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Labcaches in GSAK und FindStatGen integrieren – Update

Labcache

Das Thema Labcaches im Zusammenspiel mit GSAK habe ich ja schon vor einem Vierteljahr angesprochen. In der Zwischenzeit hat sich aber einiges verändert und verbessert.

Die wichtigste Änderung ist, daß 8.4.1 updates“ href=“http://gsak.net/board/index.php?showtopic=27005&view=findpost&p=213917″>Version 8.4.1.59 installiert hat. Das hat schonmal den Vorteil, daß man kein Wrapper-Makro mehr braucht und die Labcaches auch nicht mehr als „Lost and Found Celebration“ lablen muß.

Man kann also einfach die GPX-Datei in GSAK laden und loslegen. Allerdings hat es Groundspeak immer noch nicht geschafft, Umlaute funktionierend in die GPX-Dateien einzubauen. Und sinnigerweise kann man die GPX-Dateien nach einer bestimmten Zeit nicht mehr von der Labcache-Seite downloaden. Zeitnah loggen oder zumindest in GSAK laden ist also nötig.

Nachdem die GPX-Datei in GSAK geladen wurde, muß man also erstmal folgendes tun:
1. Umlaute einsetzen. Ich ändere meistens nur den Titel des Caches.
2. Jedem Cache einen GC-Code geben. GSAK legt zwar einen an, der beginnt aber mit „LB“. Damit funktioniert Findstatgen später nicht bzw. die Labcaches werden nicht als Geocaches gezählt. Das Ergebnis wäre dann etwas a la „1234 Geocaches & 25 weitere Caches“. Deshalb muß dem GC-Code ein „GC“ vorangestellt werden.
3. Geschmackssache, aber „sauber“: Ich verpasse jedem Labcache einen Ownernamen und eine Owner-ID und setze die Behältergröße auf „Virtuell“. Die Owner-ID bekommt man übrigens, wenn man dem Link „See the Forum Posts for This User“ auf der Profilseite folgt. Es ist die Zahl hinter „&mid=“.

Danach geht es weiter wie gewohnt: Man muß ein Log für jeden Labcache anlegen. Das erledigt man wie gehabt mit dem Makro

Log erstellen


Nachdem das erledigt ist, müßte FindStatGen ja jetzt die korrekten Statistiken ausspucken. Leider funktioniert das mit der normalen Version (aktuell 4.4.19) nicht. Man benötigt die

Labcaches in FSG


Alles in Allem ist das natürlich ein kleiner Aufwand. Aber wie fast immer bei GSAK muß man das einmal einrichten und dann läuft’s. Wenn Groundspeak die Umlaute in ihren GPX-Dateien lassen würde, wäre es noch einfacher…

Update: Ich habe eben eine Liste aller(?) bisherigen Labcaches inklusive den Links zu den GPX-Dateien gefunden.

Update 2: Die oben genannte Liste ist nicht mehr aktuell. Mehr Labcaches finden sich im Groundspeak-Forum.

Groundspeak blendet wohl nur den Link auf die GPX aus. Alternativ kann man den Link zu den Labcaches nehmen und aus https://labs.geocaching.com/Adventures/Details/123456 die Download-URL basteln: Einfach „Details“ in „DetailsAsGpx“ ändern.

„Sauberes“ GPX der Labcaches vom Giga Event in München

Am Wochenende steht mal wieder ein Mega bzw. Giga Event an. In München werden zu Project MUNICH2014 – Mia san Giga! über 6200 Cacher erwartet.

Wie das inzwischen üblich ist, gibt es eine größere Anzahl Labcaches. Wie man diese besonderen Caches in GSAK integriert habe ich ja schon nach dem Mega in Frankfurt geschrieben.

Damit ich am Wochenende nicht allzuviel Arbeit habe, habe ich die Labcaches schon heute in mein GSAK importiert, gesäubert, die Umlaute repariert und auf den anderen Blogeintrag angepasst. Das bedeutet, daß jeder Labcache den Typ „L&F Celebration“ bekommen hat, einen Wegpunktcode (LABMUCO + Zahl für Ochsenessen, LABMUCY + Zahl fürs Olympiagelände und LABMUCH + Zahl für Hofbräuhaus), die Wertung D1/T1, den Owner MunichGigaEventTeam und die passenden Landkreisdaten.

Beispiel Labcache in GSAK


Wer seine Funde nach dem selben Prinzip pflegt wie ich, der kann sich die gesäuberte GPX-Datei hier herunterladen. Einfach entpacken und in GSAK einlesen. Und nach dem Giga Event einfach wie hier erklärt verfahren.

Ich hoffe, daß ich damit einigen Cachern etwas Arbeit abnehmen konnte.

Wir sehen uns in München!

Edit: GPX-Download auf Stand 14.08.2014 20:50 Uhr.
Edit: GPX-Download auf Stand 14.08.2014 22:50 Uhr.
Edit: GPX-Download auf Stand 15.08.2014 00:20 Uhr.

Edit: Wer Findstatgen benutzt, muß die „GC-Codes“ der Labcaches zwingend mit einem „GC“ beginnen lassen! Ansonsten werden sie als „andere Caches“ in der Zusammenfassung angezeigt.

Labcaches in GSAK und FindStatGen integrieren

Wie viele andere Cacher war ich letztes Wochenende in Frankfurt auf dem Mega-Event „Big Äppel“. Dort habe ich, neben einigen „richtigen“ Dosen im umliegenden Wald, auch die Labcaches gefunden. Das Problem dabei ist, daß diese Cacheart nur halblebig auf geocaching.com implementiert ist. Zwar tauchen sie inzwischen in der Statistik und in der Fundzahl auf, sie fehlen aber immer noch bspw. in der myfinds.gpx und wurden auch noch nicht in GSAK eingebaut.

Integration von Labcaches in GSAK

Das war noch relativ einfach. Auf der Big Äppel-Labcacheseite gab (ist inzwischen „beendet“) es ein GPX. Dieses habe ich wie gewohnt in GSAK eingelesen. Etwas Nacharbeit war aber nötig: Ich habe mein Funddatum eingestellt, die Behältergröße auf „Virtuell“ gestellt (erschien mir am logischsten) und einen Ownernamen angegeben. Den D/T-Wert habe ich auf 1/1 gestellt. Bleibt der Cachetyp. Wie gesagt, GSAK kennt den Typ „Labcaches“ nicht. Hier wählte ich „Lost and Found Celebration“, da das ein Cachetyp ist, den ich nicht gefunden habe und auch nicht finden werde, weil er nur für Events im Jahr 2010 vergeben wurde. Prinzipiell geht aber natürlich jeder „exotische“ Cachetyp wie „Blockparty“ oder „Groundspeak HQ“.

Labcache

Da Labcaches keine „normalen“ Logs kennen und nur die Möglichkeit haben, sie als „gefunden“ zu markieren, brauchen wir natürlich ein Log. Das ist aber kein Problem. Mit dem Makro

Log erstellen

Soweit, so gut. Wenn wir das erledigt haben, stehen alle Labcaches inklusive Log in GSAK. Ein Klick auf den Button, der meine Statistiken mittels FindStatGen erstellt und via GenUploadStats hochlädt, 2 Minuten warten und fertig ist die Statistik. Wäre da nicht der kleine Makel, daß ich angeblich an 9 Lost & Found Celebration Events teilgenommen habe.

Lost and Found

Ich habe also meine Statistik von Hand geändert und schon erstrahlen die Labcaches überall da, wo sie sein sollen. Funktioniert. Aber schön und komfortabel ist natürlich was anderes. Also habe ich mich mal auf die Suche gemacht, ob das nicht auch komfortabler geht. Normalerweise gibt es doch für fast jedes Problem auch ein GSAK-Makro. Neben den typischen „Dann logg halt keine Labcaches“-Antworten in diversen Kanälen fand ich Codebeispiele, die bei mir aber nicht funktionieren wollten.

Statistiken mit FindStatGen inklusive Labcaches

GSAK wäre nicht GSAK, wenn es nicht doch eine Lösung geben würde. Wenn man weiß, wie man den Code verwendet, funktioniert er nämlich auch 🙂

Jedenfalls gibt es ein Automate FindstatGen and Upload the results“ href=“http://gsak.net/board/index.php?showtopic=10364&st=0&“>GenUploadStats in mein Geocaching.com-Profil geladen. Das Makro schaltet sich jetzt vor den Upload und verändert die Daten in der Zwischenablage. Wer zu faul ist, das Ganze neu zu erstellen, kann sich das Makro hier runterladen.

Die Einrichtung ist denkbar einfach: GenUploadStats mit gedrückter Shift-Taste aufrufen und unter „Select FindStatGen Macro File“ die Datei LabMacro.gsk auswählen. Das wars auch schon. Beim nächsten Aufruf funktioniert alles wie gewohnt.

Labcaches!

Sollte GenUploadStats nicht verwendet werden, dann trifft diese Einrichtung auf jedes andere Makro (bspw. BadgeGen) zu. Will man nur FindStatGen laufen lassen, ruft man das Makro LabMacro.gsk direkt auf.

Ach ja: Wer etwas anderes als „Lost and Found Celebration“ verwendet, muß das Makro anpassen. Bei „Block Party“ wäre das 4738 statt 3774 und natürlich „Block Party“ statt „Lost and Found Celebration“.

Weitere Möglichkeiten, die als Ersatz Sinn machen (genaue Bezeichnung muß ggf. angepasst werden):

Project APE Cache 7.gif
Lost and Found Event Cache 3653.gif
GPS Adventures Exhibit 1304.gif
Giga-Event Cache 7005.gif
Geocaching HQ 3773.gif

Alles in Allem ist das natürlich ein kleiner Aufwand. Aber wie fast immer bei GSAK muß man das einmal einrichten und dann läuft’s.

Update: Auf Flwrs & Mtn gibts das Selbe in grün. Die Seite bietet auch noch weitere Infos und interessante Videos rund um GSAK.

Log doch daheim! Field Notes mit iGeoKnife

Über die geniale App iGeoKnife hatte ich ja schon vor 2 Jahren berichtet. Da ich meine Caches zu 99% über diese App finde, möchte ich einmal zeigen, wie man damit schon unterwegs loggen kann. Und zwar ohne irgendwelches „Kurzlog vom Handy – später mehr“!

Kein iPhone? Hier wurde schon auf Field Notes im Zusammenhang mit diversen Android-Apps eingegangen.

Ihr kennt das alle: Du bist unterwegs, hast die fünfte Dose gefunden und hast noch 5 vor dir. Jetzt willst du die Reihenfolge, Trackables etc. „sauber“ haben. Bevor du alles vergißt oder auf einen Zettel schreibst, den du später vielleicht nicht mehr lesen kannst, loggst du direkt von unterwegs: „Log von unterwegs, ausführliches Log folgt später!“.

Ich entdecke immer wieder solche Logs, bei denen sich auch nach Jahren (!) nichts getan hat. Gut, „später“ ist natürlich dehnbar. Und selbst wenn das Log irgendwann geändert wird: Ich als Owner bekomme davon nichts mit.

Deshalb logge ich schon lange nach folgendem Muster: Ich „markiere“ den Cache unterwegs in iGeoknife als Fund.

iGeoKnife Log

Ich kann schon mitten im Wald Notizen machen, alles kein Problem. Bei mir steht dann meistens etwas a la „In: 2 TB“, „Stage 4 war happig“ oder auch „Logbuch fast voll“ im Logtext. So kann ich später daheim dann darauf zugreifen und meine Logs entsprechend formulieren.

igeoknife2

Der Cache ist dann in iGeoKnife als gefunden markiert. Ich kann ihn also leicht ausblenden lassen.

iGeoKnife Log editieren

Das Schöne an iGeoKnife ist aber, daß der Entwickler seine Mails liest und auch auf Bugs reagiert.

Ich hatte das Problem, daß ich die Datei geocache_visits.txt nicht mehr von unterwegs löschen konnte. In dieser Datei werden die Field Notes gespeichert. Ab und zu vergesse ich, diese Datei nach dem Loggen vom Handy zu löschen.Bereits geloggte Caches werden von GSAK beim einlesen der Datei zwar gemeldet, aber nervig ists trotzdem.

Im Zuge des Bug Reports machte ich den Vorschlag, daß es super wäre, wenn man Field Notes doch auch von unterwegs aus löschen oder editieren könnte. Auch könnte man nachzählen, wieviele Caches man bereits auf einer Tour gefunden hatte. Der Vorschlag schien dem Entwickler zugefallen, allerdings würde er sich erst in der übernächsten Version um den Bug kümmern können. Diese Version erschien nun. Bug gefixt, Feature eingebaut!

Doch zurück zu den Field Notes: Wenn ich nach einer Tour heimkomme, lese ich die Datei geocache_visits.txt über iTunes aus und speichere sie auf meinem Rechner. Jetzt kann ich sie entweder direkt auf geocaching.com laden und dort loggen. Oder ich verwende die Funktion „Publish Logs“ in GSAK. Wie das genau funktioniert, ist auf der GSAK-Website erklärt.

Dann habe ich alle meine Funde (aber auch DNFs und Need Maintainance) in der richtigen Reihenfolge inklusive meiner Notizen zur Verfügung. Daheim, am PC. Ohne Mini-Handy-Tastatur. Ich kann in aller Ruhe meine Logs formulieren, mich um Trackables kümmern, Bilder an die Logs hängen usw. Und nach getaner Log-Arbeit erledigt GSAK den Rest.

Fazit: Es gibt eigentlich keinen Grund für Kurzlogs von unterwegs!

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