#standwithukraine

Wo warst du am 08.07.1990?

Spontan werden die wenigsten mit dem Datum etwas anfangen können: Sonntag, der 8. Juli 1990.

Rom. Stadio Olimpico. Argentinien – Deutschland. IllgnerAugenthalerBuchwald, Kohler, BrehmeBerthold (ab 74. Reuter), Häßler, Matthäus, LittbarskiKlinsmann, Völler.  85. Minute. Foulelfmeter (Sensini an Völler). Brehme. Unten links. Tor! Weltmeister!

Klingelts? Nun ja, ich kann mich eigentlich fast immer noch gut daran erinnern, wo ich die Endspiele verbracht habe.

Auch, wenn man diese WM aus deutscher Sicht lieber vergessen sollte: 1994 (USA) war ich auf Gran Canaria und habe Roberto Baggio nach seinem verschossenen Elfmeter weinen sehen.

1998 (Frankreich) war ich in irgendeinem Biergarten.

2002 (Japan und Südkorea) war ich im Alten Schützenhaus in Stuttgart und danach beim Autokorso dabei.

2006 (Deutschland) lag ich bei einem Bekannten im Pool und habe die zweite Halbzeit Italien gegen Frankreich – entgegen dem ganzen Public-Viewing und größer, schneller, weiter, moderner – im Radio gehört.

Und 1990? Da war ich in der Rockfabrik Ludwigsburg. Im Kino hinten, das es damals noch gab, wurde das Finale übertragen. Ab Anpfiff gab es Freibier (an was man sich so alles erinnert^^). Kurz vor Ende der erste Halbzeit bin ich mit der S-Bahn nach Sommerrain gefahren und habe den Rest inklusive des Elfmetertores und der Roten Karten in der damaligen „Gaststätte Sommerrain“ gesehen.

Um zurück zum Titel dieses Eintrags zu kommen: Wo warst DU am 08.07.1990?

Das iPhone 4

Eigentlich wollte ich nichts drüber bloggen, aber zumindest einen kurzen Überblick über die Funktionen und Neuerungen will ich dann doch geben.

  • Neues Design. Der Alurahmen dient zusätzlich auch als Antenne.
  • Flacher. Höhe 115,2 mm, Breite 58,6 mm. Und nur 9,3 mm dick! Mit 137 g ist es 2 Gramm „schwerer“ als das 3GS.
  • 3,5 Zoll Retina-Display mit 960×640 Pixeln und 326 ppi.
  • 5-Megapixel Kamera für HD-Videos  in 720p mit 30 fps auf der Rückseite mit LED-Blitz. Zweite Kamera auf der Vorderseite. Beide können für Videotelefonie genutzt werden. Diese soll von Haus aus nur über WLAN funktionieren. Ein Jailbreak wird hier aber sicher Abhilfe schaffen, wie schon gestern Abend vermeldet wurde.
  • Besserer Akku: 300 h Standby, 7 Stunden 3G-Telefon, 6 h 3G-Internet, 10 h WLAN, 10 h Video, 40 h Musik.
  • Gyroskop, Beschleunigungssensor, Entfernungssensor, Umgebungslichtsensor, Kompass
  • QuadBand HSDPA/HSUPA (7,2 Mbps down, 5,8 Mbps up), N-WLAN.
  • Mit 16 oder 32 GB, in schwarz oder weiß.

Das iPhone 4 wird in Deutschland wieder exklusiv von der Telekom angeboten, wer es ohne Simlock, Netlock oder ähnlichem Knebel haben will, muß wohl einen Kurzurlaub im europäischen Ausland einplanen.

Die Vorbestellung ist ab 15. Juni 2010 möglich, die Auslieferung beginnt am 24. Juni 2010. In den USA kostet die 16 GB-Version mit Vertrag $199, die 32 GB-Version $299. In Deutschland stehen noch keine Preise fest.

Wem das nicht genug Info ist oder wer bewegte Bilder statt Buchstaben braucht: Hier noch Apples Werbevideo zum iPhone 4.

Zurück in die Zukunft

Nein, dieses Posting hat nichts mit dem gleichnamigen Film oder einer der beiden Fortsetzungen zu tun. Sondern eher mit Vorsehung und Zukunftsvisionen.

Der Kommunikationsriese AT&T hatte vor 17 Jahren, also 1993, eine Werbekampagne namens „You will!“ laufen. Dort wurden Neuerungen gezeigt, die einem AT&T „irgendwann“ nahebringen wird.

Erstaunlich ist, daß und wie genau vieles aus dem Werbefilm zugetroffen ist: GPS-Navigation im Auto, Tablet PCs, drahtlose Kommunikation (okay, faxen ist inzwischen out), automatische Mauterfassung oder Touchscreens.

Nur Videotelefonie hat sich bisher (noch) nicht durchgesetzt.

Man überlege sich: 1993. Das ist ewig her! Ich kriege meinen ersten PC (486 DX2 66 MHz mit 8 MB RAM), Bill Clinton wird Präsident der USA, Bayer 04 Leverkusen gewinnt den DFB-Pokal (ja, die haben echt mal was gewonnen!), der Krieg in Kroatien ist in vollem Gange und der Rhein steigt. Pablo Escobar wird erschossen und Frank Zappa stirbt.

Handys? Fehlanzeige! Internet? Nicht für Normalsterbliche. Und schon gar nicht schnell. Als ich ich 2 Jahre später online gehe, mache ich das über ein 9600 Baud Modem! Und natürlich mit Kabel.

So, nun zum Video:

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Via Kessel.tv