#standwithukraine

Ein Wochenende in der Ukraine

Vor einigen Tagen war ich für ein langes Wochenende mit einer Reisegruppe in der Ukraine. Ursprünglich sollte das eine gemütliche Reise rund um meinen Geburtstag 2020 werden, aber wie üblich hat das Virus eine Umplanung nötig gemacht.

Eigentlich wollte ich gar nicht groß drüber schreiben. Im Endeffekt habe ich dann aber aus einigen meiner Fotos ein Video gebastelt. Die Auswahl verstehen an einigen wenigen Stellen wahrscheinlich nur Mitreisende, nur vorenthalten wollte ich das Video niemandem.

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Besucht wurden neben Kiew natürlich auch die Zone mit Tschornobyl und Prypjat, wo mir spätestens beim Durchsehen der Fotos einige Änderungen im Vergleich zu 2017 aufgefallen sind.

Das Wochenende war ziemlich intensiv, aber wir haben einiges von der Stadt gesehen, gut gegessen und doch auch noch ein wenig entspannt. Kiew ist auf jeden Fall immer eine Reise wert, egal, ob man jetzt „nur“ die Stadt anschauen will oder die Zone besuchen will. Caches hat es mehr als genug, auch wenn die Qualität bzw. die Wartung nicht immer super ist. Man kommt aber auch als Geocacher auf jeden Fall auf seine Kosten.

Übrigens: Tschornobyl (Чорнобиль) ist der ukrainische Name des russischen Tschernobyl (Чернобыль). Man will sich so von der Sowjetunion bzw. der russischen Schreibweise abgrenzen und transliteriert Ortsnamen grundsätzlich aus dem Ukrainischen. Am deutlichsten wird das im Englischen bei der Schreibweise Kyiv statt Kiev, auf die die Ukraine sehr großen Wert legt. Kiew bleibt allerdings (erst einmal), es gibt aber wohl Überlegungen, Kyjiw zu verwenden. Witzigerweise heißt Prypjat auf Deutsch schon immer so, auf Englisch wurde bisher Pripyat statt Prypiat (ja, i und y werden einfach vertauscht…) geschrieben.

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