#standwithukraine

Da hat man sie bei den Eiern…

…und drückt nicht zu. Ich komme gerade ausm Stadion. Das Pack aus München war zu Gast. Ich war wirklich gespannt, wie das Spiel so wird, weil so ziemlich jeder gelabert hat, daß es eine Klartsche gibt. Ich hatte mal 2:1 für uns getippt.

Wenn man die bisherigen Spiele des VfB gesehen hat, konnte es eigentlich nur besser werden. Wurde es! Es war ein richtig gutes Spiel! Der VfB war sehr aktiv und den Bayern sogar etwas überlegen. Ab der 42. Minute dann auch was die Anzahl der Spieler anging: Deisler sah eine verdiente (die Bayern verdienen das immer 😉 ) rote Karte nach einer Tätlichkeit gegen Magnin.

Gut, man kennt die Bayern und ihr Glück. Ich dachte eigentlich, daß das Pack noch irgendwie 4 Elfer bekommt oder so, aber nix da. Der VfB jetzt klar überlegen, nur ab und zu durch Fehlpässe vom schwachen Hitzelsperger gestört. Aber, siehe oben, zugedrückt wurde eben nicht. Sprich: Das Runde wollte ums Verrecken nicht ins Eckige. Soldo hatte 2 gute Chancen, auch der gute Tiffert. Das wars dann.

Ich sagte nach dem Spiel dann noch, daß die Bayernfans sicher mit Gelaber wie „Wir haben ja nicht sonderlich gut gespielt, ihr wart niemals besser. Außerdem hatten wir einen Mann weniger auf dem Feld“ ankommen würden. Und siehe da, das erste, was ich beim rauslaufen hörte war „Wir waren heute nicht gut, wenn wir normal spielen, machen wir den VfB nieder“. Blabla, kann das Pack nicht mal einsehen, daß andere Mannschaften mal besser sind?

Kino: Merry Christmas

Ich blätter gestern Mittag in der Zeitung mit den großen Buchstaben eines Kollegen und komme (ohne es zu merken) auf die Seite mit den Filmen, die grad neu im Kino anlaufen. Da war ein Bericht und Bilder über einen Film, der im Ersten Weltkrieg an der Front spielt: Merry Christmas.

Bei genauerem Hinsehen entpuppte sich das Ganze als Film zum wirklich guten Buch „Der kleine Frieden im Großen Krieg„. WOW! Das war eins der Bücher, die ich zu gerne mal verfilmt gesehen hätte. Und, nachdem das UEFA-Cup Spiel nur bis grob 19 Uhr ging, wollte ich mir den Film spontan um 19:45 anschauen.

Irgendwie waren wir dann erst um 20 Uhr im Kino. Auf die Frage, ob der Film schon angefangen hätte, hieß es „Nee, da läuft noch 10 Minuten Werbung“. Hallo? Ich zahl 7 Euro fürs Kino und krieg 25 Minuten Werbung? Schon frech. Na ja, immerhin mußten wir uns die „Raubkopierer sind Verbrecher“ Werbung nicht antun.

Der Film ansich war sehr gut. Und irgendwie doch nicht. Von der Szenerie super gemacht, die Gräben, die Uniformen usw., super. Aber die Story… Eigentlich ja 2 Storys. Einmal die „richtige“, nämlich die Begebenheiten an Weihnachten 1914, den Weihnachtsfrieden, die ich sehr gelungen fand. Sogar an das Fußballspiel hat man gedacht.

Dann die zweite Geschichte um die beiden Hauptdarsteller Benno Führmann und Diane Krüger. Teilweise sehr an den Haaren herbeigezogen und absolut unpassend zum Rest. Da rennt eine feine Dame im Pelz durch die Gräben, ja, genau. Übertrieben, sinnlos und wohl der verzweifelte Versuch, in einen guten (Anti-) Kriegsfilm etwas Herzschmerz, Erotik und Romantik zu bringen. Schade nur, daß das in einen solchen Film nicht reingehört.

Alles in Allem hat sichs gelohnt. Trotzdem die Vorwarnung und auf jeden Fall der Verweis auf das Buch.

Spezielle unser

Das offizielle Chef-Spezielle-Gebet:

Spezielle unser
die du schwimmst in Schaschlik-Sauce,
geheiligt werde der Chef
Dein Ketchup komme,
und auch Mayo geschehe,
mit viel scharf
und auch mit Zwiebeln.
Führe uns nicht in Versuchung
sondern erlöse uns von dem Döner
denn Dein ist die Wurst
und das Currypulver
und die Soß‘
in Ewigkeit

Maaahlzeit!

Danke an Frank 😉