#standwithukraine

Urheberrechtsschutz in der Musikindustrie

Mein bester Kumpel hat seine Dissertation fertig. Da ich denke, daß das Thema einige Leute interessieren würde, hier mal die Kurzinhaltsangabe:

Die Musikindustrie befindet sich nach Jahren stetigen Wachstums derzeit
in einer schweren Krise. Gemäß deren Interessenvertretern sind hierfür
überwiegend unautorisierte Kopien verantwortlich. Die Musikindustrie
fordert daher eine Verschärfung des Urheberrechtsschutzes. Eine solche
Verschärfung wird allerdings auch kritisch gesehen, da mit ihr
gleichzeitig eine Stärkung der Monopolmacht der Rechteinhaber
einhergeht. Im Zentrum des Interesses steht damit die Frage nach dem
wohlfahrtsoptimalen Niveau des Urheberrechtsschutzes. Zu diesem
Themenkomplex existiert bereits eine Reihe von Modellansätzen. Diese
sind jedoch nur begrenzt geeignet, die o. g. Frage in bezug auf
Tonträger zu beantworten, da sie die Existenz von Netzeffekten, und
damit ein zentrales Charakteristikum des Gutes Musik, vernachlässigen.

Ziel dieser Arbeit ist es daher, ein ökonomisches Modell des
Urheberrechtsschutzes bei Tonträgern zu entwickeln, das Netzeffekte in
die Analyse mit einbezieht. Mit dessen Hilfe soll die Frage beantwortet
werden, ob und inwieweit eine Verschärfung des Urheberrechtsschutzes
bei Tonträgern gesamtgesellschaftlich wünschenswert ist. Daneben werden
in der Arbeit die theoretischen Grundlagen der ökonomischen Analyse des
Urheberrechtsschutzes erörtert und der derzeitige Stand der Forschung
auf diesem Gebiet umfassend dargestellt. Um einen tieferen Einblick in
die derzeitige Krise zu gewinnen, wird zudem die Struktur der
Musikindustrie eingehend analysiert. Darüber hinaus werden auch das
technische Umfeld und die rechtlichen Rahmenbedingungen der
Musikindustrie untersucht.

Die Ergebnisse der Arbeit machen deutlich, daß Zweifel
angebracht sind, ob sich eine Verschärfung des Urheberrechtsschutzes
langfristig als ein probates Mittel zur Überwindung der derzeitigen
Krise der Musikindustrie eignet. Hierzu scheint vielmehr die
Entwicklung neuer Strategien seitens der Tonträgerhersteller
vielversprechender zu sein.

Zu bekommen ist das Buch bei Amazon oder direkt beim Eul Verlag.

Update: Die Telepolis hat auch einen Artikel zu diesem Thema und zu dem Buch.
Und noch ein Update: Auf Golem ists jetzt auch.

Jesper Gronkjaer kommt zum VfB

Aus dem VfB-Newsletter:

Am gestrigen Freitag wurde sich der VfB mit dem 55-fachen dänischen Nationalspieler Jesper Gronkjaer und seinem bisherigen Club Atletico Madrid über einen Wechsel nach Stuttgart einig. Der 27-jährige Offensivspieler unterzeichnete einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2008. Nach Jon Dahl Tomasson, der vom AC Milan zum VfB wechselte, wurde somit ein weiterer Hochkaräter nach Stuttgart geholt. Gronkjaer spielte bislang für Aalborg BK, Ajax Amsterdam, den FC Chelsea London, Birmingham City und eben Atletico Madrid. Der 1,87 m große Neuzugang sagte: „Ich freue mich, dass eine Einigung über meinen Wechsel von Madrid nach Stuttgart erzielt werden konnte und hoffe in Zukunft an der Seite meines Landsmannes und Nationalelfkollegen Jon Dahl Tomasson mit dem VfB große Erfolge feiern zu können. Ich bin heiß auf die Bundesliga und will mich in einem neuen Umfeld beweisen.“

VfB-Sportmanager Herbert Briem kommentierte die Verpflichtung Gronkjaers wie folgt: „Mit Jesper Gronkjaer haben wir unseren Wunschspieler für die Position auf der offensiven Außenbahn an uns binden können. Seine Verpflichtung bedeutet einen weiteren wichtigen Schritt, die Mannschaft des VfB für die Zukunft zu stärken und die Qualität im Team weiter zu verbessern.“

Auch via Netzzeitung, Sport-finden.de, VfB.de

Bayern hat verloren

Da soll mal jemand sagen, der VfB spiele nur defensiv. Sie standen in der Abwehr recht gut, aber auch nach vorne ging einiges. Zwar lagen die Roten durch ein Tor von Makaay nach 19 Minuten zurück, glichen aber durch Hitzlsperger nur 3 Minuten später zum 1:1 aus. Und wie! Ein Kracher aus 25 Metern.

Danach ging das Spiel munter weiter, leider ohne Tore. Das hätte sich ändern können, als Maira, der wirklich ein guter aber leider leichtsinniger Spieler ist, den Ball im Strafraum mal eben mit der Hand stoppte. Aber man hat ja einen Hildebrand im Tor, der den Elfer von Makaay hält.

Auch nachdem Tomasson gekommen war, ging das Spiel weiter wie bisher. Alles stellte sich auf ein Elfmeterschießen ein, als Stranzl nach einer Traumkombination mit Tomasson das 2:1 für den VfB machte.

Alles in Allem ein (gegen die Bayern sowieso immer!) verdienter Sieg.

Via Premiere, Kicker, Sportgate, VfB.de, FcBayern.de *g*