV – Die Brücke von Khazad-dûm beenden, den wir einige Wochen vorher angefangen hatten.

Noch weiter östlich: München. St. Sylvester war Pflicht, aber auch sonst hatte der Tag einiges zu bieten. Sehr fies fand ich die Endstation Tram 8. Zum Abschluß gabs noch einen Bunker.

Es stand mal wieder eine unserer Touren an. Diesmal gings nach Südtirol. Schon auf der Hinfahrt gabs am Wasserfall II eine wirklich schöne Abkühlung. Daß da eine Dose lag, war vollkommen nebensächlich.

Im Vinschgau angekommen, beendeten wir endlich den 2010 begonnenen Multi Therme Meran/o durch den Park der Therme in Meran. Wer spielerisch mehr über dieses Städtchen erfahren will, dem sei der Wherigo Back to the Future – mc80 empfohlen. Sightseeing, Story und am Ende auch noch eine Dose. Was will man mehr?

Der Cache N 60° 53′ 09″ – E 101° 53′ 40″ blieb mir vor allem durch das heftig schwere Rätsel in Erinnerung.

Auf dem Rückweg wurde uns bewußt, daß „ein Tradi in 700 Metern“ auch gerne mal 12 Kilometer Serpentinen bedeuten konnten. Machte nichts, Magic Place – Pirchabodn ist jeden Meter wert! Dort oben habe ich dieses Bild geschossen.

Magic Place - Pirchabodn

Gigantisch, oder?

Zum Abschluß liefen wir am Reschensee noch kurz eine Million Treppenstufen durch einen Bunker.

Mai
Der Mai war relativ ruhig. Neben der Cache-Huhnjagd ging es endlich zum höchsten Punkt Deutschlands.
Leider war das Wetter auf der Zugspitze bescheiden und neblig. Gelohnt hat sichs trotzdem.

Ende des Monats bekam ich meinen Geburstags-FTF E=mc² und loggte endlich den Virtual Europaeische Paesse. Um eine erstaunlichen Erkenntnis reicher 🙂

Juni
Juni und Juli hatten es insich. Den Anfang machte das Funkloch im Pfälzer Wald.

Wenig später ging ich mit Dani auf Baden-Württemberg-Tour. Die fehlenden Landkreise becachen. Ein kleines Schmankerl dabei war der Soldatenfriedhof.

Und noch einen tollen Lost-Place-Nachtcache galt es zu finden: The Shining Wirklich klasse, vor allem auch der Bonus.

Ende des Monats stand die Reise zum Projekt Geogames nach Leipzig an. Schon bei der Anfahrt gabs eine wilde Parkplatzsuche im Nova Eventis. Auf dem Event selber durften wir Horch und Guckbestaunen.

Juli
Da wir nach dem Mega nicht heimgefahren sind, sondern noch eine Woche drangehängt haben, kamen wir noch in den Genuß einiger toller Caches.

Wenn wir sowieso in der Ecke sind, dann muß natürlich auch eine Tour nach Polen und in die Tschechei sein. Bei der Planung rutschte mein Mauszeiger etwas nach Norden und blieb auf STALAG III liegen. Als ich den Namen gesehen hatte, war klar, daß wir dort hin mußten. Hat sich gelohnt!

Wenn man im Osten ist, dürfen Lost Places natürlich nicht fehlen. Highlight war Lost Places – 7grad der inzwischen leider archiviert ist.

Ansonsten blieb Fehl am Platz in Erinnerung. Und da wir ja nicht nur cachen, sondern uns auch informieren wollten, besuchten wir die Runde Ecke, die ehemalige Bezirksverwaltung für Staatssicherheit in Leipzig.

Zwischendrin gabs noch mal einen schönen Lost Place: Lost Places – Das Sanatorium! (P18).

Wer in Leipzig ist, besucht natürlich das Völkerschlachtdenkmal und kann gleich nebenher den dazugehörigen Cache suchen.

Ach und weil ein Meilenstein anstand, durfte ich noch Portitzer’s XXL-Cache suchen. Die riesen Dose ist allerdings kaum zu übersehen.

Auf dem Rückweg checkten wir noch im NVA-Hotel ein. Darüber habe ich ja schon etwas geschrieben.

Zurück in Stuttgart waren die Highlights mal wieder von Wanderprofi:
Stäffele ‚Ohne Namen‘ und Brunnencache – Galateabrunnen.

August
Der August stand erstmal im Zeichen des Sommerurlaubs. In Kroatien fanden wir (neben diversen andern Dosen) zwei schöne und komplett gegensätzliche Lost Places. Einen Leuchtturm, der inzwischen aber leider nicht mehr zugänglich ist und ein ehemaliges KuK-Fort.

Auf der Rückreise stießen wir in Slowenien auf einen interessanten Cache, bei dem jeder einen FTF bekommt.

Wieder daheim machte eine Reihe von drei Mission Impossible-Caches viel Spaß beim rätseln und auch beim Outdoorteil.

Ach, und den Geocacher Olymp habe ich auch noch bestiegen.

September
Der September war der Powertrail-Monat. Angefangen beim Blaumilchkanal. Zu Dritt gings durch Bayern und entgegen dem, das viele immer erzählen, hatten wir viel Spaß. Nicht die einzelnen Dosen, sondern das Gesamtpaket machte es aus. Und das paßte. Perfekt auch zwischendrin der wirklich schöne Anti BMK #5.

Nachdem ich alle Landkreise in Baden-Württemberg cachetechnisch besucht hatte, ließ ich es mir nicht nehmen, auch noch die Baden-Württemberg-Challenge: Land- und Stadtkreise zu loggen.

Erinnerungswürdig ist auch der Cache für Warmduscher. Wer die anderen Caches der Owner kennt, weiß, daß man nichts „Normales“ erwarten kann.

Koordination von Cachern über mehrere Kontinente erforderte der World Cache. Nichts für „mal eben“.

Zwischendrin der zweite Powertrail in diesem Monat: Die Säubrenner Runde. Auch hier gabs einen Tag Spaß, was auch am super Team lag.

Einen hab ich noch: Den Hochälpele PT. Noch ein Powertrail. Aber einer zum laufen. Dank konstantem Nieselregen und Nebel ein bleibender Eindruck, der nach grob 30 der 55 Dosen endete. Ich kanns kaum erwarten, bis der Schnee weg ist und ich die restlichen Dosen ablaufen kann.

Oktober
Den Tag der Deutschen Einheit nutzen Sha und ich um dem MYTHOS BERNSTEINZIMMER auf den Grund zu gehen. Einmal in der Ecke, mußte ein kleiner Ausflug nach Nürnberg natürlich auch noch sein. Der Cache an der Steintribüne war Pflicht. Und überraschend.

Ein trauriger Anlass bescherte uns den Cache A Tribute to Dr. Venkman. Beim Lösen wurden einige Erinnerungen wach.

Baden-Württemberg war landkreistechnisch eingefärbt, Rheinland-Pfalz sollte es werden. Ein Teil der Tour führte uns durchs Field of Fame, in dem natürlich der Schinderhannes das Highlight war.

Des Weiteren war ein uralter Virtual sehr interessant. Und gleichzeitig sehr praktisch.

Zum Earthcache Wallender Born / der Brubbel habe ich ja schon gebloggt.

Daß TB-Hotels sehr oft etwas wirklich besonderes sind, zeigt das Hotel zum Grünen Frosch eindrucksvoll. Wirklich toll gemacht!

Ende Oktober stand auf dem Weg nach Verdun noch der tolle Maginot-Bunker Petit Ouvrage de Welschhof auf dem Plan.

November
Der November war von zwei größeren Ereignissen (was das Cachen angeht) geprägt. Zum Einen konnten wir endlich den Outdoorteil von Enigma #1 erledigen.

Zum Anderen begab ich mich mit Sha auf eine Tour der Superlative: Zwei Tage, 2500 Km, 14 Bundesländer, um die 50 Caches, über 8000 Favoritenpunkten. Ach und einer kaputten Frontscheibe und einem Punkt in Flensburg. Im Verkehrszentralregister. Nicht beim cachen 🙂

Von diesen vielen extrem guten Caches die besten zu benennen war nicht einfach. Ich würde aber folgende nehmen:
TB-Hotel zur Wilhelmshöhe
Und noch so ein …
TB Hotel des Landstreichers Key888 Nicht bei Regen
Crazy Frog
TB – Schlosshotel Rasthof Stillhorn Ost
Leitplanken – Möglichkeiten
GC Backpacker’s (TB-Hotel)

Einen Sonderstatus nimmt sicherlich noch Voss-Margarine ein. Und das nicht, weil es mein Cache #3500 war.

Dezember
Der Rock’n Roll Train ist wieder da! Klar, daß ich wieder mit ihm fahren mußte.

Ansonsten stachen im Dezember Der kleine Versorger und die tolle Letterbox Schneewittchen…Die ganze Wahrheit ! heraus.

Nach Weihnachten begab man sich traditionell in Gefilde der Filstalbande. Die kleine Gemeinheit am Wegesrand war nur der Anfang. Das absolute Hightlight war Der Weihnachtsbaum der Filstalbande. Was da im Wald veranstaltet wird ist einfach das Beste vom Besten.

Zum Ende des Monats noch ein kleiner Lost Place: Odin- Der Fluch der Götter. Die Götter haben definitiv geflucht und uns das durch das Wetter gezeigt. Aber man kennt ja den Spruch von dem schlechten Wetter und der schlechten Kleidung 🙂

Das wars. Mein Geocaching-Jahr 2012. Vielleicht findet sich ja die eine oder andere Anregung für andere Cacher darunter.