#standwithukraine

Zehntausend Funde

Signal the Frog is a registered trademark of Groundspeak, Inc. Used with permission.

Nachdem ich bei 500, 1000, 1500, 2000, 2500, 3000, 3500, 4000, 4500, 5000, 5500, 6000, 6500, 7000, 7500, 8000, 8500, 9000 und 9500 Funden gebloggt habe, gibts hier wieder einen kleinen Rückblick über die Geocaches, die mir unter den letzten 500 gut gefallen haben.

Nummer 10000 war übrigens ein Oldie, der aktuell älteste Cache Deutschlands: Medieval View.

Diese Aufstellung ist natürlich absolut nicht sortiert oder gar vollständig. Alle diese Caches blieben mir in irgendeiner Art besonders in Erinnerung.

Offline-Geocaching mit Cachly

Dieser Artikel hat mehrere Gründe: Zum Einen wird die „alte“ Groundspeak App in grob 3 Wochen eingestellt und dann nicht mehr funktionieren. Viele Cacher werden also eine Alternative suchen (müssen). Zum Anderen wird die App meiner Wahl – iGeoKnife – nicht mehr weiterentwickelt und ich habe mich nach anderen Möglichkeiten umgeschaut.

Meine Wahl fiel schnell auf Cachly. Aber aber, es gibt doch Looking4Cache? Ja, gibt es, habe ich auch schon verwendet, ist mir aber nicht intuitiv genug und an manchen Stellen einfach unverständlich, sorry.

Cachly?
Cachly ist im Prinzip das, was die neue Groundspeak App hätte werden sollen. Intuitiv, funktional, mit modernem Design. Die App gibt es aktuell nur für iOS und sie kostet 4,99 Euro. Sie wird regelmäßig weiterentwickelt und der Entwickler ist sehr offen für Wünsche und

Funktionen von Cachly
Cachly verwendet die Geocaching-Live-API. Die Anmeldung erfolgt mit dem GC-Konto, wodurch man Zugriff auf Geocaching.com-Bookmarks, Pocket Queries usw. hat. Des Weiteren bietet die App verschiedene Online- und Offline-Karten, Offline-Listen, Im- und Export von GPX-Dateien, die Möglichkeit, Field Notes anzulegen, DNFs anzuzeigen und vieles mehr. Durch die Beschränkung der Live-API für Basic Member (maximal drei komplette Cachebeschreibungen innerhalb von 24 Stunden) macht die App eigentlich nur für Premium Member wirklich Sinn.

Hilfe! Ich bin offline!
Was mich an iGeoKnife immer etwas gestört hat, war, daß ich immer online sein mußte. Klar, die Daten ansich waren natürlich offline, weil ja direkt auf eine GSAK-Datenbank zugegriffen wird. Aber wenn ich kein Netz hatte, folgte ich eben nur einem Pfeil und keiner Karte. Dazu kommt, daß ich zwar innerhalb der EU quasi immer online sein kann, außerhalb kostet es aber zusätzlich. Jetzt steht eine Reise an, die mich unter anderem in die Ukraine führen wird. Da ich nicht weiß, wie es dort überhaupt mit Mobilfunkempfang aussehen wird und ich sowieso nur 100 MB am Tag haben werde, habe ich entschieden, mich für alle Eventualitäten zu rüsten. Das heißt: Offlinecachen!

Erstellung von Offline-Listen
In Cachly können mit wenigen Klicks Geocaches in Offline-Listen heruntergeladen werden. Beim Download könnt ihr auswählen, ob das Listing komplett oder verkürzt heruntergeladen werden soll. Bilder können ebenfalls offline gespeichert werden.

Ich starte in diesem Fall mit einer (Online-)Suche, indem ich ins Suchfeld „Kiew“ eingebe. Alle anderen Filtereinstellungen sind erst einmal unwichtig, da ich generell alle Caches haben will. Geht es beispielsweise nur um Caches einer bestimmten Art oder mit vielen Favoritenpunkten, kann die Suche natürlich angepasst werden. Das Ergebnis wird nun wahlweise auf der Karte oder als Liste angezeigt.

Über den Punkt „Offline“ unten in der App gelange ich zur Verwaltung der Offline-Listen. Oben rechts kann ich über das Plus-Zeichen eine neue Liste anlegen und mit einem Namen versehen.

Zurück unter dem Punkt „Live“ sehe ich wieder die 50 über die Suche gefundenen Caches. Wenn ich nun oben links auf die drei Punkte drücke, öffnet sich ein Menü, das mir „In Offline-Liste speichern“ und „GPX exportieren“ anbietet. Die Exportmöglichkeit interessiert mich nicht, ich will die Caches ja in meiner Kiew-Liste speichern. Nach einer Rückfrage, „Alle Caches“, „Sichtbare Caches“ oder „Caches markieren“, komme ich zur Auswahl der Liste. „Alle Caches“ übernimmt alle 50 Caches, „Sichtbare Caches“ alle, die aktuell auf der Karte angezeigt werden, und „Caches markieren“ scheint eine Fehlübersetzung zu sein. Wählt man diesen Punkt aus, landen alle Dosen auf der Liste, die vorab markiert wurden.

Bevor die Caches entgültig der Liste hinzugefügt werden, muß noch geklärt werden, ob minimale Daten (GC-Code, Cachename, Status, Koordinaten, Cachetyp, Größe, D/T-Wertung, Favoritenpunkte, GUID, Cache ID, Owner Name und ID, Versteckt von, Versteckdatum, URL) ausreichen, oder ob man zwingend ein komplettes Listing und letzte Logs benötigt. Außerdem kann man auswählen, ob man Bilder abspeichern will oder nicht.

Danach läßt man Cachly arbeiten und schon hat man alle gewünschten Daten offline auf dem Handy.

Download von Offline-Karten
Die Daten sind jetzt auch offline auf dem Handy verfügbar. Fehlt aber noch das benötigte Kartenmaterial. Cachly bietet hier OpenStreetMap Vektorkarten an. Welche Karte das genau ist, weiß ich nicht. Die Karten sind aber detailreich und bauen sich schnell auf.

Der Download und generell die Auswahl der verwendeten Karte befindet sich hinter dem linken der drei Icons unten rechts auf der Karte. Der Rest sollte selbsterklärende sein: „Offline-Karten herunterladen“, Kontinent auswählen, Land auswählen, Karte auswählen, downloaden. Ist der Download beendet und die Karte auf dem Handy installiert, kann sie unter „Offline-Karten“ ausgewählt werden.

Kurz vor Abreise: Updaten!
Da die Karte nicht jeden Tag geändert wird, kann man sich dort ein Update normalerweise schenken.

Wie wir alle wissen, werden Caches allerdings ständig angepasst und verändert. Um die Chance auf DNFs so gering wie möglich zu halten, empfiehlt es sich daher, die Caches auf der Liste noch einmal zu aktualisieren.

Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, auch wirklich alle Dosen dabei zu haben, exportiert zusätzlich noch einmal eine neue Suche in die Liste. Wer weiß, vielleicht ist ja noch ein FTF drin?

Fazit
Offline-Cachen funktioniert mit Cachly tadellos. Ich persönlich muss mich zwar ziemlich umgewöhnen, da ich es gewöhnt bin, 1. Tausende Caches immer dabei zu haben und 2. eine Satellitenkarte zu verwenden. Aber alles in Allem ist diese App genau das, was man braucht, um sinnvoll cachen gehen zu können.

Was ich bei den Offline-Karten zu kritisieren habe (und auch schon beim Entwickler angesprochen habe) ist, daß man bei einer Fahrt durch mehrere Länder nicht mehrere Karten auswählen kann. Aktuell muß man an der Grenze die Offline-Karte von Hand wechseln. Nicht tragisch, aber im Vergleich zu anderen Punkten in der App einfach nicht komfortabel.

Geosticker – Logaufkleber

Geosticker

Vor einigen Tagen erhielt ich eine Email vom TFTC-Shop. Ja, gut, das wird Werbung sein, schließlich hatte ich dort schon einmal bestellt. Kurz überflogen, nein, keine Werbung, sondern das Angebot eines Produkttests. Es ging um „Geosticker“. Rein vom Namen dachte ich sofort richtigerweise an Aufkleber zum Loggen.

Wir alle kennen das: Wir gehen cachen, suchen, finden und wollen loggen. Wir schlagen das Logbuch auf und greifen nach dem Stift. Verdammt! Wo ist der Stift?

Mir, der normalerweise immer einen Stift dabei hat, ist das letztens auch passiert. Klar, ich habe auch einen Stempel, aber der liegt entweder daheim oder im Auto. Ja, ich weiß, da liegt er gut.

Der TFTC-Shop gab mir netterweise die Möglichkeit, die Geosticker gratis zu testen. Vielen Dank dafür! Der Test gibt wie üblich meine persönliche Meinung wider und muß nicht zwingend mit der Meinung des Shops übereinstimmen.

Sie wollen, daß ich Ihr Produkt hier in meinem Blog bespreche? Die Voraussetzungen finden Sie hier.

Quasi als Backup habe ich mir angewöhnt, immer ein paar Aufkleber im Geldbeutel zu haben. Den habe ich immer dabei und sie nehmen dort auch keinen Platz weg.

Etiketten

Bisher habe ich dafür immer Herma 4333 Etiketten verwendet und die Aufkleber selbst ausgedruckt. Das hat den Vorteil, daß man für jede größere Tour mal eben schnell einen Bogen (189 Aufkleber) drucken kann, dessen Kosten sich in Grenzen halten. Und: Diese Etiketten passen mit einer Größe von 25,4 x 10 mm ziemlich genau in ein Logfeld eines Micros. Schließlich will man ja nicht mehr Platz in Anspruch nehmen, als man sollte!

Doch kommen wir zu den Geostickern. Der Shop preist sie als hip, innovativ und zeitsparend an. Während man sich über die ersten beiden Adjektive sicherlich streiten kann, spart man mit Aufklebern natürlich immer Zeit. Klar kann man geteilter Meinung sein, ob man überhaupt Aufkleber, Stempel oder nur eine bestimmte Art Stifte zum Loggen verwenden sollte, aber darum geht es hier nicht.

Ich bin den kompletten Erstell- und Bestellvorgang einmal durchgegangen. Unter https://tftc-shop.de/geosticker/ werden die Vorteile der Sticker noch einmal aufgezeigt, bevor es mit der Auswahl einer Vorlage los geht.

Aktuell kann man aus 11 mehr oder weniger passenden Vorlagen wählen. Die zwölfte ist leer und erlaubt im Rahmen der Möglichkeiten eine komplett freie Gestaltung. Das bedeutet in diesem Fall, daß man Text, vorhandene Grafiken und eigene Grafiken verwenden kann. Der Text läßt sich in grob 80 verschiedenen Schriftarten formatieren, frei positionieren, drehen und auch mit einem Rahmen versehen. Vorhandene Cliparts beschränken sich auf einige wenige Geocaching-Symbole sowie Hintergründe und Tiere. Eigene Grafiken bis zu einer Größe von 10 MB können hochgeladen und direkt verwendet werden.

Gut finde ich hier, daß ähnlich wie bei Photoshop mit Ebenen gearbeitet wird. So landet ein Hintergrund dann auch wirklich weiter hinten.

Hat man sein Design fertig, kann man das Ganze speichern und erhält eine URL, über die es später wieder aufgerufen werden kann. Nach der Auswahl der Anzahl (zwischen 160 und 1600, jeweils durch 160 teilbar) gehts ans Bezahlen und das war’s. Kostenpunkt ist übrigens ab 6,40 Euro pro 160 Stück. Dieser Preis geht auf 5,80 Euro runter, wenn 1600 bestellt werden. Also zwischen 3,5 und 4 Cent pro Aufkleber.

Der Rest ging rasend schnell: Nach wenigen Tagen (es lag ein Wochenende dazwischen, aber ich bin mir ziemlich sicher, daß ich nach Bestellung am Freitag am Montag oder Dienstag Post bekam) erreichte mich ein Satz meiner Geosticker.

Fertige Geosticker

Sie sehen gut aus und werden in nächster Zeit in einigen Logbüchern verteilt. Im Gegensatz zu selbst gedruckten Aufklebern sind sie auf jeden Fall hochwertiger und wahrscheinlich auch witterungsbeständiger.

Allerdings: Die Geosticker sind wesentlich größer als die oben angesprochenen Etiketten, 40×15 mm um genau zu sein. Damit fallen Micros tendenziell raus. Für Powertrails, bei denen man mal 150 oder 200 Aufkleber auf einen Schlag verbraucht, sind sie in meinen Augen sowieso zu teuer. Da ich mich im Aufkleber-Business nicht wirklich auskenne, habe ich stichprobenartig mehrere Webseiten von Aufkleberdruckern angeschaut und kam auf wesentlich höhere Preise.

Fazit: Wer also Aufkleber zum Loggen von richtigen Logbüchern benötigt, der erhält hier gute Qualität und schnelle Lieferung.

Eintrittspreise bei Megaevents

Nachdem der Eintrittspreis des Let’s Zeppelin-Megas in Friedrichshafen in den letzten Tagen einiges an Wellen geschlagen hat, vergleiche ich hier mal die Eintrittspreise der von mir besuchten Mega- und Gigaevents.

Sind 14 Euro tatsächlich (zu) teuer für ein Event dieser Größe? Klar, der geneigte Cacher wohnt im Normalfall nicht in der Nähe des Eventgeländes, sondern hat Kosten für Anfahrt, Unterkunft und Verpflegung. Das Killerargument ist dann immer „dann kommts auf X Euro auch nicht mehr an“. Für mich und viele andere mag das stimmen. Ich habe aber auch schon Cacher gesehen, die nach Xanten gefahren sind, um ein Gigaevent loggen zu können, den Eintrittspreis aber sparen wollten und nur 2 Minuten zum loggen vor Ort waren. Kann man machen.

Die folgende Auflistung ist natürlich nicht vollständig und berücksichtigt nur Events, die ich besucht habe. Wer hier ganz genaue Zahlen will, soll sich die Arbeit machen, ich wollte nur mal grob wissen, wie die Eintrittspreise in den letzten Jahren aussahen und ob sich da ein Trend zu „immer teurer“ abzeichnet.

JahrGiga/MegaNamePreis (Euro)
2017MegaProject Let’s Zeppelin 201714,00
2017MegaMaije im Saarland9,00
2016Mega4ème Event Forteresse0,00
2016MegaGeoJaanipäev Estonia 201610,00
2016MegaCachen im grünen Herzen 201612,00
2015MegaEvent am See 2015 / Event at the Lake 20150,00
2015MegaRed Lion meets Signal6,00
2015MegaEvent im Schnee / Event in the Snow0,00
2014MegaGeocoinfest Europe 2014 Ulm6,00
2014MegaEvent am See / Event at the Lake0,00
2014MegaBig Äppel7,50
2013MegaGEOCOINFEST EUROPE 2013 – Prague6,00
2013MegaPRORA 201310,00
2012MegaPROJECT: GeoGames10,00
2011MegaLost in MV15,00
2011MegaFORTsetzung: – Die DOSENFISCHER10,00
2016GigaProject Glück Auf 201611,90
2015GigaProject GeoXantike10,00
2015GigaMainz Gutenberg 201512,00
2014GigaProject MUNICH2014 – Mia san Giga!8,00

Ein Megaevent kostet demnach durchschnittlich 7,21 Euro Eintritt für einen Erwachsenen, wobei es immer noch Megas gibt, die keinen Eintritt verlagen. Rechnet man die nicht mit ein, kommt man auf 9,62 Euro, was in etwa dem entspricht, was ich erwartet hatte. Um die 10 Euro hat sich der Preis eingependelt, mit einigen wenigen Ausreißern nach oben und auch nach unten.

Bei Gigaevents sieht das Ganze etwas anders aus. Hier kostet das Ticket durchschnittlich 10,47 Euro und ist damit etwas teurer als bei einem Megaevent. Allerdings hatten 3 der bisherigen 4 Gigas auch den Project-Status. Keine Ahnung, ob der Auswirkungen auf irgendetwas hat, das von Anfang an finanziell berücksichtigt werden muss.

Fazit: 14 Euro Eintritt für ein Megaevent sind klar am oberen Limit, das ich persönlich mit 15 Euro ansetzen würde. Das deckt sich auch mit dem, was bei einer Umfrage von JR im Juni 2010 – also vor allen oben erwähnten Events – rauskam. Ob diese 14 Euro zu teuer für das Gebotene sind, wird man aber erst nach dem Event wissen.