Caches weltweit mit mehr als 2000 Favoritenpunkten

Immer, wenn ich über die vermeindlich besten Caches in Deutschland oder in Europa gebloggt habe, ging die Diskussion los, ob man Favoritenpunkte denn als Indiz für „gut“ nehmen kann. Natürlich wäre eine Auflistung nach prozentualer Anzahl von Favoritenpunkten noch einen Tick genauer. Aber ich denke, wenn ein Cache über 2000 Favoritenpunkte bekommen hat, lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall.

NameCacheartLegedatumLandBundesstaatFP*
Lego – einer ist zuviel Tradi 2007-06-26 DeutschlandBerlin11210
Geist des HagenTradi2007-03-20 Deutschland Hessen7997
Voss-MargarineMulti2008-04-21 Deutschland Hamburg6803
Alberich der ZwergenkönigMulti2011-04-20 Deutschland Hessen6688
TB – Schlosshotel Rasthof Stillhorn OstTradi2007-10-05 Deutschland Hamburg6291
Alberichs EdelsteinturmTradi2012-01-09 Deutschland Hessen5391
Der alte ElbtunnelTradi2012-10-19 Deutschland Hamburg5244
Schatz des AlberichMystery2011-04-20 Deutschland Hessen5231
Das „blaue“ Wunder…Multi2012-03-14 Deutschland Nordrhein-Westfalen5231
GeocacheTradi2000-07-07BelgienNamur5051
Geocaching HeadquartersGroundspeak HQ2004-07-22USAWashington4908
Die grünen GeisterMulti2013-05-01 Deutschland Hessen4817
Schatz des HagenMystery2007-03-14 Deutschland Hessen4710
LiebesbrückeTradi2010-09-04 Deutschland Nordrhein-Westfalen4503
van „Kluis tot Kookhuis“Tradi2010-11-28NiederlandeLimburg4439
Der „08/15“ CacheMulti2013-03-10 Deutschland Nordrhein-Westfalen4232
RV 5.08 : BruggeTradi2014-01-27BelgienWest-Vlaanderen4171
5* TB Hotel „Southern Star“ (A5)Tradi2013-11-09 Deutschland Hessen4139
Daniel Düsentriebs Pausenspass (A5)Tradi2014-05-10 Deutschland Hessen4030
Das verschwundene LogbuchMulti2008-02-12 Deutschland Hessen4012
Die Kinder des BuchbindersMystery2016-03-06 Deutschland Hessen3955
Original Stash Tribute PlaqueTradi2003-09-07USAOregon3921
Touristic-Spot: Hackesche HöfeTradi2011-06-15 Deutschland Berlin3806
Hart am Wind – echte Seebären gesucht!Multi2013-04-13 Deutschland Hessen3737
Helms KlammTradi2011-05-19 Deutschland Hessen3707
DEXTER²Multi2014-01-01 Deutschland Hessen3666
Europe’s FirstTradi2000-06-03IrlandLeinster3616
5* TB-Hotel A2/A14 Check In Now …Tradi2010-08-31 Deutschland Sachsen-Anhalt3591
Das MüssmannhausMystery2013-03-25 Deutschland Nordrhein-Westfalen3466
DEXTERMulti2012-03-08 Deutschland Hessen3461
Das HügelgrabTradi2013-04-23 Deutschland Hessen3457
Akte 69 – ungeklärt!Multi2015-11-15 Deutschland Hessen3364
Hotte`s kleine Serie Der Petling „O“ MeterTradi2014-02-15 Deutschland Nordrhein-Westfalen3236
Horch und GuckTradi2012-01-21 Deutschland Sachsen3197
Ein Trojaner in Giesem?!?Multi2012-02-28 Deutschland Hessen3150
Airport-Kirche – TB Hotel Hamburg AirportLetterbox2013-06-25 Deutschland Hamburg3146
Seebrücke BinzLetterbox2012-11-16 Deutschland Mecklenburg-Vorpommern3130
KrämerbrückeTradi2012-01-27 Deutschland Thüringen3129
Das Opfer des Bahnarbeiters 🚂Mystery2014-03-28 Deutschland Hessen3084
Wer knackt den Tresor?Mystery2013-05-01 Deutschland Hessen3074
HQGT: Chairy TreeTradi2013-08-13USAWashington3036
544-2 bis in die SpitzeTradi2005-10-18 Deutschland Hamburg2995
4) Mit der Seilbahn zum Cache ( mit TB-Hotel….)Tradi2013-09-14 Deutschland Nordrhein-Westfalen2991
Piraten der KaribikMystery2011-09-15 Deutschland Hessen2977
HQGT: Ode to the Golgafrinchan Phone WorkersMystery2013-08-13USAWashington2968
Medieval ViewTradi2001-02-11 Deutschland Rheinland-Pfalz2926
3) „Hin und Her“ am BreitenbruchTradi2013-06-02 Deutschland Nordrhein-Westfalen2891
DEXTER³Multi2016-02-15 Deutschland Hessen2874
Alles, damit’s gelingt!Tradi2009-05-10 Deutschland Hamburg2871
Danke Prora 2013Tradi2013-08-31 Deutschland Mecklenburg-Vorpommern2842
MingoTradi2000-05-11USAKansas2839
Historic WordsVirtual2002-10-11DeutschlandBerlin2771
Die Jagd nach dem Grünen Diamanten (D+Engl)Wherigo2011-11-28DeutschlandSachsen2770
Der falsche Major!Multi2015-02-21DeutschlandHessen2720
Die drei ???Multi2015-05-28DeutschlandHessen2716
Ring der Nibelungen – Die Suche nach dem RheingoldMulti2015-03-28DeutschlandHessen2668
Zielinskissimus AgetatioTradi2007-07-13DeutschlandHamburg2658
Berlin’s Second (but first virtual) CacheVirtual2002-05-11DeutschlandBerlin2638
NULLACHTFUFFZEHN?Multi2012-03-17DeutschlandHessen2603
Daniel Düsentriebs Fitnesspause (Lesen!)Tradi2015-10-04DeutschlandHessen2594
Boxenstopp am Köschinger Forst – TB HotelTradi2013-10-20DeutschlandBayern2562
Postovni schranka (Praha)Tradi2014-11-21TschechienHlavní město Praha2556
Hotte`s kleine Serie Die PrognoseMulti2014-02-15DeutschlandNordrhein-Westfalen2523
Vaclavske namestiTradi2016-12-01 Tschechien Hlavní město Praha2521
Flammendes InfernoTradi2013-01-19DeutschlandNordrhein-Westfalen2513
Cache’o MatTradi2008-03-08DeutschlandNiedersachsen2494
: D DUS International TB-HotelMystery2013-08-14DeutschlandNordrhein-Westfalen2483
VK 16 Het verloren Kabouterdorp FINALMystery2016-03-28BelgienLimburg2467
TB-Hotel zur WilhelmshöheTradi2011-11-10DeutschlandNordrhein-Westfalen2421
6) Der Schaukelmeister-Bonus-MultiMystery2015-04-09DeutschlandNordrhein-Westfalen2421
Freche Gö(h)reTradi2011-07-29DeutschlandNiedersachsen2411
1) Die alte Hängebrücke über dem Steinbruch…Tradi2013-07-13DeutschlandNordrhein-Westfalen2382
Die GooniesTradi2012-09-08DeutschlandHessen2355
SchinderhannesTradi2010-02-11DeutschlandRheinland-Pfalz2336
Trafalgar SquareTradi2014-09-28GroßbritannienLondon2332
2) Einbruch am Breitenbruch!!!Tradi2013-12-28DeutschlandNordrhein-Westfalen2317
TB-Hotel „Am Strom“ *****Tradi2011-04-22DeutschlandMecklenburg-Vorpommern2281
Helsinki City MuseumTradi2011-10-31FinnlandUusimaa2262
Grimm`s ErbenMulti2014-08-17DeutschlandHessen2259
Hotte`s kleine Serie Der Bonus:“Manege frei“Mystery2014-02-15DeutschlandNordrhein-Westfalen2207
Der Große ZapfenstreichMulti2017-04-01DeutschlandNordrhein-Westfalen2186
Kermis #7 – BonusMystery2014-04-11NiederlandeGelderland2172
Isla de la MunecasTradi2012-02-29DeutschlandNiedersachsen2157
VergissmeinnichtMulti2017-03-01DeutschlandNiedersachsen2145
Hotte`s kleine Serie Zur schönen BlumeMulti2014-02-15DeutschlandNordrhein-Westfalen2139
1932 Alois Bloms Reise durch die ZeitMulti2013-11-20DeutschlandSachsen-Anhalt2132
✈Hannover Airport (HAJ) TB-Hotel*****✈Tradi2011-07-11DeutschlandNiedersachsen2117
DruckluftbahnTradi2011-02-10DeutschlandNiedersachsen2110
Der ÖlprinzMystery2010-07-28DeutschlandBrandenburg2109
all you can eat!Multi2013-12-20 Deutschland Sachsen-Anhalt2097
Der PinomatTradi2013-06-21 Deutschland Nordrhein-Westfalen2084
Ich bin doch nicht micro! (Advanced Version)Tradi2012-03-02 Deutschland Schleswig-Holstein2083
Royal Observatory Greenwich CacheVirtual2004-08-08 Großbritannien London2075
Down UnderMulti2006-06-07 Deutschland Hamburg2036
Das „blaue“ Wunder… der BonusMystery2012-01-10 Deutschland Nordrhein-Westfalen2032
The WitchMulti2017-03-01 Deutschland Hessen2020
Mission 9: Tunnel of LightProject APE Cache2001-07-18USAWashington2013
* Stand 06.12.2019

Lage der Caches
Wenn man sich die Lage der Caches anschaut, könnte man meinen, daß Geocaching ein sehr europäisches Spiel ist oder zumindest die „besten“ Dosen in Europa liegen. Von 97 Caches mit mehr als 2000 Favoritenpunkten wurden satte 80 in Deutschland versteckt, 3 in Belgien, je 2 Tschechien, den Niederlanden und im Vereinigten Königreich, und jeweils einer in Finnland und Irland. In den USA sind es dagegen gerade einmal 6 Caches.

Caches mit mehr als 2000 Favoritenpunkten in Europa
Die meisten Caches mit mehr als 2000 FP gibt es in Europa
Caches mit mehr als 2000 Favoritenpunkten in den USA
Einige wenige liegen auch in den USA

Caches in Deutschland
Die Verteilung der Dosen in Deutschland ist relativ westlastig: Mit 29 führt Hessen deutlich vor Nordrhein-Westfalen mit 19. Auf Platz drei steht Hamburg mit 8, gefolgt von Niedersachsen mit 6, Berlin mit 4, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt mit je 3, Sachsen und Rheinland-Pfalz mit 2 sowie Bayern, Brandenburg, Schleswig-Holstein und Thüringen mit je einem Cache. In Bremen, Baden-Württemberg und dem Saarland gibt es bisher keinen Geoache mit mehr als 2000 Favoritenpunkten. Allerdings stehen BaWü und das Saarland in den Startlöchern, da wird es nicht mehr allzu lange dauern.

Caches mit mehr als 2000 Favoritenpunkten in Deutschland
Caches mit mehr als 2000 Favoritenpunkten in Deutschland

Cachearten
Die überwiegende Mehrheit – nämlich 49 – der Caches sind Tradis. Es folgen 25 Multis, 15 Mysterys, 3 Virtuals und 2 Letterboxen. Je einen Vertreter in der Topliste stellen Wherigo, Project APE und Groundspeak HQ, wobei es von den beiden letzteren nur zwei bzw. ein Exemplar weltweit gibt.

Fazit
Fest steht, daß deutsche Geocaches gerne Favoritenpunkte kriegen oder deutsche Cacher bzw. Cacher in Deutschland gerne einen FP vergeben. Vielleicht habe ich ja den einen oder anderen dazu animiert, einige der Caches auf obiger Liste einmal zu besuchen, um sich ein eigenes Bild zu machen. Oder hast du schon eine oder mehrere der Dosen gefunden?

David Cutter – „Honey“ – Freitagsvideo 06.12.2019

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Danzig – „Mother“ – Freitagsvideo 29.11.2019

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16000 und 16500 Funde

Signal the Frog is a registered trademark of Groundspeak, Inc. Used with permission.

Nachdem ich bei 500, 1000, 1500, 2000, 2500, 3000, 3500, 4000, 4500, 5000, 5500, 6000, 6500, 7000, 7500, 8000, 8500, 9000, 9500, 10000, 10500, 11000, 11500, 12000, 12500, 13000, 13500 und 14000, 14500, 15000 sowie 15500 Funden gebloggt habe, gibts hier wieder einen kleinen Rückblick über die Geocaches, die mir unter den letzten 500 gut gefallen haben.

Nummer 16000 war übrigens eine Letterbox: Lost place – Phone box #44
Nummer 16500 war übrigens einer der vielen Fische-Mysterys rund um Split: N14 – Pirate Cruise – Wreckers

Warum ausnahmsweise zwei mal 500 in einem Blogeintrag? Weil wir einen größeren Powertrail absolviert haben und der Blogeintrag für diese 500 Funde dann sehr kurz ausfallen würde.

Diese Aufstellung ist natürlich absolut nicht sortiert oder gar vollständig. Alle diese Caches blieben mir in irgendeiner Art besonders in Erinnerung.

Ugly Kid Joe – „Everything About You“ – Freitagsvideo 22.11.2019

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Ice-T – „New Jack Hustler“ – Freitagsvideo 15.11.2019

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Accept – „Balls To The Wall“ – Freitagsvideo 08.11.2019

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Motörhead – „We Are The Road Crew“ – Freitagsvideo 01.11.2019

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Pierogi und Svíčková – Geocaching in Polen und Tschechien – Teil 2

Die grobe Route der Tour

Im ersten Teil meines Berichtes geht es um die Anfahrt nach Warschau, das lange Wochenende inklusive Megaevent dort und die Fahrt nach Auschwitz.

Tag 8: Auschwitz/Wieliczka

Flagge PolenOświęcim (deutsch Auschwitz) ist eine am Fluss Soła gelegene polnische Stadt in der Woiwodschaft Kleinpolen im südlichen Teil des Landes, rund 50 Kilometer westlich von Krakau. Unheilvolle Bekanntheit erlangte die Stadt als Standort für das deutsche Konzentrationslager Auschwitz

Da ich direkt gegenüber des Stammlagers Auschwitz I untergebracht bin und seit 2017 weiß, was mich erwartet, habe ich mir vorab ein Ticket gebucht. Damals hatte ich aufgrund der Masse an nervigen Menschen das Stammlager schnell verlassen und auf einen zweiten Besuch verschoben. Morgens um 8 kann ich dank Buchung frei herumlaufen und bin nicht an eine geführte Tour gebunden. Am Eingang geht es wieder durch eine Sicherheitsschleuse wie am Flughafen. Trotz der frühen Uhrzeit ist schon ziemlich viel los. Das hat manchmal den Vorteil, daß ich zuhören kann, was den Gruppen erzählt wird (wenn die Führung nicht gerade auf Russisch stattfindet),

Ursprünglich hatte ich den heutigen Tag komplett für Auschwitz I und II eingeplant. Ich bleibe etwa 1:45 im Stammlager und fahre dann nach Birkenau. Eigentlich wollte ich mir bei diesem Besuch die Reste der Effektenlager Kanada anschauen. Schon nach wenigen Hundert Metern merke ich, daß die Hitze einfach zu heftig ist und laufe zurück zum Auto.

Im Osten von Oświęcim schaue ich mich noch nach Hinterlassenschaften von Auschwitz III (Monowitz) um. Was eher unbekannt ist und man heute auch auf den ersten Blick nicht mehr sieht: Das Lager Monowitz war usprünglich ein Dorf und wurde nach dem Krieg wieder zurück in ein Dorf verwandelt. Aber wenn man genau hinschaut, sieht man noch einen Einmannbunker, Unterstände und auch einen größeren Bunker. Dort erneuere ich meinen Cache, bevor ich spontan weiter nach Osten in Richtung Krakau fahre.

Flagge PolenWieliczka (deutsch Groß Salze) ist eine Stadt im Powiat Wielicki der Woiwodschaft Kleinpolen in Polen; ca. zehn Kilometer südöstlich von Krakau gelegen. Sie ist Sitz der gleichnamigen Stadt-und-Land-Gemeinde mit etwa 57.500 Einwohnern. Das Salzbergwerk Wieliczka und das Salzgrafenschloss gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Spontan entschließe ich mich, nach Wieliczka zu fahren, was ich eigentlich für morgen eingeplant hatte. Der Besuch des Salzbergwerks wurde mir mehrfach empfohlen. Als netten Nebeneffekt kann ich so auch relativ problemlos den Virtual Światowe dziedzictwo / World Heritage loggen, bei dem man die Innenstadt Krakaus und eine der anderen elf ersten UNESCO-Welterbestätten besuchen muß.

Erst cache ich mich ein wenig durch den Ort, bevor ich zum Bergwerk fahre, mein Ticket kaufe und darauf warte, daß die deutschsprachige Führung beginnt. Die Führung auf der Touristenroute dauert etwa 3 Stunden und ist für Polen mit 94 Złoty (ca. 22 Euro) verhältnismäßig teuer. Allerdings kann ich hinterher sagen, daß sich die Investition durchaus gelohnt hat.

Zuerst geht es über 378 Holzstufen – es werden nicht die einzigen Treppen sein – bis auf 64 Meter Tiefe. Ich kenne ja die Maginotlinie, deren Bunker bis auf grob 30 Meter Tiefe gehen. Aber das hier ist doppelt so tief! Unten angekommen laufen wir nach und nach durch unzählige Gänge, gestützt durch Kiefernstämme, immer unterbrochen von großen bis riesigen Räumen.

Dabei zeigt die etwa 3 Kilometer lange Touristenroute nur einen Bruchteil des Bergwerks, denn die Gesamtlänge der Gänge ist hundert mal größer! Man bekommt einiges aus über 750 Jahren Bergbaugeschichte an diesem Standort mit und sieht immer wieder prächtige Verziehrungen und Skulpturen, die direkt aus dem Salz hergestellt wurden. Wirklich ein Erlebnis!

Bereits seit 1978 steht die Salzmine wie gesagt auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes und ist demensprechend gut besucht. Etwa eine Million Menschen tut es jedes Jahr Kopernikus, Humboldt oder (natürlich!) Goethe gleich, die in der Vergangenheit in Wieliczka waren. Überfüllt finde ich es aber nie, scheinbar sind die Führungen gut getaktet.

Das Thema „Exit through the gift shop“ wurde hier quasi perfektioniert. Nach etwa 2 Dritteln der Tour gibt es eine Pause im ersten Souvenirladen. Am Ende der Führung muß man durch mehrere Restaurants und Andenkenläden laufen. Auch wenn es sicher etwas Besonderes ist, auf den 130 Metern unter der Erde, die inzwischen erreicht wurden, zu dinieren, verkneife ich es mir.

Am Schluß geht es mit einem Grubenaufzug wieder ans Tageslicht. Alles in Allem kann ich den Besuch empfehlen, wenn man in Krakau und Umgebung ist, sollte man ruhig einen Abstecher nach Wieliczka machen.

Da ich nach dem Tag und der ganzen Lauferei doch etwas kaputt bin, fahre ich abends wieder ins Chata na Zaborskiej und genieße neben einer leckeren Knoblauchsuppe noch einmal Pierogi.

Tag 9: Krakau

Flagge Polen Krakau (polnisch Kraków), die Hauptstadt der Woiwodschaft Kleinpolen, liegt im Süden von Polen rund 250 km südwestlich von Warschau und ist mit etwa 765.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes. Die kreisfreie Stadt an der oberen Weichsel war bis 1596 Hauptstadt des Königreichs Polen, ist Sitz der – nach Prag – zweitältesten mitteleuropäischen Universität und entwickelte sich zu einem Industrie-, Wissenschafts- und Kulturzentrum. Zahlreiche Bauwerke der Gotik, der Renaissance, des Barock und späterer Epochen der Kunstgeschichte prägen das Stadtbild. Noch im 21. Jahrhundert wird Krakau als „heimliche Hauptstadt Polens“ bezeichnet und gilt als das „Jahrhunderte alte Zentrum des polnischen Staatswesens“.

Nach dem Frühstück fahre ich wieder nach Osten, diesmal direkt nach Krakau. Nach einigen Caches am Stadtrand fahre ich in die Innenstadt. Vorab habe ich mir dort eine Spur von Caches zurechtgeplant. Vorab habe ich einen Parkplatz in der ul. Straszewskiego 14 gefunden, der von der Lage super in meine Planungen passt. 6 bis 7 Złoty (ca. 1,40 bis 1,65 Euro) pro Stunde mögen für Polen nicht gerade günstig sein, aber Alles in Allem kann ich hier 3 Stunden zentrumsnah für 5 Euro auf einem bewachten Parkplatz parken.

Wenige Meter vom Parkplatz entfernt steige ich an der Haltestelle „Filharmonia“ in die Straßenbahn, die mich in 5 Minuten zu „Stary Kleparz“ bringt. Das Ticket habe ich über die App von Jakdojade gekauft. Es gilt 20 Minuten, kostet 3,40 Złoty (ca. 80 Cent) und kann bequem über Apple Pay bezahlt werden.

Vom nördlichen Ende der Altstadt cache ich mich jetzt nach und nach durch die Gassen. Hier liegen einige wirklich tolle Dosen, von denen mir der sehr knifflige ♥ Krakow: One of the Oldest Churches [PL/EN], die interessante Letterbox ♥ Krakow: 15 Gates [PL/EN] und das geniale Versteck von MNK – Kamienica Szołayskich [PL/EN] super gefallen haben. Auf dem Hauptmarkt finde ich nicht nur Sehenswürdigkeiten wie den Rathausturm, die Tuchhallen und diversen Kirchen, sondern es können neben dem bereits angesprochenen Virtual Światowe dziedzictwo / World Heritage auch noch zwei weitere Virtuals, zwei Earthcaches und ein paar Tradis geloggt werden.

Vorbei am Papstfenster mit seinem Virtual laufe ich noch bis zur Peter-und-Paul-Kirche, bevor es zurück zum Auto geht. Das Papstfenster ist übrigens ein Fenster mit einem Portrait von Papst Johannes Paul II., der lange Jahre Erzbischof von Krakau war und wohl an diesem Fenster gepredigt hat.

Ich hole noch ein paar Caches außerhalb der Innenstadt und fahre nach Kazimierz, ins jüdischen Viertel von Krakau. Hier wurde bspw. Schindlers Liste gedreht. Neben einem Virtual und einem Tradi gibt es hier eine größere Auswahl an jüdischen Restaurants. Zwar sind die meisten doch ziemlich touristisch, aber ich will nur einen kleinen Snack essen. Ich wähl das Restaurant HAMSA hummus & happiness israeli restobar und genieße eine Portion Hummus mit gerösteten Pinien- und fruchtigen Granatapfelkernen für 16,50 Złoty (ca. 3,90 Euro). Kann sein, daß man hier auf Touristen aus ist und es das Essen zwei Straßen weiter günstiger gibt. Aber es war so lecker, daß mir das vollkommen egal ist 🙂

Ich fahre über die Autobahn (Maut 10 Złoty, ca. 2,40 Euro) zurück nach Oświęcim. Kurz Getränke kaufen und noch etwas im Hotel entspannen. Der Snack hat gerade so ausgereicht, also suche ich mir ein Restaurant fürs Abendessen. Zwar war das Essen im Chata na Zaborskiej wirklich gut, aber zwei mal hintereinander reicht dann auch.

Als immer wieder das Restauracja La Rossa auftaucht, schaue ich mir den Laden einmal näher an. Das Restaurant steht wohl in irgendeinem Gault-Millau-Führer für Polen, aber der Koch ist alles andere als bieder. Mhh, also viel Geld für kleine Portionen? Ich riskiere es und bin begeistert! Wer Hunger hat, scrollt bitte weiter.

Für alle anderen: Carpaccio mariniert in Bärlauch, mit Petersilienschwämmen, Erdnüssen, eingelegten Pfifferlingen, Grana Padano Käse und Paprika-Olivenöl. Ich habe schon oft Carpaccio gegessen, aber das war das mit Abstand beste und kreativste. Da war die Hauptspeise (Gegrilltes Entrecote mit Portersoße, Pommes und Krautsalat) fast schon langweilig, trotzdem aber auf den Punkt gebraten und qualitativ sehr hochwertig. Der Nachtisch (Heißer Apfelkuchen mit Zimt, Ananassorbet mit Basilikumblättern, Pflaumensoße, Popcorn und salzigem Karamellcrunch) ist dann wieder kreativer.

Natürlich sind die Preise hier etwas höher als in anderen Restaurants, aber man muß sich auch mal etwas gönnen. Und für deutsche Verhältnisse sind die gebotenen Gerichte trotzdem noch günstig: Carpaccio 29 Złoty (6,80 Euro), Entrecote 64 Złoty (15 Euro), Apfelkuchen 19 Złoty (4,50 Euro). Zusammen mit einem Bier und einem Wodka habe ich 127 Złoty bezahlt, das sind etwa 30 Euro. Wenn du je in Oświęcim sein solltest, das La Rossa ist meine absolute Empfehlung!

Tag 10: Auschwitz – Brünn

Heute ist wieder ein recht typischer Fahrtag. Ich fahre aber wie üblich nicht auf direktem Weg, sondern habe ein paar Ziele, die ich besuchen will. Erstmal geht es über Bielsko-Biała nach Cieszyn, den Endpunkt unserer 15-Länder-Tour. Dort gibt es neben einem coolen Versteck bei FTF auch ein TB-Hotel.

Der nächste Halt ist einer der Höhepunkte des heutigen Tages: Štramberk beziehungsweise Štramberk Národní Sad, eine Art Nationalpark mit Höhlen, Felsen und – dem allerersten Cache Tschechiens. Ich bezahle 50 CZK (ca. 2 Euro) Parkgebühren und mache mich auf den Weg bergauf. Etwa eine Dreiviertelstunde benötige ich für den Aufstieg, den Earthcache und den Tradi, dann bin ich wieder zurück am Auto.

Flagge TschechienBrünn (tschechisch Brno) ist mit etwa 380.000 Einwohnern nach Prag die zweitgrößte Stadt Tschechiens. Die Stadt, seit dem 17. Jahrhundert das historische Zentrum Mährens, ist heute Verwaltungssitz der Südmährischen Region (Jihomoravský kraj). Brünn besitzt mehrere Universitäten, ist ein wichtiger Forschungsstandort und Sitz des Bistums Brünn der römisch-katholischen Kirche Tschechiens.

Weiter geht es Richtung Westen, das Ziel ist Brünn. Unterwegs sind Kostel sv.Kateriny und Jára Kaštil lohnenswerte Haltepunkte, einige weitere Dosen werden angesteuert. Gegen 18 Uhr checke ich im Hotel Vista ein, in dem wir schon 2017 auf dem Weg nach Kiew übernachet haben.

Irgendwie habe ich aber noch viel Lust auf Caches und fahre mit der Straßenbahn für 19 CZK (ca. 75 Cent) bis zum Moravské náměstí. Ab da laufe ich nacheinander die Virtuals ab: Nach Mobilis in mobili, Mincmistrovsky sklep und Brněnský drak / The Dragon of Brno will ich eigentlich etwas essen gehen. Aber irgendwie will ich noch cachen. Also geht es weiter zu Kasna Parnas, Ulička Václava Havla zum Franzensberg. Von dort nehme ich eine Straßenbahn zum Malinovského náměstí, mache ein Foto bei Ctyri zarovky / Four light bulbs und gehe dann endlich etwas essen.

Google hat mir Lokál U Caipla empfohlen und ich wurde nicht enttäuscht. Na ja, fast. Es gibt kein Gulasch und so muss ich mit dem eher untypischen Schnitzel mit Kartoffelsalat vorliebnehmen. Dafür kann ich endlich mal etwas tun, das ich mich bisher nicht getraut habe. Ein Pilsner Urquell Mliko. Weil ich meistens fahren muß, wollte ich das eine Bier, das ich dann trinke, nicht für ein Experiment vergeuden. Es sieht nach wenig Bier und viel Schaum aus, schmeckt wie erwartet lecker und muß mich nach dem dritten bremsen 😉

Nach dem Essen laufe ich noch kurz zum Freiheitsplatz (Náměstí Svobody). Ja, auch hier warten noch zwei Virtuals auf mich. Danach ist dann aber wirklich genug und ich fahre mit der Straßenbahn zurück zum Hotel.

Tag 11: Brünn – Prag

So langsam neigt sich meine Reise dem Ende zu. Aber ein Wochenende in einer meiner Lieblingsstädte, Prag, rundet das Ganze noch ab. Bevor ich Brünn komplett verlasse, suche ich allerdings erstmal in Brünn noch ein paar Caches, besuche die Sternwarte und fahre dann etwas nach Norden zur Brünner Talsperre. Ja, da liegen noch zwei Virtuals und außerdem ist der kleine Spaziergang am Ufer wirklich nett.

Dann geht es aber endlich auf die Autobahn, von der ich bei Jihlava/Iglau wieder abfahre. Richtig, es gibt dort unter anderem einen Virtual 🙂 Ich cache mich weiter, finde eine interessante Challenge und bin quasi schon in Prag. In der Nähe des Sinobo Stadions von Slavia Prag finde ich noch einen witzigen Cache zur Transsibirischen Eisenbahn.

Angelockt von einem weiteren Virtual besuche ich den Wolschaner Friedhof in Žižkov. Eigentlich bin ich kein Freund von Caches auf Friedhöfen. Aber hier ist der Virtual und auch der Tradi kein Problem. Hätte ich etwas mehr Zeit gehabt, dann hätte ich mich noch weiter umgesehen. Der Friedhof ist richtig schön alt und die Grabmäler sind teilweise riesig. Auch muß ich den Besuch bei Kafkas Grab und den passenden Multi auf meinen nächsten Prag-Besuch verschieben.

Nach einem kurzen Abstecher ins Hotel, etwas Ausspannen und einer Dusche, gehts schon wieder los. Ich habe mich mit Freunden im Restaurace U Slámů zum Abendessen verabredet. Mit der Straßenbahn fahre ich dort in grob 30 Minuten hin. Die App heißt hier übrigens PID Lítačka und verkauft mir für 24 CZK (ca. 95 Cent) ein 30 Minuten gültiges Ticket. Es gibt auch noch Sejf, diese App habe ich auf früheren Prag-Reisen verwendet. Sie ist aber etwas altbacken, wesentlich unkomfortabler und kennt bspw. kein Apple Pay. Wir verbringen einen netten Abend in dem Restaurant, das Essen (Tatar mit Topinky, sowie den zweiten Teil des Titels: Svíčková na smetaně) ist lecker und das Bier sowieso. Satt und zufrieden geht es zurück ins Hotel.

Tag 12: Prag

Flagge TschechienPrag (tschechisch Praha) ist die Hauptstadt und zugleich bevölkerungsreichste Stadt der Tschechischen Republik. Mit über 1,3 Millionen Einwohnern belegt Prag den fünfzehnten Rang der größten Städte der Europäischen Union. Prag ist die historische Hauptstadt Böhmens und war eine bedeutende königliche und kaiserliche Residenzstadt im Heiligen Römischen Reich, besonders unter den Přemysliden, Luxemburgern und Habsburgern. Mit der Karls-Universität wurde in Prag 1348 die erste Universität in Mitteleuropa gegründet. Auch das Konservatorium und die Technische Universität gehören zu den ältesten ihrer Art in Europa. Über Jahrhunderte hinweg war Prag eine Stadt, in der sich tschechische, deutsche und jüdische Kultur begegneten.

Der zweite Megaevent auf dieser Tour findet heute in Prag statt. Wer sich für das Thema Astronomie intereressiert, dem wird einiges geboten, denn das Angebot des Megas verteilt sich auf mehrere Orte in und am Rande der Innenstadt Prags. Ich allerdings will mir die Stadt anschauen. So treffe ich mich gegen 9 Uhr mit einigen Freunden am Planetarium, logge und fahre mit der Straßenbahn (Tagesticket 110 CZK, ca. 4,30 Euro) zur Haltestelle Prašný most. Dort können wir endlich die Dosen zu den Wherigos I ❤️ Prague und Tourist Guide round Prague II suchen, die ich schon bei vorherigen Reisen gelöst hatte. Parken war dort immer ein Problem, aber Straßenbahnen haben auch ihre Vorteile 🙂

Von dort laufen wir zur Prager Burg, erledigen den Virtual an der Veitskathedrale und zwängen uns durch Menschenmassen. Es ist schon richtig, daß man sich die Burg entweder früh am Morgen oder am späten Nachmittag anschauen sollte. Wir laufen den Berg hinunter und finden auf dem Weg mit DUM U OSLA V KOLEBCE einen wirklich coolen Cache, der nicht ohne Grund über 1500 Favoritenpunkte bekommen hat. Eigentlich wollen wir mit der Standseilbahn auf den Petřín fahren, aber die Schlange ist ewig lang und anstehen macht bei der Hitze keinen Spaß. Wir planen spontan etwas um und laufen zum ehemaligen Standort des rosanen Panzers am Kinsky Platz. Von dort geht es per Bus weiter zum Tanzenden Haus. Dort liegt ein Cache mit toller Aussicht auf die Moldau und mehrere Inseln.

Noch interessanter sind in dieser Ecke Prags allerdings die Spuren des Endes von Operation Anthropoid an der St.-Cyrill-und-Method-Kirche. Ursprünglich ging es um das Attentat auf Reinhard Heydrich 1942 durch zwei Soldaten (ein Tscheche, ein Slowake). Nach Heydrichs Tod wurden beide gesucht und letztendlich in der Kirche aufgestöbert. Sie wurden beschossen, Teile der Kirche wurden geflutet und keiner der Attentäter hat überlebt. Heute sieht man noch die Einschusslöcher des deutschen MGs und kann an der Gedenktafel nicht nur einen Virtual loggen, sondern auch einen sehr passend versteckten Tradi und einen Multi.

Da es immer noch einfach viel zu heiß ist, beschließen wir gegen 15 Uhr, daß es besser ist, im Hotel etwas zu entspannen und uns später zum Abendessen zu treffen. Gesagt, getan und ein paar Stunden später sitze ich wieder in der Straßenbahn. Das Restaurant Smíchovské Vidličky a nože befindet sich in Smíchov, südlich der Kleinseite. Neben dem fast schon obligatorischen Tatar mit Topinky (das Hauptgericht weiß ich nicht mehr genau…) gibt es für mich einen abnormal leckeren Nachtisch: Hausgemachte süße Klöße gefüllt mit Erdbeeren und Frischkäse. Da fährt man doch gleich glücklicher ins Hotel zurück.

Tag 13: Prag – Stuttgart

Die Planung für den letzten Tag ist eigentlich wir immer, wenn es heim geht: Etwas cachen, Kaufland an der Bělohorská, ab auf die Autobahn, in Rozvadov tanken und ein paar Stunden später bin ich wieder am Ausgangspunkt dieser Reise.

Deshalb fahre ich heute erstmal ein paar Minuten zur nächsten Bahnhaltestelle Holešovice. Ich muß zugeben, wenn ich nicht einen tschechischen Cacher getroffen hätte, hätte ich den Cache wohl nicht gefunden. Sehr fies versteckt! Weiter geht es zum Landwirtschaftsmuseum, wo ein weiterer fies versteckter aber super passender Cache auf mich wartet. Nach dem Tradi am Pisek-Tor löse ich unter anderem einen witzigen Wherigo. Das absolute Highlight zum Abschluß ist allerdings Historicke hradni vodovody, der nicht ohne Grund über 1800 Favoritenpunkte bekommen hat.

Das wars dann eigentlich. Wie oben geschrieben, gehe ich kurz einkaufen und fahre mit einigen kleineren Pausen nach Rozvadov an die deutsche Grenze. Dort tanke ich noch einmal und kaufe traditionelle tschechische Mitbringsel ein (Kaffee und Zigaretten :)). Unterbrochen von einem kurzen Abstecher, gebe ich Gas und bin am Nachmittag zuhause.

Pierogi? Svíčková?

Wenn du diesen Bericht aufmerksam gelesen hast, wirst du dir diese Fragen eigentlich selbst beantworten können. Aber gut:

Pierogi (deutsch Piroggen) sind gefüllte Teigtaschen ähnlich Ravioli. Sind sind in ganz Osteuropa verbreitet und die Bezeichnungen variieren je nach Größe und Füllung. In Polen kennt man sie als Pierogi, in der Ukraine und Russland als Wareniki oder Pelmeni, in Tschechien und der Slowakei heißen sie Pirohy. Die Füllung kann sowohl aus Fleisch bestehen, als auch vegetarisch sein (Kartoffeln, Kraut, Quark etc.).

Svíčková, in seiner ganzen Perfektheit eigentlich ja Svíčková na smetaně, bedeutet etwa „Lendenbraten mit Sahne“ oder „Lendenbraten auf Rahm“. Es besteht aus Rindfleisch, im besten Fall Filet, und wird mit einer dicken Soße, sowie Sahne, Preiselbeeren und einer Zitronenscheibe serviert. Als Beilage gibt es in Scheiben geschnittene Böhmische Knödel.

Also einfach mal dran denken: Support your local dish! Pizza sollte man außer in Italien (und San Marino) in keinem anderen Urlaubsland essen. Es gibt so gute lokale Gerichte, die es wert sind, probiert zu werden.

Fazit

Wie beim letzten Mal waren es ordentlich viele (grob 2500) Kilometer zu fahren, aber die Etappen waren gut eingeteilt. Eigentlich hat sich nur die Fahrt von Görlitz nach Warschau mit fast 600 Kilometern ziemlich gezogen. Der Abstecher nach Dresden hat sich gelohnt, Prag ist immer eine Reise wert und wird auch beim fünften Besuch nicht langweilig. In Warschau hätte ich noch locker eine Woche länger bleiben können. Gerade, was die Museen angeht, gibt es dort noch einiges zu erleben.

Nach Krakau würde ich auch noch ein drittes Mal reisen, denn es gibt noch mehr zu sehen, bspw. die Fabrik von Oskar Schindler. Bei Auschwitz lautet mein Fazit wie 2017: Ein Besuch ist jedem Geschichtsinteressierten definitiv zu empfehlen. Allerdings nach Möglichkeit abseits der Hauptbesuchszeiten, weil man den Ort auf sich wirken lassen sollte. Am besten früh morgens besuchen.

Fragen? Ab in die Kommentare!

Shiey – „Polar Night“ – Freitagsvideo 25.10.2019

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