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My Name is Johnny Cash – Kino: Walk the Line

Heute war mal wieder Kino angesagt. Nachdem ich gerade sowieso ganz gerne Musik von Johnny Cash höre, stand „Walk the Line“ auf dem Programm.

Was ist nur aus dem Kino geworden… Man bezahlt teuer dafür, daß man sich 30 Minuten (!) dümmliche Werbung antun darf, um dann mal wieder mitzukriegen, daß Raubkopierer ja Verbrecher sind und sowieso alle an die Wand gehören. Hallo? Ich hatte kurz davor 6,50 für ne Karte hingelegt, das waren mal 13 Mark. Da erwarte ich eigentlich nen Film. Und nur den Film. Von mir aus davor 10 Minuten Werbung, aber ne halbe Stunde? Und dann wundern die sich, daß es Menschen gibt, die sich die Filme lieber saugen und werbefrei anschauen?

Liebe Filmindustrie: Bringt einfach Qualität zu gescheiten Preisen und ihr werdet sehen, die Kinos füllen sich wieder. Das Kino heute war nicht mal halb voll. Und das am ersten Tag. Bei einem Film, der 5 Oscar Nominierungen und 3 Golden Globes bekommen hat. Ich hatte eigentlich erwartet, daß mehr Zuschauer im Alter meines Vaters und vor allem ein paar Rockabillys da sein würden.

Aber gut, kommen wir zum Film. Die Verfilmung eines Teils von Johnny Cashs Leben. Neuerdings nennt man sowas Biopic.
Anyway, ich war gespannt, wie sich die Hauptdarsteller schlagen. Immerhin haben sie selbst gesungen. Kein Playbackkram des „Original“ Johnny Cash. Beide sangen nicht einfach nur nach, sondern interpretierten die Lieder wie sie wollten und machen die Sache dadurch sehr authentisch. Playback kann schließlich jeder.

Der Film beginnt vor dem legendären Auftritt 1968 im Folsom State Prison, als Cash quasi sein Leben noch einmal an sich vorbei ziehen läßt. Darin gehts hauptsächlich um seine Beziehung zu June Carter, Drogen und Musik. Viel Musik, gute Musik. Mit „Gastauftritten“ von Größen wie Elvis oder Jerry Lee Lewis, die (meiner Meinung nach bewußt) nicht perfekt und „original“ gespielt sind, aber das auch nicht sein müssen. Bevor „Walk the Line“ endet, gibts noch eine kleine Anekdote aus dem Folsom Konzert, in dem man sich wieder befindet, nachdem der eigentliche Filminhalt erzählt wurde.

Der Film hat Überlänge, geht grob 135 Minuten, ist zwar lang, hat aber keine Längen. Ich kann ihn nur empfehlen. Irgendwie habe ich das Glück, daß, wenn ich mal ins Kino gehe, ich meistens die Kracher (z.B. „Das Wunder von Bern“, „Der Untergang„) erwische 😉

Ich scheine jedenfalls nicht der einzige zu sein, dem der Film wirklich gut gefallen hat.

Bornhöfts fröhliche Bundesligaverarsche

Man drückt, man hat Chancen, man ist klar besser. Und verliert trotzdem. Wie passiert sowas?

Faktor 1 ist natürlich Pech. So wie bei Tomassons Lupfer an die Latte. Sowas passiert.

Faktor 2 ist schlimm. Sehr schlimm. Ich mache Schiri Gagelmann nicht mal einen Vorwurf. Aber was sich sein Assistent David Bornhöft geleistet hat, das darf nicht passieren. Dafür muß er gesperrt werden und am besten nie mehr mit ner Fahne rumrennen dürfen! Wenn man keine Ahnung hat, was Abseits ist, dann sollte man Hallenhalma spielen und keinem Bundesligaschiri assistieren!

Fazit: Ein geklautes Tor, null Punkte und hoffentlich ein Linienrichter, der NIE mehr in ein Stadion darf! Ja, Bornhöft, du bist gemeint!

Winter ohne Ende

Jetzt haben wir seit Wochen eigentlich nur noch Kälte. Jeden Morgen mindestens -5°C, meistens allerdings sinkt das Quecksilber eher Richtung -10°C. Ohne Enteiser ist man aufgeschmissen. Okay, man könnte noch kratzen, aber wer will das schon? 😉

Heute Morgen war alles anders. Schnee! Zwar „nur“ um die 3 cm, aber ausreichend. Schnee ist angenehmer als Eis, Schnee macht irgendwie auch Spaß. Wenn er liegen bleibt, wenn er weiß bleibt und wenn er nicht zu dreckigem Schneematsch wird. Was natürlich nicht wirklich angenehm war, ist, daß sich unter der Schneedecke auf den Straßen Eisplatten befanden. ABS und ASR hatten jedenfalls mehr als genug zu tun.

Ein weiterer Nachteil von Schnee: Die Leute fahren wie die letzten Idioten! Und damit meine ich nicht mal, daß sie schleichen. Nein, sie drücken sich durch, fahren auf und wundern sich dann, daß es kracht. Sollen sie doch daheim bleiben. Dann hab ich wenigstens meinen Parkplatz 😉

Wie auch immer: Ich hab langsam genug vom Winter. Ich hab mich gefreut auf den Schnee. Aber jetzt ist genug.