Cleanternet.org – Campaign for a cleaner and safer Internet

Heute mal auf Englisch. Aber wichtig. Alexander Lehmann, der damals auch das Rette-deine-Freiheit-Video gemacht hat, hat ein neues Projekt: Cleanternet.

Cleanternet is a campaign to support European Commissioner Cecilia Malmström in her plans to introduce a website blocking system in Europe. All European countries must be forced to fight for a cleaner and safer Internet.

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Via Spreeblick, Netzpolitik.

Bark Bark Disco – „Song For The Lovers“ – Freitagsvideo 05.03.2010

Erinnert sich noch jemand an „You should see the uncensored version!“? Das nennt sich „Censor Bar Art“. Jetzt habe ich ein weiteres, recht neues, Video gefunden. Es zeigt recht eindrucksvoll, wo man die Lyrics „unterbringen“ kann 😉

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Löschipedia oder: Die Relevanz von Relevanzkriterien

Ja, die gute alte Wikipedia macht sich selber kaputt. „Relevanz“ ist das Zauberwort, das ein Freifahrschein zum Löschen von Artikeln geworden ist. Manche sind relevant, andere relevanter.

Ist mir selber schon passiert. Zwar kein ganzer Artikel, aber darum gehts ja nicht. Bei Community 1 wurde der Absatz zu Servern, Betriebssystem usw. gelöscht. Das wäre ja nicht relevant. Aha, und wieso nicht? Ist nicht alles relevant, was den Leser interessieren könnte und einen (und sei er noch so klein) Mehrwert zum Artikel bietet? Der Löscher war da anderer Meinung. Also gut, dann ist so ein Absatz halt nicht relevant. Ich hab einen ähnlichen Absatz dann aus dem Artikel von Community 2 entfernt. Und – oh Wunder – waaaah, wie konnte ich nur! DA wars plötzlich relevant! Das verstehe, wer will.

Ich habe mir das einige Jahre angeschaut und ich finde es verdammt schade, daß sich die deutsche Wikipedia selbst kaputtmacht, indem man jeden Pups reglementieren will. Machte die Wikipedia nicht immer aus, daß jeder machen durfte, der etwas wußte oder konnte? Klar, das darf man heute auch noch. Aber eben nur, wenn man es durch den harten Weg der Relevanz geschafft hat.

Die Wikipedia täte gut daran, ihre Bürokratie einzuschränken und sich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren: Die Sammlung von Wissen. DAS ist nämlich definitiv relevant!

Weitere Infos: Fefe, Kris, Hanno, Felix, Metronaut, Carta, Schockwellenreiter und F!XMBR.

Rette deine Freiheit

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“RetteDeineFreiheit” ist eine Antwort auf die nicht nachvollziehbare Politik der Bundesregierung in Bezug auf die Internetsperren. Entgegen allen Expertenmeinungen und der erfolgreichsten “Online-Petition” in der Geschichte von Deutschland mit über 132.000 Mitzeichnern, wird in Deutschland ein grundgesetzwidriges und dazu noch vollkommen sinnloses Gesetz verabschiedet. Kritiker werden in der Diskussion diffamiert, haarsträubende und falsche Argumente gebetsmühlenartig wiederholt – von einer lebendigen und gesunden Demokratie keine Spur. “Rette deine Freiheit” ist keine Parteienwerbung sondern genau wie “Du bist Terrorist”, ein von mir privat finanzierter und in meiner Freizeit erstellter Kurzfilm.
rettedeinefreiheit.de

Das Video gibts auch als MP4 in  verschiedenen Versionen (HD High 80 MB/HD Medium 7 MB/PAL High 40 MB/PAL low 22 MB) zum Download.

Via Netzpolitik.

Warum das Stoppschild komplett falsch ist

Ab 01.08.2009 steht Deutschland ja bekannter maßen auf einer Stufe mit China, Nordkorea und dem Iran: Es wird zensiert. Sobald ein unbedarfter Mensch (also einer, der nicht weiß, wie er seinen Nameserver auf einen unzensierten ändert) zufällig auf einer der Webseiten kommt, die dem Staat nicht passen, äääh, Kinderpornos enthalten, sieht er ein Stoppschild.

Stoppschild
Stoppschild? Moment! Vielleicht habe ich damals in der Fahrschule ja was falsches gelernt, aber bedeutete ein Stoppschild nicht immer: Anhalten. Links und rechts schauen, ob was kommt. Ggf. Vorfahrt gewähren. Weiterfahren! So habe ich das zumindest immer im Kopf gehabt.

Schauen wir also mal nach, was die StVO darüber sagt: §41 StVo: Zeichen 206 – Halt! Vorfahrt gewähren!
Zeichen 267
Also, wie ichs gesagt habe: Erstmal anhalten. Das würde also im Falle der Zensurmaßnahmen heißen, daß man mal kurz inne hält, sich noch ein bißchen auf die gleich angezeigte Seite freut, sich umschaut, ob auch niemand zuguckt, und dann weitermacht. Sehr sinnig, doch. Da hat sich die Politik ja richtig was dabei gedacht.

Das richtige Schild wäre übrigens Zeichen Nummer 267, „Verbot der Einfahrt“ (siehe rechts) gewesen. Das hätte wenigstens Sinn gemacht.

Ach ja: Unzensierte DNS-Server gibts im Wiki gegen Netzzensur, wie man diese benutzt, sieht man anschaulich auf Youtube. Und unerwünschte Besucher dieses Blogs aus Politik und Polizei sehen ab sofort dank Peter Kröner auch ein Stoppschild. Alex hats auch drin.

Volker Pispers erklärt, warum Internetsperren Schwachsinn sind

Wer es nach diesem Video immer noch nicht raffen will, der sollte einen guten Arzt aufsuchen!

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