International Earthcache Day am 12.10.2014

Für alle, die sich für Souvenirs interessieren, hier die Erinnerung: Am Sonntag, den 12.10.2014 ist „International Earthcache Day“.

EarthCacheDay_2014_SouvenirDas Wetter am Sonntag soll zwar durchwachsen werden, aber trocken bleiben.

Warum also nicht einfach mal den Sonntag dazu nutzen und einen interessanten Earthcache suchen? Es gibt mehr davon als man denkt.

Der Blautopf in Blaubeuren

In über 3 Jahren habe ich einige Caches gefunden und auch einige wirklich tolle Earthcaches besucht.

Gestern war es mal wieder soweit: Ein schöner Earthcache wollte besucht werden. Wobei ich mich frage, wieso ich dort noch nie war. Immerhin ist der Blautopf sehr bekannt.

Der Blautopf in Blaubeuren (ca. 15 km westlich von Ulm) ist eine Karstquelle, die Quelle des Flüßchens Blau. Auf seinem Grund beginnt die Blau(topf)höhle. Soweit so blau.

A propos blau: Die charakteristische blaue Färbung des Wassers entsteht durch das Licht im Zusammenspiel mit dem Kalk im Wasser.

Blautopf
Der Blautopf

Der angeprochene Earthcache läßt sich übrigens problemlos auch dann lösen, wenn man als einziger Cacher mit haufenweise Muggels unterwegs ist.

Der Earthcache „Wallender Born“

Ich habe diesen Earthcache ja schon mal kurz angesprochen. Der „Wallende Born“ oder „Brubbel“ ist ein Kaltwassergeysir in Wallenborn in der Vulkaneifel.

Wer dort in der Nähe ist, sollte sich dieses Naturschauspiel einmal anschauen. Gleichzeitig können die Informationen für den Earthcache „Wallender Born / der Brubbel“ (GC260V4) gesammelt werden. Der Eintritt beträgt gerade einmal einen Euro, man kann aber auch von „außerhalb“ zuschauen.

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Landkreise: Rheinland-Pfalz ist komplett!

Nachdem wir in jeder Ecke (oder zumindest in jedem Stadt- und Landkreis) Baden-Württembergs waren, suchten wir uns ein neues Ziel.

Das Thema „Fehlende Landkreise in Bayern an einem Wochenende“ hatte sich sehr schnell erledigt. Das Saarland wäre in 2 Stunden erledigt gewesen. Also warum nicht Rheinland-Pfalz? Gesagt, geplant.

Am Freitag gegen 14 Uhr starteten wir in Stuttgart und klapperten die Kreise im Grenzgebiet zu BaWü und Hessen ab. Klappte mal mehr mal weniger gut, aber Alles in Allem konnten wir in jedem besuchten Landkreis auch mindestens einen Cache loggen.

Die Nacht verbrachten wir im Hotel Hubertus in Boppard, einem netten kleinen Hotel, in dem die Zeit irgendwie stehen geblieben ist 🙂 Trotzdem paßte alles: Günstig, 10 Minuten von der Autobahn weg, ordentliches Frühstück.

Am nächsten Morgen ging es ins Field of Fame. Sowohl für Dani als auch für mich standen Meilensteine an. Ursprünglich geplant war dafür Enigma #1. Da dieser aber gemuggelt wurde, mußten wir umplanen. Der Schinderhannes war ein absolut würdiger „Ersatz“ und die kleine Wanderung hat Spaß gemacht. Auf dem Weg vom Parkplatz zum Schinderhannes liegen sage und schreibe Dosen mit 1500 Favoritenpunkten!

Danach ging es weiter in den Norden des Bundeslandes. Nächste wichtige (und längere) Zwischenstopps waren die Brücke von Remagen und die Kapelle Schwarze Madonna am ehemaligen Rheinwiesenlager. Auf die andere Rheinseite kamen wir übrigens mit der Fähre, die einen netten Nebeneffekt hatte.

Als nächster Halt ware eigentlich der Nürburgring (bzw. zwei Dosen dort) angedacht. Da es inzwischen aber stockdunkel war und die Scheibenwischer kaum mehr mit dem Starkregen nachkamen, suchten wir uns eine Bleibe für die Nacht. Nach kurzer Recherche des Beifahrers wurde eine Übernachtung in der Eifelpension Brückenschenke in Fuchshofen klargemacht. Auch hier: Günstig, zweckmäßig, gutes und reichliches Frühstück. Und null Handyempfang. Hatte den Vorteil, daß wir früh im Bett waren 🙂

Sonntag morgens gings dann wie geplant zum Nürburgring und nach Ulmen, das Ulmener Maar anschauen (und den Earthcache machen). Das Highlight aber – passend zum International EarthCache Day – war der Wallende Born, in Kaltwassergeysir. Von diesem Earthcache hatte ich schon vor einiger Zeit gelesen und mich bei der Planung dieser Tour wieder erinnert.

Nach einem kurzen Abstecher über Trier landeten wir in Pirmasens. Kurz bei strömendem Regen zur Webcam, dann gabs endlich Essen.

Über die weitere Rückfahrt gibts wenig zu sagen. Die Kreise Landau und Germersheim wurden gerade so abgehakt und dank A8-Vollsperrung zuckelten wir über die B10 heim.

Fazit: Hat Spaß gemacht, war anstrengend, hat sich gelohnt. Die Hotels habe ich genannt und verlinkt, weil sie perfekt sind, wenn man nur ein einfaches, günstiges Zimmer mit Frühstück braucht.