Gut versteckt im Forum gab Groundspeak Anfang Januar bekannt, daß Formatierungen in Logs durch HTML oder BBCode ab 2. Februar nicht mehr funktionieren wird. Stattdessen kann nur noch Markdown verwendet werden.
Was wird sich konkret ändern?
Nach dem Wechsel zu Markdown wird HTML oder UBB direkt als Code in den Logs angezeigt. Statt „Ich verlinke ein anderes Listing“ wird dann „Ich verlinke <a href=“https://www.geocaching.com/geocache/GC60RFP_il-locomotore-saif-lb1″>ein anderes Listing</a>“ angezeigt. Nicht schön, aber angeblich sehr selten.
Die größte Änderung für „Logdesigner“ wird sein, daß Font Color und Font Name nicht mehr funktionieren. Das heißt, daß man seine Logs nicht mehr in einer farbigen Schrift schreiben und eine bestimmte schriftart verwenden kann. Die Schriftgröße wird über den „Header“ weiterhin einstellbar sein.
Laut Groundspeak hat Markdown viele Vorteile wie bspw. die Anzeige für Benutzer von Apps oder GPX-Dateien.
URLs werden weiterhin als Links angezeigt.
Links die nicht auf Geocaching/Groundspeak Domains werden anzeigen, daß sie auf eine externe Site gehen.
Bei Smileys ändert sich nichts.
Zeilenumbrüche in alten Logs werden weiterhin als solche angezeigt und brauchen nicht angepasst werden.
Es wird einen WYSIWYG Editor mit Vorschaumöglichkeit auf der Logseite geben. Groundspeak ist der Meinung, daß man dadurch kein Markdown lernen muß, um seine Logs zu schreiben.
Markdown – Was ist das?
Markdown ist eine vereinfachte Auszeichnungssprache, ähnlich wie BBCode in Foren oder Mediwiki-Wikitext in der Wikipedia. Zwar wird auch bei Markdown „unter der Haube“, also ohne WYSIWYG-Editor, wie auch bei HTML eine Art Code verwendet, dieser ist jedoch wesentlich leichter lesbar.
Wie funktioniert die Formatierung mit Markdown?
Die wichtigsten Formatierungen, die man in einem Log verwendet, sind sicherlich Links, fett, kursiv und eventuell noch Überschriften und Listen:
Links sind relativ einfach, wenn auch ungewohnt, zu formatieren. Der obige Satz, der in HTML „Ich verlinke <a href=“https://www.geocaching.com/geocache/GC60RFP_il-locomotore-saif-lb1″>ein anderes Listing</a>“ heißt, sieht in Markdown so aus: „Ich verlinke [ein anderes Listing] (https://www.geocaching.com/geocache/GC60RFP_il-locomotore-saif-lb1)“. Der Titel des Links wird also in eckigen Klammern voran gestellt. Danach kommt die URL in Klammern.
Beispiel: [Dies ist ein schöner Cache] (https://www.geocaching.com/geocache/GC60RFP_il-locomotore-saif-lb1)
Fett oder kursiv betont werden Texte, wenn sie mit * oder _ eingeschlossen sind. Je ein Sternchen oder Unterstrich vor und hinter dem Text formatiert kursiv, je zwei formatieren fett:
*Dies ist ein kursiver Text* _Dies auch_ **Dies ist ein fett geschriebener Text** __Dies auch__
Überschriften funktionieren analog zu kursiv und fett, nur, daß die Raute verwendet wird. Eine Raute links vom Text gefolgt von einem Leerzeichen erzeugt eine Überschrift der Ebene 1. Je nach Anzahl der vorangestellten Rauten formatiert man so Überschriften der Ebenen 1 bis 6. Eine schließende Raute wie bspw. bei der Formatierung von kursivem Text wird nicht benötigt, ist aber aus optischen Gründen möglich.
# Ich bin eine Überschrift der Ebene 1 # Ich bin eine Überschrift der Ebene 1 und kann auch eine abschließende Raute haben. # #### Ich bin eine Überschrift der Ebene 4
Unsortierte Listen werden mit einem Sternchen, einem Plus oder einem Bindestrich gekennzeichnet:
Sortierte Listen werden mit einer Zahl gefolgt von einem Punkt gekennzeichnet:
1. Tradi 2. Multi 3. Mystery
Witzigerweise ist es vollkommen egal, welche Zahlen verwendet werden. Wäre im Beispiel statt 1., 2., 3. einfach 84., 7., 43. verwendet worden, so wäre das Ergebnis das selbe.
Wie so oft bei uns Cachern müßte dieser Blogeintrag mit dem Wörtchen „eigentlich“ beginnen: Eigentlich wollte ich nach einer Lost Place-Tour Ende Dezember zumindest den 01. und den 02. Januar ausspannen. Eigentlich sollte es dann vom 03. bis 05. oder 06. Januar nach Hannover gehen. Dort gibt es haufenweise Caches mit vielen Favoritenpunkten, die wir uns mal ansehen wollten. Bisher bin ich an Hannover irgendwie immer nur vorbei gefahren. Eigentlich. Eigentlich beschlossen wir an Silvester, daß Hannover irgendwie doch nicht sooo wahnsinnig toll sein würde. Im Nachhinein hatten wir natürlich alles richtig gemacht, weil es in Hannover schweinekalt war und geregnet bzw. geschneit hat.
Hannover? Dublin!
Aber weiter: Eigentlich war Hannover dann vom Tisch und am Nachmittag des Neujahrstages wurden Ideen zusammengeworfen und Möglichkeiten ausgelotet. Wien war eine Option, allerdings ist Österreich jetzt nicht das beste Land, um vor dem Winter zu fliehen 🙂 Relativ schnell waren wir bei Barcelona inklusive Andorra, auch wenn dort natürlich auch Winter ist. Aber der Flugplan bzw. die Preise machten dem Ganzen irgendwann ein Strich durch die Rechnung. Irgendwann stand dann die Frage im Raum, was eigentlich gegen Dublin sprechen würde. Eigentlich sprach nichts dagegen. Außer vielleicht, daß wir am 02. Januar nicht ausspannen sondern fliegen würden. Und daß wir innerhalb von 6 Stunden suchen, buchen, planen und packen müßten. Challenge accepted!
And we’re all off to Dublin in the green
Am nächsten Morgen um 7 gings mit dem ICE nach Frankfurt und von dort mit einer A321 weiter nach Dublin, wo wir 2 Stunden später ankamen. Nachdem wir unseren Mietwagen abgeholt hatten, gings aber erstmal zum ersten Cache im neuen Land. Da wir natürlich Trackables dabei hatten und dafür eine größere Dose benötigten, passte das Dublin Airport Bug Hotel perfekt, bevor es weiter zum Hotel ging. Nach einem kleinen Abstecher auf ein paar Dosen und Fish & Chips in die Innenstadt war der Tag dann auch schon rum. Am nächsten Tag wollten wir Dublin weiter erkunden und am übernächsten sollte GC43, Europe’s First, der älteste Cache Europas, gefunden werden. Eigentlich.
The Bray to Greystones Cliff Walk
Bei einem „Full Irish breakfast“ (lecker lecker^^ Zumindest, wenn man wie ich Rühreier und Blutwurst zum Frühstück essen kann) berieten wir, wo wir hinfahren wollten. Da das Wetter aber trocken und sonnig war, wurde der Plan mit Dublin und dem „Hop on-Hop off“-Bus auf den nächsten Tag verschoben. Immerhin ginge das ja zur Not auch bei Regen.
Also auf nach Bray! Der „Bray to Greystones Cliff Walk“ ist, wie der Name schon sagt, ein Weg entlang der Klippen von Bray nach Greystones von ungefähr 6 Kilometern Länge. Ich bin ja nicht so der Wanderer, aber der Weg ist rein von den Höhenmetern relativ harmlos und super zu laufen. Allerdings hatte es die Tage davor ordentlich geregnet, so daß einige Stellen unter Wasser standen. Gut, daß man als Cacher Begriffe wie „Wanderstiefel“ und „Goretex“ kennt 🙂 Andere Besucher hatten danach halt nasse Füße.
Entlang des Trails liegen aktuell inklusive GC43 11 Caches (10 Tradis und ein Earthcache), von denen man sich leiten lassen kann. Bis auf einen Cache sind alle recht gut vom Weg aus zu erreichen, auch wenns mal etwas Gestrüpp und Dornen gibt. Der Plan, dem Wherigo zu folgen und den Berg bei GC43 nach oben zu gehen, verwarfen wir relativ schnell, weil der Berg dann doch mehr nach Berg aussah als gedacht 🙂 Und so folgten wir eben der Info befreundeter Cacher, uns über den Cliff Walk nach Greystones zu cachen.
GC43, Europe’s First
Nachdem ich schon beim ersten Cache in Deutschland, First Germany (GC77), und beim ersten Cache in Kontinentaleuropa (GC40, keine Ahnung, wieso GC43 älter als GC40 ist) war, mußte der allererste Cache überhaupt in Europa natürlich gefunden werden. Wobei das „finden“ bei solchen Caches ja meistens relativ einfach ist. So war es auch hier. Nach den ersten drei Dosen auf dem Cliff Walk ging es bergauf in die Pampa. Den Hint „Under the big white rock, covered by some stones.“ hätte man sich schenken können, weil der weiße Felsen relativ auffällig ist und eigentlich sofort klar war, wo man hier etwas finden würde. Und so war es dann auch.
Es war ein erhabenes Gefühl, als ich die Dose in der Hand hatte, aus den Wolken Engel mit Harfen schwebten und über mir, dem Cache und dem weißen Fels ein Regenbogen erschien, an dessen Enden Kobolde saßen und auf ihre Töpfe voller Gold aufpassten. Oder so. Um ehrlich zu sein: Es ist ein schönes Fleckchen Erde, das sich auch ohne Dose zu besuchen lohnt. Und es war toll, „den ältesten Cache“ in der Hand zu haben. Aber das mit den Kobolden war natürlich geschwindelt.
Guinness und Banoffee Pie
Zum Cliff Walk habe ich ja oben schon alles geschrieben. Wir haben die anderen Dosen auf dem Weg noch gesucht, uns Zeit gelassen und kamen irgendwann in Greystones an. Mit knurrendem Magen. Klar, kein Wunder, wenn man seit dem Frühstück nichts mehr gegessen hat, bekommt man irgendwann Hunger. Ich bin eigentlich kein Freund von Restaurants an Plätzen, an die alle Touristen gehen. Lieber etwas abseits, dafür authentischer. Mein Magen sagte allerdings, daß wir unbedingt ins Beach House gehen und dort zu Abend essen sollten. Na gut, sooo touristisch sah das jetzt nicht aus und so teuer wirds auch nicht sein. Was soll ich sagen? Wir wurden überrascht. Positiv, zumindest, was das Essen, die Preise und einen der Kellner anging. Endlich gabs dann auch ein leckeres, frisch gezapftes Guinness. Der aufmerksame Kellner wies uns nach dem Essen darauf hin, daß es außerhalb der Karte noch Banoffee Pie geben würde. Da wird das nicht kannten, erklärte er uns, daß es aus „Biscuit, bananas, a lot of toffee…“ bestehen würde. Weiter kam er nicht, denn wir bestellten beide. Keine Ahnung, wieviele Kalorien der Tag auf dem Cliff Walk verbraucht hat, der Nachtisch hat sie definitiv wieder reingeholt 🙂
Mit dem DART ging es zurück nach Bray, wo sich dann bemerkbar machte, daß wir gerade ausgiebig gegessen hatten: Der Marsch zurück zum Parkplatz zog sich ganz schön.
Whiskey in the Jar
Angelockt von einem Virtual Cache fuhren wir nach dem Frühstück auf die Halbinsel Howth Head. Wer da auf dem St. Fintan’s Cemetery begraben war, war schon vorab klar. Passenderweise (und unwissend wie ungeplant) besuchten wir das Grab (Achtung! Spoiler!) von Phil Lynott, Sänger und Bassist von Thin Lizzy, an dessen 30. Todestag. Dementsprechend waren doch einige Besucher vor Ort.
Dublin
Der Rest des Tages gehörte aber dann der Innenstadt von Dublin. Nachdem wir einige Dosen, einen Virtual, eine Webcam und einen Earthcache rund um die O’Connell Street erledigt hatten, ging es per „Hop on-Hop off“-Bus weiter. Wir wollten etwas von der Stadt sehen und gelegentlich aussteigen und ein paar Caches suchen. In und um das St. Stephen’s Green machten wir das das erste Mal, bevor wir später noch an der Christ Church Cathedral und an der Guinness Brauerei aus dem Bus hüpften.
Nachdem wir beim Cache No Horses etwas zu lange gesucht hatten, sahen wir den letzten Bus leider nur noch von hinten. Man kann natürlich eine Stadt auch kennenlernen, wenn man sein Auto weit genug weg geparkt hat und wohl oder übel hinlaufen muß. Der nette Nebeneffekt war, daß man unterwegs natürlich cachen konnte. Trotzdem kann ich den Bus empfehlen, wenn man etwas von der Stadt sehen und auch erklärt bekommen will. Abendessen gabs im „The Celt“, das erst ziemlich touristisch aussah, dann doch aber voller Iren war.
Typisch irisches Wetter in Bray
Am letzten Tag entschlossen wir uns, die Zeit vor dem Abflug am Nachmittag sinnvoll zu nutzen und in Bray noch etwas cachen zu gehen. Im Gegensatz zu den vergangenen Tagen zeigt sich das irische Wetter von der Seite, die wir Mitteleuropäer wohl den kompletten Britischen Inseln anhängen: Es regnete nicht nur Hunde und Katzen, sondern auch Mäuse, Elefanten, Kobolde und leider keine Töpfe voller Gold^^
Ein altes Sprichwort sagt ja richtigerweise „You don’t go to Ireland for the weather“. Aber na ja, es sollte diese Letterbox sein, deren Terrainwertung von 4,5 sich auf das „worst case scenario: rough, wet weather“ bezog und heute absolut passte. Aber was sollte schon passieren, im schlimmsten Fall würden wir halt abbrechen. Schön fand ich, daß es mal wieder oldschool war. Kein Peilen, kein Abzählen. Gehe die Treppe runter, über den Strand, die andere Treppe hoch, durch die Klippen und folge dem Pfad. Werde dabei so klatschnass, daß du deine Socken später im Auto wechseln mußt 🙂
Drumrum fanden wir noch ein paar Tradis, einen Multi und zwei Earthcaches, dann war das Thema „Geocaching in Irland“ schon wieder erledigt. Über den Autobahnring M50 ging es zurück zum Flughafen. Mietwagen abgeben, ein kurzer Snack und schon flogen wir über Frankfurt zurück nach Stuttgart.
Fazit
Dublin ist eine interessante Stadt mit einigen Sehenswürdigkeiten, unzähligen Pubs und vielen Micros. Cachetechnisch sollte man nicht allzuviel erwarten, allerdings zeigen die Dosen einem meistens sehenswerte Ecken. Eine schöne Ausnahme war für uns bspw. Magnetic Storage. Außerhalb in Bray und Greystones sah es ähnlich aus, allerdings sind die Caches am Cliff Walk bis auf die ersten beiden alle größer als Micro, die Letterbox auch und GC43 sowieso. Rein nach Favoritenpunkten zu gehen zeigt einem die Stadt, allerdings nicht zwingend die toll(st)en Caches.
Hätte ich ausreichend (also mehr als 6 Stunden^^) Zeit, eine solche Tour zu planen, dann hätte ich wenig anders gemacht. Allerdings hätte ich eine Unterkunft in der Innenstadt gesucht und kein Auto gemietet. Mit der DART kommt man problemlos auch zu GC43 und in der Innenstadt kann man laufen oder einen Bus nehmen.
Für mich persönlich stand schon ziemlich früh fest, daß ich neben Cachen im grünen Herzen 2016 in Erfurt und dem Project Glück Auf 2016 in Essen im nächsten Jahr mal wieder ein Megaevent im Ausland besuchen würde: Das GeoJaanipäev Estonia 2016 in der Nähe der Hauptstadt Tallinn, das allererste Megaevent in Estland.
Estland ist das nördlichste der drei Länder im Baltikum (die anderen sind Lettland und Litauen) und hat mit grob 1,3 Millionen etwas weniger Einwohner als München. Das Land ist Mitglied in der EU, man kommt mit Englisch recht gut durch und man kann mit Euro bezahlen. Ach und die estnische Verfassung garantiert schon seit 15 Jahren einen Zugang zum Internet! So viel zum Thema „Neuland“.
Ich war letztes Jahr schon einmal kurz dort. Da ich neben dem Baltikum sowieso auch mal nach Finnland und Åland wollte, ist das Megaevent ein perfekter Grund für diese Reise. Und ein Souvenir gibts ja neuerdings auch 🙂
Geocacher aus Estland laden eine Woche nach dem wichtigsten Feiertag des Landes – Jaanipäev, dem Mittsommerfest am 24. Juni – zum bis dahin wichtigsten Event ein. Mitten in den ersten Planungen kam ich auf die Idee, doch einfach mal Jon-Paul Barr, einen der Organisatoren, auszufragen.
Hallo Jon-Paul, wie seid ihr auf die Idee gekommen, ein Megaevent in Estland zu veranstalten?
Meine Frau und ich hatten schon seit einigen Jahren die Idee eines Megaevents in Estland. Aber erst jetzt hat es geklappt, genügend andere Verrückte zu finden, die mitmachen.
In welcher Location wird das Event stattfinden?
Die Event Location ist ein sehr schöner Platz in der Nähe der Hauptstadt Tallinn. Unter der Bezeichnung „Vanamõisa Openair Centre“ wurde hier ein regionaler Veranstaltungsort gebaut, der perfekt für unser Event ist. Uns steht neben einer Bühne auch ein großes Blockhaus und weitere Ausstattung zur Verfügung. Für die kleinen Cacher gibt es neben einem Spielplatz sogar einen Minizoo mit Ziegen und Hühnern. Direkt nebenan liegt ein großer Campingplatz, der natürlich während des Events zum zelten oder mit dem Wohnmobil genutzt werden kann.
Warum gerade dort?
Location, Location, Location. Das Event ist nur grob 15 Kilometer von der Hauptstadt entfernt und auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut zu erreichen. Mit dem Auto ist die Anfahrt aus verschiedenen Richtungen möglich. Wer Lust hat, mit dem Rad anzureisen: Kein Problem, der EV13-Fernradweg (Iron Curtain Trail) verläuft ganz in der Nähe. Und zu guter Letzt werden wir auch von der Stadt Saue unterstützt.
Für wie viele Geocacher plant ihr eurer Event?
Nun ja, wir benötigen 500 Teilnehmer, um den Mega-Status zu erhalten. Alles darüber ist ein Bonus.
Gibt es eine maximale Anzahl an Teilnehmern, die diese Location besuchen dürfen?
Nein, nicht wirklich. Die Location verkraftet über den Tag gerechnet problemlos mehrere Tausend Besucher. Aber ich bezweifle, dass zuviele Cacher teilnehmen werden.
Was bietet ihr dem Besucher? Gibt es aktuell schon ein Programm und wenn ja, was würdet ihr davon hervorheben?
Wir bieten Estland! Das ganze Event ist rund um estnische Traditionen aufgebaut. Um etwas genauer zu sein: Es geht um Jaanipäev, den Johannistag, das Mittsommerfest der Esten. Es wird also Musik, etwas Tanz, gutes Essen und mit etwas Glück auch ein Johannifeuer geben. Auch würde ich gerne den GeoPokerRun mit tollen Gewinnen hervorheben. Und wir bieten den Besuchern die Möglichkeit, eine estnische Erfindung auszuprobieren: Kiiking, eine große Schaukel, bei der der Überschlag dazugehört. Das macht wahnsinnig viel Spaß!
Es finden – vor allem in Deutschland – immer mehr Megas statt. Warum sollten Cacher aus Deutschland und Westeuropa gerade ein Megaevent in Estland besuchen?
Klar, in Deutschland wird schon mal aus einem normalen Event ein Mega. Aber hier in Estland ist das anders. Es wird nicht nur das erste, vielleicht aber auch das einzige Megaevent sein, das je in Estland stattfand. Das mitzuerleben ist doch ein guter Grund, einmal das eigene Land zu verlassen. Ach und quasi als Bonus gibt es ein brandneues Souvenir für Funde in Estland!
Wird der Besucher bei euch Eintritt zahlen müssen? Wenn ja, wieviel?
Wir bitten alle Besucher, eines der vier Eventpakete zu buchen, die bald in unserem Webshop verfügbar sein werden. Das hilft uns, einige Dinge zu bezahlen, die wir gerne beim Event dabei haben wollen. Jedes Paket enthält beispielsweise Geocoins und andere Erinnerungen an den Event.
Wieviele Personen sind in eurem Orga-Team?
Wir sind zehn Personen aus drei verschiedenen Ländern.
Wie ist die Verteilung der Aufgaben im Team?
Wir haben versucht, die verschiedenen Aufgaben aufzuteilen und gibt soviel Zeit und Energie, wie er geben kann. Wir sind alle berufstätig, manche von uns haben auch kleine Kinder, weshalb die Organisation des Events etwas ist, das wir in unserer Freizeit erledigen.
Reicht das aus, um das Mega zu abzudecken?
Es muss reichen. Mehr Organisatoren bedeuten nicht automatisch auch, dass mehr und schneller geplant werden kann. Aber ich denke, dass wir mit genügend Begeisterung und Bereitschaft an die Sache rangehen.
Benötigt ihr Helfer? Gibt es einen Anreiz, euch zu helfen?
Ja klar! Jegliche Hilfe ist willkommen. Im Moment wäre es toll, wenn die Info zum Event verbreitet wird, so dass wir die magische „500 Will Attends“-Marke überschreiten können. Beim Event selbst benötigen wir natürlich auch Hilfe, aber es steht noch nicht genau fest, wo und bei was.
Sind alle im Orga-Team langjährige Cacher? Wie seid ihr zum Geocaching gekommen? Was tut ihr, wenn ihr nicht cacht?
Die meisten von uns cachen schon seit Jahren, manche sind erfahrener als andere. Zum Orga-Team gehören Lehrer, Verkäufer, ITler, Grafikdesigner, Bibliothekare, Extremsportler und so weiter. Ich persönlich habe 2011 quasi „aus Versehen“ mit dem Cachen angefangen. Ein Freund schrieb in einem Kommentar auf Facebook, dass er süchtig nach Geocaching sei. Ich wollte herausfinden, was sein Problem war. Jetzt bin ich selber süchtig 🙂
Wo/wie habt ihr bisher Werbung für dieses Event gemacht?
Wir haben eine Website und eine Facebook-Seite. Zusätzlich haben wir Aufkleber und Visitenkarten auf Events und in Caches in verschiedenen Ländern verteilt.
Ich habe mich entschieden: Ich will da hin. Welche Möglichkeiten habe ich, weitere Geocacher von eurem Event zu informieren (Werbematerial, Banner etc.)?
Erzähle deinen Freunden davon und nimm sie mit! Verbreite die Information auf Facebook und Twitter. Ansonsten sind wir immer für neue Ideen offen.
Jon-Paul, vielen Dank für die Infos. Wir sehen uns im Juli 2016 in Estland!
Bremer Hauptbahnhof
Man sucht und sucht. Und wenn mans gefunden hat ist es ganz logisch.
Master of Mystery #12 – VAREL
Seit meinem ersten in Bochum verbeiße ich mich regelmäßig in einen „Master of Mystery“-Cache. Macht einfach Spaß!
Das Holstentor und sein geologischer Untergrund
Zur Abwechslung landet auch mal ein Earthcache auf dieser Liste. Das Holstentor ansich und die Fragestellungen des Earthcaches fand ich zusammen sehr interessant.
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