Zwei kleine Steine machen höllische Schmerzen

Gestern Abend um 1 rum bekam ich plötzlich ziemliches Seitenstechen. Dachte ich zumindest. Nur: WIeso bekomm ich Seitenstechen, ohne zu rennen? Nun ja, es wurde schlimmer, kaum mehr auszuhalten. Ich befürchtete das Schlimmste: Nierenkolik. Egal, wird schon wieder weggehen. Dachte ich. War aber nicht so. Zichmal heiß geduscht brachte irgendwie nichts. Bis halb 3 rum hab ichs ausgehalten, dann meine Eltern rausgeklingelt. Ab ins Krankenhaus.

Von einer ziemlich unfreundlichen Ärztin („Wieso schicken die die immer nachts zu uns?“) wurde ich dann „versorgt“. Also an den Tropf gehängt und mit Schmerzmitteln vollgepumpt. Danach kam ich auf ein Zimmer zu einem netten älteren Herren der Flakhelfergeneration.

Irgendwann wurde es dann besser mit den Schmerzen und ich konnte tatsächlich mal pennen. Zumindest bis 6 oder 7 oder keine Ahnung, wann die mich geweckt haben. Egal, Hunger! Is nicht. Rauchen? Nein. Na toll. Ist ja wie im Krankenhaus…

Aber trinken durfte, ja mußte ich. Und pissen. Ständig. Medikamenten sei dank. Die Ärztin am Anfang war übrigens nicht davon überzeugt, daß es Nierensteine sind. So kann man sich täuschen. Irgendwann waren die Urheber der Schmerzen ausgemacht: 2 kleine Dinger, kaum nen halben Millimeter Durchmesser. Anyway. Da könnten ja noch mehr sein. Also ab zum röntgen. Nicht nur einmal, nein. Erstmal bekam ich literweise Kontrastmittel verabreicht. Damit die verschiedenen Verteilungsstadien ebendieses dokumentiert werden konnten, mußte ich also mal eben 20 (oder 30? Oder wars ne Stunde? Keine Ahnung.) Minuten da liegen, mich nicht bewegen und alle paar Minuten geröntgt werden. Immerhin: Die Ärztin war cool, total locker, die nette junge Helferin mit den rosa Haaren und dem sächsischen Akzent war, mhh, sehr nett 😉

Dann gabs endlich Futter und ich durfte offiziell rauchen. Um wirklich ganz sicher zu gehen, mußte ich noch zum Ultraschall und nachdem da auch nichts gefunden wurde, konnte ich gehen…

Die Schmerzen wünsche ich wirklich NIEMANDEM!

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