Mein Geocaching-Rückblick 2016

Eigentlich könnte dieser Blogeintrag recht kurz ausfallen, wenn man rein die Zahlen nimmt: 1575 Funde an 149 Cachtetagen. Ergibt 4,3 pro Kalendertag, 30,2 pro Woche, 131,4 pro Monat. 4 Dosen ausgelegt, 6 Events veranstaltet. Ende.

Das wäre aber natürlich etwas zu langweilig und ich könnte auch keine Caches empfehlen, die mir in diesem Jahr besonders gefallen haben.

Wie schon Anfang der letzten Jahre habe ich mir die Mühe gemacht und meine Highlights 2016 herausgesucht, auch wenn das dieses Mal etwas länger gedauert hat. Und das waren einige!

GC 43

Januar
Es ist seit 2015 Tradition, im Januar irgendwo hinzufliegen und dieses „irgendwo“ cachenderweise kennenzulernen. Dieses Jahr fiel die Wahl auf Irland, genauergesagt auf Dublin. Zum genaueren Ablauf dieser Tour habe ich ja schon etwas geschrieben. Hervorzuheben sind neben Europe’s First vielleicht das TB-Hotel Dublin Airport Bug Hotel, der Virtual The Black Rose und die Letterbox Cache In – Trash Cache.

Zuhause war der Bibliocache in Esslingen seinen Besuch wert und einen FTF gabs bei Römer in Maulbronn.

Februar
Im Februar habe ich mir die Zeit immer mal wieder auf deutsche Autobahnen vertrieben. Daß man dort durchaus cachen kann, ohne versiffte Micros auf Rastplätzen zu suchen beweist die Letterbox Touristische Hinweisschilder A8 KA – ES, mit der man sich die Fahrt von Karlsruhe nach Esslingen versüßen kann. Einen FTF gabs bei unser erster und gleich ein Mystery.

Bratwurst

Die 360° Deutschland Challenge war der Auslöser einer Tour, die mich durch Bayern, Hessen und Thüringen führte. Ziemlich am Anfang kamen wir in den Genuß des Caches Der geliehene Schlitten des Weihnachtsmanns. Jeder kleinste Spoiler wäre hier zuviel, vielleicht nur das: Die FP-Quote von aktuell 95% (warum nur 95?) ist absolut berechtigt, der Cache ist einen Katzensprung von der Autobahn weg und man muß keine 10 Meter laufen. Es gibt also keine Ausrede, wenn man in der Gegend ist!

Natürlich war das nicht der einzige tolle Cache auf dieser Tour, hervorheben will ich hier noch Umweltcache, Kleiner -Winzer- und Romanik. Das ***** TB&GC Hotel Mansfeld Südharz + Geopostoffice ist einfach nur sehenswert und die Dose bei 1.Deutsches Bratwurstmuseum paßte einfach perfekt, auch wenn das Museum geschlossen war.

Zuhause gab es dann beim Mitarbeiter des… ein interessantes Rätsel und passendes Final. Ach und ich habe den FTF bei einem Cache geholt, bei dem ich das wirklich tun mußte: MARK.

Schlüssel der Macht

März
Der dritte Monat des Jahres ist quasi zweigeteilt: Die erste Hälfte der Highlights habe ich im Raum Stuttgart gefunden. Während Stemmi´s Geburtstagscache ein sehr cooles Final hat, liegt der Spaß bei Wunderbare Länder klar auf dem Rätsel. Einen FTF konnte ich bei Familie Ebinger verbuchen, einem Cache, der hier in der Gegend seinesgleichen sucht. Das Final ist nicht spektakulär, auch, wenn die Dose passend ist. Dafür ist das Rätsel der Hammer. Knackig, witzig, interessant. Und hat mir viel Spaß bereitet. „Spaß“ hätte bei Dornröschen eher der Owner gehabt, wenn er gesehen hätte, wie ich dort zum Final vorgedrungen bin. Aber wie heißt es so schön: It’s a dirty job, but someone’s gotta do it! Nachdem endlich auch Der große Unicache geloggt werden konnte, endet die erste Hälfte der März-Highlights.

Die zweite Hälfte hatte es in sich. Mit Schlüssel der Macht (reactivated) startete unsere Lost-Place-Tour. Einer der besten und auch anstrengendsten Caches, die ich bisher absolviert habe. Man bekommt einiges zu sehen und selbst jetzt, fast 10 Monate später, erinnere ich mich noch gerne zurück. Abends dann ein kleiner Abstecher nach Polen, ein leckeres Abendessen und eine Letterbox: Adolf In Stettin (Hakenterrasse). Am nächsten Tag folgten noch die Wampenschleifer-Caches Der Vorführer und Der Wachmann, die die Tour abrundeten.

360° BaWü

April
Da heißt es, ich wäre permanent irgendwo unterwegs. Stimmt gar nicht! Im April waren meine Highlights allesamt in Baden-Württemberg. Da steht doch was? Ja, und zwar eine mysteriöse Botschaft an der B10 bei Esslingen. Die wirklich schöne Dentalrunde in der Nähe von Ehingen an der Donau war super zu laufen und die Dosen passen sehr gut zum Thema.

Einer der Gründe, wieso ich mich vorrangig in meinem Bundesland aufhielt war die 360° Challenge in BaWü, die mich an Ecken gebracht hat, in denen ich noch nie war. Und manchmal auch in welche, in die ich nie wollte 🙂 Wo ich aber definitiv hinwollte, war der Wald bei Karlsruhe, in dem sich die Afrika-Runde abspielt. Ein anderer Wald brachte mir dann einen FTF bei …. Danke Rolf !!!, ein Weinberg den bei Graffiti im Wengert (Weinberg) und zum Ende des Monats widmete ich mich dem tollen Indoor-Cache Die drei ??? – Geheimnisvolle Botschaften.

Mai
Der Mai stand ganz im Zeichen von Landkreisen und Megaevents. Zuerst wurden die noch fehlenden Landkreise in Bayern besucht. Highlights waren Hilf Polly!, Der PFLONK! aus der Hölle…, die wirklich coole Letterbox 136 – Kinder und auf dem Rückweg noch The House of Marbles. Einen Rudel-FTF gabs bei Jason is back.

Landkreise Deutschland

Rund um den Megaevent in Erfurt nutzte ich die Zeit ausgiebig dafür, Dosen zu suchen und zu finden. Schon während der Fahrt Richtung Norden machte ich am 5 Sterne TB Hotel Halt, wo ich etwas improvisieren mußte, aber trotzdem meinen Spaß hatte. In Thüringen angekommen, konnte ich Challenge Nummer 1 – Challenge – 360° von Deutschland – erfolgreich beenden. Irgendwie liegen mir diese 360°-Geschichten. Nicht unerwähnt lassen möchte ich 20 Jahre Mauerfall, denn hier passen Rätsel und Final gut zusammen. Bewaffnet mit einer 9V-Blockbatterie bekam ich bei Hack me if you can! [9V Block|Smartphone] und Fire & Ice [9V Block] den Mund kaum zu. Der Hammer!

Auf dem Heimweg beendete ich dann Challenge Nummer 2: Projekt 425: Deutschland-Landkreise-Challenge. Hierzu habe ich ja auch schon etwas gebloggt.

Berg der Kreuze

Juni
Im sechsten Monat des Jahres ging es für mich zum Gigaevent „Project Glück Auf 2016“ nach Essen. Wie üblich habe ich mir ein paar tolle Dosen rausgesucht, die mir die Zeit „drumrum“ versüßen sollten: Geh aufs Ganze – mal anders!, Meister Röhrich, der sehr fiese Stein an Stein und das tolle, aber für mich sehr enge, Coin-, TB- und Bücher Hotel – Teleport USA sowie Häuser der Helfer – „Einsatz Feuerwehr Mettmann!“ auf der Hinfahrt. 5* TB Hotel „Fire Department Gelsenkirchen“, Hotel Seeblick (Motel Bates) und ? Kein Schwein ruft mich an! ? auf dem Heimweg.

Ende des Monats fiel dann der Startschuß für eine etwas größere Reise durch Lettland, Litauen, Estland, Finnland und Åland. Im Juni blieben da die Caches Varoņiem slava! und das Siauliai TB/GC Hotel in Erinnerung.

Juli
Die Reise ging bis in den Juli hinein. Auf dem Weg von Riga in die estnische Hauptstadt Tallinn gibt es unter anderem zwei TB-Hotels: Hotel Via Baltica und TB Hotel – Time Out. In und um Tallinn verbrachten wir ein ganzes Wochenende, besuchen den Megaevent und waren natürlich viel cachen. Empfehlenswert sind Linnapoku/ Citypoku mit seiner coolen Cacheumverpackung, Sauna, weil der Name hier Programm ist, sowie Türisalu cliff / Õ nagu õdus ja õnnis õhtu an der Steilküste.  Šokolaadimeistri/ Chocolate master und Stadtluft macht frei sind zwei Caches, die sich sehr gut in ihre Umgebung einpassen.

Bei GC72

Nach Tallinn geht es nach Helsinki. Die finnische Hauptstadt hat einiges an Dosen zu bieten. Hervorheben möchte ich hier Helsinki City Museum, SLU und Captain Obvious. Eine Sonderstellung nimmt sicherlich Sun Gear ein, der älteste Cache Finnlands, gelegt am 30. September 2000 in einem Wald außerhalb von Helsinki.

Auch auf den Åland-Inseln kann man cachen, netterweise zählt diese autonome Region Finnlands bei Groundspeak als eigenes Land. Neben Basteleien wie Idrottsparken gibt es dort bei Geostigen Natur pur und bei Land’s end on Åland ist man fast schon in Schweden.

Zurück in Lettland war der Besuch von Virtual Kurtenhof, dem einzigen Virtual im Baltikum, genauso Pflicht wie einen Spaziergang über den Zentralmarkt von Riga, bei dem man nebenher noch den Wherigo Riga Central market lösen kann.

August
In diesem Monat war es etwas ruhiger und ich war ziemlich wenig auf Dosensuche. Deshalb halten sich die Empfehlungen auch in Grenzen und liegen alle in der Nähe von Frankfurt am Main: VHS, Kobra übernehmen Sie ??? und der geniale Die Goonies. Passend zum European Elvis Festival in Bad Nauheim wandelte ich noch Auf den Spuren von Elvis. Ende des Monat gings in den Sommerurlaub und ich konnte mich als erster ins Logbuch von Rue Dunes eintragen.

September
Der September find an, wie der August aufgehört hatte: Mit einem FTF in Marokko, bei View on Agadir.

VEB Eisenwerk

Neben Hotel der Trolle (TB Hotel, A5) und dem witzigen Humppa Hey! liegen die restlichen Empfehlungen allesamt in oder auf dem Weg nach Sachsen, wohin es uns mal wieder auf Lost Place Tour verschlagen hat. Während Alukapsel Größe S, Spielcasino Zwickau, Der Fluchtweg der Moonshiners, 9V Samenbank/ TB-Hotel und 20 Cent in die Kategorie „Spielerei“ passen, sind Schmierereien im Kombinat, Der Elefant im Porzellanladen und VEB Eisenwerk Zwickau – Lost Place tolle LPs, in denen wir richtig viel Spaß hatten. Etwas aus der Reihe fallen zwei Caches in Thalheim: Weder Nicht alle Latten am Zaun noch Das Waldhaus, LP wollen so richtig in eine Kategorie passen. Lohnenswert sind sie aber natürlich trotzdem. Zum Abschluß der Tour folgte noch ein Besuch in Rupprich sei Bastelstub (reloaded).

L'Assaut

Oktober
Anfang Oktober waren wir wie schon im letzten Jahr mal wieder in Frankreich, ein Event in der Maginotline lockte. Der nette Nebeneffekt waren einige tolle Caches in Bunkern, von denen mir Groupe Mario : Entre les lignes #reloaded# und Le Fort de Soetrich am besten gefallen haben, auch wenn wir schon größere Werke gesehen haben. Sehr spaßig war auch L’assaut, ein knackiger Cache in außergewöhnlicher Location.

Ein paar Wochen später ging es schon wieder auf Tour, wieder Lost Places, dieses Mal allerdings Richtung Osten. Ein tolles Wochenende verbrachten wir bei Willkommen Oma Saalow (LP), schauten uns das Beelitz Heilstätten -Heizhaus- an, besuchten Gebäude, die Reif für die Birne… waren und klärten den Mord in der Fasanerie [NC] auf.

Wieder daheim sammelte ich den Lohn der Rätselei von alexens‘ Musik₽layer „Fernsehserien“ ein und schaute, was in Heilbronn so für Dosen Für Klugschei..er gelegt werden.

Hochfinstermünz

November
Das Jahr neigt sich dem Ende zu und mir fällt schlagartig ein, daß ich noch nicht am Reschensee gewesen bin! Zusammen mit meinen Eltern hole ich das nach. Nicht, ohne gelegentlich mal eine Dose zu suchen. GalleryofModernArt-ZF92 war wirklich fies, aber eben auch sehr cool. Und bei LP Hochfinstermünz habe ich zwar schon öfter angehalten, aber der Mystery fiel mir erst jetzt auf.

Eine Premiere durfte ich in diesem Monat auch feieren: Mit SOKO-Schwarzwaldmarie Teil 1: Harmersbachtal, SOKO-Schwarzwaldmarie Teil 2: Nordrachtal und SOKO-Schwarzwaldmarie Teil 3: ……………….. konnte ich zusammen mit einem super Team meine ersten Echtzeitcaches lösen.

Nicht unerwähnt möchte ich auch Stromlinienförmig und Kleine Wegzehrung lassen, die mir beide sehr gut gefallen haben.

Letterbox Mallorca

Dezember
Im letzten Monat des Jahres 2017 stand ein Kurzbesuch in Paris an. Ich war 2011 dort schon einmal cachen, aber seitdem hat sich natürlich einiges geändert. Wirklich toll für Touristen ist der Wherigo I ❤️ Paris, den man einfach beim Sightseeing mitlaufen lässt. Da man den Eiffelturm ja tendenziell sowieso besucht, sollte man sich weder Eiffel Power, den Cache mit den meisten Favoritenpunkten in Paris (und aktuell Platz 6 in Frankreich), noch das TB Hotel Killakul entgehen lassen. Wo hat man sonst die Chance auf einen Large mitten in der Innenstadt?

Ende des Monats und des Jahres flogen wir nach Mallorca. Abseits von Ballermann und Sauftourismus ging es nach dem „Warmcachen“ bei Xisconator 1000# erstmal in den Untergrund, um bei Deep Darkness und Trau Dich! -ZONA M I- (reloaded) die Zahl der Länder mit „Caches in Bunkern“ auf 6 hochzuschrauben. Ganz in der Nähe gibt es auch noch eine tolle Letterbox B&S Letterbox #2 und auch der Empfehlung, zu Majorcas Best View zu fahren, kamen wir nach.

Das wars. Mein Geocaching-Jahr 2016. Vielleicht findet sich ja die eine oder andere Anregung für andere Cacher darunter.

„Die Stadt im Wald“ – Freitagsvideo 25.03.2016

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Mein Geocaching-Rückblick 2015

Eigentlich könnte dieser Blogeintrag recht kurz ausfallen, wenn man rein die Zahlen nimmt: 1868 Funde an 171 Cachtetagen. Ergibt 5,1 pro Kalendertag, 35,8 pro Woche, 155,8 pro Monat. 7 Dosen ausgelegt, 7 Events veranstaltet. Ende.

Das wäre aber natürlich etwas zu langweilig und ich könnte auch keine Caches empfehlen, die mir in diesem Jahr besonders gefallen haben.

Wie schon Anfang der letzten Jahre habe ich mir die Mühe gemacht und meine Highlights 2015 herausgesucht, auch wenn das dieses Mal etwas länger gedauert hat. Und das waren einige!

Seljalandsfoss

Januar
Weil der Januar ja eh kalt und weiß ist, entflieht man dem deutschen Winter und geht wo hin? Genau, dahin, wo es noch kälter und weißer ist: Nach Island. Prinzipiell könnte ich da jetzt jeden Earthcache auflisten, aber am meisten beindruckt haben mich Seljalandsfoss, SKOGAFOSS EARTHCACHE, Gunnuhver und natürlich Geysir – powerful hot spring. Davon abgesehen war es wirklich gigantisch, bei Eurasia meets North America zwischen zwei Kontinentalplatten zu stehen. Mein nördlichster Cache wurde der Multi At the top of the world – Gullfoss. Leider ging es auch wieder heim, was mir zumindest mit einem FTF bei Weg der Steine versüßt wurde. Ach und in Ulm war ich auch mal wieder, dieses mal auch auf dem Münster.

Logbuch Triangle

Februar
Den Start im Februar machen zwei Wherigos: Publish if you can und Reverse in Deizisau, die beide viel Spaß gemacht haben. Der zweite endet bei einer der größten Dosen, die ich je gefunden habe. Neben den FTFs bei Teste Deinen Wortschatz! und Des“Freitagder13istoutdoorwintergrilladösle2015″ löste ich das Rätsel zu alexens‘ Dschuukbox und konnte mich am Final ins sehr passende Logbuch eintragen. Auf einer Tour rund um Ulm besuchte ich noch folgende Highlights: TB-Hotel Zum spannenden Eck, Hüft-TEP OP – Do It Yourself und das Geo Post Office & TB-Hotel „Um Ulm herum“. Ansonsten fand ich Wuff Wash einfach passend und mit Triangle war mal wieder eine uralte Dose dran. Ach und Metzger Bööörnd – Lehrjahre ( NC / AC / VC ) einen coolen Nachtcache mit etwas Gruselfaktor gabs auch mal wieder.

März
Im März hatte ich was die FTFs angeht, mal wieder Glück: Nach HERRSCHAFTszeiten war ich auch noch bei 07 Nachts, wenn alle Muggels schlafen!, 08 Nachts, wenn alle Muggels schlafen! und 09 Nachts, wenn alle Muggels schlafen! als erster an den Dosen.

Auf 3440 Metern

Ansonsten fand ich die Letterbox durch die Blume… in Tübingen ganz cool gemacht. Rund um den Event im Schnee waren die Highlights auf der Hinfahrt Ab in den Süden und auf der Rückfahrt Bernhard is back – das zweite Standbein. Im Pitztal selbst konnte ich mit Cafe 3440 einen neuen „höchsten Cache“ finden, der sich aber sowohl von der Dose als auch natürlich von der gigantischen Aussicht lohnt.

Dass es sich durchaus lohnt, mal ein paar Kilometer zu fahren, zeigte ganz klar Vaters letzter Wille zwischen Ulm und Memmingen. Hier schafft es der Owner, daß man neben einem wirklich sehr knackigen – aber spaßigen – Rätsel auch vor Ort noch ein tolles Final vorfindet. Fast 500 Favoritenpunkte bei einer Quote von sagenhaften 98% sprechen für sich! Und schön ist auch, daß es in der Gegend noch andere tolle Caches gibt. Hervorheben möchte ich ganz klar die Baurakäsch-Runde, die sinnigerweise von der neuen „Archivierungen wegen fehlender Wartung werden nicht mehr zurückgeholt“-Regel betroffen war. Aber vielleicht legen sie die Owner ja noch einmal auf. Den Abschluß der von mir gefunden tollen Cache in dieser Gegend bildet Heisenberg „Mission 1000“. Wer Breaking Bad kennt, wird aus dem Grinsen nicht mehr rauskommen, wer es nicht kennt, wird trotzdem Spaß haben.

N49° E9°

April
Neben dem FTF bei Kennst Du diese Lieder – Metallica war der Monat geprägt von Spielereien bei Geo Kirmes – Jahrmarkt, Geo Kirmes und Statt Spielzeug ein Cache, die alle wirklich viel Spaß gemacht haben.

Ein schönes Wochenende verbrachten wir bei, um und in Regensburg, vor allem, um den Powertrail Bayer-Wald-Throphy zu erledigen. Wir hatten wirklich viel Spaß und auch abseits des Trails fanden wir einige tolle Caches wie beispielsweise EN ISO 11199Schreib mal wieder! und Warmduscher.

Wieder daheim lief ich endlich die wirklich tolle Indiana Bohnes-Runde ab. Und für den ältesten Cache in Baden-Württemberg – 49N9E – quälte ich mich auch mal den Berg nach oben. Warum auch immer der Konfluenzpunkt nicht im Tal liegen kann 🙂 In der direkten Homezone hatte Erbstück ein knackiges Rätsel und ein sehr passendes Final.

Wasserfall

Mai
Auch, wenn die Vorfreude auf Brasilien definitiv die ganze Zeit da war, Dosen wurden trotzdem gesucht. Und was für welche! Das Opfer des Bahnarbeiters war einer der tollsten Caches, die ich je finden durfte. Vom Rätsel über den Outdoorteil bis zum Final, alles top. Auch die beiden Tradis 5* TB Hotel „Southern Star“ (A5) und Daniel Düsentriebs Pausenspass (A5) sind großes Kino und direkt an der Autobahn.

Ende des Monats ging es dann nach Brasilien zum letzten APE-Cache. Vorher konnte ich bei Kennst Du diese Lieder – Wolle Kriwanek noch einen FTF holen. Dann gings aber ab nach Südamerika. Neben Mission 4: Southern Bowl haben wir natürlich noch viele andere Caches gefunden. Großartig hervorheben will ich im Park aber eigentlich keinen Cache, da eigentlich alle dafür gesorgt haben, uns weiter umzuschauen. Gut gefallen hat mir aber der Lost Place Stone Castle, auch wenn das natürlich nicht vergleichbar mit dem ist, das wir hier unter Lost Places verstehen. Netter Nebeneffekt der Reise waren eine ganze Reihe von FTFs: Trilha da Gruta do Fogo, GRUTA DO FOGO, Across the brook, Canyon 5, Canyon 6, Canyon 7, Canyon 8, Canyon 9 und der Earthcache Geomorphological aspects of Canyon Pirituba.

Holstentor Lübeck

Juni
Die Zeit der Mega-Events! Nachdem ich mich breitschlagen lassen habe, nach Xanten zu fahren, habe ich auch einige tolle Caches gefunden. Natürlich mußte ich als geschichtlich Interessierter die Brücke von Arnheim nebst Virtual Pegasus Bridge besuchen. In der Nähe fand ich mit De verdwenen school auch einen der wenigen wirklich passenden Nanos. Weitere Highlights waren Fahnenflüchtig mit sehr stimmigem Final und Kraft pro Fläche 2.0 – Horizontaldoppelhubanlage.

Rund um das Mega am Meer in Bremerhaven kurvten wir eine Woche im Norden Deutschlands rum und fanden haufenweile tolle Caches. Schon auf dem Hinweg lockerten Fädel dir einen! und Piiiep Piiiiiiep Piiep die Fahrt auf. Im Laufe der Tour kamen Highlights wie Steinreich, Das goldene Buch der Stadt, Bremer Hauptbahnhof, der wirklich sehr interessante Earthcache (!) Das Holstentor und sein geologischer Untergrund, „Tollkühn´s Spannung“, die Mystphi-Caches
Ich bin doch nicht micro! (Advanced Version), Down Under, Jentown History und Zielinskissimus Agetatio sowie Der alte Elbtunnel dazu. Und die wochenlange Rätselei für den Master of Mystery #12 – VAREL wurde auch belohnt.

Juli
Nächstes Mega, nächster Master of Mystery: Master of Mystery #17 – LUXEMBOURG. Etwas später im Monat gings dann auf die Passkontrolle die sich neben der tollen Landschaft auch wegen des TB Hotels ****TB**** Hotel Mundeschafer oder interessanten Ecken wie Vecchia Ferrovia gelohnt hat. Und einen FTF bei Der kleine DANKE Cache gabs auch noch.

August
Der August war irgendwie etxrem ruhig aber die Passkontrolle muß ich noch einmal hervorheben. Zum Final gings ja erst einige Tage nach dem tollen Wochenende in Südtirol. Ach und Gute Freunde…

Monaco

September
Im September gings in den Sommerurlaub nach Südfrankeich. Eine der interessantesten Dosen war sicher MARSEILLE 111 Quartiers. Les goudes, wobei hier die Dose wirklich Nebensache war. Vom tollen Blick aufs Mittelmeer bis nach Marseille abgesehen sieht man hier einige Bunker und sogar einen Ringstand. Beim Ausflug ins doch ziemlich chaotische und volle Monaco haben mir Le Port – La digue, la digue. La digue du quai und Palais du Prince am besten gefallen. Und am eigentlich Urlaubsort in Saint-Rémy-de-Provence gab es eine schöne kleine Runde namens Des cascades au plateau de la Crau.

Wieder daheim fand ich die Art, wie man bei Paul, der Postmann an die Finalkoordinaten kommt, sehr cool. Einen der aufwendigsten und längsten FTFs gabs dann noch bei Paul Lange´s Rätselbox.

Oktober
Im Oktober besuchte ich den 3ème Event de Forteresse in der Maginotlinie in Lothringen. Neben einigen kleineren Blockhäusern und Stellungen besuchten wir überwiegend die offenen Ouvrages und cachten sonst eher nebenher. Spontan planten wir am Abend noch einen Nachtcache ein, der einem eine etwas andere (und leider auch kaputtere) Art Lost Place zeigte:  Groupe Mario : Prisonnier @ N8. Den Monat komplettierten der FTF bei Kult und die nette Bastelei bei Weg zur schönen Aussicht.

November
Der November war relativ ruhig. Hervorzuheben ist der kleine Powertrail Staufertour in meiner erweiterten Homezone, bei dessen finden wir einen Tag Spaß und super Wetter hatten. Ach und ich konnte herausfinden, daß es doch auch in Hessen nette Lost Places gibt. Der falsche Major! war so einer, den wir an einem Tag zusammen mit Grimm`s Erben erleben durften. Letzteres ist nicht wirklich ein Lost Place aber trotzdem ein super gemachter Cache.

Dezember
Der letzte Monat des Jahres hatte es insich. Viel gefunden, viel tolles gefunden. Angefangen mit dem Hotel zum Goldenen TB in Geislingen und einem bzw. zwei Highlights in meiner direkten Homezone: Helge, der Frosch vom Wartberg war ein Rätsel der etwas anderen Art und ein schönes Final, der Bonus toppt das Final aber noch einmal.

Für einen Tag ging es in die Gegend von Lorsch. Wer sich mit Favoritenpunkten auseinandergesetzt hat, weiß, daß es dort einen Wald voller Caches mit hohen FP-Quoten gibt. Auf diese hatten wirs allerdings nicht abgesehen. DEXTER und DEXTER² waren der Grund unseres Besuchs. Zwei herausragende Caches, die man erlebt haben sollte. Abgerundet wurde der Tag durch Dosen wie Die Damenhandtasche, #1 Lorscher Rohrtechnik oder Leben retten!, die sich alle auf ihre Art lohnen.

Sanatorium

Und zum Jahresabschluß bot sich eine Lost Place-Tour in den Osten an. Schon auf der Hinfahrt fanden wir auf einem Haufen die Caches Blaupenau-Inn, Bum_Tschack_Bumbum_Tschack und Schkeuditzer Hexenkessel, bei denen die vielen Favoritenpunkte nicht ohne Grund vergeben wurden.

Rund um unsere Basis Dessau ging es dann in die Vollen: The Secret of Bikini Bottom, Hör mal, wer da hämmert! und endlich
1932 Alois Bloms Reise durch die Zeit! Letzterer war eigentlich schon auf der Tour im August 2014 eingeplant, Fieber und Geocaching passte allerdings nicht wirklich zusammen. Abends war dann mit Block III [UV,NC,LP] ein Nachtcache angesagt und quasi zum Frühstück vor der Heimfahrt Reloaded LP – Das Sanatorium (P18). Ich habe 2012 den Vorgänger besucht und muß sagen, daß hier ein tolles „Reloaded“ gelegt wurde.

Das wars. Mein Geocaching-Jahr 2015. Vielleicht findet sich ja die eine oder andere Anregung für andere Cacher darunter.

Sechseinhalbtausend Funde

Signal the Frog is a registered trademark of Groundspeak, Inc. Used with permission.

Nachdem ich bei 500, 1000, 1500, 2000, 2500, 3000, 3500, 4000, 4500, 5000, 5500 und 6000 Funden gebloggt habe, gibts hier wieder einen kleinen Rückblick über die Geocaches, die mir unter den letzten 500 gut gefallen haben.

Nummer 6500 war übrigens ein knackiger Musik-Mystery: alexens‘ Dschuukbox.

Diese Aufstellung ist natürlich absolut nicht sortiert oder gar vollständig. Alle diese Caches blieben mir in irgendeiner Art besonders in Erinnerung.

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