#standwithukraine

Serendipity Hosting – Eine Übersicht

Sicher hat sich der eine oder andere schon gefragt, wieso es zich Weblog Hoster gibt, deren Angebot auf Helma basiert. Die Frage ist: Warum? Wo Gott doch seine eigene Weblogsoftware hat.

Nun gut, Serendipity will installiert werden. Oder doch nicht? Nein, denn es gibt inzwischen einige Hoster, bei denen man auf Weblog auf Serendipity-Basis bekommt.

Zu erst sei hier Supersized.org genannt. Jannis hat das Angebot schon seit grob einem Jahr laufen. Es gibt ein Newsblog, eine Importfunktion, verschiedene Themes und man kann sein Weblogs statt auf subdomain.supersized.org auch auf einer eigenen Domain laufen lassen. Dazu benötigt man allerdings Zugriff auf die Nameservereinträge der Domain. Einen sehr guten Überblick gibt eine Tour. Supersized ist werbefinanziert, allerdings finde ich die kleinen Google Ads sehr fair.

Blogstart.de bietet die Möglichkeit, zwischen S9Y und so einem komischen anderen Blog zu wählen. S9Y scheint dort allerdings ohne mod_rewrite zu laufen und die URLs sind deshalb nicht ganz so „schön“. Auch hier stehen verschiedene Themes zur Verfügung. Man kann zwischen meheren Domains wie bloggt.org oder blogfreak.de wählen. Wie bei Supersized.org besteht die Werbung aus einem kleinen Google Banner.

Bei N3rds.net läuft das Signup etwas nonkonform ab: Freie Subdomain a la blablubb.n3rds.net aufrufen, Emailadresse eingeben, Mails checken, Aktivierungslink klicken, ein paar Minuten warten, bloggen.

Sehr interessant erscheint mir Travelblog.ch. Dort kann man jeden Weblogeintrag geotaggen, ihm also einen Standort mitgeben. Das hört sich sehr geil an und sieht übertragen auf eine Landkarte (Google Maps/MSN Maps) auch nett aus. Ich werde mir testweise das Geotaggingplugin für S9Y auch mal installieren.
Zu beachten ist noch, daß manche (Free-) Hoster von Blogs diese bei Inaktivität löschen oder mehr Werbung einblenden.

Erst vor kurzem habe ich bei Moe von 1on.de gelesen. Anderer Anbieter, gleiches Spiel: Subdomain und eine der 28 (!) Domains auswählen, Namen eingeben usw. Neben den vielen Domains (unter denen auch Kuriositäten wie „gelenkbusfahrer.de“ oder „blogfloete.com“ sind) wird auch bei den Styles nicht gekleckert sondern geklotzt. Ganze 48 verschiedene stehen zur Auswahl. Einen etwas detaillierten Bericht zu 1on gibts bei Beate Paland.

Domainfactory bietet in bestimmten Tarifen Serendipity vorinstalliert an.

Sebastian Nohns Serendipia scheint tot zu sein. Schade eigentlich.

Eine (kleine) Liste der S9Y-Hoster gibts auch auf s9y.org. Und wer selber Blogs auf Serendipitybasis hosten will, für den gibt es eine Anleitung einen kleinen Gedankenanstoß.

VfB – Werder. Gute Besserung Andreas Reinke

Ja, es war ein Grottenkick. Ja, das Ergebnis war scheiße. Aber darüber will ich gar nicht viele Worte verlieren.

Trauriger „Höhepunkt“ des Spiels gestern gegen Werder war die 77. Minute. Stranzl kann nicht mehr stoppen und rutscht in Bremens Reinke. Dieser erlitt dabei ein Schädelhirntrauma mit mehreren Knochenbrüchen im Gesichtsfeld. Hört sich nicht nur böse an, sah auf Premiere auch so aus. Ziemlich blutige Geschichte. Zum Glück stellte sich die Verletzung als nicht so schwer heraus. So bleibt es zwar bei den Knochenbrüchen ohne das Schädelhirntrauma. Gute Besserung!

Prinzipiell ist Timo Hildebrands Satz

Die Zuschauer tun mir etwas leid, sie haben attraktivere Spiele verdient. Zur Zeit haben wir Probleme.

nichts hinzuzufügen.

Auch via N-TV, Premiere, VfB.de und Fußball Blabla.

/me slaps Petition around a bit with a large trout

Der Alias /slap $user wird im mIRC zu $me slaps $user around a bit with a large trout. Kennt jeder. Wurde auch schon abgeändert live aufgeführt, fotografiert (auch, wenns damals Fischstäbchen waren, aber okay), ergooglet. Komplette Blogeinträge beschäftigen sich mit den armen Forellen.

Das soll jetzt alles vorbei sein! Ein Forellenfreund meint, daß 10 Jahre Forellenprügeln genug sind und hat eine Petiton gestartet, die dem Treiben slappen ein Ende bereiten soll.

Kranke Welt…

Via Bluephod und ln -s.

My Name is Johnny Cash – Kino: Walk the Line

Heute war mal wieder Kino angesagt. Nachdem ich gerade sowieso ganz gerne Musik von Johnny Cash höre, stand „Walk the Line“ auf dem Programm.

Was ist nur aus dem Kino geworden… Man bezahlt teuer dafür, daß man sich 30 Minuten (!) dümmliche Werbung antun darf, um dann mal wieder mitzukriegen, daß Raubkopierer ja Verbrecher sind und sowieso alle an die Wand gehören. Hallo? Ich hatte kurz davor 6,50 für ne Karte hingelegt, das waren mal 13 Mark. Da erwarte ich eigentlich nen Film. Und nur den Film. Von mir aus davor 10 Minuten Werbung, aber ne halbe Stunde? Und dann wundern die sich, daß es Menschen gibt, die sich die Filme lieber saugen und werbefrei anschauen?

Liebe Filmindustrie: Bringt einfach Qualität zu gescheiten Preisen und ihr werdet sehen, die Kinos füllen sich wieder. Das Kino heute war nicht mal halb voll. Und das am ersten Tag. Bei einem Film, der 5 Oscar Nominierungen und 3 Golden Globes bekommen hat. Ich hatte eigentlich erwartet, daß mehr Zuschauer im Alter meines Vaters und vor allem ein paar Rockabillys da sein würden.

Aber gut, kommen wir zum Film. Die Verfilmung eines Teils von Johnny Cashs Leben. Neuerdings nennt man sowas Biopic.
Anyway, ich war gespannt, wie sich die Hauptdarsteller schlagen. Immerhin haben sie selbst gesungen. Kein Playbackkram des „Original“ Johnny Cash. Beide sangen nicht einfach nur nach, sondern interpretierten die Lieder wie sie wollten und machen die Sache dadurch sehr authentisch. Playback kann schließlich jeder.

Der Film beginnt vor dem legendären Auftritt 1968 im Folsom State Prison, als Cash quasi sein Leben noch einmal an sich vorbei ziehen läßt. Darin gehts hauptsächlich um seine Beziehung zu June Carter, Drogen und Musik. Viel Musik, gute Musik. Mit „Gastauftritten“ von Größen wie Elvis oder Jerry Lee Lewis, die (meiner Meinung nach bewußt) nicht perfekt und „original“ gespielt sind, aber das auch nicht sein müssen. Bevor „Walk the Line“ endet, gibts noch eine kleine Anekdote aus dem Folsom Konzert, in dem man sich wieder befindet, nachdem der eigentliche Filminhalt erzählt wurde.

Der Film hat Überlänge, geht grob 135 Minuten, ist zwar lang, hat aber keine Längen. Ich kann ihn nur empfehlen. Irgendwie habe ich das Glück, daß, wenn ich mal ins Kino gehe, ich meistens die Kracher (z.B. „Das Wunder von Bern“, „Der Untergang„) erwische 😉

Ich scheine jedenfalls nicht der einzige zu sein, dem der Film wirklich gut gefallen hat.