#standwithukraine

Urheberrechtsschutz in der Musikindustrie – Reaktionen

Nachdem ich schon über Jochens Dissertation berichtet hatte, scheint das Thema langsam aber sicher auch die „Großen“ zu interessieren: Heise (TP) und Golem haben etwas darüber geschrieben.

Aber nicht nur das: Auch unzählige Weblogs scheinen sich dafür zu interessieren:

Und **Trommelwirbel** Sogar der Schockwellenreiter!

Mal schauen, was da noch nachkommt.

Zinedine Zidane ist zurück!

Thierry Henry hält ihn für den Retter in der Not. Ich halte ihn einfach nur für einen der perfektesten Fußballer aller Zeiten: Zinedine Zidane. Nachdem er am 12. August 2004 seinen Rücktritt aus der französischen Nationalmannschaft erklärt hatte, verlor die Fußballwelt einen ruhigen Star, der immer für eine Überraschung gut war. Man denke nur an die 2 Tore gegen England.

Jetzt ist er zurück! Ich bin mal gespannt, was ich am Wochenende in Paris von der „Zizoumania“ mitbekomme. Die Welt bekommt einen begnadeten Fußballer zurück und Frankreich einen Heilsbringer. Wir werden sehen, ob das so hinhaut.

Mein Leon gibt Gas

Eigentlich ist die Überschrift ja falsch. Mein Seat Leon gibt kein Gas. Er schluckt es. Heute Mittag habe ich nämlich meine Autole aus Reutlingen abgeholt, wo Auto Hafemann am Motor gebastelt hat und mein Ersatzrad durch einen 77-Liter-Stahltank ersetzt hat. Ab sofort also Autogas. 62 ct der Liter.

Für alle Technikfreaks und Umbauwilligen:
Die Anlage ist von BRC, Verdampferdruckminderer „Genius G 1200“, Steuergerät „Sequent 24“. Der Tank (77 l) kommt von Stako.

Gekostet hat der ganze Spaß 2300 Euro, die ich aber recht schnell wieder drin haben dürfte. Fotos folgen.

Urheberrechtsschutz in der Musikindustrie

Mein bester Kumpel hat seine Dissertation fertig. Da ich denke, daß das Thema einige Leute interessieren würde, hier mal die Kurzinhaltsangabe:

Die Musikindustrie befindet sich nach Jahren stetigen Wachstums derzeit
in einer schweren Krise. Gemäß deren Interessenvertretern sind hierfür
überwiegend unautorisierte Kopien verantwortlich. Die Musikindustrie
fordert daher eine Verschärfung des Urheberrechtsschutzes. Eine solche
Verschärfung wird allerdings auch kritisch gesehen, da mit ihr
gleichzeitig eine Stärkung der Monopolmacht der Rechteinhaber
einhergeht. Im Zentrum des Interesses steht damit die Frage nach dem
wohlfahrtsoptimalen Niveau des Urheberrechtsschutzes. Zu diesem
Themenkomplex existiert bereits eine Reihe von Modellansätzen. Diese
sind jedoch nur begrenzt geeignet, die o. g. Frage in bezug auf
Tonträger zu beantworten, da sie die Existenz von Netzeffekten, und
damit ein zentrales Charakteristikum des Gutes Musik, vernachlässigen.

Ziel dieser Arbeit ist es daher, ein ökonomisches Modell des
Urheberrechtsschutzes bei Tonträgern zu entwickeln, das Netzeffekte in
die Analyse mit einbezieht. Mit dessen Hilfe soll die Frage beantwortet
werden, ob und inwieweit eine Verschärfung des Urheberrechtsschutzes
bei Tonträgern gesamtgesellschaftlich wünschenswert ist. Daneben werden
in der Arbeit die theoretischen Grundlagen der ökonomischen Analyse des
Urheberrechtsschutzes erörtert und der derzeitige Stand der Forschung
auf diesem Gebiet umfassend dargestellt. Um einen tieferen Einblick in
die derzeitige Krise zu gewinnen, wird zudem die Struktur der
Musikindustrie eingehend analysiert. Darüber hinaus werden auch das
technische Umfeld und die rechtlichen Rahmenbedingungen der
Musikindustrie untersucht.

Die Ergebnisse der Arbeit machen deutlich, daß Zweifel
angebracht sind, ob sich eine Verschärfung des Urheberrechtsschutzes
langfristig als ein probates Mittel zur Überwindung der derzeitigen
Krise der Musikindustrie eignet. Hierzu scheint vielmehr die
Entwicklung neuer Strategien seitens der Tonträgerhersteller
vielversprechender zu sein.

Zu bekommen ist das Buch bei Amazon oder direkt beim Eul Verlag.

Update: Die Telepolis hat auch einen Artikel zu diesem Thema und zu dem Buch.
Und noch ein Update: Auf Golem ists jetzt auch.