#standwithukraine

Eine Lanze für Kevin Kuranyi

Es mag etwas ungewohnt sein, daß ich mich zu Spielern anderer Mannschaften äußere. Erst recht, wenn sie mal beim VfB gespielt haben. Und einen unrühmlichen Abgang hatten.

Aber gut, man muß manchmal auch über seinen Schatten springen können. Damit meine ich nicht nur mich, sondern auch und vor allem den lieben Herrn Löw.

Kevin Kuranyi hat ein Länderspiel, bei dem er nur auf der Tribüne saß, vorzeitig verlassen. Ja, das wars. Nichts weiter. Er hat weder jemanden umgebracht, noch den Bundestrainer geschlagen.

Wenn man so will: Er hat seinen Arbeitsplatz vorzeitig und unerlaubt verlassen. Dafür kann man ihn bestrafen, okay. Die DFB-Oberen kommen dann ja wieder mit dem Geheule von wegen „Schlechtes Vorbild für Kinder“ an. Also bestraft man den Spieler von mir aus.

Die Strafe: Nie mehr ein Länderspiel unter Jogi Löw. Da hat der liebe Herr Löw ganz ganz hart durchgegriffen. Damals war das nicht wirklich schlimm. Kuranyi war außer Form und alles, aber keine Verstärkung für die Nationalmannschaft. Und aus welchen Gründen Stürmer, die nicht treffen, nicht für die Nationalmannschaft nominiert werden, ist ja relativ egal.

Jetzt sieht die Situation anders aus: Die ach so tollen Nationalstürmer krebsen unter „ferner liefen“ in der Torjägertabelle rum.

Gomez ist mit 10 Toren noch der Beste, Cacau hat 8. Aber die beiden sind ja nicht die Stammkräfte. Bei denen siehts sehr sehr schlecht aus: Klose hat gerade mal 2 mickrige Törchen in 21 Spielen geschossen! Z-W-E-I! Lukas Podolski genauso, nur daß der 2 Spiele mehr brauchte!  Z-W-E-I! Hallo? Zwei verfluchte Tore schoß ein Gerd Müller ja fast pro Spiel!

Fakt ist: Die Herren Nationalstürmer treffen nicht. Und es wird, zumindest angeblich, nach Leistung aufgestellt. Wäre das so, würde der Sturm der deutschen Nationalmannschaft ganz anders aussehen. Und zwar so: Kevin Kuranyi zusammen mit Stefan Kießling. Warum? Ganz einfach, lassen wir die nackten Zahlen sprechen: Jeweils 18 Tore.

Jeder, der auch nur ansatzweise Zahlen verstehen kann, rafft doch, daß Joachim Löw nicht an diesen beiden Spielern vorbeikommen KANN. Es geht nicht anders. Außer natürlich, der Bundesjogi will sich in Zukunft über knappe 1:0 Siege gegen Liechtenstein freuen.

Nicht, daß das hier jemand falsch versteht: Das hier ist pro Kuranyi und Kießling. Aber nicht contra Klose und Podolski. Wenn die wieder ihre Form gefunden haben, sollen sie genauso eine Chance bekommen.

Daher mein Appell: Lieber Jogi Löw, spring über deinen Schatten. Begnadige Kevin Kuranyi. Er hat seinen Fehler eingesehen, er hat sich entschuldigt. Alles andere ist reines Bundestrainer-Ego.

Fang endlich an, die deutsche Nationalmannschaft so aufzustellen, daß wir im Sommer Weltmeister werden können! ICH will das nämlich. Und wenn du mal nett nachfragst, sehen das die Herren beim DFB sicher ähnlich.

Ein Regenbogen

Regenbogen

Da will man kurz zum Auto, schaut raus, sieht den Regenbogen, nimmt die Kamera, knipst. Wieder zurück, habe ich aus 5 Fotos dieses hier gebaut. Alle unbearbeitet, das Endergebnis auch. Deshalb sieht man auch die Regentropfen.

Erst nach dem Hochladen auf Flickr habe ich gesehen, wie der Regenbogen sein Inneres quasi beleuchtet.

Stan Ridgway – „Camouflage“ – Freitagsvideo 02.04.2010

Schade, daß das Lied wohl nur noch relativ wenige kennen. Obwohl Stan Ridgway 1986 damit auf Platz 8 der deutschen Charts war.

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Ade Cacau!

Sieben lange Jahre lang war er beim VfB: Jeronimo Maria Barreto Claudemir da Silva, genannt Cacau, Kaba oder Helmut.

Mal gut gespielt, mal weniger gut, aber er hat sich immer den Arsch aufgerissen. Als Vorbereiter, als unermütlicher Arbeiter. Ohne ihn wäre ein Mario Gomez nur halb so erfolgreich gewesen. Jetzt geht er. Wohin, wird sich noch zeigen.

Und warum? Entweder, weil er nicht genug bekommen kann. Oder, weil er zu einem besseren Verein wechselt. Ersteres wäre verdammt schade, weil es seinen Ruf beim VfB verschlechtern würde. Er, der nette junge Mann von nebenan, denkt nur ans Geld. Zweiteres würde einen Wechsel innerhalb der Bundesliga ausschließen.

Trotz allem: Danke für 7 Jahre VfB Stuttgart, Helmut! Obrigado por 7 anos VfB Stuttgart, Cacau!