Wie lange bist du schon Geocacher? Wir cachen geo seit dem 11.08.2015.
Wie bist du zum Geocaching gekommen? Es begab sich also im Jahre des Herrn 2015, als sich ein Nachbar auf dem Campingplatz am Gardasee zu uns begab und sprach: „Cachet Geo“. Und TMfkaH (The Muggle formerly known as Holger) sprach: „So einen Scheiss fangen wir nicht auch noch an.“ Der Rest ist Geschichte.
Wie viele Caches hast du bisher gefunden? Lass mal sehen…. 1745, wenn alles geloggt ist…
Wo liegt deine Homezone (Landkreis)? Wir sind aus Korb (aus Korb!) (Anmerkung: Rems-Murr-Kreis 🙂
Welcher Cache gefällt dir am besten und warum? Zu viele gesehen und es ist nicht immer der Aufwändigste…. Aber im Süden von Rügen gibt’s einen genialen Letterbox-Hybriden…
Welcher Cache hat dir gar nicht gefallen und warum? Jeder Cache hat an und für sich seine Berechtigung alles andere wäre unangebrachte Bevormundung. Es gibt allerdings auch fragwürdige Projekte…
Welches war dein verrücktestes Erlebnis beim Geocachen? Das könnte jetzt schon Bücher füllen… Vielleicht demnächst auf unserer Homepage?!
Was magst du am Geocachen? Abgesehen von dem Thrill an sich in freier Natur: Man lernt MENSCHEN nahezu vorbehaltlos aus allen „Schichten“ der Gesellschaft kennen und findet im Idealfall Freunde, die man im „richtigen“ Leben kaum getroffen hätte.
Was magst du nicht am Geocachen? Stupides, ehr-und rücksichtsloses Statistik-Cachen.
Was hast du beim Dosensuchen immer dabei? Viel zu viel und BBB (Bretzel, BiFi, Bier).
Interessieren dich Trackables? Eine Epedimie, der auch wir verfallen sind.
Verwendest du nur Geocaching.com oder nutzt du auch noch andere Geocaching-Sites? Gelegentlich opencaching.de, wo wir auch Caches haben
Welches ist dein liebster Cachetyp? Letterbox-Hybrid, wenn auch leider viele den „Zusatz“ Letterbox nicht verdienen. Ein Stempel ist nicht alles…
Verwendest du einen GPSr oder ein Smartphone? Angefangen haben wir mit einem Etrex 10, im Moment haben wir im Einsatz ein 30x und ein Touch.
Wie wichtig sind dir Meilensteine und weißt Du schon, welchen Cache du an deinem nächsten machen willst? Seit dem Hundersten sind wir bemüht, für unsere Milestones besondere Caches zu besuchen, seit dem 300. sind vor allem Oldies dabei. Zum 2000. planen wir den Multi-Oldie „Maulbronn One“ zu besuchen.
Ist dir Statistik wichtig? Ja und nein. Die 366 war und ist und wichtig, an der 81er arbeiten wir noch. Aber alles ohne Beschiss! Wir loggen nur, was wir in der Hand hatten.
Eigentlich könnte dieser Blogeintrag recht kurz ausfallen, wenn man rein die Zahlen nimmt: 2759 Funde an 163 Cachtetagen. Ergibt 7,6 pro Kalendertag, 52,9 pro Woche, 230,1 pro Monat. 6 Dosen ausgelegt, 6 Events veranstaltet. Ende.
Das wäre aber natürlich etwas zu langweilig und ich könnte auch keine Caches empfehlen, die mir in diesem Jahr besonders gefallen haben.
Wie schon Anfang der letzten Jahre habe ich mir die Mühe gemacht und meine Highlights 2018 herausgesucht, auch wenn das dieses Mal etwas länger gedauert hat. Und das waren einige!
Januar Entgegen den letzten Rückblicken fängt dieser nicht wie folgt an: Es ist seit 2015 Tradition, im Januar irgendwo hinzufliegen und dieses „irgendwo“ cachenderweise kennenzulernen. Dieses Jahr wurde nämlich nicht geflogen, sondern gefahren. Denn im Januar 2018 ging es nur nach Coburg. Die Spielenden Zahlen warteten. Da das ja eher Masse als Klasse ist, gibt es außerdem wenig zu empfehlen. Aber #24 Adventskalender SW – Der Christbaum brennt! ist definitiv einen Besuch wert.
Februar Nach der doch etwas höheren Fundzahl im Januar, ließ ich es im der Februar sehr langsam und gemächlich angehen. Diesen Monat habe ich so wenig Caches wie schon lange nicht mehr gefunden. Nett gemacht war ❄ Let it snow… ❄.
April Da wir ja aus Polen auch wieder zurück nach Hause mußten, haben wir auf dem Weg ein paar Dosen eingesammelt und nach dem Abendessen in Pilsen noch den Virtual Spejbl a Hurvínek besucht.
Mitte des Monats ging es schon wieder weg, dieses Mal länger und weiter: Eine Umrundung von Island war geplant. Die Insel steckt voller toller Orte und passenden Caches. The Golden Circle, ein Wherigo (der einzige in Island), der einen den Golden Circle (Þingvellir, Geysir Strokkur und Gullfoss) abfahren lässt und ein überraschendes Final hat. Der Seljavallalaug Virtual Cache bringt einen zu einem Schwimmbad in einer Schlucht, das von warmem Wasser direkt aus dem Berg gespeist wird. GLJUFURARFOSS CANYON (ICELAND) liegt nur wenige hundert Meter neben dem Wasserfall Seljalandsfoss, wird aber nur von wenigen Menschen besucht.
Eigentlich kann man alle tollen (Earth-)Caches einfach aufzählen: The geology of Dyrhólaey, Stuðlaberg Hellar (Basalt Caves), die Gletscherlagune JÖKULSÁRLÓN (ICELAND) und das Geothermalgebiet Hverir Iceland. Dimmuborgir diente als Inspiration für die Band, allerdings das Lavafeld, nicht der Cache mit der tollen Aussicht auf den See. Und ganz in der Nähe gibt es mit Hverfjall – Mývatn etwas einmaliges: Wann hat man schon einmal die Möglichkeit, auf einem Tuffkrater zu laufen und dabei auch noch zu cachen? Genesis of Goðafoss ist einer von unzähligen Wasserfällen und trotzdem einen Besuch wert. Sehr beeindruckend. Hjalteyri hat Lost Place Charakter. Blueberry Labyrinth ist ein wirklich interessant gemachter Mystery-Multi mit einer überraschenden Final-Location. In a crevice among some large rocks … ist eine Hommage an den allerersten Cache in Island. Einer der wenigen Caches in Island, an dem es ziemlich vermuggelt ist. Um MINOR zu finden, muß man zur richtigen Zeit kommen: Die Lok wird mitsamt Cache über den Winter eingemottet. Gróttuviti ist eine schöne kleine Insel vor Reykjavik, auf der man beim Cachen ein Auge auf die Gezeiten haben sollte. Am Ende der Reise gab es mit Laugarás sogar noch einen FTF in Island.
Mai
Im Mai finden ja traditionell Megaevents statt, die mich in diverse Gegenden führen. Dieses Mal ging es nach Idar-Oberstein und von dort aus natürlich auf Dosensuche. Da ich schon Mittwochs angreist bin, hatte ich Zeit auch in Belgien cachen zu gehen. Neben einem Besuch im Museum gab es natürlich einige
Reste eines Schützenlochs
Caches an Schauplätzen der Ardennenschlacht. Es gibt eine Nuts!-Reihe, NUTS ! : „E“ Company hat mir gefallen. Auch Fans der grandiosen Serie Band of Brothers kommen auf ihre Kosten: Band of Brothers – Bastogne – Part 6 zeigt einem unter anderem die Reste der Schützenlöcher im Wald. Alles in Allem Geschichte pur. Tatort Ardennen dagegen ist ein knackiger Mystery rund um eine Tatortfolge.
Mitte des Monats jagten wir 101 Dalmatinern rund um Prag hinterher. Natürlich blieben das nicht die einzigen Funde, aus dem Rest stachen Tim Burton soundtracks und Postovni schranka (Praha) hervor. Vaclavske namesti ist eine unglaublich dreiste Dose, die da direkt am Wenzelsplatz hängt. Auf der Rückfahrt haben wir uns noch die Letterbox Berounske opevneni – letterbox & TB hotel angeschaut, die ein überraschendes Final hat. Oder auch nicht, wenn man das Listing richtig liest.
Im Juli war ich recht wenig auf Dosensuche. Trotzdem gibt es natürlich ein paar Exemplare, die ich hier hervorheben kann: ? Das Karnickel TB-Hotel ? ist ein Mystery, bei dem wirklich alles paßt. Vom Rätsel bis zum Final sehr stimmig.
Auf einem Kurztrip in die Schweiz hatten wir viel Spaß bei Endstation und vor allem bei RehCac: Highway Killer, der auch der Grund für den Ausflug war. Ein sehr spannender Auto-Multi mit einem sehr sehr überraschenden und sehenswerten Final.
August
Stiflser Joch
Nachdem ich mich überreden lassen habe, das Mega in Kassel zu besuchen, ging es an die Planung. Auf der Hinfahrt habe ich mit Knoff-Hoff I, Knoff-Hoff II und Knoff-Hoff III drei wirklich knifflige Basteleien gefunden, die teilweise zwischen Spaß und Verzweiflung pendelten. Ein Virtual der etwas anderen Art ist Wo ist denn nun der Mittelpunkt Deutschlands?, der diese Frage aber auch nicht abschließend klären kann. Rund um das Mega haben mir die beiden Letterboxen Cache and Camp und Welt der Brüder Grimm sehr gefallen. Und auf dem Heimweg lohnte sich der Stop bei der Pilger Pause für ein ungewöhnliches Logbuch.
Wieder daheim kam ich nicht wirklich viel zum cachen, der ?-Cache war aber wirklich ein Hammer 🙂 Wenige Tage später ging es schon wieder auf Tour: Das Stilfser Joch wartete. Witzig gemacht war die Die Maus vom Klinkerhaus und auch Grünschnabels Galton ist eine tolle Bastelarbeit. Auf dem Joch fand ich die Aussicht an der Tibet Hütte genial. Das Ziel war dann die Dreisprachenspitze, die gar nicht so einfach zu erklimmen war.
Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und der Tag der Deutschen Einheit bringt ein wenig Urlaub. Leider nicht die ganze Woche, daher wurde aus einer längeren Tour zwei kurze. Der erste Teil führte mich nach Verdun, wo ich das Beinhaus von Douamont besuchte und den dazugehörigen Virtual PAX loggte. Auf dem Rückweg fuhren wir über Luxemburg, was den Fund von Insekten-TB-Hotel und Zack die Maus zur Folge hatte, beides sehr schöne Bastelarbeiten.
Die zweite Kurztour ging in die andere Richtung: In Sachsen-Anhalt waren wir hauptsächlich wegen Die Rache des Puzzlemörders (LP), wo uns der Owner einmal mehr erstaunt hat. Und ich konnte endlich beenden, wovon ich 2014 vom Fieber abgehalten wurde: 2048 – Freiheit ist alles! (LP), ein wirklich toller Lost Place.
Die Fundzahlen schnellten in die Höhe, der Ehemalige Landkreis Waldeck war das nächste Ziel. Neben Masse gibt es in der Gegend aber auch Klasse, zum Beispiel das TB – Hotel 9834 Schloss Welda. Und zum Abschluß sogar noch einen wirklich tollen Lost Place, was man im Westen ja eher selten findet: Stationen der Lokbehandlung -LP-
November
Der November brachte das letzte Mega in diesem Jahr, weswegen ich mich auf den Weg nach Köln machte. Schon auf dem Hinweg fand ich das witzige Playboy Mansion und das doch etwas knifflige „Rocket Pig“.
Ein Ausflug durch diverse Landkreise nach Holland und Belgien lief natürlich nicht ohne ein paar tolle Caches ab. Die Zeitungsredaktion ( TB-Hotel ) war vom Cache bis zum Logbuch absolut stimmig. Über Die Wahrheit über die grünen Chapelmonster kann man eigentlich nicht viel sagen. Das muß man einfach erlebt haben. Wenn man in Maastricht ist, kommt man eigentlich nicht um den Cache mit den meisten Favoritenpunkten in den Niederlanden herum. „van Kluis tot Kookhuis“ bedeutet in etwa „vom Tresor zum Kochhaus“ und beschreibt den Cache ganz gut.
Der Weg zurück in den Süden wurde durch einige Dosen und einen Ausflug auf den Drachenfels unterbrochen. Die Dreirad-Straßenwalze muß hier genannt werden und natürlich auch der uralte Virtual The Eye of the Dragon mit einem tollen Ausblick auf den Rhein.
Nachtcachen ist im Winter eh immer gut, weil es so früh dunkel wird. Das brachte uns auch auf die Idee, nach Augsburg zu fahren und den tollen NC Batman – Auxburg Asylumn (NC) anzugehen. Sehr schön gemacht! Einen coolen Abschluß des Jahres bildete Brummis unerwünscht! mit einem sehr überraschenden Final.
Das wars. Mein Geocaching-Jahr 2018. Vielleicht findet sich ja die eine oder andere Anregung für andere Cacher darunter.
Das Jahr 2019 ist noch jung, aber ich weiß schon seit über 6 Monaten, was ich im Mai machen werde. Nachdem 2018 etwas viel war, habe ich mich recht schnell gegen Hamburg und für Berlin entschieden. Das Thema des Events – Spionage und alles, was dazugehört – paßt perfekt zur Hauptstadt Deutschlands, die nicht nur während des Kalten Krieges auch die Hauptstadt von Spionage und Geheimdiensten war. Also wurde ein Hotel gebucht und das Wochenende geplant (und verlängert :). Zeit, sich einmal näher mit Berlin – Hauptstadt der Spione zu beschäftigen.
Berlin ist die Bundeshauptstadt der Bundesrepublik Deutschland und zugleich eines ihrer Länder. Die Stadt Berlin ist mit rund 3,6 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste und mit 892 Quadratkilometern die flächengrößte Gemeinde Deutschlands. Sie bildet das Zentrum der Metropolregion Berlin/Brandenburg (rund 6 Millionen Einwohner) und der Agglomeration Berlin (rund 4,5 Millionen Einwohner). Der Stadtstaat besteht aus zwölf Bezirken.
Um herauszukriegen, ob und wieso sich eine Reise dorthin auch für jeden anderen lohnt und was geboten wird, habe ich – wie schon in der Vergangenheit bei anderen Megaevents – einfach mal bei der Orga angefragt und mir einige Fragen beantworten lassen. „Die Orga“ war in diesem Fall Torsten alias geofux.bln.
Wie seid ihr auf die Idee gekommen, ein Megaevent in Berlin zu veranstalten?
Nach dem Mega im Spreepark 2013 und dem MegAdvent im Motorenwerk (2014) war es lange Zeit still in Berlin und die Fragen nach einem weiteren Mega häuften sich. Einige Ideen und Ansätze waren bereits vorhanden und so fanden sich letztendlich ein paar Leutchen zusammen, die Lust und Laune hatten, das mal anzugehen.
In welcher Location wird das Event stattfinden?
Das Hauptevent wird am 18.Mai 2019 in der Shedhalle im Funkhaus Berlin in der Nalepastraße stattfinden. Das war die Wagen- und Werkstatthalle der Übertragungswagen vom ehemaligen Funkhaus/Rundfunkhaus der DDR. Es wird auch ein Vor-Event geben, welches am Freitag im Fort Hahneberg stattfinden wird. Das Fort Hahneberg liegt an der westlichen Stadtgrenze in Berlin-Spandau und ist eine alte Festungsanlage, welche bereits im 19. Jahrhundert direkt in einen Berg gebaut wurde.
Warum gerade dort?
Wir wollten gern eine Verbindung zu den letzten beiden Mega-Events schaffen und somit auch erneut eine Verbindung zur Thematik Lost Place in Berlin. Mit der Shedhalle und den Fort Hahneberg ist uns das auch bestimmt ganz gut gelungen. Zumindest sind wir von beiden Orten sehr angetan und haben bis heute auch einige positive Rückmeldungen dazu erhalten. Beides sind Locations, die erstaunlicher Weise nicht großartig bekannt sind – mussten wir erfahren.
Für wie viele Geocacher plant ihr eurer Event?
Da die Shedhalle eine Gesamtzulassung für 9.000 Personen hat, können wir da sehr frei und großräumig planen. Zusätzlich gibt es noch Platz vor der Halle und genug Aktivitäten, die man in unserem Shop buchen kann. Somit können wir davon ausgehen, hier sehr viele Geocacher empfangen und begrüßen zu dürfen. Alle sind recht herzlich eingeladen!
Gibt es eine maximale Anzahl an Teilnehmern, die diese Location besuchen dürfen?
Wie gesagt, die Halle hat eine Zulassung für 9.000 Personen!
Das Brandenburger Tor in Berlin bei Nacht vom Pariser Platz in Richtung Siegessäule, CC BY-SA 3.0 von Pedelecs
Wenn wir bei der Anzahl der Besucher sind: Könntet ihr ein Gigaevent stemmen und arbeitet ihr darauf hin?
Ursprünglich wollten wir „nur“ ein weiteres Groß-Event für die Geocacher-Community planen und veranstalten. Natürlich sollte es dann schon das dritte Mega in Berlin werden! Den aktuellen Will Attend-Zahlen zufolge könnten wir – nach Hamburg – auch den Giga-Status erreichen. Das würde uns natürlich unwahrscheinlich freuen und stolz machen! Wir haben es also kurzfristig mit in den Planungsgedanken aufgenommen.
Was bietet ihr dem Besucher?
Als erstes eine wirklich interessante Location mit Geschichte, direkt an der Spree. Des Weiteren haben wir Workshops im Angebot – so zum Beispiel zum Thema Wherigo oder Lockpicking und diverse interessante Führungen können auf der Shopseite gebucht werden. Aktuell werden noch einige Geocaches geplant und gebaut und und und…
Wir haben in der Shedhalle auch eine eigene Etage für Kinder, heißt also auch – es gibt einen extra Programmpunkt für die Kinder und jede Menge Spiel und Spass.
Gibt es aktuell schon ein Programm und wenn ja, was würdet ihr davon hervorheben?
Oh ja, natürlich haben wir ein Programm! Als besonderen Punkt möchten wir da gern Lisbeth & Stotco (ehemals Gitarrist der Dosenfischer) benennen und natürlich der Auftritt von „Hops und Hopsi“, das Zauber-Clown-Duo, welches aus dem Kinder-Kultprogramm des Spreeparks bekannt ist. Alle weiteren Programmpunkte befinden sich gerade in der Endplanung werden in den nächsten Tagen veröffentlicht.
Es finden – vor allem in Deutschland – immer mehr Megas statt. Warum sollten Cacher gerade nach Berlin kommen?
Na das ist ja eine Frage!? Berlin ist immer eine Reise wert! Außerdem hat doch fast jeder Geocacher noch einen Koffer in Berlin!
Wird der Besucher bei euch Eintritt zahlen müssen? Wenn ja, wieviel?
Ja, es muss Eintritt bezahlt werden. Dieser liegt bei Kindern ab 7 bis 17 Jahren bei 7,50 Euro und Erwachsene zahlen 12,50 Euro Eintritt.
Wie barrierefrei wird euer Event?
Die Halle ist barrierefrei. Wir haben im Orga-Team ein Mitglied, dass sich ausschließlich an dem Tag darum kümmern wird, dass alles barrierefrei ist – egal ob man gehörlos ist, im Rollstuhl sitzt oder andere Barrieren zu überwinden hat.
Gibt es am Eventgelände genügend Parkplätze?
Leider ist die Parkplatzsituation wie überall in Berlin: Zum Abgewöhnen. Wir empfehlen das Auto am Hotel/der Unterkunft stehen zu lassen und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Dürfen Hunde aufs Eventgelände?
Ja, auch die geliebten Vierbeiner dürfen mit auf das Gelände. Allerdings ist das immer so ein Thema für sich. Wir möchten die Tierliebhaber daher wirklich aufrufen, sich das genau zu überlegen. So ein Groß-Event ist hin und wieder laut und sehr voll. Nicht jeder Hund und Hundehalter kann damit ganz cool umgehen.
Wieviele Personen sind in eurem Orga-Team?
Das Kern-Orgateam besteht aus 8 aktiven Geocachern. Das Gesamt-Orga-Team mittlerweile aus 30 Leuten und zusätzlichen Helfern aus der Berliner Cacher-Community.
Wie ist die Verteilung der Aufgaben im Team?
Wir haben die Aufgaben zur Planung des Mega in mehrere Bereiche eingeteilt. Jedes der acht Kern-Orgamitglieder hat einen oder mehrere Aufgabenbereiche, für die er allein verantwortlich ist, so dass immer einer den Überblick behält.
Mischt jeder bei jedem Thema mit?
Nein, das würde zu keinem Ergebnis führen. Allerdings werden hin und wieder gemeinsam Ideen und Vorschläge besprochen und so Absprachen zur Planung getroffen. Die Ausführung übernimmt dann das jeweilige Orga-Mitglied wieder allein.
Reicht das aus, um das Mega zu abzudecken?
Natürlich nicht nur! Hier sind wir, wie jede Orga, natürlich auch auf die Helfer am Eventtag angewiesen.
Benötigt ihr Helfer?
Selbstverständlich benötigen auch wir Helfer, um dieses Event bestmöglich zu gestalten. Hier gibt es schon einige Bewerbungen mit Angabe was man gern machen würde und könnte. Das ist immer sehr von Vorteil und lässt die Einsatzplanung einfacher werden.
Es darf und soll sich auch gern weiterhin jeder melden der da helfen möchte, im Moment sammeln wir die Anfragen und demnächst wird sich dann die Helfer-Orga mit allen in Verbindung setzen um Nägel mit Köpfen zu machen.
Gibt es einen Anreiz, euch zu helfen?
Na klar, wer kann schon von sich behaupten, ein Helfer-Agent vom Geheimnistraeger gewesen zu sein? Ansonsten gibt es für jeden Helfer eine tolle Erinnerung in Form eines TrueMetalTag, eines Agentenhutes, des Helfer-Shirts. Mal sehen, was wir noch so aus der Asservatenkammer schmuggeln können.
Sind alle im Orga-Team langjährige Cacher?
Na zumindest in der Haupt-Orga sind alle langjährige Geocacher. Natürlich gibt es auch „Neulinge“ in den einzelnen Bereichen, die aber genau wegen ihrer Unvoreingenommenheit wertvolle Tipps und oder handwerkliches KnowHow geben können.
Wie seid ihr zum Geocaching gekommen?
Oh, ob das hier alle so noch mitteilen können!? Der geofux.bln ist lange Zeit mit anderen cachen gewesen und hat sich dann endlich mal selber angemeldet – aber das wäre ein längere Geschichte für sich (Anmerkung des Bloggers: Können wir in Berlin näher erörtern^^).
Was tut ihr, wenn ihr nicht cacht?
Zunächst haben wir alle Familie und gehen auch alle einem relativ normalen Job nach. Wir sind also Menschen wie Du und Ich und machen mit wenig Zeit, aber viel Lust und Spass diese Orga-Arbeit so nebenher um anderen Geocachern mal einen schönen Tag in Berlin zu ermöglichen.
Wo/wie habt ihr bisher Werbung für dieses Event gemacht?
Na unsere Werbung sollte zumindest in den sozialen Medien nicht untergegangen sein 😉 Ansonsten gab es bereits diverse kleine Werbe-Events, einige Blogbeiträge bundesweit und natürlich gibt es zu unserem Mega auch eine Homepage www.gc-agenten.de und eine Facebookseite nebst Twitteraccount.
Welche Möglichkeiten habe ich, weitere Geocacher von eurem Event zu informieren (Werbematerial, Banner etc.)?
Unseren Will Attend-Banner gibt es im Listing, Visitenkarten kann man gern bei uns anfordern und natürlich dürfen Facebook, Twitter und Website gern verlinkt werden.
Wir freuen uns auf den 18.Mai 2019 und auf viele Besucher der Geocaching-Community von Nah und Fern! Alle sind herzlichst eingeladen zu GC7QQQQ!
Torsten, vielen Dank für die Infos. Wir sehen uns im Mai in Berlin!
Eigentlich wollte ich diesen Beitrag schon vor einer Woche schreiben, denn da lag die Neuauflage von Markus Gründels „Geocaching I – Alles rund um die moderne Schatzsuche“ in meinem Briefkasten. Der Conrad Stein Verlag hat mir ein Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
Wer beim Geocaching nicht einfach nur zu den Koordinaten rennt, sondern auch gelegentlich Listings liest, der stößt früher oder später auf Aussagen wie „bring deinen Gründel mit“ oder „vor Ort kann dir der Gründel helfen“. „Der Gründel“ ist eigentlich Markus Gründel. Da der aber natürlich nicht ständig mit jedem zum Cachen gehen kann, hat er praktischerweise ein Buch geschrieben, für das sich auch die Bezeichnung „der Gründel“ eingebürgert hat.
Dieses Buch ist aktuell in einer neuen Auflage erschienen und wurde mir vom Conrad Stein Verlag netterweise zur Rezension zugeschickt. Vielen Dank dafür! Die Rezension gibt wie üblich meine persönliche Meinung wider und muß nicht zwingend mit der Meinung des Verlags übereinstimmen.
Wie die Nummerierung vermuten läßt, gibt es inzwischen mehr als dieses eine Buch, genaugenommen sind es drei. Das erste Buch, um das es hier geht, wird auch gerne als die „Cacherbibel“ bezeichnet, obwohl eigentlich „Cacherenzyklopädie“ viel passender wäre.
Denn man bekommt alles erklärt, was man als Geocacher wissen muß: Wie finde ich einen Cache, welche Arten gibt es. Unter dem Punkt „Grundlegendes“ wird genau das erklärt und auch Trackables, Souvenirs, Shops und Geocaching-Plattformen kommen nicht zu kurz.
Im zweiten Teil des Buches, der mit „Ausrüstung“ betitelt ist, wird erklärt, was man als Geocacher mitschleppen kann oder was generell einen Platz im Kofferraum des Cachemobils einnehmen sollte. Natürlich wird nicht nur die Grundausstattung erklärt, sondern auch auf die speziellen „Bedürfnisse“ von Wander- oder Klettercaches eingegangen. Was man davon letztendlich wirklich braucht, muß man von Fall zu Fall entscheiden, aber einen guten Ansatz liefert das Büchlein.
Grob ein Drittel des Buches nimmt der Part „Geocaching in der Praxis“ ein, in dem neben dem Umgang mit dem GPS, sowie dem Suchen und Verstecken eines Caches auch die Umwelt nicht zu kurz kommt. Es wird erklärt, welche Gefahren beim Geocaching warten können. Und letztendlich bekommt man auch noch Infos zum GC-Slang, damit man nicht ganz dumm da steht, wenn man Dinge wie „Beim FTF am JAFT mußte ich erst noch warten, bis Muggel den GZ verlassen hatten. TNLNSL, TFTC“ liest 🙂
Auf den restlichen Seiten finden sich die gängisten Verschlüsselungsmethoden. Da das Buch quasi immer dabei sein kann, macht das Sinn und kann unterwegs gut genutzt werden. Auch wenn es am Field Puzzle keinen Handyempfang gibt oder man die passende App nicht installiert hat. Als Bonus gibt es noch eine Seite, die als Ersatzlogzettel fungiert. Ein netter Gag.
Was ist neu?
Was die Themen angeht, eigentlich gar nicht so viel. Das meiste hat sich einfach über die Jahre bewährt, das Buch ist nicht ohne Grund ein Standardwerk. Allerdings wurden alle Informationen auf einen aktuellen Stand gebracht und bspw. neue Cachearten wie Challenges oder Echtzeitcaches angesprochen.
Lohnt der Kauf?
Ein klares „jain“. Wer das Büchlein immer dabei hat, wird sich über eine nicht abgegriffene Ausgabe sicher freuen und wer das Thema Geocaching erst für sich entdeckt hat, sowieso. Es richtet sich zwar eher an Anfänger und wirkliche Geocaching-Profis werden wenig Neues entdecken. Meiner Meinung nach macht das aber nichts, denn man hat viel Wissen komprimiert in einem Buch, das wirklich problemlos in die Beintasche einer Cargohose oder in ein Handschuhfach passt. Wer es also noch nicht besitzt, kann ruhig zuschlagen. Wer eine Ausgabe im Schrank stehen hat und sowieso weiß, wie der Hase beim Geocaching läuft, kann sich das Buch schenken. Oder schenken lassen 🙂
Infos zum Buch
Geocaching I – Alles rund um die moderne Schatzsuche Preis: 12,90 Euro Taschenbuch: 224 Seiten Verlag: Conrad Stein Verlag; Auflage: 7., überarb. (29. Oktober 2018) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3866864817 ISBN-13: 978-3866864818 Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 1,5 x 16,6 cm
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.