#standwithukraine

Groundspeak bringt Virtuals zurück!

Virtual

Es ging wie ein Lauffeuer durch die Community: Groundspeak, die Firma hinter geocaching.com, bringt die Virtuals zurück! Das Cachewiki sagt zum Thema Virtuals oder Virtual Caches folgendes:

Ein Punkt ohne Dose und Logbuch. Der Fund wird entweder durch Beantworten einer in der Beschreibung gestellten Frage belegt, deren Antwort nur vor Ort ermittelt werden kann, oder durch ein Foto von dem loggenden Cacher und/oder seinem GPS-Empfänger am entsprechenden Ort. Dieser Cachetyp ist empfehlenswert für Orte, an denen kein Cache versteckt werden kann/darf (z. B. Naturschutzgebiet, Kulturdenkmal). Geocaching.com listet seit November 2005 keine neuen Virtuals mehr, während andere Cachedatenbanken sie uneingeschränkt zulassen. Eine Liste von Virtual Caches befindet sich bei den Caches nach Themen.

Ich wollte es einmal genauer wissen und habe Jemery Irish und Bryan Roth, die Gründer von Groundspeak, zum Interview gebeten:

Mark: Hallo Jeremy, hallo Bryan! Schön, daß ihr euch persönlich meinen Fragen stellt.

Bryan (grinst): Natürlich! Immerhin warst du der erste, der etwas zur Wiedereinführung der Virtuals schreiben wollte.

Jeremy: Uns liegt das Thema sehr am Herzen, also wollen wir auch darüber sprechen und unsere Gedanken mit den deutschen Geocachern teilen.

Mark: Okay, kommen wir direkt zum Thema: Es wird neue Virtual Caches geben. Echt?

Bryan (grinst breit): Ja, echt. Wir haben unsere Meinung geändert und freuen uns auf viele neue kreative Virtuals.

Jeremy: Eigentlich sollten alle Nutzer von geocaching.com über einen Newsletter informiert werden. Allerdings ist die Verteilung immer mal wieder problematisch. Ich hoffe wirklich, daß ihn alle rechtzeitig erhalten werden.

Mark: Wie kommt es, daß ihr es euch anders überlegt habt? Immerhin kann man seit Jahren keine neuen Virtuals mehr erstellen.

Bryan (grinst über beide Ohren): In der heutigen Zeit wird es immer schwieriger, Orte mit Hilfe von Geocaches zu zeigen. Nimm beispielsweise den Eiffelturm in Paris oder den Reichstag in Berlin. Selbst, wenn du dort einen Cache legen könntest, aus Sicherheitsgründen dürfte ihn kein Reviewer freischalten. Ganz anders bei virtuellen Caches: Hier ist das kein Problem, man muß nicht einmal den Mindestabstand zu anderen Geocaches beachten.

Jeremy: Wir haben unser Ohr nahe an die Community gelegt und sehr oft den Wunsch gehört, neue Virtuals erstellen zu können. Nach 6 mehrtägigen Klausuren, grob 400 Powerpoint-Folien und unzähligen durchgearbeiteten Nächten war klar: Ja, wir können das tun!

Mark: Über welchen neuen Virtual würdet ihr euch besonders freuen?

Bryan (grinst über alle vier Backen): Ich laß mich überraschen. Es gibt so viele interessante Orte, an denen man unmöglich eine Dose platzieren kann.

Jeremy: Es gibt da diese Polizeistation in Starkville, Mississippi. Die mögen dort keine Blumen. Vielleicht könnte man dort einen Virtual platzieren, bei dem man sich mit einem Strauß Blumen fotografieren muß.

Mark: Nun zur vielleicht wichtigsten Frage: Ab wann konkret kann ich einen neuen Virtual erstellen?

Bryan (grinst wie ein Honigkuchenpferd): Wir haben hart daran gearbeitet, aber jetzt müssen wir nur noch einen Schalter umlegen.

Jeremy: Schon sehr bald! Wir sind froh, daß es zeitlich genau gepasst hat und wir die neuen Virtuals am 1. April 2016 im Laufe des Tages freischalten können.

Mark: Vielen Dank, daß ihr euch so kurzfristig Zeit genommen habt!

Achteinhalbtausend Funde

Signal the Frog is a registered trademark of Groundspeak, Inc. Used with permission.

Nachdem ich bei 500, 1000, 1500, 2000, 2500, 3000, 3500, 4000, 4500, 5000, 5500, 6000, 6500, 7000, 7500 und 8000 Funden gebloggt habe, gibts hier wieder einen kleinen Rückblick über die Geocaches, die mir unter den letzten 500 gut gefallen haben.

Nummer 8500 war übrigens ein Challenge-Cache: Challenge Oldtimer.

Diese Aufstellung ist natürlich absolut nicht sortiert oder gar vollständig. Alle diese Caches blieben mir in irgendeiner Art besonders in Erinnerung.

Mein Geocaching-Rückblick 2015

Eigentlich könnte dieser Blogeintrag recht kurz ausfallen, wenn man rein die Zahlen nimmt: 1868 Funde an 171 Cachtetagen. Ergibt 5,1 pro Kalendertag, 35,8 pro Woche, 155,8 pro Monat. 7 Dosen ausgelegt, 7 Events veranstaltet. Ende.

Das wäre aber natürlich etwas zu langweilig und ich könnte auch keine Caches empfehlen, die mir in diesem Jahr besonders gefallen haben.

Wie schon Anfang der letzten Jahre habe ich mir die Mühe gemacht und meine Highlights 2015 herausgesucht, auch wenn das dieses Mal etwas länger gedauert hat. Und das waren einige!

Seljalandsfoss

Januar
Weil der Januar ja eh kalt und weiß ist, entflieht man dem deutschen Winter und geht wo hin? Genau, dahin, wo es noch kälter und weißer ist: Nach Island. Prinzipiell könnte ich da jetzt jeden Earthcache auflisten, aber am meisten beindruckt haben mich Seljalandsfoss, SKOGAFOSS EARTHCACHE, Gunnuhver und natürlich Geysir – powerful hot spring. Davon abgesehen war es wirklich gigantisch, bei Eurasia meets North America zwischen zwei Kontinentalplatten zu stehen. Mein nördlichster Cache wurde der Multi At the top of the world – Gullfoss. Leider ging es auch wieder heim, was mir zumindest mit einem FTF bei Weg der Steine versüßt wurde. Ach und in Ulm war ich auch mal wieder, dieses mal auch auf dem Münster.

Logbuch Triangle

Februar
Den Start im Februar machen zwei Wherigos: Publish if you can und Reverse in Deizisau, die beide viel Spaß gemacht haben. Der zweite endet bei einer der größten Dosen, die ich je gefunden habe. Neben den FTFs bei Teste Deinen Wortschatz! und Des“Freitagder13istoutdoorwintergrilladösle2015″ löste ich das Rätsel zu alexens‘ Dschuukbox und konnte mich am Final ins sehr passende Logbuch eintragen. Auf einer Tour rund um Ulm besuchte ich noch folgende Highlights: TB-Hotel Zum spannenden Eck, Hüft-TEP OP – Do It Yourself und das Geo Post Office & TB-Hotel „Um Ulm herum“. Ansonsten fand ich Wuff Wash einfach passend und mit Triangle war mal wieder eine uralte Dose dran. Ach und Metzger Bööörnd – Lehrjahre ( NC / AC / VC ) einen coolen Nachtcache mit etwas Gruselfaktor gabs auch mal wieder.

März
Im März hatte ich was die FTFs angeht, mal wieder Glück: Nach HERRSCHAFTszeiten war ich auch noch bei 07 Nachts, wenn alle Muggels schlafen!, 08 Nachts, wenn alle Muggels schlafen! und 09 Nachts, wenn alle Muggels schlafen! als erster an den Dosen.

Auf 3440 Metern

Ansonsten fand ich die Letterbox durch die Blume… in Tübingen ganz cool gemacht. Rund um den Event im Schnee waren die Highlights auf der Hinfahrt Ab in den Süden und auf der Rückfahrt Bernhard is back – das zweite Standbein. Im Pitztal selbst konnte ich mit Cafe 3440 einen neuen „höchsten Cache“ finden, der sich aber sowohl von der Dose als auch natürlich von der gigantischen Aussicht lohnt.

Dass es sich durchaus lohnt, mal ein paar Kilometer zu fahren, zeigte ganz klar Vaters letzter Wille zwischen Ulm und Memmingen. Hier schafft es der Owner, daß man neben einem wirklich sehr knackigen – aber spaßigen – Rätsel auch vor Ort noch ein tolles Final vorfindet. Fast 500 Favoritenpunkte bei einer Quote von sagenhaften 98% sprechen für sich! Und schön ist auch, daß es in der Gegend noch andere tolle Caches gibt. Hervorheben möchte ich ganz klar die Baurakäsch-Runde, die sinnigerweise von der neuen „Archivierungen wegen fehlender Wartung werden nicht mehr zurückgeholt“-Regel betroffen war. Aber vielleicht legen sie die Owner ja noch einmal auf. Den Abschluß der von mir gefunden tollen Cache in dieser Gegend bildet Heisenberg „Mission 1000“. Wer Breaking Bad kennt, wird aus dem Grinsen nicht mehr rauskommen, wer es nicht kennt, wird trotzdem Spaß haben.

N49° E9°

April
Neben dem FTF bei Kennst Du diese Lieder – Metallica war der Monat geprägt von Spielereien bei Geo Kirmes – Jahrmarkt, Geo Kirmes und Statt Spielzeug ein Cache, die alle wirklich viel Spaß gemacht haben.

Ein schönes Wochenende verbrachten wir bei, um und in Regensburg, vor allem, um den Powertrail Bayer-Wald-Throphy zu erledigen. Wir hatten wirklich viel Spaß und auch abseits des Trails fanden wir einige tolle Caches wie beispielsweise EN ISO 11199Schreib mal wieder! und Warmduscher.

Wieder daheim lief ich endlich die wirklich tolle Indiana Bohnes-Runde ab. Und für den ältesten Cache in Baden-Württemberg – 49N9E – quälte ich mich auch mal den Berg nach oben. Warum auch immer der Konfluenzpunkt nicht im Tal liegen kann 🙂 In der direkten Homezone hatte Erbstück ein knackiges Rätsel und ein sehr passendes Final.

Wasserfall

Mai
Auch, wenn die Vorfreude auf Brasilien definitiv die ganze Zeit da war, Dosen wurden trotzdem gesucht. Und was für welche! Das Opfer des Bahnarbeiters war einer der tollsten Caches, die ich je finden durfte. Vom Rätsel über den Outdoorteil bis zum Final, alles top. Auch die beiden Tradis 5* TB Hotel „Southern Star“ (A5) und Daniel Düsentriebs Pausenspass (A5) sind großes Kino und direkt an der Autobahn.

Ende des Monats ging es dann nach Brasilien zum letzten APE-Cache. Vorher konnte ich bei Kennst Du diese Lieder – Wolle Kriwanek noch einen FTF holen. Dann gings aber ab nach Südamerika. Neben Mission 4: Southern Bowl haben wir natürlich noch viele andere Caches gefunden. Großartig hervorheben will ich im Park aber eigentlich keinen Cache, da eigentlich alle dafür gesorgt haben, uns weiter umzuschauen. Gut gefallen hat mir aber der Lost Place Stone Castle, auch wenn das natürlich nicht vergleichbar mit dem ist, das wir hier unter Lost Places verstehen. Netter Nebeneffekt der Reise waren eine ganze Reihe von FTFs: Trilha da Gruta do Fogo, GRUTA DO FOGO, Across the brook, Canyon 5, Canyon 6, Canyon 7, Canyon 8, Canyon 9 und der Earthcache Geomorphological aspects of Canyon Pirituba.

Holstentor Lübeck

Juni
Die Zeit der Mega-Events! Nachdem ich mich breitschlagen lassen habe, nach Xanten zu fahren, habe ich auch einige tolle Caches gefunden. Natürlich mußte ich als geschichtlich Interessierter die Brücke von Arnheim nebst Virtual Pegasus Bridge besuchen. In der Nähe fand ich mit De verdwenen school auch einen der wenigen wirklich passenden Nanos. Weitere Highlights waren Fahnenflüchtig mit sehr stimmigem Final und Kraft pro Fläche 2.0 – Horizontaldoppelhubanlage.

Rund um das Mega am Meer in Bremerhaven kurvten wir eine Woche im Norden Deutschlands rum und fanden haufenweile tolle Caches. Schon auf dem Hinweg lockerten Fädel dir einen! und Piiiep Piiiiiiep Piiep die Fahrt auf. Im Laufe der Tour kamen Highlights wie Steinreich, Das goldene Buch der Stadt, Bremer Hauptbahnhof, der wirklich sehr interessante Earthcache (!) Das Holstentor und sein geologischer Untergrund, „Tollkühn´s Spannung“, die Mystphi-Caches
Ich bin doch nicht micro! (Advanced Version), Down Under, Jentown History und Zielinskissimus Agetatio sowie Der alte Elbtunnel dazu. Und die wochenlange Rätselei für den Master of Mystery #12 – VAREL wurde auch belohnt.

Juli
Nächstes Mega, nächster Master of Mystery: Master of Mystery #17 – LUXEMBOURG. Etwas später im Monat gings dann auf die Passkontrolle die sich neben der tollen Landschaft auch wegen des TB Hotels ****TB**** Hotel Mundeschafer oder interessanten Ecken wie Vecchia Ferrovia gelohnt hat. Und einen FTF bei Der kleine DANKE Cache gabs auch noch.

August
Der August war irgendwie etxrem ruhig aber die Passkontrolle muß ich noch einmal hervorheben. Zum Final gings ja erst einige Tage nach dem tollen Wochenende in Südtirol. Ach und Gute Freunde…

Monaco

September
Im September gings in den Sommerurlaub nach Südfrankeich. Eine der interessantesten Dosen war sicher MARSEILLE 111 Quartiers. Les goudes, wobei hier die Dose wirklich Nebensache war. Vom tollen Blick aufs Mittelmeer bis nach Marseille abgesehen sieht man hier einige Bunker und sogar einen Ringstand. Beim Ausflug ins doch ziemlich chaotische und volle Monaco haben mir Le Port – La digue, la digue. La digue du quai und Palais du Prince am besten gefallen. Und am eigentlich Urlaubsort in Saint-Rémy-de-Provence gab es eine schöne kleine Runde namens Des cascades au plateau de la Crau.

Wieder daheim fand ich die Art, wie man bei Paul, der Postmann an die Finalkoordinaten kommt, sehr cool. Einen der aufwendigsten und längsten FTFs gabs dann noch bei Paul Lange´s Rätselbox.

Oktober
Im Oktober besuchte ich den 3ème Event de Forteresse in der Maginotlinie in Lothringen. Neben einigen kleineren Blockhäusern und Stellungen besuchten wir überwiegend die offenen Ouvrages und cachten sonst eher nebenher. Spontan planten wir am Abend noch einen Nachtcache ein, der einem eine etwas andere (und leider auch kaputtere) Art Lost Place zeigte:  Groupe Mario : Prisonnier @ N8. Den Monat komplettierten der FTF bei Kult und die nette Bastelei bei Weg zur schönen Aussicht.

November
Der November war relativ ruhig. Hervorzuheben ist der kleine Powertrail Staufertour in meiner erweiterten Homezone, bei dessen finden wir einen Tag Spaß und super Wetter hatten. Ach und ich konnte herausfinden, daß es doch auch in Hessen nette Lost Places gibt. Der falsche Major! war so einer, den wir an einem Tag zusammen mit Grimm`s Erben erleben durften. Letzteres ist nicht wirklich ein Lost Place aber trotzdem ein super gemachter Cache.

Dezember
Der letzte Monat des Jahres hatte es insich. Viel gefunden, viel tolles gefunden. Angefangen mit dem Hotel zum Goldenen TB in Geislingen und einem bzw. zwei Highlights in meiner direkten Homezone: Helge, der Frosch vom Wartberg war ein Rätsel der etwas anderen Art und ein schönes Final, der Bonus toppt das Final aber noch einmal.

Für einen Tag ging es in die Gegend von Lorsch. Wer sich mit Favoritenpunkten auseinandergesetzt hat, weiß, daß es dort einen Wald voller Caches mit hohen FP-Quoten gibt. Auf diese hatten wirs allerdings nicht abgesehen. DEXTER und DEXTER² waren der Grund unseres Besuchs. Zwei herausragende Caches, die man erlebt haben sollte. Abgerundet wurde der Tag durch Dosen wie Die Damenhandtasche, #1 Lorscher Rohrtechnik oder Leben retten!, die sich alle auf ihre Art lohnen.

Sanatorium

Und zum Jahresabschluß bot sich eine Lost Place-Tour in den Osten an. Schon auf der Hinfahrt fanden wir auf einem Haufen die Caches Blaupenau-Inn, Bum_Tschack_Bumbum_Tschack und Schkeuditzer Hexenkessel, bei denen die vielen Favoritenpunkte nicht ohne Grund vergeben wurden.

Rund um unsere Basis Dessau ging es dann in die Vollen: The Secret of Bikini Bottom, Hör mal, wer da hämmert! und endlich
1932 Alois Bloms Reise durch die Zeit! Letzterer war eigentlich schon auf der Tour im August 2014 eingeplant, Fieber und Geocaching passte allerdings nicht wirklich zusammen. Abends war dann mit Block III [UV,NC,LP] ein Nachtcache angesagt und quasi zum Frühstück vor der Heimfahrt Reloaded LP – Das Sanatorium (P18). Ich habe 2012 den Vorgänger besucht und muß sagen, daß hier ein tolles „Reloaded“ gelegt wurde.

Das wars. Mein Geocaching-Jahr 2015. Vielleicht findet sich ja die eine oder andere Anregung für andere Cacher darunter.

Logformatierung mit Markdown auf geocaching.com

Signal Markdown

Gut versteckt im Forum gab Groundspeak Anfang Januar bekannt, daß Formatierungen in Logs durch HTML oder BBCode ab 2. Februar nicht mehr funktionieren wird. Stattdessen kann nur noch Markdown verwendet werden.

Was wird sich konkret ändern?

  • Nach dem Wechsel zu Markdown wird HTML oder UBB direkt als Code in den Logs angezeigt. Statt „Ich verlinke ein anderes Listing“ wird dann „Ich verlinke <a href=“https://www.geocaching.com/geocache/GC60RFP_il-locomotore-saif-lb1″>ein anderes Listing</a>“ angezeigt. Nicht schön, aber angeblich sehr selten.
  • Die größte Änderung für „Logdesigner“ wird sein, daß Font Color und Font Name nicht mehr funktionieren. Das heißt, daß man seine Logs nicht mehr in einer farbigen Schrift schreiben und eine bestimmte schriftart verwenden kann. Die Schriftgröße wird über den „Header“ weiterhin einstellbar sein.
  • Laut Groundspeak hat Markdown viele Vorteile wie bspw. die Anzeige für Benutzer von Apps oder GPX-Dateien.
  • URLs werden weiterhin als Links angezeigt.
  • Links die nicht auf Geocaching/Groundspeak Domains werden anzeigen, daß sie auf eine externe Site gehen.
  • Bei Smileys ändert sich nichts.
  • Zeilenumbrüche in alten Logs werden weiterhin als solche angezeigt und brauchen nicht angepasst werden.
  • Es wird einen WYSIWYG Editor mit Vorschaumöglichkeit auf der Logseite geben. Groundspeak ist der Meinung, daß man dadurch kein Markdown lernen muß, um seine Logs zu schreiben.

Markdown – Was ist das?

Markdown ist eine vereinfachte Auszeichnungssprache, ähnlich wie BBCode in Foren oder Mediwiki-Wikitext in der Wikipedia. Zwar wird auch bei Markdown „unter der Haube“, also ohne WYSIWYG-Editor, wie auch bei HTML eine Art Code verwendet, dieser ist jedoch wesentlich leichter lesbar.

Wie funktioniert die Formatierung mit Markdown?

Die wichtigsten Formatierungen, die man in einem Log verwendet, sind sicherlich Links, fett, kursiv und eventuell noch Überschriften und Listen:

Links sind relativ einfach, wenn auch ungewohnt, zu formatieren. Der obige Satz, der in HTML „Ich verlinke <a href=“https://www.geocaching.com/geocache/GC60RFP_il-locomotore-saif-lb1″>ein anderes Listing</a>“ heißt, sieht in Markdown so aus: „Ich verlinke [ein anderes Listing] (https://www.geocaching.com/geocache/GC60RFP_il-locomotore-saif-lb1)“. Der Titel des Links wird also in eckigen Klammern voran gestellt. Danach kommt die URL in Klammern.

Beispiel: [Dies ist ein schöner Cache] (https://www.geocaching.com/geocache/GC60RFP_il-locomotore-saif-lb1)

Fett oder kursiv betont werden Texte, wenn sie mit * oder _ eingeschlossen sind. Je ein Sternchen oder Unterstrich vor und hinter dem Text formatiert kursiv, je zwei formatieren fett:

*Dies ist ein kursiver Text* _Dies auch_
**Dies ist ein fett geschriebener Text** __Dies auch__

Überschriften funktionieren analog zu kursiv und fett, nur, daß die Raute verwendet wird. Eine Raute links vom Text gefolgt von einem Leerzeichen erzeugt eine Überschrift der Ebene 1. Je nach Anzahl der vorangestellten Rauten formatiert man so Überschriften der Ebenen 1 bis 6. Eine schließende Raute wie bspw. bei der Formatierung von kursivem Text wird nicht benötigt, ist aber aus optischen Gründen möglich.

# Ich bin eine Überschrift der Ebene 1
# Ich bin eine Überschrift der Ebene 1 und kann auch eine abschließende Raute haben. #
#### Ich bin eine Überschrift der Ebene 4

Unsortierte Listen werden mit einem Sternchen, einem Plus oder einem Bindestrich gekennzeichnet:

* Listenelement 1
* Listenelement 2
* Listenelement 3

Sortierte Listen werden mit einer Zahl gefolgt von einem Punkt gekennzeichnet:

1. Tradi
2. Multi
3. Mystery

Witzigerweise ist es vollkommen egal, welche Zahlen verwendet werden. Wäre im Beispiel statt 1., 2., 3.  einfach 84., 7., 43. verwendet worden,  so wäre das Ergebnis das selbe.

Fazit

Ich habe mir einige Gedanken gemacht, ob ich meine bisherigen Logs irgendwie von BBCode in Markdown umwandeln kann. Das ist prinzipiell über diverse Konverter oder über ein Was mir etwas sauer aufstößt, ist, daß Groundspeak das Thema „Konvertierung“ nicht zu interessieren scheint. „Ist halt so“. Ich sehe es inzwischen so, daß geocaching.com halt dann bescheiden aussieht, das aber nicht mein Problem ist. Und in einigen Monaten sieht man die „kaputten“ Logs nicht mehr.