#standwithukraine

Das etwas andere Logbuch

Jeder Autofahrer kennt (und hasst) es: Irgend ein Arschloch hat den Schlüssel ausgepackt und den Lack zerkratzt. Heute Abend waren es kurzfristig drei Arschlöcher. Mit Erlaubnis. Und wir haben es genossen 😀

Das Objekt der Begierde: GC1EDEX. Dieses Fragezeichen kenne ich quasi seit ich mit dem cachen angefangen habe. Am Anfang wußte ich irgendwie nicht so richtig, was das genau sein sollte. Nachdem ich das Listing aber mal richtig gelesen hatte, war klar, daß es tatsächlich ein Auto ist.

Der Owner hat wohl mal ganz in der Nähe gearbeitet, ist dann aber umgezogen. Zwar nur grob 50 Kilometer, aber der Cache war dort nur zu bestimmten Zeiten logbar. Zu Zeiten, an denen ich eher nicht 50 Kilometer weiter nördlich anzutreffen bin.

Gestern Abend kam dann eine Note des Owners rein: Die „Dose“ steht unter folgenden Koordinaten. Und die kamen mir (nicht ohne Grund) bekannt vor. Kein Wunder, sie waren ganz in der Nähe.

Da niemand genau weiß, wie lange man diesen Cache noch loggen kann, fuhr ich mit -WTF- und MoDa gleich mal hin. Nach anfänglichen zögerlichen Minikratzern gings irgendwann dann doch richtig zur Sache.

Wir warteten förmlich darauf, daß einer der Passanten die Polizei rufen würde. Nichts. Einige verstörte Blicke, das wars. Nicht einmal angesprochen wurden wir.

Gut, von Nahem sieht man sehr sehr deutlich, daß es okay ist, dieses Auto zu zerkratzen. Aber von der anderen Straßenseite aus sieht es eben so aus, als ob sich da drei Männer über ein unschuldiges gelbes Auto hermachen.

Nachdem -WTF- nicht ordnungsgemäß geloggt hatte (es fehlte das Datum^^), gibts auch noch ein kleines Video.

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Fazit: Sonntag abends gegen 19 Uhr, mitten im Wohngebiet zu dritt einem Auto wirklich bis aufs Blech den Lack zu zerkratzen interessiert wirklich keine Sau. Wir standen da bestimmt 15 Minuten rum und nicht jeder hat gesehen, daß das Auto schon ziemlich voll war. Keiner, der auch nur ein Wort gesagt hätte.

Weitere 500 Geocaches: 1500 Funde

Nachdem ich bei 500 und bei 1000 Funden gebloggt habe, gibts hier wieder einen kleinen Rückblick über die Geocaches, die mir unter den letzten 500 gut gefallen haben.

Nummer 1500 war übrigens „Die Schwarze Sonne NC“, ein wirklich gelungender, nicht ganz alltäglicher Nachtcache. Es geht um Iron Sky.

Diese Aufstellung ist natürlich absolut nicht sortiert oder gar vollständig. Alle diese Caches blieben mir in irgendeiner Art besonders in Erinnerung.

Komplette GSAK-Datenbank auf dem iPhone

Ich benutze eigentlich von Anfang an auch mein iPhone zum geocachen. Allerdings habe ich auch immer etwas neidisch auf Androidgeräte geschaut. Weniger wegen der Geräte als viel mehr wegen GDAK, einer App, die es erlaubt, seine GSAK-Datenbank auf dem Handy mitzuführen.

Durch Zufall habe ich heute von iGeoKnife erfahren. Das selbe grün (nur eben fürs iPhone): Man schiebt die GSAK-Datenbank auf sein iPhone und hat eine nette App, die Abfragen erlaubt. Offline noch dazu, zumindest, wenns nicht an die Karten geht.

Die Vorgehensweise ist eigentlich recht einfach:

iTunes Synchronisation der GSAK-Datenbank

In iTunes wählt man unter Geräte -> Name des iPhones -> Apps bei „Datenfreigabe“ iGeoKnife aus. Dann gibt man den Pfad zur GSAK-Datenbank an und ab sofort synchronisiert diese mit dem Handy. Von da an kann man unterwegs mal kurz alle PMO-Caches im Umkreis suchen, die Favoritenpunkte bekommen haben und einfacher als D3 sind.

Filter

Der Spaß kostet übrigen 2,99 Euro, ist das meiner Meinung nach aber definitiv wert. Vor allem auch im Hinblick auf GSAK 8 dürfte sich da noch einiges tun.

Die wichtigsten Punkte im Überblick:

* Import von ZIP-Dateien direkt aus Emails. Man kann seine Datenbank also quasi unterwegs pflegen, wenn man sich Pocket Querys zumailen läßt.
* Import von GSAK-Datenbanken aus anderen Apps, bspw. Dropbox.
* Sehr gute Filtermöglichkeiten, wenn auch bspw. (noch) nicht nach Attributen.
* Filtern nach PMO-Caches (Nur GSAK 8 Datenbank)
* Fieldnotes direkt in iGeoKnife loggen.
* Läuft sowohl auf dem iPhone als auch dem iPad. Die iPad-Version nutzt die Größe des Bildschirms aus.

Wenn man von der Googlemap und Spoilerbildern absieht, kann man die volle Funktionalität auch offline nutzen. Wenn man beides irgendwie speichern könnte, wäre das Programm perfekt. Ich bin gespannt, wenn ich das nächste mal im Ausland cachen bin und auf andere SIM-Karten oder Roaminggebühren verzichte.

Ach ja: Getestet habe ich das Programm mit meiner GSAK-Datenbank: Grob 42000 Caches, über 600 MB groß. Probleme: Null.